Ohne Limit

Eine ziemlich platte Angelegenheit, die da mordsmäßig aufdringlich auf die Leinwand gerotzt wird und der man kaum ausweichen kann. Es geht darum, dass einer was hat, was andere nicht haben und dass er dadurch Macht gewinnen kann und Einfluss und Reichtum; Allmachtfantasien; entsprechend sammeln sich in seiner Nähe diejenigen, die ihm diese Dinge abspenstig machen oder davon profitieren wollen. Eine Story also aus dem Bereich der niederen Instinkte, gestylt für den feinen Salon.

Designer-Droge verwandelt kaputten, erfolglosen Schriftsteller in ein Gedächtnis, das nichts vergisst und dadurch eine einzigartige Überlegenheit über die Mitmenschen gewinnt. Diese ist nützlich für Börsenspekulationen (hier hilft die phänomenale Erinnerung an Zahlen) und genau so für physische Auseinandersetzungen (hier hilft die Erinnerung an Karate-Filme).

Wenn der Protagonist vergisst, die Droge zu nehmen oder wenn der Vorrat zu Ende ist, dann sieht es allerdings mau aus mit ihm. Dem Zuschauer ergeht es ebenso, kaum ist der Film aus, ist die Wirkung schon dahin.

Kleiner Hinweis: in www.newfilmkritik.de hat Volker Pantenburg seine Eindrücke von einer Vorstellung des Filmes in einem New Yorker Kino geschildert (Samstag 9.4.2011, Amerikanische Kinos (1)).

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