Ein russischer Sommer

Dünne Eigentumsdelikts- qua Erbstreitgeschichte über den grossen literaturhistorischen Kamm geschoren (berühmter Dichter, Kostüme aus dem Fundus, Dampfloks, vornehme russische Interieurs, Kutschen, Pferde, Salonwagen und Samoware, das russiche Volk und Tolstoi-Zitat-Einsprengsel); die Darsteller versuchen mit viel Emotion aus leicht zugänglicher Konserve die Dürftigkeit und das fehlende Need der ärmlich konstruierten Dialoge zu kompensieren und eine Handvoll deutscher Filmförderer geben einmal mehr Anlass zur Vermutung, dass sie in Sachen Drehbuchlesen nicht allzu bedarft seien, dass deutsches Money für Film nicht unbedingt „intelligent money“ sein muss.

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