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	<title>Filmjournalisten.de &#187; People</title>
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	<description>Go ahead, make my day.</description>
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		<title>John Cleese wants to break free</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2011/06/07/john-cleese-wants-to-break-free/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 19:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Navi-Hersteller TomTom nutzt anonymisierte Bewegung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Navi-Hersteller <a href="http://www.tomtom.com" target="_blank">TomTom</a> nutzt anonymisierte Bewegungsprofile von Handies, um automatisiert minutengenau Staus erfassen und an seine Kundschaft weitergeben zu können (<a href="http://breakfree.tomtom.com/about.php?Lid=3" target="_blank">Funktionsweise</a>). Dieses Produkt heißt <em>HD Traffic</em> und ist <a href="http://www.areamobile.de/news/15126-tomtom-test-hd-traffic-testsieger-bei-tuev-sued" target="_blank">laut TÜV Süd</a> das beste am Markt. Den Dienst können nur Hauseigene &#8220;live&#8221; Navis mit SIM-Karte nutzen, also Geräte, die selbständig das Mobilfunknetz nutzen können, um die aktuellen Verkehrsdaten herunterzuladen. Die Auflösung der Beeinträchtigungen ist sehr hoch, die Datenmenge könnte in einer normalen Verkehrsdurchsage im Radio nicht mehr durchgesagt werden können.</p>
<p>Nun rührt TomTom die Werbetrommel für diesen zusätzlichen Dienst, der eben auch zusätzliche Kosten hervorruft. (Wer die TomTom-App auf dem iPhone nutzt, hat es übrigens leichter, denn damit ist man sowieso im Mobilfunknetz.) Unter dem Motto &#8220;Break Free&#8221;, also &#8220;brich aus&#8221; / &#8220;brich heraus&#8221; vermittelt der Hersteller, dass man mit Hilfe genauerer Verkehrsinformationen aus dem Stau ausbrechen kann. Musikalisch untermalt wird die Kampagne natürlich von dem Queen-Megahit. Wer in Erinnerungen schwelgen will, hier die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Odk3W3qLByI" target="_blank">Version von Wembley</a>.</p>
<p>Für die Kampagne ließ sich auch John Cleese gewinnen. Der Monty Python-Veteran mit dem markanten Äußeren spielt hier ein generisches Stauopfer, das sich in verschiedenen Stausituationen auf typisch englische Weise verhält und durch eigene Interpretation des Klassikers gekonnt wie gewohnt in die Nesseln setzt:</p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/n0HZhM_CrSg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/gxMS2cSsNJo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch TomTom will mehr als nur Abonnenten mit Hilfe eines lustigen Videos werben. Ganz vorn dabei im Web2.0 gibt es nicht nur den TomTom Twitter-Account (<a href="http://twitter.com/#!/TomTom_DE" target="_blank">DE</a>, <a href="http://twitter.com/#!/tomtom" target="_blank">intl</a>), sondern natürlich auch die <a href="http://www.facebook.com/TomTom" target="_blank">Facebook-Seite</a>. Zur Break-Free-Kampagne gibt&#8217;s nicht nur eine <a href="http://www.facebook.com/TomTom?sk=app_194440847258563" target="_blank">eigene Facebook-Seite</a> (technisch eine Unterseite), sondern auch eine App.</p>
<p>Mit dieser kann man sein eigenes Musikvideo zu &#8220;Break Free&#8221; aufzeichnen und zu TomTom hochladen. Die Videos werden dann veröffentlicht (YouTube und Facebook), und die Videos mit den meisten Belobigungen (Daumen-hoch-Knöpfe gibt&#8217;s ja mittlerweile in irgendeiner Form überall), der gewinnt einen Preis, zum Beispiel ein Auto. Natürlich kann man Videos auch ohne die App drehen und hochladen, und man muss auch nicht selber vor der Kamera stehen.</p>
<p>Ich finde die Kampagne sehr gelungen, denn wo sonst kriegt man mal den Queen-Klassiker im mongolischen Kehlgesang zu hören?</p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/7tnruj42Li4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Oder in einer Version, als Queen noch richtig klein war?</p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/uBHBPf1_x_g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es gibt noch jede Menge weiterer Versionen, von aufgedrehten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S8SF1unK4FA" target="_blank">Freundinnen Mitte Zwanzig</a> bis zur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wwrXN61e5kA" target="_blank">Loop-Art eines jungen Mannes</a>, der in mehrfacher Version seines Selbst den Song allein bestreitet. Die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qCiw8tESZNg" target="_blank">Jodelversion</a> ist in meinen Augen allerdings ein wenig grenzwertig&#8230;</p>
<p>Auch John Cleese mal wieder zu sehen, freut das Cineastenherz, doch das Beste kommt noch: Zur Vorstellung der Kampagne verteilte TomTom noch kleine Knautschmikros, die man sich ins Auto legen kann.<br />
<a href="http://twitpic.com/51x7rv" title="Saugeiles Giveaway von @TomTom_DE: Ein Fake-Mikro zur &amp;quot;B... on Twitpic"><img src="http://twitpic.com/show/thumb/51x7rv.jpg" width="150" height="150" alt="Saugeiles Giveaway von @TomTom_DE: Ein Fake-Mikro zur &amp;quot;B... on Twitpic"></a><br />
Zuerst fand ich das ein wenig kindisch, doch als ich auf der Rückfahrt von dem Presse-Event im Auto &#8220;Jump&#8221; von Van Halen auf voller Lautstärke hörte, musste ich einfach in das kleine Mikro röhren. Auf der Playlist folgte &#8220;Thunderstruck&#8221; von AC/DC gleich im Anschluss, es war um mich geschehen. Wenn die Leute an der Ampel nicht so gelacht hätten, hätte ich womöglich noch selber ein Video gemacht.</p>
<p>Ich kann also schließen mit der Feststellung, dass es auch im Web2.0 möglich ist, gute Kampagnen zu machen. Und dass man nicht immer nur auf TV-Spots warten sollte, um die großen Stars wiederzusehen. Und dass man, wenn man ein Gummi-Knautsch-Mikro in die Hand gedrückt bekommt, rocken sollte, was das Zeug hält.</p>
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		<title>Roland Reber im Radio</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2011/05/31/roland-reber-im-radio/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 07:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Roland Reber, den Regisseur von Mein Traum oder Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Roland Reber, den Regisseur von <a href="http://www.filmjournalisten.de/2007/10/18/mein-traum-oder-die-einsamkeit-ist-nie-allein-%E2%80%93-versuch-einer-interpretation/" target="_blank"><em>Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein</em></a> und <a href="http://www.filmjournalisten.de/2009/10/20/engel-mit-schmutzigen-flugeln/" target="_blank"><em>Engel mit schmutzigen Flügeln</em></a> einmal näher kennenlernen möchte, sollte heute um 16:05 Bayern 2 Radio einschalten. Denn Roland Reber ist zu Gast bei Norbert Joa, in der Sendung &#8220;Eins zu Eins – Der Talk&#8221; (mehr Infos <a href="http://www.br-online.de/bayern2/eins-zu-eins-der-talk/roland-reber-regisseur-und-produzent-norbert-joa-ID1306252583954.xml" target="_blank">hier</a>).</p>
<p>Da Roland Rebers Filme gewaltig polarisieren, kann ich das Interview jedem Cineasten nur empfehlen, auch denen, die seine Arbeit ablehnen. Wer <a href="http://www.br-online.de/bayern2/" target="_blank">Bayern 2</a> nicht empfangen kann, kann auch den <a href="http://www.br-online.de/br/jsp/seitentyp/liveStreamFenster.jsp?welle=bayern2" target="_blank">Livestream hören</a> oder die Sendung später als Podcast herunterladen.</p>
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		<title>Am Set von &#8220;Sommer in Orange&#8221;</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2010/06/25/am-set-von-sommer-in-orange/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 20:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coming Attractions]]></category>
		<category><![CDATA[Dreharbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Marcus H. Rosenmüller dreht mal wieder in der baye [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Marcus H. Rosenmüller dreht mal wieder in der bayerischen Provinz, und diesmal wurde ich zum Setbesuch eingeladen. Der Drehort lag praktischerweise nur 20 km die Straße runter von meinem Zuhause im Speckgürtel Münchens, und so begab ich mich mit großer Vorfreude und meiner kleinen Kamera ans Set von <em>Sommer in Orange</em>. (<a href="http://picasaweb.google.com/julianreischl/SetbesuchOrange?authkey=Gv1sRgCOeFl9C5i_n1Iw&amp;feat=directlink" target="_blank">Fotos hier</a>)</p>
<p><a href="http://www.filmjournalisten.de/wp-content/uploads/2010-06-08_12-14-46-Setbesuch_Orange-klein.jpg" rel="lightbox[3642]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3662" title="Am Set von Orange" src="http://www.filmjournalisten.de/wp-content/uploads/2010-06-08_12-14-46-Setbesuch_Orange-klein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wieso Vorfreude? Nun, als ich noch selber Filmemacher werden wollte, durchlief ich zwischen 1994 bis 1999 einen wahren Bewerbungsmarathon bei so gut wie allen deutschen (und einigen ausländischen) Filmhochschulen, allesamt erfolglos. Eigentlich sollte ich ja hauptberuflich mein Biologie/Chemie-Studium an der LMU München bestreiten, aber die Anziehungskraft von Hollywood war dann doch stärker, das kreative Knistern am Filmset viel faszinierender als der Zitronensäurezyklus, die RNA-Synthese und die Allen&#8217;sche Regel.</p>
<p>Also stand ich für diverse Hochschulfilme an diversen Sets, bewachte nachts eine Kamera im Olympischen Dorf, sperrte tapfer Straßen (ungefähr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AlD3Qrx1Nvo" target="_blank">so</a>, nur dass die Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit meist kein Einsehen haben), fuhr Negative von Kötzschau zum Entwickeln nach München und die Muster zurück (mit einem brandneuen 525er-BMW, was für eine Rakete!), föhnte nachts Abschnitte der Sommerrodelbahn am Blomberg trocken, und schlug mich mal fast mit einem Regisseur, der meinte, seine Chefposition auch außerhalb der Dreharbeiten durchdrücken zu müssen.<span id="more-3642"></span></p>
<p>Setluft ist wie Zirkusluft, nur noch interessanter, weil Technik-affiner und meist ohne die Gefahr, von einem exotischen Tier gefressen zu werden. Also keine Frage, ob ich am Set von <em>Orange</em> ein paar Stunden zuschauen wollte!</p>
<p>Wie immer, wenn man zu Dreharbeiten gelangt, findet man zunächst mal keinen Parkplatz. Überall haben die Crewmitglieder ihre Autos abgestellt. Am Pressetag war das natürlich noch schlimmer, denn die Kollegen fielen über das kleine Oberbiberg her wie ein Schwarm Bienen. Den eigentlichen Drehort identifiziert man leicht an der Ansammlung von LKWs aller Art, die eng an eng geparkt stehen, die Hecktüren offen, unbewacht. Üblicherweise kommt man jedoch als erstes am <a href="http://www.panther.tv/cms/de_fe_generators.html" target="_blank">Generator</a> vorbei, denn wenn beim Film Strom gebraucht wird, sollte sein Erzeuger möglichst weit abseits stehen, damit nicht das leiseste Summen an die empfindlichen Mikros am Set gelangt. (Anekdote: Bei einem Dreh sollte ich einmal mit dem 7,5-Tonner-&#8221;Genni&#8221; mal zum Tanken fahren, was sich als überaus spannend herausstellte. Denn obschon das Fahrzeug eher klein anmutet, zeigt das tonnenschwere Aggregat in seinem Inneren gerade in Kurven deutlich, dass es seinen eigenen Willen hat. Auf der Kreuzung vor der Tanke wurde es dann beim flotten Abbiegen echt knapp, doch zum Glück sind wir nicht umgekippt, und nie hat jemand davon erfahren&#8230;)</p>
<p>In der Nähe des Catering-Wagens sammelte sich die Presse. Kein Wunder, die Presse sammelt sich tendenziell immer in der Nähe des Caterings. (Ein Luxus! Bei Studentenfilmproduktionen gab&#8217;s meist nur vergilbte Semmeln mit schwitzenden Wurstscheiben drauf und Plastikbecher, auf die man mit Edding seinen Namen schreiben sollte, und wehe, man braucht noch einen!) Man habe ein Buffet belegter Brötchen für uns hergerichtet, sagte mir die <a href="http://www.pausenlos.com/" target="_blank">Cateringfrau</a>, während sie mich von hinter dem Tresen durch die Benutzung der Selbstbedienungs-Kaffeemaschine dirigierte. Doch keiner der Journalisten traute sich an die Brötchen, denn niemand sagte uns offiziell, dass das für uns war. Ich wollte bestimmt nicht den Anfang machen, denn wenn der Dicke als erster ans Buffet stürmt, ist das nicht so gut für&#8217;s Image. Doch was erzähl ich von Brötchen, der Dreh ist doch viel wichtiger!</p>
<p>Schließlich wurden wir ums Haus herumgeführt, witzigerweise von einem Kollegen, der vom Journalismus in die aktive Filmerei gewechselt ist und nun als Aufnahmeleiter arbeitet, und wurden darauf hingewiesen, dass wir uns keinesfalls frei auf der Wiese bewegen dürfen, denn die dürfe nicht zertrampelt werden. Von Ferne konnten wir nun den Dreh zweier Szenen mitansehen, relativ aufwendig mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steadicam" target="_blank">Steadicam</a>. Wie gewöhnlich zog eine ganze Schar von Gehilfen bei jedem Schritt des Kameramanns mit, einer muss die Schärfe ziehen, jemand anders das Sonnenlicht mit einem Reflektor von unten auf die Schauspieler umlenken, ein dritter die Klappe schlagen und nach dem Ton angeln muss auch jemand. Nichts und niemand darf zu keiner Sekunde ins Bild geraten oder ein Geräusch machen, und mittendrin sollen sich die Schauspieler möglichst frei und unbefangen bewegen und dabei ihren Text stets parat haben. Ein ziemliches Ballet, das da gekonnt choreografiert stattfindet und das – im Gegensatz zu diesen ihre Branche kannibalisierenden Castingshows – nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.</p>
<p>Nach einigen Takes stellten sich die Akteure für ein Gruppenfoto zur Verfügung, und bald lichteten sich die Reihen der Journalisten, denn Regisseur Rosenmüller sowie ausgewählte Mitglieder von Crew und Cast (darunter Petra Schmidt-Schaller, Amber Bongard, Béla Baumann, Georg Friedrich und Oliver Korittke) würden kurze Interviews geben. Auf der anderen Seite des malerischen, <a href="http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c215876d97e35ace27328990c418a5fffcc950b904e9b7d74a6bfc3cc1752a6fbee19ed06a72f2612ed5f351e0b0e4266b95ff7e0ef56923ecbc4d6ee32290f84d85d855b832d1424f8eb7ff66c4803f0118c1ebe7ddfc824afa1fd040f2f9e0274be175f5cbebfc7b18c1ebe7ddfc824a11a33a5b219ad0e9ef49e52b1b48585bdd75bb2380592b0d49e54614f5b1171fc357f4b91366f04a86bd439442affe05e091133590225ab7a3d162929bddb677601aa0fbcab29ec93569fdb7dfc24ef0445515e0e8d581b46061448aebf92a4931960d99b0eaf82cc2c700dac3e7c5a4279d14ed183347a13350d0fbb50adad4da1665bd3e9769a6d060535a1f59636626380c748d53045c94318288aac64d3b15830de499f19c0e7457eabe3944cacd0605b06fcd6a88140099c5f127ffab0500c0a3b2876b32c65abd2f5ff98e8449410e48c5b0a780abf883625a36327a49" target="_blank">zum Glück denkmalgeschützten</a> Bauernhofs war ein kleines Sonnendach aufgestellt worden, doch da der Dreh für die Interviews nicht wirklich unterbrochen wurde, war es bisweilen recht mühsam für die Kollegen (ich habe nur Impressionen eingefangen und wollte keiner der größeren Redaktionen wertvolle Interviewzeit stehlen), ihr Material zusammenzubekommen.</p>
<p>Die Geschichte von <em>Sommer in Orange</em> ist so einfach wie amüsant: Im Jahre 1980 eröffnet eine Berlinerin eine Baghwan-WG in der bayerischen Provinz, der Culture Clash ist vorprogrammiert. Und ist auch tatsächlich so passiert, denn das Drehbuch stammt von Ursula Gruber, die zusammen mit ihrem Bruder Georg (Odeon Film), einem dem Produzenten des Films, in ebensoeiner Kommune aufwuchs. Die besten Geschichten erzählt das Leben (ich selbst könnte auch einige erzählen), und so sehe ich der Premiere von <em>Sommer in Orange</em> &#8220;im Spätsommer 2011&#8243; mit großer Freude entgegen.</p>
<p>Besonderer Dank gebührt <a href="http://www.limelight-pr.de/" target="_blank">LimeLight PR</a>, die diesen Setbesuch organisiert haben und uns Filmjournalisten so die Gelegenheit gegeben haben, unsere Arbeit näher am Sujet als üblich zu machen. Danke!</p>
<p>Ach ja, ein Video hab ich auch noch für Euch gemacht:</p>
<p><object width="640" height="505" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-WfYPkOBa8g&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="505" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/-WfYPkOBa8g&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Plagiatsvorwürfe gegen den Wortvogel</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2010/02/19/plagiatsvorwurfe-gegen-den-wortvogel/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem die blutjunge Autorin Helene Hegemann sich erla [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die blutjunge Autorin Helene Hegemann sich erlaubt hat, in einem Buch einige Textpassagen ungefragt und ohne Quellenangabe von anderen Autoren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helene_Hegemann#Plagiatsdiskussion" target="_blank">zu übernehmen</a>, und daraufhin bitter lernen musste, dass Abschreiben im Leben nicht dasselbe ist wie Abschreiben in der Schule, lockt nun ein scheinbar ähnlich gelagerter Fall die Entscheider der deutschen Zeitungsredaktionen.</p>
<p>Es geht um &#8220;Wortvogel&#8221; Torsten Dewi und den TV-Zweiteiler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hope_Bridges_Adams_Lehmann#Verfilmung" target="_blank"><em>Hope</em></a>. Die Biogrpahie der ersten Ärztin Münchens hat Torsten zusammen mit Katrin Tempel zu einem Drehbuch sowie einem Roman verarbeitet. (<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/951982/Heike-Makatsch-ist-Dr.-Hope#/beitrag/video/951982/Heike-Makatsch-ist-Dr.-Hope" target="_blank">Videobeitrag</a> dazu beim ZDF)</p>
<p>Nun gibt es da offenbar eine Historikerin, die ein Sachbuch zum Thema geschrieben hat, das auch von Tempel und Dewi zur Recherche benutzt wurde. Diese behauptet nun, die beiden Autoren hätten sich an ihrem Werk vergriffen. Das berichten jedenfalls die Medien, schreibt der Wortvogel.</p>
<p>Torsten Dewi hat verständlicherweise ein Problem damit, dass nun auch seriöse Blätter Plagiatsvorwürfe drucken, und das ohne detaillierte Recherche. Der Anlass ist offenbar, dass die ganze Nation ohnehin schon schwer geschockt ist, weil eine 17-jährige beim Abschreiben erwischt wurde, und nun ein zweiter &#8220;Skandal&#8221; ans Licht kommt.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist die Angelegenheit nicht, und Torsten berichtet in seinem Blog eingehend über seine Seite der Geschichte. Für mich ist seine Argumentation wasserdicht, was dem Skandal den Boden unter den Füßen wegziehen dürfte. Ich empfehle daher jedem, <a href="http://wortvogel.de/2010/02/dr-hope-wortvogel-unter-beschuss" target="_blank">Torstens Stellungnahme zu den Plagiatsvorwürfen</a> zu lesen und sich selbst ein Bild zu machen.</p>
<p>Ich gebe offen zu: Ich habe weder den Film gesehen, noch das Buch gelesen, noch das Sachbuch der Historikerin durchstöbert, noch einen Zeitungsartikel zum Thema gelesen &#8211; ich bin gänzlich unbeleckt. Ich darf mir kein Urteil erlauben, wohl aber eine Meinung. Und derzufolge wird es wohl genauso laufen wie beim Tannöd-Prozess, denn historische Tatsachen sind urheberrechtlich nicht schützbar.</p>
<p>Nachtrag: Sapperlot, H. Hegemann wurde exakt heute volljährig. So ein Zufall!</p>
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		<title>Dan O&#8217;Bannon: 1946 &#8211; 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 21:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verstorbene]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh, wie schmerzlich ist es doch zu hören, dass Dan O'B [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, wie schmerzlich ist es doch zu hören, dass <a href="http://www.imdb.com/name/nm0639321/" target="_blank">Dan O&#8217;Bannon</a> gestern <a href="http://insidemovies.moviefone.com/2009/12/18/alien-screenwriter-dan-obannon-dead/" target="_blank">&#8220;nach kurzer Krankheit&#8221; verstorben ist</a>. Er ist dem Mann von der Straße natürlich eher kein Begriff, doch in Hollywood hat er seine Marke als Drehbuchautor für alle Zeiten hinterlassen. Aus seiner Feder stammen Science Fiction-Klassiker wie <em>Dark Star</em>, <em>Alien</em> und die Dick-Adaption von <em>Total Recall</em>. (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dan_O%27Bannon" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
<p>Allein sein Name war uns jungen VHS-Cineasten schon in der Schulzeit eingängig, ungefähr so wie das melodiöse Team Menahem Yoram und Yoram Globus, der Effektspezialist Dennis Muren, Puppenfachmann Stan Winston oder Peter Jackson (den heute ja jeder kennt). Leute wie O&#8217;Bannon waren unsere Chuck Norris, unsere Bruce Lee, sagenumwobene lebende Legenden des Films. Natürlich hatten wir keine Ahnung, was diese Leute tatsächlich so getrieben haben, wir mussten ja noch Filmbücher kaufen und lesen, um was zu erfahren. (Kennt hier jemand noch die Filmland Presse aus München? Da hab ich mal gejobbt. Dann haben sie zugemacht.) Mythen und Legenden rankten sich um jedes bisschen Freakfutter, so wie die hartnäckige Behauptung, dass in Tunesien noch echte Kulissen des <em>Star Wars</em>-Drehs aus den 1970ern stehen (und der Name Tatooine von einem dortigen Ortsnamen abgeleitet ist).</p>
<p>Nun ist Dan O&#8217;Bannon tot, und ich weiß nur, dass ich eigentlich nicht wirklich etwas weiß über ihn.</p>
<p>Und außerdem musste am gestrigen 17. Dezember auch noch der Hund einer alten, guten Freundin eingeschläfert werden. Ich kannte ihn die vollen 17 Jahre seines Lebens. Der Verlust schmerzt sehr, doch mich hat er nie besonders leiden können. Hat mich immer angebellt und angeknurrt. Meinen Respekt in Sachen Frauchen-Schutz hat er sich schon lang verdient.</p>
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		<title>Capitalism: A Love Story &#8211; Der Trailer</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/08/21/capitalism-a-love-story-der-trailer/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 20:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kann mir nicht helfen, mir gefallen die Filme von M [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mir nicht helfen, mir gefallen die Filme von Michael Moore. Man darf zwar nie aus den Augen verlieren, dass vielleicht nicht all seine Standpunkte neutral sind und andere verschwiegen werden, aber ich glaube ihm, dass alle genannten Informationen exakt so stimmen. Aber das kann man ja als sublime Kritik an der Neutralität von Dokumentationen auffassen. Hier jedenfalls der Trailer zu <a href="http://www.imdb.com/title/tt1232207/" target="_blank"><em>Capitalism: A Love Story</em></a>, auf den ich mich schon sehr freue:</p>
<p><a href="http://www.filmjournalisten.de/2009/08/21/capitalism-a-love-story-der-trailer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>(Um die HD-Qualität besser genießen zu können, den Trailer besser direkt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IhydyxRjujU" target="_blank">auf YouTube angucken</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Martin Scorsese zur Weekend Film Series des LACMA</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/08/13/martin-scorsese-zur-weekend-film-series-des-lacma/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 11:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Los Angeles County Museum of Art (LACMA, mit nicht  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Los Angeles County Museum of Art (<a href="http://www.lacma.org" target="_blank">LACMA</a>, mit nicht uninteressantem künstlerischen Intro) stellt nach über 40 Jahren seine <a href="http://www.lacma.org/programs/FilmSeriesSchedule.aspx" target="_blank"><em>Weekend Film Series</em></a> ein, in der Filmklassiker wiederaufgeführt wurden. Dies hat zu nicht unerheblichen Erschütterungen unter Filmliebhabern geführt. Regisseur Martin Scorsese selbst wendet sich in einem <a href="http://latimesblogs.latimes.com/culturemonster/2009/08/martin-scorsese-an-open-letter-to-michael-govan-and-lacma.html" target="_blank">lesenswerten offenen Brief</a> an die Verwantwortlichen. Es ist schade, dass selbst Museen profitorientiert zu denken gezwungen sind.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>John Cusack, Twitter und 2012</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/08/01/john-cusack-und-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 15:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[John Cusack twittert eifrig unter seinem Nick shockozul [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://valebrity.com/2009/06/26/john-cusack-shockozulu/" target="_blank">John Cusack twittert</a> eifrig unter seinem Nick <a href="http://twitter.com/shockozulu" target="_blank">shockozulu</a>. Der bekannte und beliebte <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000131/" target="_blank">Schauspieler</a> spielt außerdem in Roland Emmerichs <a href="http://www.imdb.com/title/tt1190080/" target="_blank"><em>2012</em></a> die (oder zumindest eine) Hauptrolle.</p>
<p>Nun twitterte Cusack, <a href="https://twitter.com/shockozulu/statuses/3070281476" target="_blank">dass Sony ihn bat, den Filmstart via Twitter zu unterstützen</a>. Rein zwischenmenschlich sehe ich keinerlei Problem darin, dass man einen Beteiligten an einem Film bittet, positive oder gar keine Stimmung für den Film zu machen. Das ist nur natürlich. Selbst wenn es beim Dreh Schwierigkeiten gegeben haben sollte, ist es ja nur menschlich, dass man nicht wünscht, dass jemand einem nachträglich in den Pool <span style="text-decoration: line-through;">sch..</span> pinkelt.</p>
<p>Nun ist der Filmverleih kein Kumpel und John Cusack als Hauptdarsteller kein Jedermann. Immerhin über 20.000 Follower verfolgen Cusacks Tweets, und diese dürften, da Internet-affin und sicherlich selber <span style="text-decoration: line-through;">Blogger, Twitterer, Facebooker und Myspacer</span> Social Networker, als begehrenswerte Multiplikatoren gelten. Dann multipliziere ich doch mal:</p>
<p>Ich frage mich: Ist die Bitte von Sony an Cusack, den Film zu unterstützen, moralisch verwerflich oder nicht? Einerseits gibt es keinerlei Verpflichtung für Cusack, positiv über den Film zu twittern, und natürlich ist es nur im Sinne von Sony, dass der Film einen guten Start hat. Andererseits dürfte <em>2012</em> ohnehin keine Probleme bekommen, seine Kosten wieder reinzuspielen und obendrauf noch einen hübschen Gewinn zu erwirtschaften. Wenn Cusack oder andere Beteiligte über den Film twittern wollen, dann tun sie es sicherlich auch ohne Aufforderung, positiv wie negativ.</p>
<p>Doch wenn ein so großes Unternehmen Cusack direkt anspricht und bittet, Werbung für den Film über seinen privaten Twitter-Kanal zu machen, dann ist das für meine Begriffe doch reichlich unverschämt. Klar muss Cusack nicht, aber dass der Verleih überhaupt gefragt hat, ist ja wohl die Höhe.</p>
<p>Warum ist das die Höhe? Wenn man früher in einem Geschäft bedient wurde, hieß es an der Kasse oft &#8220;Empfehlen Sie uns weiter&#8221;. Das ist ganz normal und quasi schon eine Verabschiedungsformel. Doch wenn mich dahingegen der Geschäftsführer abends privat anruft und sagt: &#8220;Ich hab nachgeforscht, Du hast Doch viele Freunde. Empfiehl denen doch bitte aktiv mein Geschäft&#8221;, dann ist das doch reichlich unverschämt, oder nicht? Analog dazu heißt das: Da John Cusack bei <em>2012</em> mitspielt, steht zu hoffen (mehr nicht), dass er vielleicht positiv über seine Erfahrungen und den Film berichtet oder lieber gar nicht, wenn seine Erfahrungen und Eindrücke negativ sind. Bis hierhin reicht der gute Ton. Wenn er aber extra aufgefordert wird (im Urlaub übrigens, momentan berichtet er aus <a href="https://twitter.com/shockozulu/statuses/3070362203" target="_blank">Irland</a>), positiv die Werbetrommel zu rühren, noch dazu in einem eher privaten Umfeld, dann ist das echt frech. Und unpassend.</p>
<p>Und ganz normal für die heutige Zeit, leider. So wie übrigens auch diese Linktausch-Angebote, die ich immer wieder bekomme. Da wollen Kino/Film-Blogs sich mit meinem verlinken (oder auch <a href="http://www.billigfluege-weltweit.net/" target="_blank">Billigflugvermittler</a>, wtf?), und ich soll im Gegenzug den anderen Blog, den ich überhaupt nicht kenne, der womöglich nichtmal gut ist, und den es vielleicht noch gar nicht gibt (oder nicht mehr, wie <a href="http://www.film-deluxe.de/" target="_blank">diesen hier</a>), empfehlen. Dass dieser Blog eine völlig andere Zielgruppe hat als allgemeine Filmblogs, ist offenbar völlig egal. Es geht irgendwelchen Marketingagenturen bei diesen Schnellstartprojekten immer nur um Klicks, Page Impressions, Pageranks und lauter anderen Businesskäse. Mir geht es darum, zu schreiben, wozu ich Bock habe, und lesen können es Menschen (Menschen!), die auch Bock dazu haben. Da brauch ich keine Traffic-Pumpe, denn wer einen Blog wie diesen sucht, wird ihn schon finden. Und diese anonymen Massen, die scheinbar nur zum Klicken da sind, um irgendein Businessmodell am Funktionieren zu halten, interessieren mich überhaupt nicht.</p>
<p>Bin ich schon so vergrämt, dass ich behaupte, früher war alles besser? Sind diese Traffic-Businessideen was fundiertes? Braucht man zum Leben wirklich Google? So, und jetzt runter von meinem Rasen!</p>
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		<title>Coens drehen Satire-Werbespot</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/02/26/coens-drehen-satire-werbespot/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 21:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Coen-Brüder haben für die (sehr gut gemachte) Awa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Coen-Brüder haben für die (sehr gut gemachte) Awareness-Seite <a href="http://thisisreality.org" target="_blank"><em>This Is Reality</em></a> einen satirischen Fake-Werbespot zum Thema &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Clean_coal" target="_blank">Clean Coal</a>&#8221; gedreht. Hintergrund: Die US-Kohleindustrie benutzt diesen Euphemismus, um das Image weiterer Kohlekraftwerke zur Energiegewinnung <a href="http://www.klima-luegendetektor.de/2009/02/06/general-electric-dreckiger-sex/" target="_blank">zu fördern</a>, was nicht nur ich jedoch wegen der garantierten CO<sub>2</sub>-Belastung für absolute Augenwischerei halte. Ich finde, der Spot bringt es auf den Punkt, und Hamburg kann sich <a href="http://www.klima-luegendetektor.de/2009/01/26/vattenfall-erster-wortbruch-in-moorburg/" target="_blank">da</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,581530,00.html" target="_blank">was</a> <a href="http://www.kohle-killt-klima.de/" target="_blank">abschneiden</a>.</p>
<p><a href="http://www.filmjournalisten.de/2009/02/26/coens-drehen-satire-werbespot/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Oscar-Gedanken</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/02/26/oscar-gedanken/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 00:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mir beim (etwas späten) Angucken (der Aufzeic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir beim (etwas späten) Angucken (der Aufzeichnung) der Oscarverleihung natürlich so meine Gedanken gemacht:</p>
<p>Red Carpet-Show von Pro7:</p>
<ul>
<li>Haben die bei Pro7 nicht wenigstens zwei Mikros? Eines wird fest am Gätjen montiert, das andere kann er dem jeweiligen Gast vor die Nase halten. Besonders deutlich traten die Nachteile der Ein-Mikro-Technik beim Grüßen der Baader-Meinhof-Delegation an die schlafende Heimat zu Tage, also schon zu Beginn. Das besserte sich dann langsam, doch besser wäre es mit zwei Mikros. Dann hört man wenigstens zuverlässig alles.</li>
<li>Heidi Klum sieht aus, als hätte man ihr zwei Fleischpflanzerl unter die Backen implantiert (so auch auf diesem aktuellen Plakat <a href="/wp-content/uploads/2009-02-25_20-43-59-heidi-klum-fleischpflanzerl-klein.jpg" rel="lightbox[2077]"><img style="border:none; margin:0 3px 0 3px; padding:0;" title="Heidi Klum mit Fleischpflanzerl-Backen" src="/wp-content/uploads/2009-02-25_20-43-59-heidi-klum-fleischpflanzerl-klein-150x150.jpg" alt="Heidi Klum mit Fleischpflanzerl-Backen" width="15" height="15" /></a>, in dem sie einen Schwarm Fische als Rock trägt, ). Ich bin aber auch voreingenommen, weil ich sie nicht besonders mag. Sie sieht süß aus und alles, aber die Augen lächeln nie mit, sie wirkt trotz aller Schönheit kalt und abweisend. Auch ist sie unhöflich, wenn sie das Interview einfach so verlässt, trotz allem Starrummel.</li>
<li>Bullys Anwesenheit war eine echte, nette Überraschung. Man sieht ihn allerdings dann nicht mehr, was ich verstehen kann, weil er ja bei den Oscars, zumindest dieses Jahr, wenn überhaupt, nur Zuschuer ist.<span id="more-2077"></span></li>
<li>So, wie Gätjen <em>Wall-E</em> zusammenfasst, sollte man ihm vielleicht einen Film-Fachmann zur Seite stellen.</li>
<li>Ein guter Kameramann sollte auch trotz Aufforderung nicht von Mickey Rourke (nominiert für die beste Hauptrolle) weg und zu den Kollegen auf der Tribüne hin schwenken. Die Tribüne kann man vier Stunden vor der Show filmen und erklären, aber nicht jetzt. Na, wenigstens verteilen sie diesmal keine Rosen am Roten Teppich, wie noch vor ein paar Jahren, was nun wirklich eine Katastrophe war.</li>
<li>Auch wenn David Kross ein Jungspund ist (ein erfolgreicher), sollte auch Gätjen ihn nicht mit der Hand aus dem Bild drücken, auch nicht spaßeshalber.</li>
<li>Gott, ist <a href="http://www.imdb.com/name/nm2951768/" target="_blank">Freida Pinto</a>, das Mädel aus <em>Slumdog Millionaire</em>, hübsch!</li>
<li>Es heißt &#8220;impressive&#8221;, nicht &#8220;impressing&#8221;!</li>
<li>Witzig, gut und schnell erklärt: &#8220;Pressetante mit Bart&#8221;, und wie es eigentlich funktioniert mit dem Stars-vors-Mikro-kriegen.</li>
<li>Weniger gut: Gätjen ruft &#8220;Danny Bolye! Danny, Danny! Danny!&#8221;, es klingt aber wie: &#8220;Hey Kellner, ein Bier, ich sitz hier schon seit &#8216;ner Viertelstunde!&#8221;</li>
</ul>
<p>Preshow des Senders abc:</p>
<ul>
<li>Doppelmoderation mit wesentlich besser positionierter Kamera durch den US-Sender, mit weiteren &#8220;embedded Journalists&#8221;, die &#8220;im Feld&#8221; Interviews mit Stars abgreifen. Das ist natürlich für fremde Sender wie Pro7 unerreichbar. Doch warum nicht gleich die abc-Show zeigen und auf eigene Moderation verzichten? Mit der Übersetzerei war ja zum Glück vor einigen Jahren auch Schluss, warum also nicht gleich für das Livepublikum alles auf englisch streamen?</li>
<li>Die Durchsagen im Hintergrund klingen wie in einer Bahnhofshalle&#8230;</li>
<li><a href="http://www.imdb.com/name/nm0378245/" target="_blank">Taraji P. Henson</a>, die Queenie aus <em>Benjamin Button</em>, ist ja auch eine ganz hübsche!</li>
<li>Cool: Fast der ganze Cast von <em>Slumdog Millionaire</em> ist nach L.A. gekommen. (aus Indien, nehme ich an, nicht aus San Diego oder so)</li>
<li>Weniger cool: Sie alle wurden <a href="http://edition.cnn.com/2009/SHOWBIZ/Movies/02/26/india.movie.slumdog.children/index.html" target="_blank">wieder zurückgeschickt</a>.</li>
<li>Der tote Hund Loki von Mickey Rourke sollte nicht thematisiert werden, das ist kein Journalismus mehr (insbesondere der Satz &#8220;We&#8217;ll be thinking about Loki tonight&#8221; hat mich aufgeregt.)</li>
<li>Die Accountant-Show war sehr nett, fand ich.</li>
<li>Jack Black bleibt sich treu, er ist herrlich bissig.</li>
<li>Seth Rogen ist furchtbar dünn geworden, diese Diät muss Arbeit gewesen sein. Ich <em>weiß</em>, was das für eine Arbeit sein muss!</li>
<li>Einige zig Sekunden / gefühlte Minuten Leerauf vor Showbeginn sind tatsächlich spannend!</li>
</ul>
<p>Oscarverleihung:</p>
<ul>
<li>schön pompöse Eröffnung, schön, dass das Orchester zu sehen ist</li>
<li>Super Schultheaterkulisse (Modell &#8220;Recession&#8221;) für Hugh Jackmans Opening Number. Und singen kann er auch noch! Und Anne Hathaway auch, Hammer! (Ich hab sie mal im Interview gehabt, ist ein sympathisches Mädchen)</li>
<li>Ich find&#8217;s toll, dass sie bei den Auftritten der fünf vorigen Preisträgerinnen (und ähnliche) keine Namen einblenden: Wer sie braucht, versteht&#8217;s sowieso nicht.</li>
<li>Was hat Whoopi Goldberg denn für ein Tatoo rechts auf dem Dekolleté? Und ihre Stimme klingt wie die von Barry White. Hammerfrau.</li>
<li>Die Anordnung der Sitze (Typ &#8220;kleiner Kreis&#8221;) in den ersten Reihen gefällt mir. Ist nicht so wir-da-oben-ihr-da-unten wie sonst.</li>
<li>Das Live-Drehbuchschreiben zum Auftritt von Steve Martin und Tina Fey ist sehr witzig, zeigt aber auch beeindruckend, wie gut die Reaktionen des Publikums vorab eingeschätzt werden konnten. Ein ganz wichtige Erkenntnis für das Funktionieren von Dramaturgie.</li>
<li>Coole <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QPbV5YfV_-w" target="_blank">Scientology-Verarsche</a> von Steve Martin und Tina Fey!</li>
<li>Schönes Animations-Oscar-Werbefilmchen mit Wall-E und den anderen Figuren.</li>
<li>Dank an Steve Jobs finde ich richtig gut! Der hatte übrigens gestern <a href="http://www.istammtisch.de/?p=1364" target="_blank">Geburtstag</a>.</li>
<li>Den Kurzfilm <em>Presto</em> hatte ich ja doch gesehen, nur den Titel vergessen! (Siehe meine <a href="http://www.filmjournalisten.de/?p=2061" target="_blank">Einschätzung</a>)</li>
<li>Wie kann man bei den Oscars nur diese <a href="http://www.filmjournalisten.de/?p=1761" target="_blank">Geller-Show</a> bewerben?</li>
<li>Wie kann man bei den Oscars nur diese Model-Show bewerben?</li>
<li>War das echt die kulissenfreie Halle eben oder nur eine Kulisse einer kulissenfreien Halle?</li>
<li>Ach Gottchen, sind die beiden Twilight-Vampirfuzzis nicht hübsch? Ist das Mädel überhaupt die eine, die sah doch anders aus? Aber nach ihm schmachten sogar schon die Töchter eines Kumpels. Den und seine gekonnt verwuschelte Frisur möcht ich gern mal bei einer Isar-Schlauchbootfahrt in Aktion begutachten. (<a href="http://www.raftingcanyoning.com/raftaut.htm" target="_blank">Oberer Inn</a> kommt vielleicht noch, <a href="http://www.mdr.de/windrose/archiv/1707828.html" target="_blank">Sambesi</a> werde ich mich niemals trauen)</li>
<li>Der &#8220;romantische Szenen&#8221;-Zusammenschnitt war steinerweichend schön. Solche Szenen vermisst man in deutschen Filmen gänzlich. Ich kann mich nicht an eine einzige, die ich hinreichend romantisch fand, erinnern.</li>
<li>Wie kann man bei den Oscars nur Klingeltöne wie &#8220;Scheiße, ich liebe Dich&#8221; bewerben? Manchmal könnt&#8217; ich&#8230;</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pflgMxxBPuY" target="_blank">Ben Stillers</a> neuer Look <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zAQ4x7rgS6I" target="_blank">gefällt mir</a>&#8230;</li>
<li>Hat wirklich Thomas Edison die Filmkamera (das Bewegtbild) erfunden? Eine alte Frage bricht wieder auf&#8230; Wir Europäer stehen natürlich zu den Lumières!</li>
<li>Der Comedy-Sketch mit Zusammenschnitt mit Janusz Kaminski als Überraschungsgast hat mir auch sehr gefallen.</li>
<li>Jochen Alexander Freydank (Herzlichen Glückwunsch, bitte Rez-DVD schicken, wenn möglich, ich hab ihn nicht gesehen) hatte offenbar einen guten Englischlehrer&#8230; Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jochen_Alexander_Freydank" target="_blank">gibt nicht auf</a>, so gehört sich das für einen echten Filmemacher. Ich hab leicht reden: Ich bin zwar öfter abgelehnt worden als er, wenn man seiner Wikipedia glauben darf, hab aber dann keine Film-GbR aufgemacht und 10 Jahre geschuftet. Hätte ich vielleicht machen sollen&#8230;</li>
<li>Hammer-Einlage zu &#8220;The Musical is back&#8221;, Beyoncé ist wunderhübsch. (ich glaube, ich wiederhole mich&#8230;)</li>
<li>Was hat eine Klingelton-Werbung für &#8220;Ich liebe Dich, weil Du so Scheiße bist&#8221; bei den Oscars verloren? (Ist das vielleicht derselbe wie &#8220;Scheiße, ich liebe Dich&#8221; oben?) Wissen die bei Pro7 nicht, dass die Oscarverleihung (inkl. der Aufzeichnung) unter <em>PrimeTime</em> fällt, auch wenn sie mitten in der Nacht stattfindet? Nicht wenige stehen/bleiben extra dafür auf! Da kann man bei Werbeslots nicht einfach in der Nachtpreisliste nachgucken!</li>
<li>Der Interview-Zusammenschnitt für den Doku-Oscar ist ein wenig komisch und außer der Reihe, da nur Regisseure interviewt werden, nicht aber Ausschnitte gezeigt werden.</li>
<li>Dafür ist Bill Maher als Moderator herrlich bissig. <em>Religulous</em> ist wirklich empfehlenswert, aber keine Doku.</li>
<li>Schöner Moment, die Annahme vom Oscar für <em>Man on Wire</em>, mit Zauberkunststückchen.<em><br />
</em></li>
<li>Die Postproduction-Rolle war lahm. Ich will die Postproduction selbst sehen, nicht das Endergebnis!</li>
<li>Will Smith kann moderieren, das steht fest. Und ganze vier Oscars darf er verleihen, ist das nicht ein Rekord?</li>
<li>Hätte nie geahnt, dass Jean Hersholt der Onkel von Leslie Nielsen ist&#8230;</li>
<li>Jerry Lewis ist sicher verdientermaßen erfolgreich, aber mein Ding ist seine Art nicht unbedingt&#8230; Aber seine Dankesrede war bewegend. Und die Applaus-Momente ebenso.</li>
<li>Wieso kam A.R. Rahman seitwärts aus der Kulisse gelaufen, als er seinen Oscar entegegengenommen hat? Gab es keinen Sitzplatz mehr für ihn, einen Nominierten?</li>
<li>Schön, dass die Songs hintereinander gespielt wurden und nicht einzeln, wie sonst. Und wer war gleich noch die hübsche Frau, die den Score-Oscar vergeben durfte? (bin gerade zu faul zum nachrecherchieren)</li>
<li>Die Dankesrede für <em>Departures</em> könnte nicht klischeehafter Jingrish sein&#8230; oder so geschrieben werden!</li>
<li>Es ist natürlich *<em>extrem schlecht getimed</em>* (getimt?), wenn die Werbung für den <em>Baader-Meinhof-Komplex</em> mit der Bauchbinde &#8220;als bester fremdsprachiger Film nominiert&#8221; in der Werbepause *<em>direkt nach</em>* der Verleihung des Auslands-Oscars kommt, in dem der Film gerade <em>nicht</em> gewonnen hat. Eine Pause früher wäre geschickter gewesen&#8230;</li>
<li>Und dann ist diese Trailerpause frecherweise bei uns auch noch länger als die der Amis, wir Zuschauer verpassen eine unbekannte Zeitspanne und werden gefühlt zu spät in die Show zurückgeschaltet. Auch wenn es nur Sekunden gewesen sein sollten und ein Techniker in Unterföhring im Sendezentrum ganze Arbeit geleistet haben sollte, für den Zuschauer fühlt es sich dennoch so an, als habe er was verpasst.</li>
<li>Queen Latifah ist auch &#8216;ne Wahnsinnsfrau&#8230;</li>
<li>Das <em>In Memoriam</em> war auch sehr bewegend. Es ist immer wieder traurig zu sehen, wieviele Urgesteine des Filmgeschäfts nach und nach wegbrechen.</li>
<li>Danny Boyle sieht aus wie Martin Scorsese bzw. wie ein ehemaliger Klassenkamerad von mir (der aber weder der eine, noch der andere ist)</li>
<li>Ron Howard sieht aus wie John Malkovich</li>
<li>David Fincher sieht aus wie ich in schlanker und mit einer anderen Haarfarbe</li>
<li>Stephen Daldry wie Guido Westerwelle</li>
<li>Gus van Sant wie Tom Wilkinson, oder sogar ein wenig wie Oliver Hardy.</li>
<li>So, wie Danny Boyle sich für das Vergessen eines Credits in <em>Slumdog Millionaire</em> entschuldigt, gehört sich das: &#8220;I&#8217;m an idiot, and I apologize from the bottom of my heart, (Name)!&#8221; Super!</li>
<li>Schon wieder Pro7-Werbung für einen nominierten Film (<em>Die Klasse</em>), dessen Oscar aber schon durch ist. Was soll das? Haben die kein Abstract bekommen, in welcher Reihenfolge die Statuen verliehen werden?</li>
<li>Anne Hathaway wird offenbar fast ohnmächtig, als Shirley MacLaine ihr Respekt zollt. Würde ich auch, keine Frage.</li>
<li>Kate Winslet heult fast&#8230; beinahe&#8230; die Spitze vom Kinn zuckt, und die Augen blinzeln, die Stirn liegt in Falten, aber sie hält tapfer durch, als Marion Cotillard ihr sagt, wie sie (bzw. die Academy) ihre Arbeit fand. Wobei Marion Cotillard ebenfalls den Tränen nahe scheint&#8230;</li>
<li>Halle Berry erzählt erstmal von sich, was ich nicht so wirklich positiv finde. Aber die Rede ist auch schön.</li>
<li>Sophia Loren wird zwar erst am 20. September 75 Jahre alt, sieht aber nicht älter aus als 55. Aber das ist scheißegal, sie ist eine Göttin. Sie spielt Meryl Streep, 15-fach Oscarnominiert, allein mit dieser Rede an die Wand, der Hammer. Und die bedankt sich auch würdevoll bei ihr, was ich Streep hoch anrechne.</li>
<li>Nicole Kidman sieht in ihrem Kleid aus wie eine Nackerte, die aus einem Feld von Löwenzahn (Pusteblumen) aufgeschreckt wurde, das irritierte mich etwas.</li>
<li>Angelina Jolie war von Nicole Kidmans Rede an sie sichtlich angetan und war sehr hübsch am Oscar-Abend. Ihre oft zu aufgetakelte Erscheinung hat mir bis jetzt eher nicht gefallen, aber so war&#8217;s schon gut, fand ich.</li>
<li>Und Kate Winslet heult doch. Aber was soll&#8217;s, dieser Oscar ist ja meistens der mit Abstand emotionalste (wenn man mal von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8cTR6fk8frs" target="_blank">Roberto Benigni</a> absieht, den er übrigens auch von Sophia Loren bekommen hat &#8211; krass, das ist auch schon wieder 10 Jahre her&#8230;)</li>
<li>Papa Winslet kann pfeifen, jetzt weiß ich, dass es einem doch nützen kann, das zu lernen! Ich könnte nur spotzen und sabbern, bis meine Oscar-Tochter mich hört und die Kameras mich dann vollgetropft filmen&#8230;</li>
<li>David Kross ist gerade mal 18, wird aber schon namentlich bei den Oscars bedankt. Den behalt ich mal im Auge&#8230;</li>
<li>Frank Langella ist auch sichtlich gerührt von der Rede von Michael Douglas &#8211; der ist allerdings jünger als er, was ich für einen Fauxpas halte.</li>
<li>Die Scientologendichte ist erfreulich gering dieses Jahr&#8230; (Naja, Travolta hatte wohl keine Lust, und Cruise dreht ja eh am Rad seit Oprah und Katie, nicht?)</li>
<li>Sean Penn steht auch unter Strom, kaum dass De Niro den Mund aufmacht. Ist ja auch De Niro, wer würde da nicht unter Strom stehen?</li>
<li>Richard Jenkins trägt Adrien Brodys Lobrede mit absoluter Fassung.</li>
<li>Anthony Hopkins hat so eine Präsenz, dass er sich sogar an der Stirn kratzen kann während der Lobrede auf Brad Pitt &#8211; und keiner merkt&#8217;s. Und Pitt bedankt sich brav &#8211; sehr gut.</li>
<li>Sir Ben Kingsley, mein Schulzeit-Ghandi höchstselbst, geht mit Mickey Rourke ins Gericht, sanft, aber deutlich. &#8220;Fiercely honest&#8221; ist definitiv <em>der</em> Ausdruck für Rourke, und die Initiation seines Comeback in die A-Riege der Schauspielerei gerade durch Kingsley hat gewaltiges Gewicht.</li>
<li>Sean Penn ist sichtlich gerührt bei der Akzeptanz, er schafft sogar, ein paar ziemlich gute Witze zu machen. Der Dank ist ernsthaft, der Aufruf zum Thema Homo-Ehe (pro!) überwältigend in seiner Einfachheit. Ebenso sein Lob für Obama: &#8220;elegant man&#8221; und Mickey Rourke.</li>
<li>Dass Spielberg den Best Picture Oscar anmoderiert, ist schön passend. Immerhin hat der Mann ja sicherlich die meisten Herzen überhaupt gewonnen, zumindest in den letzten Dekaden. Und ewig auf <span style="text-decoration: line-through;">seine Entjungferung</span> seinen Oscar warten müssen.</li>
<li>Der Zusammenschnitt der diversen Gewinner vergangener Zeiten weckt lang vergessen geglaubte Film-Erinnerungen&#8230;</li>
<li>Einen Oscar von Spielberg überreicht zu bekommen, dürfte das Allergrößte sein in diesem Geschäft. Ich habe &#8220;nur&#8221; ein Autogramm von ihm und meine Aufzeichnung der Pressekonferenz zu <em>Catch me if you can</em>, wo er die nachfolgende Frage unterbrochen hat, um nochmal auf die Meine zurückzukommen. Ich hab mir vor Ehrfurcht fast in die Hose gemacht damals, glaube ich.</li>
<li>Dass zum Oscar von <em>Slumdog Millionaire</em> soviele Crewmitglieder auf die Bühne dürfen, ist toll und weist auf den Einfluss von Bollywood in Hollywood hin.</li>
<li>Wieso schneidet Pro7 eigentlich vor der angekündigten Trailershow weg und zeit das EPK von <em>Mord ist mein Geschäft, Liebling</em>? Die müssen ja echt viel von dem Film halten. (Man spricht &#8220;Hommage&#8221; übrigens ohne das &#8220;H&#8221;.) Ich als Programmdirektor hätte nach den Oscars <em>Lawrence von Arabien</em> gezeigt, damit die Zuschauer wenigstens einmal im Jahr einen ordentlichen Film anschauen, getragen vom Kultur-Schwung der Oscar-Nacht.</li>
</ul>
<p>Nachtrag: Kollege Markus hat auch einige <a href="http://www.daily-online.de/privat/and-the-oscar-goes-to,47" target="_blank">Anmerkungen</a> zur Oscarverleihung gebloggt.</p>
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