Drehbuchautoren sind nun auch „empowered“

Die Fox hat einen Teil ihrer üblichen Drehbuchautoren empowered, ihnen also mehr Rechte gegeben. Das bedeutet im Alltag, daß sie nun schlechter bezahlt werden, aber an der Produktion mehr Mitspracherecht haben, und natürlich entsprechend höhere Tantiemen erhalten.

Der Defamer nimmt kein Blatt vor den Mund und weist auf die Problematik hin, die entsteht, wenn das Buch eines Autoren an kritischen Stellen nicht funktioniert, der Autor aber aufgrund seiner neuen Rechte nicht einfach ersetzt so werden kann. Ich begrüße es natürlich, daß ein Autor nicht einfach gefeuert werden kann, doch kann diese Politik tatsächlich dazu führen, daß wir im Kino zuerst einmal das Scheitern mehrerer Autoren mitansehen werden müssen. Hoffen wir, daß besagte Autoren genug Mumm in den Knochen haben, nach Hilfe zu rufen, wenn sie erkennen, daß sie ein Projekt doch nicht alleine stemmen können.

Ein begrüßenswerter Modellversuch ist die Fox-Entscheidung jedoch allemal, finde ich.

(via Defamer und Variety)

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