Ich habe ein kleines Experiment angestoßen: Die meisten werden die Seite formspring.me schon kennen, wo man sich anmelden kann, und andere können einem dann – auf Wunsch anonym – Fragen stellen. Der Befragte beantwortet die Fragen dann öffentlich, oder gar nicht.
Kollege Breitenbach wies nun darauf hin, dass es Formspring nun als Widget zum Einbau in die eigene Webseite gibt, und so präsentiere ich nun, vorerst experimentell und zum “mal Schauen” unten rechts in der Navigationsleiste das formspring-Widget. Wer mich was fragen will, bitte dort einfach eintragen. Schauen wir mal, was rauskommt!
Georg Simic wies mich vor einer Weile auf seine Webseite independentfilme.com hin, nun hatte ich endlich die Zeit, mir die Seite mal näher anzugucken. In Blogform berichtet das vierköpfige Team von bekennenden Cineasten über die besonderen Filme, auf die wir uns abseits des Mainstream freuen dürfen.
Die Seite beansprucht also nicht, alle News, Reviews, Trailer zu allen Filme zu jeder Zeit zu liefern (eine ohnehin unlösbare Aufgabe), sondern konzentriert sich auf die Sorte Film, bei der all diejenigen ankommen, die irgendwann keine Multimillionendollarspektakel voll flacher Dialoge und stupidester Handlung (#facepalm) mehr sehen können. Das ist schön, denn was in den Brennereien funktioniert, klappt auch in anderen Lebensbereichen: Erst im Destillat treffen sich die guten Geister.
Und bei independentfilme.com habe ich auch den wunderbaren Trailer für den französischen Zombiefilm La Horde gesehen, auf den ich mich nun tierisch freue:
Am 20. Februar 2009 haben mein IT-Fachmann und ich Google Analytics in diesem Blog integriert, zuvor hatte ich 4stats.de, was jetzt aber immer noch parallel und zuverlässig läuft. Ein kurzer Blick auf die Analyswebseite ergibt schnell die Besucherzahlen des vergangenen Jahres, aber auch die meistgelesensten Einträge dieses Blogs. Hier die Liste der Plätze 1-20:
Die Startseite ist verständlicherweise die meistbesuchte Seite dieses Blogs. Das ist gut, denn das zeigt, dass der Blog bei vielen Lesern als Lesezeichen gespeichert und direkt angewählt wird. Natürlich gilt die Startseite nicht wirklich als “Top-Beitrag”, auch wenn die meisten Beiträge ungekürzt auf der Startseite gelesen werden können. Den Rest des Eintrages lesen »
Nach einem für mich privat wie beruflich mehr als turbulentem Jahr freue ich mich darauf, nun ein wenig die Füße hochzulegen. Sofern nichts weltbewegendes passiert, erwartet bitte keine neuen Einträge vor dem 4. Januar. Sollten Coblogger jedoch bloggen wollen, ist das natürlich was anderes.
Euch allen geruhsame Feiertage, einen guten Rutsch und alles Gute für 2010!
Das seine Menge Aussagen in jedem noch so wohlmeinenden Arbeitszeugnis versteckt sind, weiß jeder. Ebenso verhält es sich bei Ärzten, die sich bisweilen mit lateinischen Notizen gegenseitig darüber informieren, ob der überwiesene Patient ein hypochondrischer Volldepp und Nervtöter ist oder tatsächlich (körperliche) Hilfe braucht.
Nun werden wir ja täglich mit einer Flut von schickem PR-Talk konfrontiert (alle, nicht nur die Journalisten), in dem sich auch so manche Wahrheit verbirgt. Ken Levine, ein Hollywood-Autor, hat ein paar der üblichen Schlagwörter für uns in normales Englisch übersetzt, hier sein Blogeintrag dazu. Mit Dank an meinen ehemaligen Drehbuchstudienkommilitonen Yannick, der doch glatt was aus seinen Anlagen gemacht hat.
Die Webseite urlesque.com hat für den 9.9.09 zu einem katzenfreien Tag im Internet aufgerufen. Ich als fast lebenslanger Katzenliebhaber kann das natürlich nicht dulden und bin froh, Euch heute extra einen herrlichen Katzengag (sogar mit Filmbezug) von der großartigen Seite I Can Has Cheezburger? liefern zu können. Natürlich bedarf es keiner Erläuterung:
Kommentator Stefe hat angeboten, unter diesem Pseudonym die eine oder andere sporadische Review zu liefern. Ich habe gerne zugestimmt und freue mich auf “die eine oder andere Filmkritik”. Die erste geht morgen online, zu Chéri – Eine Komödie der Eitelkeiten.
Und wieder bin ich auf einen Artikel rund um die neuen Medien gestoßen, den ich ziemlich unverschämt finde. Über diesen Tweet wurde ich auf den Artikel “How to make money with Twitter” von Mediadonis aufmerksam. Abgesehen davon, dass ich einen Nick wie Mediadonis für eher ungeeignet halte (in diesem Fall wegen eines scheinbar übermäßig ausgeprägten Selbstbewußtseins), ist der dahinterstehende Autor Marcus Tandler selbst Fachmann für Suchmaschinenoptimierung und ähnliches Online-Marketing. Er schreibt auf englisch, so ist anzunehmen, weil dann die mögliche Verbreitung seines Textes größer ist, also mehr potentiellen Benefit hat.
Nicht selten zeige ich in diesem Blog die Versuche der Wirtschaft auf, die Presse für ihre Zwecke zu nutzen, in diesem Fall natürlich hauptsächlich im Filmjournalismus. Nun habe ich den Blogpost mit dem passenden Titel Die Meinungsfreiheit als Sondermüll gelesen, der die Unsinnigkeit der Internetzensur (#zensursula) laiengerecht aufbereitet und mit guten Beispielen erklärt. Also ein Lesetipp für alle, und zum Weiterleiten bestens geeignet, um Unwissende oder bis dato Uninteressierte “up to scratch” zu bringen. Via Udo Vetters Lawblog.
Einzige Anmerkung meinerseits: Mitnichten werden alle Verleumdungen über das Internet von der Polizei akribisch verfolgt.