Ein Prophet

Das Gefängnis als Reinraum zur brillianten Analyse und überhöhten Zeichnung der Entwicklung von Machtverhältnissen als Machtverhältnisse auf dem unbeschriebenen Blatt des Gesichtes des Häftlings Malik, der im Gefängnis zum „Propheten“ mutiert, denn die Spur seiner Handlungen skizziert einen Menschen dem Bildung wie opportunistische Anpasserei nur zum Aufbau der eigenen Macht dienen.

2 Gedanken zu „Ein Prophet“

  1. Danke Ciprian David, ist ja auch gleichzeitig ein Link auf Deinen viel ausführlicheren Text bei Negativ-Film.de, der die Prophet-Werdung in den Mittelpunkt seiner Gedanken stellt. Um diesem Begriff ganz auf den Grund zu kommen, müsste man vielleicht noch stärker sich mit islamischer Soziologie und Religionssoziologie beschäftigen. Da würde sich sicher noch ein weites Feld öffnen. Für mich bleibt da immer noch ein Stück Rätsel. Weil in meiner Lebenswelt spielt der Begriff kaum eine Rolle, ausser vielleicht das Wort vom Propheten, der im eigenen Land nichts gilt.

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