Wofür das Internet gedacht ist

Während böse Zungen behaupten, das Internet sei hauptsächlich für das Herunterladen von Pornos erdacht worden, gibt es nebenbei natürlich Millionen von nützlichen Webseiten. Oder zumindest ein paar Dutzend, mindestens.

Auf der Liste meiner liebsten Webseiten aus dem Stand fast ganz nach oben gerutscht ist TV-Links.co.uk (siehe auch Blogroll), wo man ohne Geschiß und mit nur wenigen Klicks Massen von TV-Serien einfach so online angucken kann. Wen chinesische (?) Untertitel bei 24 nicht stören, wer einfach nur mal wieder in die Tripods reinschnuppern will, wer noch immer nicht von Monk besessen ist oder – das wäre peinlich – nie dazugekommen ist, Monty Python’s Flying Circus kennenzulernen, der wird hier Stunden, Tage, Monate verbringen können.

Egal, ob legal oder nicht, schwer genial ist die Seite auf alle Fälle. Und wenn ich die Serie so gut finde, daß ich sie haben will, dann kauf ich mir auch die DVD. Denn in anderen Geschäften darf man die Ware ja auch ansehen, bevor man sie kauft, und das Zurückgeben bei Nichtgefallen ist auch normal: Mein Gewissen ist also rein.

Ich werde mich also, wenn nicht nicht gerade Harry Potter and the Deathly Hallows durchpflüge (feix!) oder journalistisch arbeite, dem Aufholen einiger Versäumnisse widmen. Ich kenne zum Beispiel noch immer nicht alle Scrubs-Folgen. Doch ausgerechnet die sind noch nicht vollständig zu finden. Aber das macht nix, es gibt ja genug andere Serien, die ich zwischenzeitlich genießen kann.

6 Gedanken zu „Wofür das Internet gedacht ist“

  1. „Egal, ob legal oder nicht, …“ ?!? LOL
    Ähm, naja…da kann ich nur bedingt zustimmen…! Allerdings muss ich dir in einem anderen Punkt Recht geben: Gerade ich als Serien-Junkie finde das Angebot und die Auswahl ebenfalls extrem cool…!!

    Aber auch wenn ich mindestens ebenso viel Zeit an meinem Mac verbringe, wie du — Serien (und natürlich auch Filme) sehe ich mir dann doch lieber bequem von der Couch aus auf einem großen Bildschirm an…! So toll der Fundus der Website also auch ist, ich schaff’s einfach nicht, mir eine ganze (oder gar mehrere) Folgen(n) einer Serie per Stream auf dem Computer anzusehen…! Sicher liegt darin die Zukunft, aber noch ist es für mich einfach nicht soweit…

  2. Wieso kannst Du da nur bedingt zustimmen? Kann denn nur Legales genial sein? Das verstehe ich nicht.

    Aber Dein Argument, daß die Folgen nicht auf dem Wohnzimmerschirm zu genießen sind, kann ich bestätigen. Mir ist das gar nicht aufgefallen, ich sitze wohl zuviel vor dem Computer. Die Zeit wird zeigen, wie das sich entwickelt.

  3. Ich kann dir nur bedingt bei der Behauptung zustimmen, dass es egal wäre, ob etwas legal ist oder nicht…!
    Vielleicht hatte ich mich da einfach missverständlich ausgedrückt, es war eher grundsätzlich gemeint…

    Ansonsten ist mir neben der fehlenden TV-Tauglichkeit auch noch aufgefallen, dass sich die Videos nicht „aufziehen“ lassen…!? Man muss also auch noch mit dem kleinen Player-Fenster Vorlieb nehmen…!? 🙁

  4. Ob etwas legal ist oder nicht, ist mir natürlich nicht egal. Ich meinte lediglich, daß Legalität keine zwingende Voraussetzung für Genialität ist. Das zeigt ja schon die Geschichte, von „Und sie bewegt sich doch“ über Robin Hood bis zum großen Postzugraub von 1963. (Außerdem meine ich, daß Legalität bzw. Illegalität weltweit stets zu hinterfragen ist.)

    Und mir sind ehrlich gesagt kleine Fenster lieber, denn dann kann ich nebenher noch arbeiten. Ich bin schon lang nicht mehr zuhause gesessen und habe ausschließlich TV geguckt. Eigentlich schau ich immer in einem Fenster und mach nebenher noch was anderes am Computer. Ist aber nur vorübergehend, also bitte kein „Get a life!“-Ratschlag.

  5. Get a Life — von mr…?! Sicher nicht…!! 😉

    Das mit den kleinen Fenstern und nebenher arbeiten ist aber genau das, was ich nicht mag und möchte…! Dazu sehe ich mir zu gerne Filme und Serien an, um sie „nebenbei laufen zu lassen“ oder so — entweder arbeite ich am Computer oder ich entspanne mich mit einer guten Serie…!? Beides zusammen geht für mich nicht wirklich, weil immer eines davon „untergeht“…

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