Mit Bestürzung habe ich über einen Kollegen erfahren, dass nicht nur Patrick Swayze, sondern auch Henry Gibson verstorben ist (Google News, Bildersuche). Henry Gibson war einer der vielen Schauspieler, die jedermann irgendwie kannte, die aber in keinem Film wiklich die erste Geige spielten, so wie zum Beispiel auch Judge Reinhold oder Jeffrey Jones. Sein Tod ist denkbar unerkannt vorübergegangen, nachdem sich alle natürlich auf den größeren Star gestürzt haben. Wie man weiß, sterben Celebrities ja immer mindestens paarweise.

Henry Gibson war klein und hatte ein markantes Gesicht. Besonders hübsch kann man ihn nicht unbedingt nennen, doch er hatte das gewisse Etwas, das es eben für die Leinwand braucht, eine Präsenz. Man erinnert sich an ihn durch seine Rollen nicht nur in

  • Blues Brothers (Obernazi)
  • Inner Space (Chef von Martin Short im Supermarkt)
  • The ‚burbs (Der mysteriöse Nachbar, von dem keiner weiß, ob er nun Leichen im Garten vergräbt oder nicht. Auch spielt da ein Typ mit, von dem niemand wusste, ob es nun John Candy war oder auch nicht.)
  • und last,  but by far not least: 24 Folgen als jungfräulicher, 70-jähriger Richter, der noch bei seiner Mutter lebt, in Boston Legal

Möge er in Frieden ruhen, der gute alte Henry Gibson.

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