Preis der deutschen Filmkritik 2010 – die Nominierungen

Der Filmkritkerverband VDFK hat die Nominierungen für den Preis der deutschen Filmkritik 2010 bekanntgegeben.

Sieben Nominierungen insgesamt für das Drama zum Thema Familienehre und Zwangsehe Die Fremde von Feo Aladag. Tom Tykwers Drei folgt mit fünf Nominierungen, danach Die kommenden Tage von Lars Kraume. Dennis Gansels Vampirfilm Wir sind die Nacht erhielt drei Nominierungen, je zwei Nominierungen entfallen auf Boxhagener Platz, Schwerkraft, Parkour und Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen.

Alle Nominierungen könnt Ihr diesem PDF entnehmen.

3 Gedanken zu „Preis der deutschen Filmkritik 2010 – die Nominierungen“

  1. IM HAUS MEINEWS VATERS SIND VIELE WOHNUNGEN ist ein wirklich einfühlsamer Einblick in die Grabeskirche Jesu Christ in Jerusalem. So hat sich noch keiner an das Thema herangewagt. Sicher haben Regisseur und Produzenten vor und in der Entstehungsphase des Films mehr als einmal den gutgemeinten Rat erhalten, die Finger besser davon zu lassen. Vielleicht konnte nur ein evangelischer Christ (Hajo Schomerus) als „Unbeteiligter“ diesen Film machen. Da steckt ungemein viel Kommunikationsbereitschaft, neugierige Freude an Begegnungen mit unterschiedlichsten Typen und Herzblut darin, daß ich dem Film einen Preis sehr gerne gönne. P. R.

  2. Super, einfach mal so gut wie alles nominieren, was an deutschem Schmand im letzten Jahr in die Kinos gespült wurde, juckt ja eh keinen.

  3. Das grundsätzliche Problem bei einer Preisverleihung ist ja, dass unter allen Filme einer Kategorie (z.B. deutsche Debutfilme von 2010) einer den Preis garantiert gewinnt. Es gibt keine Möglichkeit zu sagen „mir war keiner dieser Filme preiswürdig“.

    Deswegen glauben die Macher ja auch, dass Tatort gut sei: Es gibt nichts besseres, also ist das Optimum erreicht. Böser Denkfehler.

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