Archiv für die Kategorie: “Coming Attractions”

Sehr geil. Sehr, sehr geil. Freu mich schon!

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Ich muss sagen, der Trailer zu Rare Exports, einem Finnischen Horrorfilm, kann sich sehen lassen und macht Lust auf mehr:

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Uwe Boll dreht offenbar einen Film zum Thema Auschwitz und hat bereits einen Teaser online, bevor der Film in der IMDb zu finden ist.

Ich muss sagen, der Teaser lässt es einem kalt den Rücken hinunterlaufen. Und ja, das ist Uwe Boll, da an der Tür. Ich frage mich, ob Boll einfach nur Greuel unter dem Motto “never forget” zeigen wird, oder ob wenigstens noch eine Ebene mit etwas Tiefgang hinzukommen wird. Beides können gute Filme ergeben, nur braucht es einiges an Feinfühligkeit. Doch macht Euch selbst ein Bild:

PS: Es fällt mir schwer, bei diesem Thema die Kategorie “Coming Attractions” zu wählen.

Danke an Stefan.

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Am Freitag gab’s in München eine gewaltige Pressekonferenz zum Drehstart von Die Drei Musketiere. Das Podium war mit 16 Personen voll besetzt, und zwar: Torsten Koch und Martin Moszkowicz von der produzierenden Constantin Film, des weiteren die Produzenten Robert Kulzer und Jeremy Bolt und Regisseur Paul W.S. Anderson. Vom Cast stellten sich den Fragen der anwesenden Journalisten: Milla Jovovich, Logan Lerman, Christoph Waltz, Juno Temple, Gabriella Wilde, Matthew Macfayden, Mads Mikkelsen, Orlando Bloom, Ray Stevenson, Luke Evans und James Corden.

Da ich morgen wegfahre und im Vorbereitungsstreß bin, hier einfach die Aufzeichnung der kompletten PK für Euch, ungekürzt und unfiltriert. Die Aufzeichnung ist ein gutes Beispiel, wie so eine PK abläuft, und wieviel man nachher arbeiten muss, um schöne Statements herauszuarbeiten. In der zweiten Hälfte gibt es einige technische Probleme, die dürften auf das Konto der Techniker vor Ort gehen.

Viel Spaß:

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Ich kann nur noch lachen, so genial trashig ist Sharktopus!

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Für das Martin Scorsese-Projekt The Invention of Hugo Cabret hat man mal eben eine Steadicam auf einen Segway montiert. So einfach, und doch so genial!

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Der Marcus H. Rosenmüller dreht mal wieder in der bayerischen Provinz, und diesmal wurde ich zum Setbesuch eingeladen. Der Drehort lag praktischerweise nur 20 km die Straße runter von meinem Zuhause im Speckgürtel Münchens, und so begab ich mich mit großer Vorfreude und meiner kleinen Kamera ans Set von Sommer in Orange. (Fotos hier)

Wieso Vorfreude? Nun, als ich noch selber Filmemacher werden wollte, durchlief ich zwischen 1994 bis 1999 einen wahren Bewerbungsmarathon bei so gut wie allen deutschen (und einigen ausländischen) Filmhochschulen, allesamt erfolglos. Eigentlich sollte ich ja hauptberuflich mein Biologie/Chemie-Studium an der LMU München bestreiten, aber die Anziehungskraft von Hollywood war dann doch stärker, das kreative Knistern am Filmset viel faszinierender als der Zitronensäurezyklus, die RNA-Synthese und die Allen’sche Regel.

Also stand ich für diverse Hochschulfilme an diversen Sets, bewachte nachts eine Kamera im Olympischen Dorf, sperrte tapfer Straßen (ungefähr so, nur dass die Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit meist kein Einsehen haben), fuhr Negative von Kötzschau zum Entwickeln nach München und die Muster zurück (mit einem brandneuen 525er-BMW, was für eine Rakete!), föhnte nachts Abschnitte der Sommerrodelbahn am Blomberg trocken, und schlug mich mal fast mit einem Regisseur, der meinte, seine Chefposition auch außerhalb der Dreharbeiten durchdrücken zu müssen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Nicht ganz ernst, natürlich:

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Journalisten müssen die Nase vorn haben, wenn es um die Berichterstattung geht. Der Vorsprung vor der Konkurrenz ist nicht nur bei politischen Themen täglich entscheidend, die Exklusivität ist sogar die ureigenste Triebfeder des Journalismus. Schauspielerisch sehr schön, wenn auch ein wenig überspitzt, wird diese Notwendigkeit, stets der erste mit einer Nachricht zu sein, und die dazugehörige Anspannung in der Redaktion übrigens in den Spider-Man-Filmen von J.K. Simmons als Chefredakteur des fiktionalen Daily Bugle auf den Punkt gebracht.

Nun ist das Feuilleton zugegebenermaßen eher der zahnlose kleine Bruder des (gemeinhin als “echten Journalismus” empfundenen) Enthüllungsjournalismus und muss, zumindest auch im Filmjournalismus, mittlerweile als Produktberichterstattung bezeichnet werden. Firmen stellen der Presse weitgehend freiwillig ihre Produkte vor, in der Hoffnung, dass die Presse euphorisch über das neue Meisterwerk berichtet. Nun sind leider nicht alle Filme gut, und natürlich sind negative Kritiken selbstverständlich erlaubt.

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