4 Gedanken zu „Kinomonologe“

  1. Halt, halt, ein Satz aus einem phänomenalen Dialog ist mir doch noch, wenn auch nicht im Wortlaut, in Erinnerung, vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen, im Bader Meinhof Komplex gabs eine Frühstücksszene oder bei einer der Frühstücksszenen fiel er dann und hat mich nachhaltig beschäftigt, gerade auch weil er als ganzer Satz, als grammatikalisch einwandfreier Satz, einschliesslich persönlicher Anrede gefallen ist, „Willst Du Kaffee, Andreas?“, möglicherweise hiess es auch, „Magst Du den Kaffee braun, Andreas?“, man darf einen solchen Dialog-Satz in seiner schlichten Brillanz (gerade in einem Terroristen-Film), in seiner filmhistorisch und politisch explosiven Brisanz, in seiner dramaturgischen Komplexität nicht hoch genug einschätzen. Und ich bin sicher, es werden sich, gerade im neueren deutschen Film, sehr viele davon finden…

  2. Ich wollte gerade „Hallo, Herr Kaiser!“ als memorabelsten Monolog der deutschen Mediengeschichte einbringen, doch das mit dem Kaffee ist schon eine schwere Breitseite gegen meinen Herrn Kaiser, der ja auch nie im Kino lief… ;-D

    Doch Moment, „Sie baden gerade ihre Hände drin!“ sollte auch dabei sein.

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