Archiv für die Kategorie: “Filmpreis”

Es ist mal wieder so weit, die Oscars werden vergeben. Wie jedes Jahr finden Montag regulär Pressevorführungen statt, die, wie jedes Jahr, sehr schlecht besucht sein werden. Denn wer was auf sich hält, guckt die Oscars live, von ein Uhr früh bis kurz vor sechs.

Ich habe, ebenfalls wie jedes Jahr, nicht alle Filme gesehen, die zur Auswahl stehen, daher kann ich keine wirklich gute Einschätzung der Chancen vornehmen. In früheren, privaten, Oscar-Tippspielen lag ich meistens sehr falsch, weil zu oft Wunsch Vater des Gedanken war. Ergo versuche ich es dieses Jahr gar nicht mit einer Prognose.

Für die vielen Grüppchen von Cineasten, die sich landauf, landab tief in der Nacht erwartungsfreudig um die Flimmerkisten sammeln werden, gibt es jedoch eine Menge Möglichkeiten, sich die Nacht zu versüßen. Hier einige davon:

  • Der Westen aus Essen hat die Oscar-Kandidaten auf einen schönen, 2-seitiges Sofa-Stimmzettel eingedampft, mit dem man das klassische Oscar-Lotto veranstalten kann. (an besten beidseitig ausdrucken, so hat jeder nur ein Blatt)
  • Die Academy höchstselbst bietet ein Oscar Party Kit mit Koch- und Cocktailrezepten. Die Amerikaner haben’s natürlich leichter, bei denen kommt die Verleihung ja zur Prime Time. Natürlich gibt es auch hier einen Stimmzettel, und außerdem ein Oscar-Bingo für 9 Teilnehmer. (Bingo-Spielregeln hier! Ich nehme an, beim Oscar-Bingo gewinnt, wer als erster eine Reihe oder Spalte markieren kann. Jeder Mitspieler bekommt eine Karte.)
  • Diese Designerin hat ein eigenes Oscar-Bingo für 12 Teilnehmer kreiert. Da es nicht “offiziell” ist, ist es sicher wesentlich lustiger.
  • Auch im iTunes Store gibt es eine Menge Apps zum Thema Oscar, manche ermöglichen auch ein Oscar-Lotto. Ich hab das nicht näher getestet.
  • Bei Kritikerpapst Roger Ebert gibt es satte 100.000 Dollar zu gewinnen, und zwar für den- oder diejenigen, der sämtliche 24 Oscars richtig tippt. Outguess Ebert heißt dieses Tippspiel.Hier geht’s zur Teilnahme, beim Überfliegen der Regelnhabe ich nichts gefunden, was darauf hindeutet, dass man aus Deutschland nicht teilnehmen dürfe. Nimmt jemand teil, weil er es hier gelesen hat und gewinnt, wäre ich für eine kleine Spende sehr dankbar!
  • Weitere Tippspiele gibt es natürlich massenhaft, hier zum Beispiel Prinz, Moviereporter und Filmstarts.de. Bei MovieMaze.de organisieren sogar die Fans ihr eigenes Tippspiel! Auf englisch sucht man übrigens am besten nach “Oscar Pool” oder “Oscar Bet”. Und man schreibt es immer noch “Oscar”, nicht “Oskar”…

Und nun: Viel Spaß, eine gute Nacht und möge der beste Film gewinnen!

Comments Keine Kommentare »

Die Oscarnominierungen wurden soeben bekanntgegeben (komplette Liste hier). Um den Oscar für den besten Film streiten sich diesmal sogar 10 Kandidaten:

  • 127 Hours (großartig, spielt aber m.E. nicht in dieser Liga)
  • Black Swan (ich denke, eine hochschwangere Natalie Portman wird die Statuette für die beste Hauptrolle entgegennehmen)
  • The Fighter (konnte ich noch nicht sehen)
  • Inception (nein, spielt absolut nicht in dieser Liga. Ich verstehe nicht, wieso der so faszinierend sein soll. Memento war viel besser.)
  • The Kids are all right (habe ich nicht gesehen)
  • The King’s Speech (habe ich nicht gesehen)
  • The Social Network (ja, der könnte ihn gewinnen. Mir läuft’s immer noch kalt den Rücken runter ob dieses Soziopathen)
  • Toy Story 3 (nicht wirklich, oder?)
  • True Grit (ja, wenn meinereiner auch die PV vor Weihnachten hätte besuchen dürfen, dann hätte ich hier jetzt was tiefschürfendes sagen können)
  • Winter’s Bone (nicht gesehen, meines Wissens ist der auch noch nicht gezeigt worden)

Über die restlichen Nominierungen äußere ich mich in den nächsten Wochen…

Und hier noch das Video:


Watch live streaming video from academyawards at livestream.com

Comments 11 Kommentare »

Zur Verleihung der Golden Globes 2011 lud die Hollywood Foreign Press Association HFPA ein zweites Mal den britischen Komiker, Schauspieler und Regisseur Ricky Gervais ein, durch den Abend zu führen.

Dies hat Gervais am vergangenen Sonntag in Los Angeles getan, und zwar mit ungewohnt spitzer Zunge. Seine Scherze und Anspielungen auf Benehmen, Befindlichkeiten oder auch nur das Alter der Anmoderierten unterschieden sich deutlich von den weichgespülten Floskeln, die meist bei der Oscarverleihung zu vernehmen sind. Ganz in der Tradition des bisweilen kruden, aber immer mit einem Augenzwinkern versehenen, schwärzestmöglichen britischen Humors (den das deutsche Publikum, das vorwiegend nach dem im Stechschritt organisierten Schenkelklopfhumor des närrischen Rheinlands zu ticken scheint, wohl erst durch die Monty Pythons flächendeckend kennenlernte, sich aber davon nicht weiter beeindrucken ließ), lieferte Gervais einen Hieb unter der Gürtellinie nach dem anderen ab.

Nun regt sich scheinbar die ganze Welt über Gervais’ Gags auf. Auf YouTube gibt es Videokommentare, bei Twitter und Facebook gingen entsprechende Sprüche über den Äther, und die Presse sprang bereitwillig auf den “Bandwagon” auf (1, 2, 3). Ich verstehe das nicht.

Zum einen ist der rabenschwarze britische Humor ja ein altbewährtes Mittel zum Lockern selbst maximalzementierter Zwerchfelle, zum anderen ließ die HFPA den netten Herrn aus England ihre Verleihung ja bereits im letzten Jahr moderieren und kann nun nicht behaupten, die Katze im Sack gekauft zu haben. Außerdem ist Gervais und sein bissiger Humor durchaus allgemein bekannt (hier ein Auftritt aus einem seiner Kabarettprogramme). Und obendrein waren die Gags offenbar abgesprochen, denn bei Conan O’Brien erzählte Gervais (vor der Globes-Verleihung!) einen geplanten Eröffnungsgag, der es dann doch nicht in die Verleihung geschafft hat.

Meine persönliche Erkenntnis aus dieser Sache: Die ganze Aufregung ist weitgehend gespielt und von den Medien überproportional aufgeblasen wurden. Dass Gervais sich nun selbst äußern muss (zu welchen Vorwürfen, bitteschön?), ist geradezu lächerliches Schmierentheater (4, 5). Schade, dass die Presse da mitspielt. Denn dass Ricky Gervais bei der Verleihung bestens ankam, hört man eindeutig an der Reaktion des Publikums. Und dass es nicht wenige überempfindliche, weltfremde, chronisch beleidigte und streckenweise besonders klagefreudige Menschen in den Staaten gibt, ist ja auch bekannt. Doch Rückhalt erhält Gervais aus den Reihen der Kollegen, also ist alles dann doch gut ausgegangen.

Hier die Gags von der Verleihung, der “banned” Gag bei Conan und die Reaktion der Zuschauer bzw. Betroffenen:

Nachtrag: Hier ein längeres Interview mit Ricky Gervais bei Piers Morgan Tonight mit einer sehr gut formulierten Erklärung, worüber man Witze machen darf und worüber nicht:

Comments 2 Kommentare »

Der Filmkritkerverband VDFK hat die Nominierungen für den Preis der deutschen Filmkritik 2010 bekanntgegeben.

Sieben Nominierungen insgesamt für das Drama zum Thema Familienehre und Zwangsehe Die Fremde von Feo Aladag. Tom Tykwers Drei folgt mit fünf Nominierungen, danach Die kommenden Tage von Lars Kraume. Dennis Gansels Vampirfilm Wir sind die Nacht erhielt drei Nominierungen, je zwei Nominierungen entfallen auf Boxhagener Platz, Schwerkraft, Parkour und Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen.

Alle Nominierungen könnt Ihr diesem PDF entnehmen.

Comments 3 Kommentare »

Morgen geht’s nach Nürnberg, ich bin schon ganz gespannt. Wie ich ja schon schrieb, bin ich in der Filmkritiker-Jury beim Filmfestival Türkei-Deutschland. Ich hab keine Ahnung, wie stark ich eingespannt sein werde, wieviele Filme ich gucken werde, ob ich dazukomme, zu bloggen oder zu twittern. Laptop, iPhone und Fotoapparat hab ich dabei, ich bin also gerüstet.

Im Blog gibt’s ein paar vorprogrammierte Beiträge (Reviews am Donnerstag zum Beispiel), und am Sonntag bin ich ja eh schon wieder da.

Comments 1 Kommentar »

Hier meine Prognose für die Oscars 2010. Wie immer so neutral eingeschätzt wie möglich und nicht das pure Wunschdenken:

Nachtrag: Tja, da lag ich mal wieder gewaltig daneben. Hier die Gewinner, diesen Eintrag editiere ich später noch um.

  • Bester Film: Avatar (lieber wäre mir District 9 gewesen)
    • Gewonnen hat The Hurt Locker. Fein! (0 Punkte für mich)
  • Bester Hauptdarsteller: Morgan Freeman (obwohl Jeff Bridges (der Dude!) immer noch keinen Oscar hat!)
    • Gewonnen hat Jeff Bridges, ich hätte mich einfach trauen sollen. (0)
  • Beste Hauptdarstellerin: Gabourey Sidibe
    • Gewonnen hat Sandra Bullock, aber ich habe The Blind Side nicht gesehen. (0)
  • Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz (obwohl Stanley Tucci ihn genauso verdient hätte)
    • Gewonnen: Christoph Waltz, yesss! (1)
  • Beste Nebendarstellerin: Anna Kendrick
    • Gewonnen hat Mo’Nique. Tja. (1)
  • Beste Regie: Kathryn Bigelow (mein persönlicher Favorit wäre allerdings Quentin Tarantino gewesen)
    • Gewonnen: Kathryn Bigelow (2)
  • Bestes Originaldrehbuch: The Hurt Locker (mein Favorit: A Serious Man)
    • Gewonnen: The Hurt Locker (3)
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: An Education (mein Favorit: District 9)
    • Gewonnen: Precious (3)
  • Beste Kamera: Avatar (mein Favoit: Inglourious Basterds)
    • Gewonnen: Avatar (4)
  • Bester Schnitt: Inglourious Basterds (alternativ: District 9)
    • Gewonnen: The Hurt Locker (4)
  • Beste Art Direction (Szenenbild): Avatar (die Ausstattung war ja nun wirklich nicht zu schlagen)
    • Gewonnen: Avatar (5 Punkte hab ich mittlerweile)
  • Bestes Kostümdesign: Coco avant Chanel (Coco Chanel! Natürlich gibt’s den Oscar für das kleine Schwarze!)
    • Gewonnen: The Young Victoria (5)
  • Bestes Makeup: Star Trek (keine Ahnung, ist geraten)
    • Gewonnen: Star Trek (6)
  • Beste Filmmusik: Up
    • Gewonnen: Up (7)
  • Bester Filmsong: “Almost There” von Randy Newman
    • Gewonnen hat “The Weary Kind” aus Crazy Heart (7)
  • Beste Tonmischung: Avatar (da rappelt’s im Karton, äh, im Kino)
    • Gewonnen: The Hurt Locker (7)
  • Bester Tonschnitt: Inglourious Basterds (ist Wunschdenken)
    • Gewonnen: The Hurt Locker (7)
  • Beste Visuelle Effekte: Avatar (District 9 hatte zuwenige davon und Star Trek hat das schwarze Loch nicht verstanden, das ärgert mich)
    • Gewonnen: Avatar (8)
  • Bester Animationsfilm: Up (The Princess and the Frog war zu Disney-glatt, daran ist man schon gewohnt, und bei Fantastic Mr. Fox hat man erst gesehen, was Wallace and Gromit für eine Arbeit gewesen sein muss.)
    • Gewonnen hat Up. Hurra! (9)
  • Bester Ausländischer Film: Un propèthe (Das weiße Band ist trotz deutschen Geldes für mich ein österreichischer Film)
    • Gewonnen: El secreto de sus ojos (9)
  • Bester Dokumentarfilm: The Cove (Wunschdenken)
    • Gewonnen hat The Cove! Ich lag erstaunlich oft richtig! (10)
  • Bester Kurzdokumentarfilm: China’s Unnatural Disaster (oder The Last Truck, beides schön heiße politische Themen)
    • Gewonnen hat Music by Prudence (10)
  • Bester Animierter Kurzfilm: Wallace and Gromit in “A Matter of Loaf and Death” (muss natürlich sein)
    • Gewonnen hat Logorama (10)
  • Bester Kurzfilm: The New Tenants (geraten)
    • Gewonnen hat The New Tenants (11 Vorhersagen in 24 Kategorien habe ich richtig, nicht schlecht. Obwohl, das sind ja nichtmal 50%…)

Zur Info: Leider habe ich auch dieses Jahr nicht jeden Film sehen können, der nun im Oscar-Rennen ist. Daher musste ich einen Teil meiner Entscheidungen aus den Aussagen von Kollegen über die anderen Filme ableiten. In manchen Fällen konnte ich nur raten. Dieser Eintrag wird wahrscheinlich nach der Oscarverleihung um die Gewinner erweitert.

Ich bin gespannt, ob ich den Amazon-Gutschein von gutschein-codes.de gewinne!

Nachbemerkung: Hätte ich doch The Hurt Locker gesehen…

Comments Keine Kommentare »

Der Preis der deutschen Filmkritik ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Filmkritikern vergeben wird (VdFk-Seite). Hier die Preisträger für das Kinojahr 2009:

Bester Spielfilm: Das weiße Band (von Michael Haneke)

Bestes Spielfilmdebüt: Salami Aleikum (von Ali Samadi Ahadi)

Bester Darsteller: Burghart Klaußner (Das weiße Band, Regie: Michael Haneke)

Beste Darstellerin: Birgit Minichmayr (Alle Anderen, Regie: Maren Ade)

Bestes Drehbuch: Michael Haneke (Das weiße Band, Regie: Michael Haneke)

Beste Kamera: Christian Berger (Das weiße Band, Regie: Michael Haneke)

Bester Schnitt: Hansjörg Weißbrich (Sturm, Regie: Hans-Christian Schmid)

Beste Musik: Fabian Römer (Die Tür, Regie: Anno Saul)

Bester Dokumentarfilm: Achterbahn (von Peter Dörfler)

Ehrenpreis: Ron Hollway (bereits im Dezember vergeben)

Bester Experimentalfilm: Painting Paradise (von Barbara Hlali, bereits im April vergeben)

(Die Nennung unterlag einer Sperrfrist bis 15.2., 20:30 Uhr)

Comments 2 Kommentare »

Hier die Liste aller Gewinner der Golden Globes 2010.

Wie erwartet, stach Avatar die Mitnominierten im Bereich Drama (offenbar so großzügig wie möglich interpretiert) aus, aber auch in der Regie, was ich für ungerechtfertigt halte. Allein Tarantinos Spiel mit den Sprachen in Inglourious Basterds war meiner Meinung nach einen Filmpreis wert. Mag Camerons Avatar alle finanziellen Superlative sprengen, wirkliches Regiekönnen sehe ich in der Runderneuerung von Pocahontas, die hauptsächlich im Computer stattfand, wo Schauspieler nicht widersprechen und um 17 Uhr einfach abgeschaltet werden können, nicht.

Offen und ehrlich fand ich, dass The Hangover im Bereich Comedy doch glatt (500) Days of Summer (der für meine Begriffe viel eher ein Drama als Avatar oder Inglourious Basterds ist) abgehängt hat. The Hangover ist meines Erachtens der neue There’s Something about Mary und einer der lustigsten Filme der letzten Jahre.

Robert Downey jr. muss ja ordentlich liefern in Sherlock Holmes (ich hab die PV noch vor mir, Kollege Wortvogel durfte die englische PV angucken, ich muss mit der deutschen Synchro vorliebnehmen), wenn er Matt Damon (jaja) für The Informant! ausstechen konnte und Michael Stuhlbarg, der in A Serious Man wirklich brillierte.

Meryl Streep, so denke ich, hatte es eher leicht mit ihrer Performance in Julie & Julia, denn die echte Julia Child, die auf YouTube leicht gefunden werden kann, war offenbar tatsächlich so überdreht wie in der Kinoversion dargestellt. So etwas übertriebenes nachzustellen, ist sicher nicht so schwer wie subtilere Charakterzüge auf die Leinwand zu bringen.

Schön, dass Das weiße Band ebenfalls gewonnen hat – ich hab ihn leider immer noch nicht gesehen. Jaja, Bildungslücke, aber ich will Texte auch verkaufen können und in diesem Fall hatte ich halt keinen Abnehmer.

Comments 4 Kommentare »

Die Academy hat bekanntgegeben, dass ab 2010 wieder 10 Filme ins Rennen um den besten Film gehen werden. Zuletzt war das 1943 der Fall, Casablanca hat damals gewonnen. Hier die Meldung.

Ach ja: Am 2. Februar werden die Nominierungen bekanntgegebn, und am 7. März ist es wieder soweit.

Comments 2 Kommentare »

Um sie auf eine DVD (Single Layer) brennen zu können, musste ich die Oscarverleihung von den Werbepausen befreien. Dabei ergab sich die Gelegenheit zu sehen, in welchem Verhältnis die Werbung zum Inhalt stand, und wie sie (bereits von den Oscar-Machern) positioniert war. Ich denke, man kann viel hineininterpretieren in die Position der Pausen.

Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass ganz am Schluss keine Werbepause mehr kommt (Endspurt, besonders feierliche Stimmung oder einfach nur von mir übersehen?), und dass es zwei Gruppen von eher kürzeren Werbepausen gibt, dazwischen eher vereinzelte, längere. Bin gespannt, was andere dort hineinanalysieren können.

Ich denke nicht, dass ich eine Werbepause übersehen habe, auch wenn manche wirklich kurz waren. Hat die Positionnierung der Pausen einen tiefenpsychologischen Sinn für die US-Prime Time, wurden die Pflichtpausen eher möglichst schnell abgefeiert, oder hat man die Pausen irgendwo hineingequetscht, wo sie am wenigsten zu stören schienen? Was meint Ihr?

Bei einer guten Analyse würde man jetzt natürlich noch Show-Phasen und die einzelnen Preisverleihungspunkte genauer auseinanderpfriemeln, damit man das noch besser sehen kann, aber das tu ich mir jetzt nicht an.

Länge und Verteilung der Werbepausen bei den Oscars 2009Nettolänge und Bruttolänge der Oscarverleihung 2009 im Vergleich

Comments 4 Kommentare »