Hier der (sehr überzeugende) Trailer zu Avatar, den es ab 17. Dezember im Kino gibt. Und 20 Minuten Ausschnitte morgen in diversen Kinos.
Avatar – Aufbruch nach Pandora
Hier die Zeiten und Termine der Filmausschnitte aus der Pressemeldung:
Archiv für die Kategorie: “Event”Hier der (sehr überzeugende) Trailer zu Avatar, den es ab 17. Dezember im Kino gibt. Und 20 Minuten Ausschnitte morgen in diversen Kinos.
Hier die Zeiten und Termine der Filmausschnitte aus der Pressemeldung:
24
03
2009
Mal was Neues: Trailer für TheaterstückGeschrieben von: Julian in Allgemein, Event, internationalIch habe eine Pressemeldung bekommen, in der für einen “Science Thriller” namens The Beast geworben wird. Das Interessante: Der Thriller wird irgendwo in Innsbruck (der Aufführungsort ist geheim!) live vor Publikum aufgeführt werden, nur Teaser und Trailer sind vorab produziert worden und online zu sehen. Die Handlung dreht sich offenbar um die vor wenigen Jahren in Innsbruck neu erbaute Hungerburgbahn (ein architektonisches wie technisches Schmuckstück, tolle Fotos. Hier noch die alte Bahn.) und ein paar dort angebrachte Graffiti. Die Beschreibung des zweiten Teils der Handlung (mit atomphysikalischen Expermenten an einer Pistenraube, wenn ich das recht verstanden habe) war mir jedoch nicht ganz einleuchtend. Doch dieser Teil wird ja erst noch aufgeführt, daher wurde wohl in der Pressemeldung noch nicht allzuviel verraten. Abgesehen davon, dass das ganze schon rein marketingtechnisch offenbar schon perfekt orchestriert ist, denke ich, dass Theaterfans durchaus Gefallen finden könnten an dieser modernen, multimedialen Inszenierung. Und Innsbruck ist ja sowieso selbstredend einen Tagesausflug wert, geht auch ruckizucki mit der Bahn von München aus. Nachtrag: Ich habe erfahren, dass die Veranstaltung nicht öffentlich zugänglich sein wird, sondern ausschließlich für geladene Gäste und Journalisten gedacht ist. Das bedeutet, das Theaterstück ist nicht die Hauptsache, sondern eine Marketingveranstaltung. Ich finde das super-interessant, mich juckt es echt in den Fingern, hinzufahren. Vielleicht kann ich ja doch noch alles verschieben am Freitag. Hier noch die Pressemeldung, Journalisten bekommen bei Hinterland mehr Infos:
26
02
2009
Oscar-GedankenGeschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Filmpreis, international, Kultfilme, PeopleIch habe mir beim (etwas späten) Angucken (der Aufzeichnung) der Oscarverleihung natürlich so meine Gedanken gemacht: Red Carpet-Show von Pro7:
25
11
2008
Berlinale 2009: Zu teuer für Journalisten?Geschrieben von: Julian in Allgemein, Berlin, Event, Filmfest, Journalismus, MeinungsfreiheitWer sich als Journalist zu einer Veranstaltung akkreditiert, geht normalerweise eine Art unausgesprochene Abmachung ein: Der Veranstalter läßt den Journalisten ein, dieser wiederum berichtet darüber. Natürlich steht dem Journalisten frei, positiv, neutral oder negativ zu berichten. Manchmal fallen sogenannte Akkreditierungsgebühren an, also Kosten, die auch der Journalist für sein “Ticket” zu bezahlen hat. Das ist üblicherweise eher selten der Fall, denn der Veranstalter will ja was vom Journalisten (nämlich Publicity). Da kommt eine Art Eintrittsgebühr nicht so gut. Manche Veranstaltungen sind so groß geworden (nicht zuletzt dank der Pressearbeit vieler fleißiger Journalistenhände in vielen nächtlichen Stunden), dass sie nun von alleine laufen und nur noch “erhaltende” Publicity brauchen. Nun hat die Berlinale mal eben unter anderem die Akkreditierungsgebühren für Journalisten von 40 auf 60 Euro angehoben. Das ist ein Plus von 50%, was zum Beispiel bei einem Mietvertrag schonmal gar nicht möglich wäre. Nicht, dass 60 statt 40 Euro nicht auch noch irgendwie zu berappen wären, es geht hierbei um etwas völlig anderes: Die Journalisten kommen zum Festival, um dort zu arbeiten. Wer bitte ist sonst noch blöd genug, Eintritt für den eigenen Arbeitsplatz zu bezahlen? Gerade im Filmjournalismus wird die Arbeit des Journalisten gerne mit Spaß verwechselt, den ein Kinobesuch ja auch privat machen kann. Es ist fast so, als wäre Arbeit über den Spaß definiert: Je mehr Spaß man an etwas hat, desto weniger ist es als Arbeit anzusehen. Die bisherigen Akkreditierungskosten waren ja noch irgendwo verständlich: Auch der Journalist vor Ort verursacht Kosten, das Pressezentrum bezahlt sich nicht von selbst, und die technische Ausstattung für Datenkommunikation installiert sich auch nicht von selber. Auch wenn das im Grunde nicht wirklich die Sorge des Journalisten ist, nimmt dieser zähneknirschend die Akkreditierungsgebühr in Kauf, zumindest die von 40 Euro. Bei “mehr als 4000 Medienvertretern” aus aller Welt nimmt das Festival also bei einer Akkreditierungsgebühr von 40 Euro bereits rund 160.000 Euro ein, und bei 60 Euro werden es im kommenden Jahr 240.000 Euro sein. Für knapp eine Viertelmillion Euro kann man eine Menge Hostessen für die 10 Tage des Festivals buchen und ein paar WLAN-Router sind sicher auch noch drin. Nun hat sich der VdFk zu Recht über das Thema aufgeregt und diesen offenen Brief verfasst: VdFk fordert Rücknahme der hohen Presse-Akkreditierungsgebühr Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) fordert die Berlinale auf, die massiven Erhöhungen ihrer Akkreditierungsgebühren zurückzunehmen. Journalisten sollen in künftig 50 Prozent mehr bezahlen (60 statt 40 Euro). Diese Anhebung ist weder in ihrem Ausmaß, noch in ihrer Substanz nachzuvollziehen. Die Berlinale erklärt die Erhöhung mit gestiegenen Kosten für Sonderleistungen für ihre Besucher, u.a. die Einrichtung des Schreibraums, Server-Kapazitäten fürs Herunterladen, Vorhalten einer WLAN-Verbindung. Der VdFk bezweifelt, dass dies eine Erhöhung rechtfertigt. Eine wachsende Anzahl von Journalisten nimmt diese Dienste gar nicht mehr in Anspruch, da sie mit ihrer eigenen Ausrüstung nach Berlin kommen; die WLAN-Verbindung war zudem immer separat kostenpflichtig. Das gleiche gilt für zentrale Arbeitsmaterialien wie den Katalog, der bei anderen Festivals, die Gebühren erheben, gratis erhältlich ist. Es drängt sich somit der Verdacht auf, dass das Festival auf Kosten der Berichterstatter sein Budget entlasten will, das durch immer neue Seitenveranstaltungen aufgebläht wird. Vor allem freie Kollegen werden in diesen Tagen durch die Sparmaßnahmen der Medien mit drastisch sinkenden Einnahmen bei kontinuierlich ansteigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert. Als Konsequenz werden immer mehr Kritiker Berlin fernbleiben. Das kann nicht die Absicht der Filmfestspiele sein. Der Vorstand Eine Anmerkung noch: Ich bin wahrlich nicht so ein Schmarotzer, der sich mit Hilfe des Presseausweises wichtig macht und überall kostenlos Einlass finden und sich am Buffet durchfressen wil. Solche Leute gibt es, am ehesten dort, wo es einfach ist, an einen Presseausweis zu kommen. Aber die sind keine Journalisten, sondern Opportunisten, zumindest, wenn sie nicht berichten.
17
11
2008
Glaubt hier wer an UFOs?Geschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, TV
Hier ein paar Anmerkungen und Kleinigkeiten, die mir nach wenigen Sekunden des über Niggemeier verlinkten Ausschnitts aufgefallen sind, bzw. schon immer bekannt waren. Volksschulbildung reicht hier übrigens völlig aus:
Und zur großen UFO-Frage: Damit ist natürlich gemeint, ob man glaubt, dass außerirdisches Leben existiert oder nicht. Ich persönlich bin davon überzeugt, denn wie es ebenfalls in Contact hervorragend begründet wird: Young Ellie: Dad, do you think there’s people on other planets? Diese Aussage mag zwar kitschig klingen, ganz unrecht hat der Papa aber nicht: Von der Drake-Gleichung haben bestimmt schon die meisten gehört, wenn vielleicht auch nicht namentlich. Nach dieser gibt es 37964,97 außerirdische Zivilisationen – allein in unserer Galaxis. Und ich bin sicher, dass keine von denen Pro7 guckt. Oder nach so einer Show bei uns anrufen würde. Die schicken höchstens eine fette Bombe, um uns gnädigerweise von dem Hirn-Kolbenfresser, unter dem die Menschheit offenbar zu leiden scheint, zu erlösen.
07
11
2008
Asia Filmfest 2008 – zu spät, zu spätGeschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Filmfest, MünchenManch Kollege lebt zur Zeit ein Doppelleben: Meistens ergibt es sich, dass wir nach der letzten PV des Tages in Gruppen vom Kino zum Hauptbahnhof flanieren. Während ich mich geistig auf die Heimfahrt, die zu dieser Uhrzeit beste Busverbindung und die dringende Frage des Abendessens konzentriere, verabschiedet sich manch Kollege jedoch ins Kino. Denn das Asia Filmfest ist “on” hier in München. Leider blogge ich sehr spät darüber (um nicht zu sagen viel zu spät), denn das Filmfest läuft nur noch bis Mittwoch Sonntag. Dass die Zeit verfliegt, scheint immer dann zu passieren, wenn man besonders viel um die Ohren hat. Neben einigen Deadlines im Filmjournalismus habe ich gerade noch ein paar andere Dinge zu erledigen. Außerdem habe ich sieben Liter Marmelade aus den Früchten unseres Gartens eingekocht, obwohl wir nicht eine Kirsche geernetet haben dieses Jahr. Nun ärgert es mich ziemlich, dass ich das Asia Filmfest praktisch verpaßt habe, denn es laufen eine Menge interessanter Filme. CJ7, der Asien-E.T., hätte mich zum Beispiel interessiert – aber vielleicht gehe ich ja noch am Dienstag. Ich muß einfach mehr ins Kino gehen.
15
10
2008
Kommt zur Tagung über Online-Filmkritik nach Berlin!Geschrieben von: Julian in Allgemein, Berlin, Blogging, Event, WebDer Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) lädt zu einer Tagung über Online-Filmkritik nach Berlin. Am 20. November, tagsüber, im Filmhaus, Potsdamer Straße 2. Ich finde es sehr wichtig, sich über die Bedeutung des jungen Mediums Internet im Zusammenhang mit der Filmkritik auszutauschen. Noch ist Online wegen der schnellen, aber umfassenden Berichterstattung vielen Verleihern ein Dorn im Auge und wird nicht ernst genug genommen. Doch bin nicht nur ich sicher, dass Print-Magazine ihre besten Zeiten hinter sich haben, und dass es die Zeitungen auch schwer haben werden. Auch TV ist nicht mehr das, was es mal war, denn wer setzt sich denn heute noch zu einer vom Sender bestimmten Zeit vor die Glotze, wenn alles On Demand nach Hause, auf den Computer oder das iPhone kommt, wann ich es will? Leider verdiene ich mit Online-Filmkritik zu wenig Geld, um nach Berlin fahren zu können… Aber vielleicht könnte man ja, in den Zeiten des Web 2.0, die Veranstaltung streamen und per Chat, Skype oder sonstwie Diskussionsbeiträge aus den Weiten des Netzes zulassen? Wäre ja ganz im Sinne von “Online”, finde ich. Dann wäre ich sicher auch dabei. Ach ja: Jeder ist geladen: Man muss weder Filmkritiker sein, noch VdFk-Mitglied. Und die Veranstaltung ist kostenlos. Hier die offizielle Meldung:
12
10
2008
Marcel Reich-Ranicki lehnt den Deutschen Fernsehpreis abGeschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Filmpreis, TVDass Marcel Reich-Ranicki bei der gestrigen Aufzeichnung den Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk abgelehnt hat, ging ja heute ganztags durch die Medien. Nach der editierten Ausstrahlung heute Abend (ZDF) findet sich der entsprechende Abschnitt der Show natürlich auch bei YouTube:
Ich möchte meiner Aussage vorausschicken: Ich bin leider bei den Klassikern und ihren Interpretationen nicht belesen genug, um auch nur ansatzweise mit Reich-Ranicki argumentieren zu können. Auch habe ich den Deutschen Fernsehpreis nicht angeschaut, weil er mich schlichtweg nicht interessiert. Und ich bin mir sehr wohl der Tatsache bewusst, dass ich hier populistisch in die Kerbe zu hauen scheine, die Herr Reich-Ranicki freundlicherweise hinterlassen hat.
05
10
2008
Photokina: Die zweite stille Consumer-RevolutionGeschrieben von: Julian in Allgemein, digitales Kino, Event, Köln, KinoAls Apple Computer heute vor 9 Jahren (!) den iMac DV einführte, ahnte wohl niemand (außer vielleicht Mr. Jobs selbst), welche Veränderungen die erste Verwendung eines Firewire-Ports in einem Heimcomputer für rund $1200 in den Medien hervorrufen würde. Plötzlich waren nämlich Hinz und Kunz in der Lage, digitale Videobearbeitung am heimischen PC vorzunehmen. Plötzlich schrumpfte der Preis für ein professionelles Schnittstudio von fünf- bis sechsstelligen Summen auf einen bezahlbaren vierstelligen DM-Betrag. Der Erfolg von YouTube und allen anderen privat gedrehten und geschnittenen Filmen wäre ohne diesen kleine Schritt der PC-Entwicklung nie möglich gewesen:
Auf der diesjährigen Photokina zeichnete sich eine ähnliche Revolution ab: Die Digitalen Spiegelreflexkameras haben das Filmen gelernt. Normale Consumer-Fotokameras können zwar schon eine ganze Weile filmen, doch hält sich die Bildqualität in Grenzen, was nicht zuletzt an den eher schwachen Objektiven dieser Kameras liegt. Nun entschlossen sich die beiden Branchenriesen Nikon und Canon, je eines ihrer Flagschiffmodelle mit einer Videofunktion auszustatten.
17
09
2008
Oscars 2009 wieder im März?Geschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Filmpreis, international, WebDie Amerikaner scheinen den Termin der Oscarnacht zu wechseln wie andere Leute die Unterwäsche: Nun soll die nächste Verleihung doch wieder im März stattfinden. Grund sei diesmal die Umstellung auf Digital-TV. |