Le Mac – doppelt knallts besser

Zwillingskomödie. Leider stellt sich der angekündigte doppelte Knall als Nullsummenspiel heraus.

Eine Mutter hatte eineiige Zwillinge, es waren ihr zwölftes und ihr dreizehntes Kind, zwölf wollte sie gerne, aber dreizehn waren ihr zuviel. So warf sie denn einen Geldschein in die Höhe, und derjenige der beiden Buben, der ihn sich schnappte, der galt für sie als der Lebenstüchtigere, den behielt sie, der heisst ACE, den anderen, Chappelle, gab sie zur Adoption frei.

ACE wurde ein erfolgreicher Ganove. Verschwindet aber von der Bildfläche. Da läuft Chappelle, der eigentlich ein geordnetes Angestelltenleben mit Gelfrisur, dunkelrandiger Brille und Buchhalteranzug führt, der Polizei ins Netz, die sich sicher ist, ACE erwischt zu haben und die ihn nun in seinem Ganovenmilieu als Agent einschleusen will.

So weit so gut. Die ersten Schritte des Biederbürgers als Ganove, das ist vom Prinzip her lustig. Aber dann passiert, was nicht passieren sollte, er gleicht sich in rasendem Tempo seinem Zwillingsbruder an, von dessen Existenz er dann auch erfährt, und da er sich nicht mehr von seinem Bruder unterscheidet, ist es um den doppelten Knall, die Möglichkeit noch Erheiterndes oder bitterbös Komisches zu sehen, alsbald geschehen.

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