Jemand hat einen schönen, vor allem aber erstaunlich treffsicheren Wahlwerbespot für die Piratenpartei herausgegeben, der auf dem Klassiker Network basiert. Ich will hier nicht politisch werden, aber wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Man kann es an allen Ecken und Enden spüren: Grundeinkommen, Datenschutz, Mündigkeit durch Web2.0, es ist wie das Heraufziehen einer neuen Demokratie, ein frischer Wind.
PS: Die Piratenpartei hat sich gerade textlich etwas ungeschickt von einem Farbbeutelwurf distanziert. Im Spot kommt aber ein Farbbeutelwurf vor, weswegen ich denke, dass der Spot eher inoffizieller Natur ist.
Ich kann mir nicht helfen, mir gefallen die Filme von Michael Moore. Man darf zwar nie aus den Augen verlieren, dass vielleicht nicht all seine Standpunkte neutral sind und andere verschwiegen werden, aber ich glaube ihm, dass alle genannten Informationen exakt so stimmen. Aber das kann man ja als sublime Kritik an der Neutralität von Dokumentationen auffassen. Hier jedenfalls der Trailer zu Capitalism: A Love Story, auf den ich mich schon sehr freue:
(Um die HD-Qualität besser genießen zu können, den Trailer besser direkt auf YouTube angucken)
Nicht selten zeige ich in diesem Blog die Versuche der Wirtschaft auf, die Presse für ihre Zwecke zu nutzen, in diesem Fall natürlich hauptsächlich im Filmjournalismus. Nun habe ich den Blogpost mit dem passenden Titel Die Meinungsfreiheit als Sondermüll gelesen, der die Unsinnigkeit der Internetzensur (#zensursula) laiengerecht aufbereitet und mit guten Beispielen erklärt. Also ein Lesetipp für alle, und zum Weiterleiten bestens geeignet, um Unwissende oder bis dato Uninteressierte “up to scratch” zu bringen. Via Udo Vetters Lawblog.
Einzige Anmerkung meinerseits: Mitnichten werden alle Verleumdungen über das Internet von der Polizei akribisch verfolgt.
Nun twitterte Cusack, dass Sony ihn bat, den Filmstart via Twitter zu unterstützen. Rein zwischenmenschlich sehe ich keinerlei Problem darin, dass man einen Beteiligten an einem Film bittet, positive oder gar keine Stimmung für den Film zu machen. Das ist nur natürlich. Selbst wenn es beim Dreh Schwierigkeiten gegeben haben sollte, ist es ja nur menschlich, dass man nicht wünscht, dass jemand einem nachträglich in den Pool sch.. pinkelt.
Nun ist der Filmverleih kein Kumpel und John Cusack als Hauptdarsteller kein Jedermann. Immerhin über 20.000 Follower verfolgen Cusacks Tweets, und diese dürften, da Internet-affin und sicherlich selber Blogger, Twitterer, Facebooker und Myspacer Social Networker, als begehrenswerte Multiplikatoren gelten. Dann multipliziere ich doch mal:
Ich frage mich: Ist die Bitte von Sony an Cusack, den Film zu unterstützen, moralisch verwerflich oder nicht? Einerseits gibt es keinerlei Verpflichtung für Cusack, positiv über den Film zu twittern, und natürlich ist es nur im Sinne von Sony, dass der Film einen guten Start hat. Andererseits dürfte 2012 ohnehin keine Probleme bekommen, seine Kosten wieder reinzuspielen und obendrauf noch einen hübschen Gewinn zu erwirtschaften. Wenn Cusack oder andere Beteiligte über den Film twittern wollen, dann tun sie es sicherlich auch ohne Aufforderung, positiv wie negativ.
Doch wenn ein so großes Unternehmen Cusack direkt anspricht und bittet, Werbung für den Film über seinen privaten Twitter-Kanal zu machen, dann ist das für meine Begriffe doch reichlich unverschämt. Klar muss Cusack nicht, aber dass der Verleih überhaupt gefragt hat, ist ja wohl die Höhe.
Warum ist das die Höhe? Wenn man früher in einem Geschäft bedient wurde, hieß es an der Kasse oft “Empfehlen Sie uns weiter”. Das ist ganz normal und quasi schon eine Verabschiedungsformel. Doch wenn mich dahingegen der Geschäftsführer abends privat anruft und sagt: “Ich hab nachgeforscht, Du hast Doch viele Freunde. Empfiehl denen doch bitte aktiv mein Geschäft”, dann ist das doch reichlich unverschämt, oder nicht? Analog dazu heißt das: Da John Cusack bei 2012 mitspielt, steht zu hoffen (mehr nicht), dass er vielleicht positiv über seine Erfahrungen und den Film berichtet oder lieber gar nicht, wenn seine Erfahrungen und Eindrücke negativ sind. Bis hierhin reicht der gute Ton. Wenn er aber extra aufgefordert wird (im Urlaub übrigens, momentan berichtet er aus Irland), positiv die Werbetrommel zu rühren, noch dazu in einem eher privaten Umfeld, dann ist das echt frech. Und unpassend.
Und ganz normal für die heutige Zeit, leider. So wie übrigens auch diese Linktausch-Angebote, die ich immer wieder bekomme. Da wollen Kino/Film-Blogs sich mit meinem verlinken (oder auch Billigflugvermittler, wtf?), und ich soll im Gegenzug den anderen Blog, den ich überhaupt nicht kenne, der womöglich nichtmal gut ist, und den es vielleicht noch gar nicht gibt (oder nicht mehr, wie diesen hier), empfehlen. Dass dieser Blog eine völlig andere Zielgruppe hat als allgemeine Filmblogs, ist offenbar völlig egal. Es geht irgendwelchen Marketingagenturen bei diesen Schnellstartprojekten immer nur um Klicks, Page Impressions, Pageranks und lauter anderen Businesskäse. Mir geht es darum, zu schreiben, wozu ich Bock habe, und lesen können es Menschen (Menschen!), die auch Bock dazu haben. Da brauch ich keine Traffic-Pumpe, denn wer einen Blog wie diesen sucht, wird ihn schon finden. Und diese anonymen Massen, die scheinbar nur zum Klicken da sind, um irgendein Businessmodell am Funktionieren zu halten, interessieren mich überhaupt nicht.
Bin ich schon so vergrämt, dass ich behaupte, früher war alles besser? Sind diese Traffic-Businessideen was fundiertes? Braucht man zum Leben wirklich Google? So, und jetzt runter von meinem Rasen!
Neulich gab es eine Pressevorführung von Wolverine. Es hatte angeblich schon eine deutlich frühere gegeben, doch die war wohl nur für ausgewählte Marketing-Candy-Kollegen. Doch die Existenz dieser mysteriösen früheren PV, einer sogenannten “Pinkie”, die üblicherweise nur für Alpha-Kollegen stattfindet, ist mir nicht gesichert bekannt. Daher zurück zum eigentlichen Thema:
Ich weiß, warum Gott keine Gebete beantwortet: Er hat schon immer sowas ähnliches wie YouTube, und seit es genug Menschen gibt, ist Gott ganztags damit beschäftigt, Vollpfosten beim Scheitern zuzuschauen. Er nässt sich wohl von früh bis spät vor Lachen ein. Würde ich auch so machen, wenn ich Gott wäre.
Nun, ich bin nicht Gott, aber auch wir Sterblichen haben jetzt YouTube. Und YouTube ist irre geil. Nicht nur erlaubt YouTube es allen Menschen mit Internetzugang, sich zu zerstreuen (böse, kontraproduktiv usw.), sondern eben auch, sich zu bilden (gut, hervorragend!). Oder auch, einen Bildungskrieg zu führen.
Als Mitglied des Journalisten(dach)verbandes DJV erhalte ich auch die Fachzeitschrift Journalist. In der Ausgabe 2/2009 beschreibt Timo Rieg in seinem Artikel Bilder nach Art des Hauses das Dilemma der Journalisten, die nur gegenüber Behörden Auskunftsrechte haben, nicht aber gegenüber Unternehmen.
Als roten Faden für seinen Artikel wählte Rieg die Arbeit der Fotografen: Meist dürfen diese nur nach dem Akzeptieren journalistisch stark einengender Verträge auf Konzerten u.ä. Veranstaltungen fotografieren, müssen sich einzelne Motive vor Veröffentlichung von den Veranstaltern schriftlich absegnen lassen und haben nicht die Möglichkeit, das Material an zusätzliche, vorab nicht genannte Kunden weiterzuverkaufen.
Dies ähnelt meines Erachtens stark der Situation von Filmkritikern: Wir müssen zwar keine Verträge unterschreiben, um Kritiken zu veröffentlichen (zumindest in denallermeistenFällen), auch dürfen wir unsere Texte völlig frei formulieren. Doch welcher Journalist zu welchem Film geladen wird, um überhaupt darüber schreiben zu können, wird allein von Seiten des Veranstalters bestimmt.
In Büchern, Filmen und anderen Medien werden Journalisten gern als Vierte Gewalt gesehen, unwirsche Einzelkämpfer, als Menschen, die sich in Stories verbeißen und nicht mehr loslassen, die ihre Quellen nicht preisgeben, Geheimnisse mit ins Grab nehmen, sich nicht in die Karten schauen lassen und über spitze Ellenbogen zum Kampf gegen die Konkurrenz aus den eigenen Reihen verfügen. Zwischen den Zeilen kommen Journalisten in der Fiktion meist als verschlagen, zielstrebig, gnadenlos und meist nur der guten Sache dienend rüber.
Wer sich als Journalist zu einer Veranstaltung akkreditiert, geht normalerweise eine Art unausgesprochene Abmachung ein: Der Veranstalter läßt den Journalisten ein, dieser wiederum berichtet darüber. Natürlich steht dem Journalisten frei, positiv, neutral oder negativ zu berichten.
Manchmal fallen sogenannte Akkreditierungsgebühren an, also Kosten, die auch der Journalist für sein “Ticket” zu bezahlen hat. Das ist üblicherweise eher selten der Fall, denn der Veranstalter will ja was vom Journalisten (nämlich Publicity). Da kommt eine Art Eintrittsgebühr nicht so gut.
Manche Veranstaltungen sind so groß geworden (nicht zuletzt dank der Pressearbeit vieler fleißiger Journalistenhände in vielen nächtlichen Stunden), dass sie nun von alleine laufen und nur noch “erhaltende” Publicity brauchen.
Nun hat die Berlinale mal eben unter anderem die Akkreditierungsgebühren für Journalisten von 40 auf 60 Euro angehoben. Das ist ein Plus von 50%, was zum Beispiel bei einem Mietvertrag schonmal gar nicht möglich wäre.
Nicht, dass 60 statt 40 Euro nicht auch noch irgendwie zu berappen wären, es geht hierbei um etwas völlig anderes: Die Journalisten kommen zum Festival, um dort zu arbeiten. Wer bitte ist sonst noch blöd genug, Eintritt für den eigenen Arbeitsplatz zu bezahlen? Gerade im Filmjournalismus wird die Arbeit des Journalisten gerne mit Spaß verwechselt, den ein Kinobesuch ja auch privat machen kann. Es ist fast so, als wäre Arbeit über den Spaß definiert: Je mehr Spaß man an etwas hat, desto weniger ist es als Arbeit anzusehen.
Die bisherigen Akkreditierungskosten waren ja noch irgendwo verständlich: Auch der Journalist vor Ort verursacht Kosten, das Pressezentrum bezahlt sich nicht von selbst, und die technische Ausstattung für Datenkommunikation installiert sich auch nicht von selber. Auch wenn das im Grunde nicht wirklich die Sorge des Journalisten ist, nimmt dieser zähneknirschend die Akkreditierungsgebühr in Kauf, zumindest die von 40 Euro.
Bei “mehr als 4000 Medienvertretern” aus aller Welt nimmt das Festival also bei einer Akkreditierungsgebühr von 40 Euro bereits rund 160.000 Euro ein, und bei 60 Euro werden es im kommenden Jahr 240.000 Euro sein. Für knapp eine Viertelmillion Euro kann man eine Menge Hostessen für die 10 Tage des Festivals buchen und ein paar WLAN-Router sind sicher auch noch drin.
Nun hat sich der VdFk zu Recht über das Thema aufgeregt und diesen offenen Brief verfasst:
VdFk fordert Rücknahme der hohen Presse-Akkreditierungsgebühr
Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) fordert die Berlinale auf, die massiven Erhöhungen ihrer Akkreditierungsgebühren zurückzunehmen. Journalisten sollen in künftig 50 Prozent mehr bezahlen (60 statt 40 Euro). Diese Anhebung ist weder in ihrem Ausmaß, noch in ihrer Substanz nachzuvollziehen.
Die Berlinale erklärt die Erhöhung mit gestiegenen Kosten für Sonderleistungen für ihre Besucher, u.a. die Einrichtung des Schreibraums, Server-Kapazitäten fürs Herunterladen, Vorhalten einer WLAN-Verbindung. Der VdFk bezweifelt, dass dies eine Erhöhung rechtfertigt. Eine wachsende Anzahl von Journalisten nimmt diese Dienste gar nicht mehr in Anspruch, da sie mit ihrer eigenen Ausrüstung nach Berlin kommen; die WLAN-Verbindung war zudem immer separat kostenpflichtig. Das gleiche gilt für zentrale Arbeitsmaterialien wie den Katalog, der bei anderen Festivals, die Gebühren erheben, gratis erhältlich ist.
Es drängt sich somit der Verdacht auf, dass das Festival auf Kosten der Berichterstatter sein Budget entlasten will, das durch immer neue Seitenveranstaltungen aufgebläht wird. Vor allem freie Kollegen werden in diesen Tagen durch die Sparmaßnahmen der Medien mit drastisch sinkenden Einnahmen bei kontinuierlich ansteigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert. Als Konsequenz werden immer mehr Kritiker Berlin fernbleiben. Das kann nicht die Absicht der Filmfestspiele sein.
Der Vorstand
Eine Anmerkung noch: Ich bin wahrlich nicht so ein Schmarotzer, der sich mit Hilfe des Presseausweises wichtig macht und überall kostenlos Einlass finden und sich am Buffet durchfressen wil. Solche Leute gibt es, am ehesten dort, wo es einfach ist, an einen Presseausweis zu kommen. Aber die sind keine Journalisten, sondern Opportunisten, zumindest, wenn sie nicht berichten.
Ich habe es natürlich nicht angeschaut, stattdessen lese ich mich zu später Stunde durch die Nachbeben des Pro7-UFO- und Alien-Livequatsch vom Wochenende (Niggemeier, Spiegel, DWDL). Es muß ein furchtbares Debakel gewesen sein, so abgrundtief hirnverbrannt doof, dass nichtmal die TV-Junkies einschalteten.
Hier ein paar Anmerkungen und Kleinigkeiten, die mir nach wenigen Sekunden des über Niggemeier verlinkten Ausschnitts aufgefallen sind, bzw. schon immer bekannt waren. Volksschulbildung reicht hier übrigens völlig aus:
An UFOs kann man nicht glauben oder nicht glauben. UFOs sind “unidentifizierte Flug-Objekte”. Das kann vom Herbstlaub über eine seltsam geformte Wolke bis zu einer Kaffeetasse alles sein – natürlich auch ein extraterrestrisches Raumschiff. Die Verfehlung der Identifikation eines jeden Objekts im irdischen Hoheitsgebiet kann jedoch nur auf menschlicher Seite liegen, sei dies durch eine schmutzige Brille, Kurzsichtigkeit oder schlichte Unkenntnis dessen, was man sieht, bedingt. Diese Frage ist keine Glaubensfrage. Die Ausgangsfrage ist also schonmal falsch gestellt.
Ein Radioteleskop kann nicht funken. Es kann nur empfangen. Gesendet wird üblicherweise mit Funkmasten – auch wenn die nicht so schön fotogen sind wie die großen, schwenkbaren Parabolantennen. (Man kann natürlich sehr wohl mit einem Parabolspiegel senden, dann muss man aber schon ziemlich genau wissen, wo man hinzielt. Da empfiehlt es sich auch nicht, den Spiegel so weit zu kippen, dass er praktisch parallel zur Erdoberfläche abstrahlt und dabei viel mehr atmosphärischen Widerstand überwinden muss als das Funken direkt nach oben – aber das ist sowieso alles so dermaßen vermurkst und unlogisch, dass ich hier gar nicht weitervermuten will.)
Kein Funkmast der Welt trötet wie eine Luftsirene, während er funkt. Das nervt nur die Anwohner. Man stelle sich vor, jedes Handy würde im Betrieb auch dauernd so tröten – nicht auszudenken! (Ist aber ein interessantes “Achtung!”-Konzept, das man auch in philharmonischen Konzerten anwenden könnte – damit das Publikum weiß, wann es hinhören muß.)
Die Menschheit hat schon immer ins All gefunkt, nicht erst jetzt dank Pro7. Funkwellen haben die Angewohnheit, sich kugelförmig auszubreiten, daher ist es auch vollkommen logisch, dass die Außerirdischen im gar nicht so fantastisch-fiktiven Contact als erstes Bilder aus dem Dritten Reich zurückfunken. Denn das war nunmal so ziemlich das erste, was wir Menschen hier in nennenswerter Signalstärke herumgefunkt haben. Richtfunk ist zwar möglich, aber dann muss eben gezielt werden, und das Signal schwächt sich trotzdem ab.
Völlig egal, ob jetzt zielgerichtet “zu den Aliens” gefunkt wurde oder einfach nur so ins Blaue hinein – die Funkwellen bewegen sich ohnehin nur mit Lichtgeschwindigkeit fort. Wir sollten also allerfrühestens in 8½ Jahren eine Antwort erhalten.
Und zur großen UFO-Frage: Damit ist natürlich gemeint, ob man glaubt, dass außerirdisches Leben existiert oder nicht. Ich persönlich bin davon überzeugt, denn wie es ebenfalls in Contacthervorragend begründet wird:
Young Ellie: Dad, do you think there’s people on other planets? Ted Arroway: I don’t know, Sparks. But I guess I’d say if it is just us… seems like an awful waste of space.
Diese Aussage mag zwar kitschig klingen, ganz unrecht hat der Papa aber nicht: Von der Drake-Gleichung haben bestimmt schon die meisten gehört, wenn vielleicht auch nicht namentlich. Nach dieser gibt es 37964,97 außerirdische Zivilisationen – allein in unserer Galaxis. Und ich bin sicher, dass keine von denen Pro7 guckt. Oder nach so einer Show bei uns anrufen würde. Die schicken höchstens eine fette Bombe, um uns gnädigerweise von dem Hirn-Kolbenfresser, unter dem die Menschheit offenbar zu leiden scheint, zu erlösen.