Archiv für die Kategorie: “DVD”

Ein Spielfilm, der sich an realen Gegebenheiten orientiert, an Aktionen, mit klassischer Musik, Kinder aus benachteiligten Milieus an die Hochkultur heranzuführen, ihnen Zugang zur Instrumentalmusik durch aktives Lernen zu ermöglichen. Mit dem Höhepunkt eines Auftrittes eines so gebildeten Orchester in der Pariser Oper.

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Zwei Filme, die zusammengehören wie ein paar Schuhe, die robust genug sind, in die unangenehmen, schlüpfrigen, schleimigen, schmierigen, schlecht beleumdeten Schattengefilde professioneller Humorerzeugung als Comedian oder Witzeerzähler hinabzusteigen.

ENTERTAINMENT
„Diese Witze reiße ich mir buchstäblich aus dem Herzen, um sie Euch vor Euren blöden Latz zu knallen“.

THE COMEDY
Junge Autoren versuchen, die Grenzen des Witzes und des guten Geschmackes auszuloten. Sie testen die Reality auf ihre Comedytauglichkeit. Sie recherchieren unter der Gürtellinie in den Gefilden von Sexismus und Rassismus. Und die Hobos, die Penner, „haben die saubersten Schwänze, weil …..“. Und vom lethalen Einfluss der „political correctness“ auf die Herstellung von Witzen.

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Dieses bayerische Eigen- und Skurrilgewächs (Staatskrise wegen angekündigten Bieselns) hat jedenfalls besser unterhalten als Zwangsgebührenfunktionärshirnkäse wie die Hindafing-Serie (Donau-Village, Schwarze Kassen, Wahlkämpfer), siehe Review von stefe.

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Jugend außer Rand und Band.

Larry Clark, der mit Mathieu Landais auch das Drehbuch geschrieben hat, beobachtet in Paris eine Clique Jugendlicher, die sich an einem Skate-Board-Platz in der Nähe der Seine treffen. Sie hängen rum, fahren Skateboard über einen am Boden liegenden Penner, rauchen, chatten, nehmen alles mit dem Handy auf. Wohin mit der erwachenden und überschüssigen Kraft und diesem Trieb, mit diesem Traum von wilder Liebe?

Atmosphärenfilm, der sich in der Sexsorglosigkeit heranwachsender Jugend ergeht, am Rande zu verstörend schön und ernüchternd. Und mit einer Kamera, die ran geht an die Sehnsüchte der Jugend, an den Jugendkörperbilderrausch, gezwungenermaßen mit stark pornographischem Einschlag. Der Film setzt sich auf die Spur dieser unbändigen Lust und der Lusterzeugung und nähert sich deren Details und überhaupt der Nachlässigkeit im Umgang mit dem Leben, dem maßlosen Drogen- und Alkkonsum in dieser heißen Zeit gemeinsamen Entdeckens der Sexwelt – und auch noch Geld verdienen damit, alles außer Rand und Band, keine Grenzen mehr … bis hin zur Eigentums- und Körperverletzung – und irgendwie doch tiefer Liebessehnsucht von JP zu Max.

Der Lärm der Jugend, die Aufgeregtheit, die Hyperaktivität … es blitzt doch ab und an die Einsamkeit durch … und dann noch ein Auto abfackeln …

Math (Lukas Ionesco) und JP (Hugo Behar-Thinières) sind Freunde, entdecken im Internet Escort-Portale und wie leicht sich so Geld verdienen lässt. Math bietet sich älteren Herren an und muss sich manches gefallen lasse, das zahlt sich in Bargeld aus. JP bietet sich älteren Frauen an. JP ist in Math verliebt, der jedoch nur gegen Geld schwul sei. Da schimmert Unglück durch.

Das einzige Mädel in der Clique ist Marie (Diane Rouxel). Auch sie möchte Sex und geliebt werden. Ist aber bei den Jungs nicht besonders erfolgreich. Sie scheint, wie die Modeschau gegen Ende des Filmes zeigt, aus der Haute Volée zu stammen. Sie verpfeift JP und verfolgt Math und setzt Kettenreaktionen von Unglück und Zerstörung in Gang.

Der Score deckt die Themen ab von „Selfish“ über „Public Enemey“, „Black and Blues“ bis „You are gonna miss me“ und „Touch me“.

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Über lässliche Sünden der Weißen (Atomtests und Plutoniumflocken im Haar). Dagegen fängt das Schicksal in der faszinierenden Person von River Phoenix an zuzuschlagen. Während der Dreharbeiten 1993 ist dieser „gentle and gifted actor“, so Regisseur Sluizer, gestorben. 2012 hat Sluizer, selber ernsthaft krank, den Film zu Ende montiert mit eingesprochenen Drehbuchauszügen nicht gedrehter Szenen. Ein eindrückliches Vermächtnis. Siehe Review von stefe

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„Mit lautem Temperament donnert diese Motorentragikomödie über die Leinwand, eine beherzte Bebilderung von zwei Positionen der Kontroll- und Rennfahrerphilosophie..“ Aus der Review von stefe. … und „reich angefüllt mit Aufnahmen vom Motorsportzirkus bis hin zum irregulären Italian Race“.

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„Bestechende Schwarz-Weiß-Fotografie … sorgfältige Inszenierung mit einem gelungenen Cast und ein Hauch Poesie gedämpfter Hoffnung des italienischen Neorealismo“. Aus der Review von stefe.

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In ungeregelt-abenteuerlichen Verhältnissen eines grenzenlosen Visionärstums aufgewachsen, wird die Protagonistin immerhin Klatschkolumnistin bei der New York Times. Siehe stefes Review.

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Zu Herzen geht diese britische Liebesgeschichte. Vermögenden Dame in vornehmer Altersresidenz verliebt sich in Penner, der in benachbarter, zum Abriss vorgesehener Villa haust. Sein Traum: ein festes und doch bewegliches Zuhause. Globalisierungs- und Klassenunterschieds-Seniorenromanze von unwiderstehlich bezaubernder Art mit allerbesten Schauspielern. Siehe Review von stefe.

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Der brillante Steven Soderbergh nimmt sich lustvoll und höchst unterhaltsam die amerikanische Provinzdenke vor. Siehe Review von stefe.

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