Burlesque

Rekapitulation einer Variante des amerikanischen Traumes: Mädchen aus der Provinz schafft es auf die Tanz-Musik-Bühne Burlesque in L.A., hat ihren Durchbruch und kann sogar das Theater vor dem Zusammenbruch retten.

In einer Zeit grassierender Chancenungleichheit (die uns privilegiert gebildete Promis wie Guttenberg und Donnersmarck beschert), in einer Zeit hoch-technologisch-wirtschaftlicher Entwicklung, in der es längst nicht für alle Menschen eine menschenwürdige Beschäftigung oder auch nur eine Chance gibt, in einer Zeit, in der sich die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen geradezu aufdrängt, ist es allerdings fraglich, ob man an diesen, hier zudem distanzlos-naiv präsentierten amerikanischen Traum noch glauben mag.

Ein Begriff spielt eine überraschende Rolle, der der Lufthoheit. Allerdings ist er beschränkt aufs Baurecht und die damit zusammenhängende Rettung des Theaters.

Ein Gedanke zu „Burlesque“

  1. „Burlesque“ – ein nettes unerfahrenes Mädchen aus Kleinstadt kommt nach L.A. um dort ein großes Abenteuer zu erleben. Man kann schon im Voraus vermuten, dass nach einigen Schwierigkeiten das Happy End kommt. Eine einfache, leicht vorhersehbare Handlung trotzdem ist der Film sehr empfehlenswert vor allem wegen der tollen Musik-Songs.

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