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So ganz klar ist nicht, wer hier den Sinn des Lebens sucht in dieser gottverlassenen Gast- und LKW-Raststätte, die „B12“ heißt. Denn die Protagonisten in dieser kleinen, übersichtlichen Welt, das sind vor allem alte bis sehr alte Männer, die den Sinn doch längst gefunden haben: Bildzeitung lesen und in der Gaststätte „B12“ rumsitzen, ein Bier trinken und über Gott und die Welt reden.

Vielmehr scheint es so, als suche der BR krampfhaft nach seinem eigenen Sinn in der modernen Medienlandschaft. Denn es handelt sich um eine Webserie mit 21 3 – 5 Minuten langen Clips, Momentaufnahmen rund um die Gaststätte, mal von einem Flohmarkt oder einem Vereinsfest, von einem Parkplatzanweiser und Abkassierer, meist von den Stammgästen.

Zweifellsohne bieten diese alten Männer und manchmal auch ihre Geschichten Futter für die Optik und auch ab und an fürs Gehör. Doch Vorsicht ist geboten, das als Realität zu nehmen. Zu viele Filter sind eingebaut. Allein der Aufmarsch eines BR-Teams. Die kommen bestimmt mit einem dieser blau angemalten BR-VW-Busse, ein Kameramann, ein Tonmann und der Regisseur Christian Lerch.

Der Bus vor der B12 signalisiert laut: das Fernsehen ist da! So ein Team von mindestens drei Leuten verändert die Situation in den meist engen Thekenräumen, setzt Filter in die Köpfe der Protagonisten.

Weitere Filter passieren in der Prä- und Postproduktion durch die verantwortlichen Redakteure Petra Felber, Fatima Abdollahyan, Martin Kowalczyk, die sich mit diesem Format innovativ fühlen, dem BR einen Sinn zu geben glauben und damit Hilfestellung geben wollen für dessen zusehends problematische Legitimation angesichts der undemokratischen Zwangsgebührenfinanzierung.

Mit dem Format schmiegt sich der BR dem Internet an. Allein das passt nicht so ganz zu so einem schwerfälligen Apparat wie dem BR. Für ein wahrheitsgetreueres Abbild dieser Rast- und Gaststättenrealität reichte ein einziger Mensch aus, der mit einem modernen Handy oder mit unauffälliger GoPro (so ist denn die Szene im Auto mit der GoPro eine der überzeugenderen) ganz unauffällig mitdreht.

Und es bräuchte keinen Sender als Produzenten. Das kann heute wirklich ein jeder machen und es dann bei Youtube oder Facebook online setzen und damit der ganzen Welt zugänglich machen. Wobei in diesem Falle der Filter inzwischen an die Network-Betreiber delegiert ist.

Höchst erstaunlich, dass an der B12 Themen wie AfD oder Flüchtlinge ausgespart werden. Beschäftigt das diese Herrschaften kein Bisschen? Wären da nicht womöglich heftige Statements von diesen Protagonisten zu erwarten? Insofern langweilt die Stammtischwelt relativ schnell, wegen dieser massiven Schere im Kopf der Protagonisten, wegen ihrer durch die Aufnahmen massiv frisierten Stammtischwelt.

Womit der BR mit dem Nachhecheln den Medien der Zeit erst recht seine Überflüssigkeit beweist. Hier hat er nichts Aktuelles zu berichten außer einer geschönten, wahrheitsreduzierten Provinzwelt.

Dagegen ist der Film Neben den Gleisen von Dieter Schumann, der über eine S-Bahnhofskneipe in Mecklenburg-Vorpommern berichtet, deutlich spannender. Er hat sich auch menschlich für seine Protagonisten interessiert, ist ihnen näher gekommen, hat sich nicht als BR-Primadonna aufgeführt.

Rote Karte des Zwangsgebührenzahlers!

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Vorweihnachtliche Wundertüte? Tiefe Einblicke in die Frauenseele in der Türkei. To punk a Revolution in den 80ern. In den USA verschusseln zwei pannenfreudige Väter beinah Weihnachten und ein Leintuchgespenst zeigt generationenübergreifende Beharrlichkeit. Lidia aus Rumänien muss ihr Geld auf der Straße verdienen. In den USA lernen sich ein Mann und eine Frau über einen Flugzeugabsturz besser kennen, Hollywood erzählt die Geschichte vom Esel in Bethlehem. In Holland gibt es eine königliche Locke für gutes Lernen. In Deutschland erfreuen die Marionetten der Augsburger Puppenkiste, darf im feinen Internat übers Küssen geredet werden, exponiert eine bekannte Regisseurin einen Tischstaubsauger und erfüllt sich ein gestandener Seriendarsteller den Traum vom eigenen Spielfilm. Im Fernsehen ist eine Dokumentaristin auf einen Scharlatan reingefallen.

CLAIR OBSCUR
Genaueres Hinschauen offenbart, dass der Gegensatz Hell-Dunkel Schattierungen aufweist und Fragen aufwirft.

QUEERCORD – HOW TO PUNK A REVOLUTION
Doku in Zineform über eine Revolution, die keine neue Ordnung herstellen will.

DADDY’S HOME 2: MEHR MÄNNER, MEHR PROBLEME
Schusselväter strampeln und verheddern sich in Richtung Weihnachten.

A GHOST STORY
Leintuchgespenst mit geistesgeschichtlicher Fundierung.

VANATOARE
In den Außenbezirken von Bukarest – auf der Straße.

ZWISCHEN ZWEI LEBEN – THE MOUNTAIN BETWEEN US
Ein Puma kann die keimende Liebe zweier Abgestürzter nicht bremsen.

BO UND DER WEIHNACHTSSTERN
Diese Geschichte ist in der Bibel nicht ausgeschrieben. Hollywood bessert nach.

MISS KIET’S CHILDREN
Mitten rein in den Kampf ums Alphabet, die holländische Sprache und die Integration.

ALS DER WEIHNACHTSMANN VOM HIMMEL FIEL – AUGSBURGER PUPPENKISTE
Das Kino als Vergrößerung des Puppentheaters.

BURG SCHRECKENSTEIN II: KÜSSEN (NICHT) VERBOTEN
Wenn Johannes Gutenberg gewusst hätt, wie er dereinst den deutschen Internatsfilm befeuern würde.

FORGET ABOUT NICK
Zwei Frauen und ein Tischstaubsauger.

WEIBER!- SCHWESTERN TEILEN. ALLES.
Was heißt hier Alles? Karotten, Häschen, Dildo, Samen von Männern – noch Wünsche übrig?

TV
GIRLS DONT FLY
Dokumentarische Bruchlandung auf afrikanischer Piste.

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Eine königliche Locke als Belohnung

gibt es bei Lehrerin Kiet in Holland, wenn die Kinder eine Aufgabe richtig gelöst haben. Diese königliche Locke ist euphemistisch, es bezeichnet dieses Häckchen, was die Lehrer gerne machen bei korrekten Antworten. Es gibt auch schönere Belohnungen, einen Schmetterlingsaufkleber für die Mädchen oder einen Spiderman zum Aufkleben für die Buben.

Die Kinder sind im elementaren Schulalter zwischen sechs und vielleicht zehn Jahren. Was sie eint ist, dass sie eine Fluchtgeschichte aus Kriegsgebieten hinter sich und in Holland Zuflucht gefunden haben, dass sie hier die Sprache und Lesen und Schreiben und Rechnen lernen sollen und auch noch, nett miteinander umzugehen.

Die holländischen Dokumentaristen Petra Lataster-Czisch und Peter Lataster haben bei Miss Kiet beim Schulunterricht, in den Pausen, beim Turnen, beim Üben für das Musical, bei Besprechungen mit den Schülern dabei sein und die Mühen, die das Lernen des Alphabetes, einer fremden Sprache, vom Rechnen und auch vom Umgang miteinander bringt, filmen dürfen.

Die Kinder scheinen sich schnell an die Anwesenheit der Filmer gewöhnt zu haben nach anfänglichen interessierten Blicken in Richtung Kamera. Prinzipiell verfolgen die Latasters einen dokumentarischen Ansatz, der den Zuschauer nicht mit Statements und Voice-Over-Kommentaren zupflastert. Sie haben lediglich im Anspann eine Kurzfino von wenigen Zeilen. Der Zuschauer soll praktisch vor Ort seine eigenen Eindrücke sammeln. Der Zuschauer wird nicht zugequatscht, ihm wird ein Erlebnis ermöglicht, was er so wahrscheinlich nie haben könnte.

Die Kinder heißen Ayham, Branche, Ahmad, Rianna, Leanne, Abdulla, Nour, Jorj, Damian und Maksem, um nur einige zu nennen. Es kristallisieren sich Persönlichkeiten und kleinere Geschichten heraus.

Viele sind Syrer, andre kommen auch aus anderen Längern. Haya blüht richtig auf, wie die jüngere Leanne, ebenfalls aus Syrien, zur Klasse stößt. Sie will ihr alles beibringen, muss aber lernen, dass sie mit Überbemutterung nicht nur auf Gegenliebe stößt, denn Leanne will durchaus selbständig sein, hat ihren eigenen Kopf.

Jorj und Maksem kommen auch später hinzu. Sie sind ebenfalls aus Syrien. Jorj scheint hochintelligent, das wird durch seine schwarzrandige Brille noch betont. Aber er scheint auch extrem unter Kriegserlebnissen in Syrien zu leiden. Oft legt er den Kopf auf den Tisch oder reibt sich an der Stirn, er leidet unter Gedanken, Hirndefekten („Ich schreibe nicht. Spreng mich in die Luft. Mir ist es egal“). Er kann ganze Verse zitieren; fügt sich aber am Arm Schmerzen bei. Und irgendwann legt er eine super Prüfung hin, beantwortet mit Links die Fragen. In so einem Fall gibt es vor der ganzen Klasse eine Belobigung und sogar ein Diplom. Das entlockt auch ihm ein Lächeln.

Das scheint die Methode von Miss Kiet zu sein, den Kindern Erfolgserlebnisse zu ermöglichen und sie dafür zu loben, um sie zu ermutigen. Wenn es aber in der Pause, wenn die Kinder auf dem Schulhof herumtollen, zu Streitigkeiten, Schubsereien und Schlägen kommt, dann wird das anschließend vor der ganzen Klasse diskutiert und die Kinder müssen sich wieder vertragen.

Es gibt auch einen Moment, in welchem diese Kinder mit holländischen Kindern zusammen spielen sollen. Das läuft bei der ersten Begegnun von der später vorbildlichen Haya mit drei braven Meisjes nicht gut ab für diese. Das scheint die Lehrerin nicht mitbekommen zu haben.

Selbst wenn wir nicht wissen, ob dieses Schulmodell nicht auch Schattenseiten hat, ob Miss Kiets nicht auch Tiefpunkte hat, so ist es mindestens so wie hier dokumentiert, höchst bemerkens- und sehenswert. Und dabei kann man sogar selbst ein Bisschen Holländisch lernen und erfahren, was ein Whiteboard ist.

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Den Hasen mit dem Dildo locken.

Schauspieler, selbst wenn sie Erfolg haben, fühlen sich schnell unausgelastet und da ihnen die Drehbücher nicht ihre Glanzrollen bringen, fangen sie an, selber Filme zu machen, Drehbücher zu schreiben, Regie zu führen. Das funktioniert, besonders in Frankreich mit seiner Filmkultur erstaunlich oft ganz gut.

Auch in Deutschland begegnen einem immer wieder solche Filme. Das geht mal gut und kann sogar furios werden, wenn eine Nicolette Krebitz Wild dreht, das kann auch fürchterlich daneben gehen, wie bei Heiner Lauterbachs Frauen, der bestenfalls für einen Filmpsychiater von Interesse sein dürfte.

Jetzt versucht sich Pierre-Sanoussi Bliss mit einem eigenen Film und wenn ich das richtig gesehen habe, hat er Humor genug, darin als Totengräber zu figurieren. Bei ihm wird es weder so wild wie bei der Krebitz noch so peinlich wie beim Lauterbach. Bei ihm ist zumindest abzulesen, was für ein Kino er sich wünscht: vom Stil her eher konservativ und deutlich sichtbar geprägt von der kultivierten Art der Fernsehserie Der Alte, in welcher er selbst fast zwanzig Jahre lange mitgespielt hat. Das schult.

Vom Inhalt her dürfte die Sehnsucht entschieden in Richtung dreckiger Film gehen, der ein bürgerliches Milieu mit dem Puff-Milieu nahtlos verbindet, der einen Nexus schaffen will zwischen Unterwelt und bürgerlicher Sauberwelt. Dieser Verbindungswunsch äußert sich gleich zu Beginn in der Szene mit dem Hasen vor dem Auto: statt mit einer Karotte soll er mit einem rosa Dildo gelockt werden.

Die drei Schwestern, das sind Senta (Floriane Daniel), Ama (Winnie Böwe) und Klara (Astrid Ann Marie-Pollmann). Ama studiert Medizin, Senta arbeitet als Nutte und Klara hat einen Typen, einen brutalen LKW-Fahrer.

Der Film verquirlt nach der Karotten-Hasenszene Themen wie Kinderwunsch, künstliche Befruchtung, Bordellthema, Samenentnahme bei einem vermeintlich ermordeten Mann, Brutalität in der Ehe, Partnersuche per Blind Date und Heimunterbringung der Eltern zu einer breiten Schilderung dieser widersprüchlichen Familie.

Der Film kontrastiert auch zwischen exzellenter Arbeit an Szenen, Setzen der Dialogtexte einerseits und dem Plot, der irgendwie überhaupt nicht vorhanden ist.

Es gibt einen Monolog von Markus (Hans Brückner), einem Expolizisten, der einen mobbenden Kollegen erschossen habe und der jetzt als Mann in dieser Familie gefragt ist. Er erzählt aus seinem Leben. Und da interessiert man sich plötzlich für diese Person. Während die anderen Figuren geschichtslos bleiben. Sie müssen lediglich herhalten zur Illustration von Sanoussi-Bliss‘ Wunsch der Schilderung dieser bürgerlich-unbürgerlichen Gegensatzwelt.

Vielleicht unterliegt Sanoussi-Bliss einem typischen Filmemacher-Anfängerfehler, nämlich zu viel zu wollen, statt sich erst mal mit einem einzigen Schicksal gründlich auseinanderzusetzen. So bleibt die Vorstellung des Wunschkinos dieses Regisseur diffus, bleibt undeutlich, was er uns mit seinem Film erzählen will, abgesehen von einigen Aparts zur Fernsehserienwelt.

Textbeispiele:
Sie hat schon einen Rammler zuhause.
Mit dem Helikopter wären wir nur unwesentlich schneller gewesen.
(Nutte sein), das macht Spaß und ist auf jeden Fall mehr Familie als das hier.
Sag mal, ihr habt doch beide zuviel Rindfleisch gegessen.
Hallo, ich bin Ärztin und nicht Jenny Elvers.
Ama kriegt ein Kind von Markus und ich habe mich von ihm getrennt.
Du hast noch nie gut gelogen. Weiber, ich werde also Oma, von Dir und Deinem Schwager, den Du schon immer inniglich geliebt hast.
Wie, die stumme Transe, weiß die was?
Sie würde nicht wollen,dass ich ihr die Finger abhacke, ich kann das jetzt.
„Verboten“ klingt ja ein bisschen merkwürdig aus unserem Mund.
Da hab ich in Rücksicht auf seine Handyrechnung ihn gleich herbestellt.
Markus ist doch eh ein Sammelbegriff, nun sag nicht, er ist auch noch Fernfahrer.
Ich hab ihn umarmt, ich hab ihn geheiratet, obwohl ich ihn noch Wochen vorher nicht ausstehen konnte.

Schöne Gesangs- und Scateinlagen der drei Protagonistinnen.
Und sympathisch ist, wie der Regisseur im Abspann seine drei Hauptdarstellerinnen persönlich vorstellt und lobt.

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Türkische Verhältnisse.

Dein eines Auge ist klar, dein anderes trüb, seltsam, wenn man beide anschaut.“ Dieser Satz der Protagonistin, der Psychiatrin Dr. Sehnaz (Funda Eryigit) an ihren Kollegen beschreibt ganz gut die Haltung des Filmes zum Leben zu den Verhältnissen, die es geduldig unter die Lupe nimmt.

Es gibt eben nicht nur Hell und Dunkel, es gibt nicht nur Gut und Böse. Das heißt: Differenzierung und bei genauerem Hinsehen ergeben sich unerwartete Überraschungen, zum Beispiel auch: so verschieden sind vielleicht die türkischen gar nicht von unseren Verhältnissen. Die Freiheit des Menschen, der Frau.

In meisterlich epischer und doch reduzierter Erzählweise beobachtet Regisseurin und Drehbuchautorin Yesim Ustaoglu helle und dunkle Verhältnisse in der Türkei mit dem Schwerpunkt auf dem Frauenthema.

Für die vorgeblich helle Seite steht die Psychiatrin. Sie wohnt schick am Meer. Hat es, das wirkt wie eine thematische Übersprungs- oder Ablenkungshandlung und nicht weiter ausgeführt, als erstes mit einem Mädchen zu tun, das ein Mann sein möchte.

Die Psychiatrin scheint ein gutes Leben zu haben. Sie hat einen attraktiven Freund, Cem (Mehmet Kurtulus), gut aussehend, ein prima Liebhaber, senisbel. Er ist oft nicht da; dann telefonieren oder skypen sie.

Die dunkle Seit wird vertreten von Elmas (Ecem Uzun), eine Frau, die mit 13 schon verheiratet worden ist mit einem Ladeninhaber (Serkan Keskin). Sie lebt unglücklich in einem Wohnblock, züchtig mit Kopftuch, pflegt die herrische und zuckerkranke Mutter ihres Mannes (Sema Poyraz). Elma meint, ihr Mann und die Schwiegermutter riechen schlecht.

Elmas Sex mit ihrem Mann ist von der groben, unsensiblen Art; für sie ist es eine Tortur. Nach dem Sex fordert er sie auf, als ob nichs gewesen sei, Kohlen im Ofen nachzulegen. Glücklich ist Elmas, wenn sie über das Fenster ihre Nachbarin Esma beobachtet, wie sie tanzt und rumtollt; das Mädchen, das ein Mann werden möchte.

Bei näherem Hinschauen entpuppt sich die helle, klare Welt der Psychiatrin als lange nicht so strahlend, wie sie – in Gegensatz zu Elmas Welt schon aus rein dialektischen Gründen erscheinen müsste. Es kommt zu Rissen in der Beziehung mit Cem. Mit ihrem Arbeitskollegen Umut (Okan Ylabik) ergeben sich mehr Treffen als anständig, wenn man so sagen will, der sieht ja auch nicht schlecht aus. Und am Meer ist der Mensch angesichts heftiger Gischt aufgerührter.

Cem begründet einmal, dass er telefonisch nicht erreichbar war, damit, er habe auf leise gestellt und vergessen wieder auf laut zu stellen. Das kann sich die Psychiatrin nun grad gar nicht vorstellen, er und etwas vergessen.

Wie im epischen Kino gibt es zwischendrin Zeit am Meer, die Naturgewalten spiegeln der Aufruhr der Seele, Zeit, die wenigen signifikanten Informationen, die die Szenen bringen, wirken zu lassen. Im wirklichen Leben werden ja auch nicht pausenlos essentielle Informationen ausgetauscht. Eine große entscheidende Szene ist die Rekonstruktion entscheidender Erlebnisse im Leben von Elmas.

Ein Film, der in die Tiefen des Lebens dieser beiden Frauen hineinschaut. Und bei näherem Hinschauen ist soviel eben doch nicht so klar, wie es auf Anhieb erscheint, da die emanzipierte Frau Doktor und dort die unterdrückte Frau. Oder: so einfach ist es mit der Frauenemanzipation auch wieder nicht. Die Frage nach Glück und Erfüllung, hier von einer hellwachen und entsprechend skeptischen Regisseurin untesucht; die schon gar nicht glaubt, so mindestens ist es aus dem Film abzulesen, ein Patentrezept für Frauenglück zu kennen und verbreiten zu müssen.

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Was sind Zines?

In diesem Film von Yony Leyser bezieht sich der Begriff auf selbstgemachte Zeitschriften in den 80ern als Ausdruck schwulen Punks, der sich gegen die bourgeoise und konventionelle Schwulenwelt der 80er wandte. Sie sind Vorläufer von Vlogs und Blogs. Scheiß auf die Medien, mach sie selber, war die Devise.

Die Betreiber der Zines waren Menschen, die aus der Künstler- oder der Anarchistenszene kamen, die experimentelle Filmemacher waren, deren Ziele nicht politischer Natur waren, nicht das Installieren einer neuen Ordnung. Sie wollten einfach so leben, wie es ihnen behagte und dafür nicht gemobbt oder blöd angemacht werden. Es ging um Menschenrecht.

Sie wollten ihr Wunschleben in musikalische Texte legen. Verlangten eine Toleranz für jegliche Art von schwul, lesbisch, transgender. Sie fühlten sich ausgegrenzt auch von der schwulen Community mit ihren Dresscodes und Verhaltensvorschriften. Sie emfpanden die Folgen der Welle von Outings gerade auch von Promis als beengend, im Sinne einer wachsenen Mittelmäßigkeit.

Und so wie das Gebiet, das sich Yony Leyser für seine Dokumentation vorgenommen hat, sich nicht bändigen lässt, so ist das dokumentarisch auch fast nur in der Art eines Zine zu bewältigen in Form von Kompilation einer Menge an Stoff, einer Fülle an Ausschnitten aus Konzerten, Interviewschnipseln, Ausschnitten aus Filmen und aus Zines.

Ein anregendes Kaleidoskop, in welchem unzählige individuelle Künstler, Sänger, Texter vorkommen, die gegen Kommerzialisierung waren, weshalb das Branding nicht so wichtig ist, sondern die Message, der Wunsch nach Freiheit, nach Befreiung von jeglicher Bevormundung.

Ein Beispiel ist die Geschichte aus Toronto, in der anfangs zwei Leseben, welche von zwei Subkulturen zurückgewiesen worden waren, in einem Keller ihre Zines herstellten und diese gut verbreiteten und den Eindruck erweckten, in Toronto sei mords was los, es sei das Epizentrum der Revolution.

Sie haben mit Witz, Direktheit und mit Mut ihr Ansinnen auf Freiheit verbreitet. Warum soll nicht ein junger Mann einer Mannfrausängerin mitten im Konzert auf offener Bühen einen blasen?

Queercore oder Homocore fordert Befreiung und nicht Anpassung an eine neue Subkultur. Sie wollen gottlos, gesetzlos und nomadisch sein. Suchen eine Alternative zum beschissenen, christlichen, kapitalistischen Weg.

Eine Parallelerscheinung zu Act-Up, welche in 120 BPM vorkommt.

Punks waren ursprünglich im Knast die Jungs, die in den Arsch gefickt wurden.
Punk war in den 80ern homophob.
Ferner: kommerzieller Hip-Hop sei konterrevolutionär.

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Sie treibens für 40 oder 30 Lei.

Dieser Film von Alexandra Balteanu, die Mit Xandra Popescu auch das Buch geschrieben hat, fängt gezügelt, ganz brav in der Art eines ordentlichen Hochschulfilmes an und wächst sich peu a peu über einen Guerilladreh unversehens zu einer heftigen Story aus, die in die Gefilde des modernen rumänischen Kinos vorstößt.

Irgendwo in einem von Politik und Kultur vergessenen rumänischen Niemandsland bei einer Autobahnbrücke, einer Garage und einer Art provisorischer Kioskbar lebt in einer bescheidenen Behausung Lidia (Corina Moise). Ihren Buben Razvan hat sie nicht im Griff. Ihr Mann gibt ihr kein Geld und der Bub geht mit dem Geld, was sie ihm gibt, auch nicht getreulich um.

Gekocht werden die eigenen Tauben aus einem wilden Verschlag, der erst minutenlang ins Bild kommt, während Lidia auf der Tonspur über ein Handygespräch ihre Geldsorgen exponiert. Dann tötet sie eine Taube für die Küche.

Es gibt weitere Niemandsland-Impressionen von einer Busfahrt, einer Kollegin, Andeutungen zum Strich, der Kioskkneipe und immer das Thema Geld, aber auch Abtreibung und viele vorbeifahrende Autos.

Anfänglich gibt der Film dffb-tauglich die Atmosphäre des Milieus, in das er eintauchen will, an. Wie Lidia sich mit ihrer Kollegin Denise (Julia Lumanare) auf den Weg auf den Strich macht, wie sie sich umständlich unter einer lärmigen Brücke umziehen und bereit machen, wie sie ihre nicht benötigten Utensilien und Kleider in Taschen in einem Gebüsch an einem Steilhang verstecken und sich dann in Position stellen.

Jetzt legt der Film guerilldrehhaft einen Zahn zu, bleibt lange mit einer unruhigen Handkamera unter der Brücke, schaut dem Treiben zu, versucht gerade noch so die Dialoge zu erhaschen bei laufendem Verkehrslärm. Der Unterbietungswettbewerb zwischen den Frauen funktioniert, für 30 Lei schnappt die einer der anderen einen Freier weg.

Schließlich stößt die Dritte zu ihnen. Schon kommt die Polizei und wird nach einigem Vorgeplänkel die drei Frauen mitnehmen. Was zu einer intensiven Fahrt mit hartnäckigen Dialogen zwischen Prostitutierten und Polizisten führt und zur definitiven Faszination für diesen Film.

Es ist traurig, dass in einem Land wie Rumänien, das EU-Vollmitglied ist, viele hübsche und sicher nicht dumme Frauen nur in der Prostitution einen Weg sehen, an Geld zu kommen. Das zeigt wohl, wie entwicklungsbedürftig das Land noch ist; andererseits ist das rumänische Kino vielen anderen Kinos weit voraus ist.

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Vita eines Komparsen oder wie der Esel nach Bethlehem kam.

Hollywood erfindet und animiert eine Seitengeschichte zur Bestsellerstory vom Jesuskind, das was auf Stroh gebettet ward, zur Weihnachtsgeschichte, die in unendlich vielen Lesungen und Krippenspielen jährlich um Weihnachten herum fester Bestandtteil christlicher Popkultur geworden ist.

Da kann auch in Hollywood nichts schiefgehen mit seinem Figuren- und Stilgemisch, das jedem Weihnachtsmarkt Konkurrenz machen könnte, dazu mit massenhaft bewährten und gekonnten Slapstickeinlagen, die besonders die Kleinen zum Juchzen bringen (allein wie der Esel die Schlucht hinunterfällt und sich hangelt und strampelt und sich stemmt) und dann noch mit Running Gags wie dem Streit zwischen zweien der Kamele der Heiligen Drei Könige, ob sie auf dem Weg zu einer Baby- oder zu einer Geburtstagsparty seien.

Es ist die Geschichte von Bo, dem Esel, der an der Krippe steht, die Timothy Reckart nach dem Drehbuch von Carlos Kotkin, Simon Moore + 1 erzählt.

Das ist direkt sozialkritisch. Der Esel Bo ist jung, steht aber unter dem Joch eines Müllers, einer Mühle, muss mit einem alten Esel ständig im Kreis laufen, um den Mahlstein zu bewegen. Schöne Aussichten sind das, ständig den Hinteren eines alten Esels vor Augen zu haben.

Bo träumt von der Freiheit, träumt davon, in der königlichen Karavane mitzumarschieren. Die kommt gerade in der Nähe vorbei, das weiß die Taube Dave. Bo will ausbrechen. Aber er wird wieder eingefangen.

Parallel dazu will Maria den Josef heiraten und der Erzengel Gabriel verspricht ihr das Kind. Der Stern, der die Könige nach Bethlehem leiten wird, taucht am Himmel auf. Wie die Zeit knapper wird mit der Geburt Jesu und die Gerüchteküche brodelt, dass ein neuer Herrscher auf die Welt komme und deshalb Herodes die Volkszählung befiehlt – nun, das darf als bekannt vorausgesetzt werden, schafft Bo die Befreiung und macht sich auf den Weg, um Maria, Josef und das zu erwartende Kind vor den Häschern des Herodes zu schützen.

Bo bekommt Gefährtenschaft von Schaf Ruth, von der Taube Dave und die kleine Tratschmaus Abby funkt auch noch dazwischen. Der Weg ist eine einzige Hit- and- Run- und Stolper-, Aufsteh-, Verfolgungsjagd- und Abhängnummer.

Die bunt gemischten Figuren und ihre grobkörnigen deutschen Synchronstimmen erinnern an ein Kinderzimmer, das bunt gefüllt ist mit diesen Figuren und viel tiefer geht diese Geschichte ja auch in der Bibel nicht, nur dass dort die bösen Kettenhunde des Herodes nicht vorkommen und eben auch die Geschichte des Esels nicht auserzählt ist, was hiermit Hollywood, verdienstvoll oder nicht, nachgeholt hat.

Das subtilste Kunststück bieten die drei Kamele, wie sie zu Spionagezwecken in die Räumlichkeiten des Herodes eindringen und sich vor Entdeckung schützen, indem sie hinter einem Vorhang die Schattenfigur des Herodes nachstellen. Das Filmorchester versucht, der Story mehr Bauch zu geben, als sie hat.

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Will Ferrell und Mark Wahlberg sind vielleicht zur Zeit die charmantesten, kindischsten, pannenanfälligsten, dusseligsten und herzlichsten Väter, die man sich im amerikanischen Unterhaltungs- oder Komödienkino vorstellen kann.

Im Kino treten sie an gegen Bad Moms 2. Es ist spannend, den Unterschied der beiden Filme zu studieren.

Bei den Bad Moms gibt der Muttermechanismus einen harten und auch rasanten Takt vor, der zu einer Versöhnung über den Verstand (dass jede Mutter auch eine Tochter sei) zustande kommt – außerdem konkurrieren drei bemerkenswerte Schauspielerinnen darum, als solche wahrgenommen zu werden. Faktoren, die Power erzeugen.

Der Film von Sean Anders scheint dagegen zu behaupten, Väter sind verspielter als Mütter, sind nicht so verbissen, sie sind kindischer, lockerer; sie lassen aber auch keine Panne aus, die möglich ist, ja das Drehbuch sieht solche vor, die kaum möglich sind, greift zu herrlich abstrusen Comedy-Erfindungen.

Wenn der eine mit dem Schneepflug zugange ist, sich ablenken lässt von einem Kind, der Schneepflug sich selbständig macht und in etwa wie ein Rasenmäher die ganze Weihnachtsdeko vernichtet, so ist das von beachtlicher Konsequenz und ebenso desaströs. Aber das kann die Vorfreude auf Weihnachten nicht trüben. Der lockere Umgang mit solchen Unglücken charakterisiert eine Nonchalance, die andere zur Verzweiflung bringen kann.

Genau so konsequent für die Komödie ist, dass jetzt keiner daran geht, irgendwelche Schadenersatzforderungen zu stellen oder versucht, den Schaden zu beheben. Etwas anders wird es mit der Weihnachtstanne. Die beiden Väter sollen mit ihren Patchworkkindern, den beiden Frauen und ihren eigenen Vätern, die zu Besuch kommen, das sind Mel Gibson und John Lithgow, Weihnachten feiern. Mit Kettensäge bewaffnet begeben sie sich in den Wald, um eine weit überdimensionierte Tanne zu fällen.

Mit dem Stamm kann das Kamin geheizt werden im kurzfristig über Airbnb angemieteten Chalet, so begründen sie die überdimensionierte Fällung. Da es sich um eine ziemlich besondere Tanne handelt, was erstaunlich ist mitten im Tannenwald, wird eine horrende Schadenersatzforderung auf sie zukommen, die aber auch keine weiteren Konsequenzen und schon gar nicht Trübung der Vorweihnachtsfreude zur Folge hat.

Was will man verbissen sein, wenn es ohne viel lustiger ist. Die Männer sind die Attraktionen, ihr Humor, ihre Lockerheit; während ihre Gattinnen mit gesichtsmodifizierten Frauen besetzt sind, Püppchen wie aus dem Katalog.

Dabei geht mir durch den Kopf, wo kommt eigentlich dieser Gesichtsmodifikationswahn besonders bei Hollywoods Frauen her? Hat das nicht auch etwas mit sexual harassment zu tun, dass denen das Gefühl gegeben wird, wenn sie sich das Gesicht nicht richten lassen, dann müssen sie schauen, wo sie mit ihrer Karriere bleiben?

Beim Vergleich der beiden Filme können sich Abgründe auftun. Die Mütter würden nie so rumalbern wie die Väter es hier tun. Die Versöhnung hier wird mit direkter Herzlichkeit in die Wege geleitet. Wahlberg als Dusty liebt seine Tochter. Und deshalb liebt er, umwerfende Logik, auch ihren leiblichen Vater Roger (John Cena).

Es gibt viele andere Beispiele für die Sorglosigkeit, irgendwie auch die Unerschrockenheit der Männer im Umgang mit der Welt, auch die Tölpelhaftigkeit, umzufallen, wenn es irgend geht, tappsig mit einer Dusche umzugehen, die auf Stimme reagiert, im Wald attraktiv für Wölfe werden, einen kleinen Buben aufzuklären versuchen, die Heilige Familie darstellen mit Bärten und Kostümen – oder wegen der Verkehrsverhältnisse einen Film „Missile Tower“ im Kino anschauen; auch das Truthahnschießen ist ein vorweihnächtlicher Akt. Die Weihnachtvorbereitungsanforderungen sind für die Männer ein Traumland für Fettnäpfchen – für die Frauen ist es Stress pur, das ist auch so ein Unterschied, den das amerikanische Kino mit diesen zwei Filmen behauptet.

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Alex, Ben und Ibuprofen.

Diese drei Worte sind der zentrale Schlaglichtzusammenhang in diesem Film von Hany Abu-Assad (Ein Lied für Nour) nach dem Drehbuch von J. Mills Goodloe nach dem Roman von Charles Martin.

Es sind Alex (Kate Winslet) und Ben (Idris Elba), die das Schicksal in einer KatastrophenRomCom zusammenwirbelt, zusammenschweißt, zusammen frieren und überleben lässt. Wobei das deutlich ausgesprochene Iubprofen stellvertretend für Heilmittel oder jegliche Art von Liebesersatz steht, der keinen Bestand haben kann.

Es fängt flott in einem Flughafen an. Alex eilt zum Schalter. Ben eilt zum Schalter. Beide erhalten die Information, dass der Flug wegen Unwetter gecancelt sei. Beide stehen unter extremem Termindruck. Alex will am nächsten Tag heiraten. Sie ist eine Fotografin. Und Ben, der Brite und Arzt ist, wird dringend in seiner Klinik zurückerwartet. Das erzählt Abu-Assad mit tagesaktuellem Schwung.

Die beiden Protagonisten, das wird sich später zeigen, sind nicht auf den Kopf gefallen. Kurz entschlossen machen sie einen Charterflieger mit einer kleinen Maschine ausfindig, der sie mitnimmt. Der Pilot kommt nicht dazu, den Flug anzumelden, das entschuldigt er damit, dass das kein Problem sei wegen Tageslicht und er auf Sicht fliegen könne.

Wie die schnittig-elegante Maschine über verschneiten Bergen fliegt, erleidet der rundliche Pilot einen Herzinfarkt. Die Maschine kracht auf ein Eisfeld, nachdem ein Grat ihr ein Teil bereits wegrasiert hat. Mit im Flugzeug ist der Hund des Piloten. Beim Piloten ist nur noch der Tod festzustellen. Somit sind die Voraussetzungen für ein intensives Zweipersonenstück gegeben.

Zwischendrin gibt es kommentierende Aufnahmen des treuen Hundetieres. Das Iubprofen findet seine eigene, ausgestellte Erwähnung. Es ist eine herrliche Gebirgslandschaft. Direkt zu beneiden sind die beiden Gestrandeten um die Ruhe und die Erhabenheit, den gleißenden Schnee und die Gipfel drum herum.

Malerisch drapiert liegen einige Flugzeugteile auf dem Schneefeld. Der Bauch ist ein Stück weit unversehrt und bietet den beiden Überlebenden Schutz. Konserven finden sie auch. Papier gibt es, um ein Feuerchen zu speisen, da müssen auch großformatige Fotos von Alex dran glauben.

Es geht nicht um realistische Glaubwürdigkeit. Es ist die Faszination von zwei Menschen, die der Zufall zusammen und in eine Notlage bringt. Es geht gesitteter und gemütlicher zu als in Leonardo di Caprios The Revenant, bei dem es um Rache und um menschlich wie tierisch aggressive Gegner geht. Hier taucht lediglich ein Puma auf. Leuchtmunition hilft.

Nach einigen Tagen machen sich die beiden, die auch verletzt sind, auf den Weg in Richtung Tal. Das ist gefahrenhaft, bindet die beiden näher aneinander. Es darf verraten werden, dass sie es schaffen, ohne allzugroße Traumatisierungen in ihre alten Leben zuürckzukehren. Dabei ist zu sehen, dass sie aus besseren Mittelklassemilieus stammen, einen gehobenen Lebesstandard haben und so wirkt im Rückblick ihre Überlebensreise mehr wie eine Abenteuer – und eine Liebesreise. Denn wer hat heute bei all den Nachrichten, die täglich auf uns einprasseln, noch Lust auf einen reinen Katastrophenfilm?

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