Séraphine

Ein schöner Film für die dunklen Tage. Von der Magd zur gefeierten Künstlerin. Allein wie Yolande Moreau als Séraphine, verdiente César-Gewinnerin, einem atemberaubenden Staatsakt gleich einen dickstämmigen Baum erklimmt und selig (ihr Künstlertum) schaut und träumt, ist den Eintritt schon wert. Den César fürs Drehbuch würden wir dem Film allerdings absprechen, denn es bleibt zu ausmalend auf Séraphine, vernachlässigt auf Kosten der Langzeitwirkung des Filmes den Kunsthändler Tukur, der eher als ein müder Buchhalter denn als eine getriebene und treibende Kunstspürnase daherkommt.

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