Eighteen (Filmfest München)

Ein cineastisch mit den Möglichkeiten der Skizzenhaftigkeit modernder Kameras, die einen Verzicht auf umständliche Beleuchtungsorgien und somit auf das Thema konzentriertes Arbeiten ermöglichen, gelingender  Balanceakt, den riskanten Kippmoment im Leben eines jungen Mannes, der einerseits noch Kind zuhause ist, andererseits bereits triebgesteuerter Liebhaber, einzufangen. Wobei offenbar die Strenge koreanischer Eltern sowie die Anforderungen der Schule zusätzlich destabilisierend wirken. Dass das Narrative an den Enden sorglos ausfranst,  scheint dem Gegenstand sogar neckisch angemessen.

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