Archiv für die Kategorie: “People”

Auf der diesjährigen Berlinale erhält der Filmpromoter Klaas Akkermann am 10. Februar den Ehrenpreis des VdFk für sein Lebenswerk. Während sich heute eine Menge kleiner und großer Presseagenturen darauf spezialisieren, die Filmjournalisten möglichst effektiv und zweckgebunden zu verwalten, war Akkermann (so wie Horst Kindermann im Süden) stets einer für alle, ein Mensch für Menschen.

Sicher haben auch Akkermanns Entscheidungen nicht immer zu Wohlwollen unter den Journalisten geführt, doch war offenbar, dass Akkermann stets um Fairness bemüht war und ein offenes Ohr für alle hatte.

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Obwohl ich schon Steven Spielberg treffen durfte, Woody Allen interviewt habe und auch andere Hollywood-Größen vor dem Mikro hatte: Heute habe ich das für mich wichtigste Interview aller Zeiten führen dürfen. Mit Buzz Aldrin nämlich, der zusammen mit Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten hat:

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Ich hatte den Eindruck, dass einige meiner Kollegen meine Nervosität vor dem Termin nicht verstehen konnten. Es sei doch nur ein Interview, wie ich sie schon zigfach gemacht hätte, hieß es, und der Mann sei doch selbst ein Profi im Umgang mit der Presse, da gibt es bestimmt keine Komplikationen.

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Ich fürchte zwar, dass der manipulativen Sekte nicht so schnell die Puste ausgehen wird, wie es ihren leichtgläubigen Opfern zu wünschen wäre, doch dieser Artikel beim Gawker ist nicht uninteressant: Da John Travoltas Sohn Jett, der wohl unter der medizinischen Obhut eines Sektenanhängers stand, jüngst gestorben ist, könnte mit Travolta eines der größten Marketing-Zugpferde der Sekte ausscheiden, da die Anti-Medizin-Einstellung der Sekte aufgrund so eines Schicksalsschlages wohl jeden Vater und jede Mutter (Kelly Preston, ebenfalls Opfer) zum Nachdenken bringen dürfte. Wäre wirklich schön, wenn seine Frau und er sich trauen würde, diese Organisation zu verlassen.

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Seit gestern läuft in Düsseldorf die Ausstellung “Enfant Terrible und Gentleman” über Sir Peter Ustinov. Die Ausstellung läuft noch bis 22. Februar 2009 im Filmmuseum. Man müßte fast extra deswegen hinfahren.

Ich durfte ihn zweimal treffen, das erste Mal in Bonn bei einer Lesung, wo er mir auch ein Autogramm gegeben hat, das zweite Mal zufällig am Flughafen München. Da hab ich dieses Foto geschossen.

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Noch Fragen? Danke, Titanic!

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Die Welt geht einen weiteren Schritt in Richtung Vernunft, nachdem das amerikanische LIFE Magazine nun sein gesamtes Fotoarchiv der Vergangenheit sukzessive online und ohne Beschränkung erreichbar macht – und das natürlich kostenlos. Derzeit stehen bereits etwa 20% der geschätzten 10 Millionen, größtenteils unveröffentlichten Motive online.

So findet sich zum Beispiel kein Foto von Barack Obama, wohl aber eine Menge zur Prominenz der Vergangenheit, von Nixon bis Hitler, Einstein bis Newton. Jede Suche führt zu einer normalen Google-Bildersuche mit dem einschränkenden Suchparameter “source:life”, weswegen sich der findige Googler sich die Life-Suchseite nicht bookmarken muss. Die Bilder liegen üblicherweise in einer Größe von 1280 Pixel in der längeren Seite vor, lassen sich aber leider nicht bequem auf anderen Webseiten einbetten.

Natürlich läßt sich auch mit Schlagworten wie Robot oder Nuclear suchen, was bisweilen zu lustigen Entdeckungen führt. Zum Beispiel ein Reaktor, der dem Atom-Ei in Garching sehr ähnlich sieht, oder diese Maschine zur Wartung von Atomraketen. Ich könnte ewig klicken!

Die Bilder sind meist nicht nachbearbeitet, das heißt, dass zum Beispiel ältere Fotos bereits halb verblichen sind. Schweinkram gibt es nicht, und eindeutige Begriffe zum Dritten Reich oder Vietnam empfehlen sich nicht als Suchbegriff, aßer man sucht Zeugnisse der menschlichen Vergangenheit.

Anderweitig weit verbreitete emotionale oder faktische Suchbegriffe wie “Mountain” oder “Love” führen ebenfalls zu keinem Ergebnis. Aber wen interessiert das schon, wenn man Arnold neben einer (Film-)Atombombe posierend finden kann oder Steve Jobs mit kultiger Digitaluhr? (via)

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Heute wird Loriot 85 Jahre alt. Man kommt um ihn in diesem Land nicht herum, medienmäßig. Alles Gute zum Geburtstag!

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Ein Kollege hat mich auf dieses interessante Interview mit Uwe Boll hingewiesen.

Ich denke auch, dass Boll sich zu einer Art tragischem Helden der Filmindustrie entwickelt hat. Seine Filme sind zwar wirklich nicht die besten (hier meine Review zu Tunnel Rats), doch ist das Argument mit der Vorverurteilung natürlich schwerwiegend. Auch kann Boll wirklich schlecht unter anderem Namen drehen, nur um herauszufinden, ob sein Werk dann plötzlich besser ankommt: Das würde rauskommen, und er würde wohl wirklich in der Luft zerrissen werden.

Boll sitzt in einer Zwickmühle, aus der im Grunde nur ein Weg herausführt: Einen wirklich indiskutabel guten Film drehen. Dem Interview nach scheint er sich dessen bewusst zu sein.

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in your latest edition of Mike’s Letter, titled Join Me in Making History, you offer your film Slacker Uprising for free download. You say you’re doing this

as a gift of thanks for coming to my films over the 20 years (you)‘ve been a filmmaker“.

Yet, in your announcement, you say:

That’s why I’m giving you my blanket permission to not only download it, but also to email it, burn it, and share it with anyone and everyone (in the U.S. and Canada only).

You know, us few billions Rest-Of-The-World-citizens, we went to your movies, too. According to imdb.com,

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Heute startet Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian. Eigentlich wollte ich diesen Post kurz nach meinem ersten Bericht veröffentlichen, doch kam ich nicht dazu.*

Wie ja schon berichtet, hat mir die Premiere wirklich ausnehmend gut gefallen. Die Atmosphäre der Ritterspiele ist genau das Richtige für einen Film wie Prinz Kaspian. Auch hätte man hier gut den Herrn der Ringe in die Welt (zumindest nach Deutschland) schicken können, und sollte Der kleine Hobbit seinen Start im Sommer haben, empfehle ich bereits jetzt eine entsprechende Premiere. Im Fackelschein! Und ohne elektr(on)ische Verstärkung von Musik und Moderation.

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