Eröffnung von Filmjournalisten.de!

Welches Datum als der heutige Tag der Pressefreiheit wäre besser geeignet, ein Medienprojekt wie dieses zu eröffnen?

Wir Filmjournalisten haben natürlich keine Repressionen zu befürchten, wie sie andernorts und vor allem bei politischen und wirtschaftlichen Themen leider immer noch ausgeübt werden. Nichtsdestoweniger sollten wir uns stets vor Augen halten, daß unsere Arbeit ebenfalls rein journalistischer Natur ist und nicht dazu dienen darf, Filme blind zu bewerben. Denn egal, was wir berichten, der filmbegeisterte Zuschauer wird sich sowieso ein eigenes Bild machen. Und die, die wir quasi ins Kino „schicken“, werden schnell merken, ob wir ihnen Unhaltbares versprochen haben.

Ernsthafter Journalismus war schon immer eine nicht greifbare Kunst, die beim Empfänger eine Beschäftigung mit dem Medium bzw. dem Objekt der Berichterstattung voraussetzt oder anregt und die nicht uninterpretiert aufgenommen werden kann. Daher ist der Kulturjournalismus so nötig wie der Politik-, der Sport- oder der Wirtschaftsjournalismus, und jeder einzelne von uns trägt die Last der Verantwortung für seine Arbeit.

Ich habe jedoch keine Befürchtungen, daß dies anders gesehen werden könnte. Und daher bin ich sehr froh, mit diesem Blog einen Ort zur Verfügung zu stellen, an dem jeder Filmjournalist seine Gedanken, Erfahrungen, Bedenken und andere Pudelskerne, Nachrichten, Essays, Kommentare und ähnliches veröffentlichen und zur öffentlichen Diskussion stellen kann.

Herzlich willkommen! Und auf einen guten Start!

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