Der Film besteht aus drei ineinander geschnittenen Teilen. Teil 1: Doku über den burmesischen Stand-Up Comedian Zarganar, der zu 59 Jahren Gefängnis verurteilt ist (das Material einer früheren Arbeit von Rex Bloomstein). Teil 2: Doku über die touristischen Schönheiten Burmas. Teil 3: ein PR-Movie für den deutschen Comedian Michael Mittermeier, es ist leider so.
Der Film lässt mich dreifach nachdenklich zurück. 1. dass der Komiker in der Diktatur den viel bessern Nährboden hat, als der sogenannte Comedian in einem gesättigten Wohlstandsland, wo die Leute offenbar nur über die blödesten Blödeleien in vollen Hallen lachen, wie Mittermeier-Auftritte am Anfang des Filmes belegen. 2. die Erkenntnis, viel zu wenig zu wissen über dieses verschlossene, autokratische Land; insofern ist der Film allein schon wichtig. 3. das ungute Gefühl, was mich immer beschleicht, wenn Promis solche „guten Taten“ begehen, weil das immer auch so eine merkwürdige PR für den Promi ist, der sich bei der guten Tat ablichten lässt (Mittermeier setzt sich zuhause am PC mit dem oben erwähnten Film von Rex Bloomstein auseinander, fährt dann als Tourist nach Birma, besucht touristische Stätten und solche, an denen Zarganar gelebt und gewirkt hat und filmt von außen das Gefängnis, in dem Zarganar einsitzt).