Aufruf zur Umfrage über Filmkritik in Deutschland

Über eine Verbandsmitgliedschaft wurde ich heute darüber informiert, daß Anne von der Gönne, Studentin der Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Uni Leipzig, im Zuge ihrer Magisterarbeit eine Umfrage über das Selbstverständnis der Filmkritik in Deutschland durchführt.

Zur Umfrage

(Die Umfrage läuft noch bis 26. November)

Ich habe die Umfrage gerade abgeschlossen. Meine Eindrücke:

Auch wenn scheinbar nur gezielte Teilaspekte des Berufsbild des Filmjournalisten abgefragt werden, hat man den Eindruck, sich und seine persönliche Einschätzung des Berufsbildes sehr gut positionieren zu können. Einige Textfelder lassen die Möglichkeit, detaillierter auf manche Themen einzugehen. Am Ende hat man die Möglichkeit, seinen Namen einzugeben und so mit seinen Kommentaren (sollten diese Verwendung finden) in der Magisterarbeit von Frau Gönne namentlich zitiert zu werden. Gibt man den Namen nicht ein, wird man ggf. anonym zitiert.

Leider fehlt ein Textfeld für allgemeine Kommentare am Ende der Umfrage, und eine Möglichkeit, sich per Mail über den Ausgang informieren zu lassen. Frag von der Gönne hinterläßt aber ihre Kotaktdaten, so daß der interessierte Leser sie bei Bedarf erreichen kann. Des weiteren findet sich bei den Fragen kein „zurück“-Knopf, so daß man sich seiner Antwort schon sehr sicher sein muß, bevor man klickt. In meinem Browser (Safari 3.0.3 auf OS X 10.4.10) wurde man übrigens automatisch zur nächsten Frage weitergeschossen, kaum daß man seine Auswahl beendet hatte – ein Ändern der Antworten oder ein Überdenken vor dem „weiter“-Klick ist somit unmöglich.

Desweiteren noch eine allgemeine Anmerkung, die natürlich nicht nur für diese Umfrage gilt:

Lange URLs (Internetadressen) lassen sich nur schlecht merken oder weitergeben, bei vielen Mailprogrammen oder -diensten werden Adressen gnadenlos nach 72 Zeichen umgebrochen. Wenn dies passiert, ist nur noch der vordere Stumpen der Adresse klickbar (weil das System am http:// oder am www. erkennt, daß es sich wohl um eine URL handelt, ebenso, wie es bei einem @ erkennt, daß es sich um eine Mailadresse handeln muß), doch da wegen des Umbruchs bei der Adresse hinten wichtige Informationen fehlen, führt der Link oft ins Leere.

Daher gibt es Unternehmen, die nichts anderes anbieten, als lange URLs kurz zu machen. Wenn man dann auf die kurze URL klickt, gelangt man zunächst zu dem Dienstleister, wird aber dann automatisch und unverzüglich, ohne weiteren Klick auf die dort gespeicherte, lange Original-URL weitergeleitet. Ich habe in diesem Fall die Dienste von TinyURL benutzt, um aus der Originaladresse der Umfrage:

http://212.114.128.209/rogator/demo_uni-leipzig/FilmkritikerbefragungAvdG/

diese hier zu machen:

http://tinyurl.com/ynm2be

Besonders sinnvoll sind solche Dienste, wenn extrem lange URLs entstehen, zum Beispiel bei der Suche der Uni Leipzig in Google Maps:

http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&time=
&date=&ttype=&q=&ie=UTF8&ll=51.338139,12.379221
&spn=0.005335,0.009731&t=h&z=17&om=1

was sich mit TinyURL zu diesem Link übersetzen läßt:

http://tinyurl.com/2snbsd

Ich bin sicher, daß einige Kommunikationsschwierigkeiten durch die Nutzung kurzer URLs beseitigt werden können. Problematisch werden solch kurze URLs dann, wenn ein Server, auf dem so eine Weiterleitung verzeichnet ist, down ist.

Für Interessierte hier noch die Kontaktdaten von Frau von der Gönne:

Anne von der Gönne
Studentin der Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Leipzig

Kleine Fleischergasse 6
04109 Leipzig

fernmündlich: 017650107871

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