Seit gestern gibt es eine neuartige Filmzeitschrift im deutschsprachigen Zeitschriftenhandel. zoom – Das Magazin der Filmemacher grenzt sich von den bisherigen Titeln dieser Branche ab. Das Konzept muss von Anfang an vor allem eine Frage beantworten: Warum in der Krise ausgerechnet eine neue Filmzeitschrift?
Es gibt bisher am deutschen Markt einige Branchenmagazine, die den Profibereich mit Drehberichten und technischen Neuerungen für Film und Fernsehen abdecken. Außerdem gibt es zahlreiche Rezensionsmagazine, in denen die aktuellen Filme und Festivals besprochen werden. Zu guter Letzt die Technikmagazie, die für den Consumer Geräte und Software testen und darüber schreiben.
zoom wagt den Brückenschlag. Der ambitionierte Filmer, dessen Leidenschaft über den Urlaubfilmschnitt am PC hinaus geht, soll genauso erreicht werden, wie der Filmstudent, der seinen Abschlussfilm für das Kino vorbereitet. Die Menschen, die Filme machen stehen bei zoom im Mittelpunkt. Erstaunlicherweise findet sich das selten in den Zeitschriften am Markt.
Tobey Maguire klöppelt an einer Oscar-Nominierung. Diesem Eindruck kann man leicht erliegen, wenn man sich den Trailer zu Jim Sheridans neuem Film Brothers anschaut. Neben Maguire spielen Jake Gyllenhaal und Nathalie Portman die Hauptrollen in dem Drama um eine tragische Dreiecksbeziehung. Aber bevor ich lange plappere, seht selbst:
Nachdem Maguire seine Auszeichnungshistorie im 2008er Cameo-Auftritt in “Tropic Thunder” köstlich selbst auf die Schippe nahm, sieht es aus, als habe er diesmal die Ärmel hochgekrempelt um dem “MTV Movie Award for Best Kiss in a Motion Picture” vielleicht in naher Zukunft eine der beliebten Goldstatuetten folgen zu lassen. Wer weiß. Wenn es so kommt, erinnert euch, wo ihr es als Erstes gelesen habt. Wenn nicht, vergesst diesen Post…
Ja, das gibt’s noch. Auf dem morgendlichen Rundflug durch meine subversiven Informationsquellen fiel mir vor ein paar Minuten die Kinnlade auf den Schreibtisch. Erster Grund: Familienministerin und enfant terriblé der Internetzensur Ursula von der Leyen soll in einem Interview mit dem MDR-Jugendsender Sputnik vom 9. Juli 2009 behauptet haben, Indien ahnde Kinderpornographie nicht. Und das war nicht das erste Mal. Oha. Doch damit nicht genug.
Für uns sind sie lustige Gimmicks. Im Iran stellen sie momentan die einzig sichere Möglichkeit dar, Informationen auszutauschen: Twitter, Youtube und Konsorten. Angesichts der totalen Aussetzung von Pressefreiheit und des Verbots der freien Berichterstattung in Teheran, ist das zu begrüßen. Täglich werden es mehr, die mit ihren Handys filmen, die Truppenbewegungen auf Twitter dokumentieren oder einfach ihre Trauer über den Tod der Demonstrierenden kund tun.
Allerdings steigt mit der Vielzahl der Nutzer auch die Vielzahl der Manipulationsmöglichkeiten. Den Rest des Eintrages lesen »
Dann läute ich mal den Reigen der neuen Gesichter ein.
Ich bin Timo, komm’ aus Hamburg, hab’ Medienwissenschaften studiert und arbeite seit 2003 freiberuflich als Multimediaproducer. Das ist so von allem ein bisschen, aber nix richtig. Damit ich zumindest eines mal richtig mache, versuche ich gerade den Teil, der “Autor” heißt, auszubauen (wer entdeckt die Parallelen zu Filmjournalisten.de?). Wenn der Roman kommt, sag ich Bescheid. Bis dahin stürze ich mich ins Bloggerleben. So, da bin ich jetzt.
Meine Leidenschaften sind das Kino, schlechte Witze und ganz besonders Independent-Kurzfilme. Zu letzterem Thema wird es auch gerne mal den einen oder anderen Post geben, da ich gerne solche Filme ausgrabe. Zwei meiner eigenen Blog-Projekte befassen sich mit besagten schlechten Witzen. Das eine ist das WITZEGLAS, das euch täglich einen Kalauer beschert, das andere DAS BÜRO DES TODES, ein wöchentlich erscheinender Comedy-Podcast, den ich mit zwei Freunden zusammen produziere. Tja, und zum Thema Kino muss ich ja nicht mehr viel sagen.
So, jetzt hab’ ich mich ein bisschen angeteast, jetzt folgt noch ein echter Teaser. Nämlich jener zum 2002 veröffentlichten Dokumentarfilm Comedian über Jerry Seinfeld und Orny Adams. Der Trailer spielt sehr genüsslich mit den Konventionen amerikanischer Trailertexte. Aber hört selbst! Ich jedenfalls freu mich erstmal, hier zu sein!