Der 24-jährige Schauspieler Sergej Moya arbeitet derzeit an seinem Spielfilmdebut. Hotel Desire soll es heißen und ein “porNEOgrafischer Spielfilm” sein. In einer Pressemeldung wurde jüngst darauf eingegangen, dass der Film eine “selbstbewusste Herangehensweise” an den Erotikfilm hat, durch den pornografischen Film inspiriert ist, aber selbst kein Porno ist. Der Einfachheit halber hier der Text der Pressemeldung:
Pressemitteilung
STARTSCHUSS FÜR HOTEL DESIRE! Ein porNEOgraphischer Spielfilm und eine ungewöhnliche Finanzierung!
Regisseur und Autor Sergej Moya, mit Saralisa Volm und Clemens Schick in den Hauptrollen, außerdem Anna Maria Mühe, Herbert Knaup, Frederick Lau, Carlo Ljubek, Trystan Pütter und Jan-Gregor Kremp
Sexualität als Ausdruck menschlicher Lebensfreude: Regisseur und Drehbuchautor Sergej Moya möchte mit HOTEL DESIRE einen erotischen Film inszenieren, der sich in seiner selbstbewussten Herangehensweise durch das Genre des pornographischen Films inspirieren lässt, jedoch kein Porno ist.
Vielmehr ist HOTEL DESIRE ein porNEOgraphischer Film, in dem dramaturgisch sensibel und filmisch direkt das erregende Zusammenspiel von Sehnsucht, Lust, Begehren, Intimität, Sexualität, Sinnlichkeit und Spontanität erzählt werden soll – ohne Weichzeichner und ohne Rücksicht auf visuelle Vorschriften und Konventionen. In den Hauptrollen spielen Saralisa Volm (u.a. „Finale“, R.: Klaus Lemke) und Clemens Schick (u.a. „Largo Winch II“, R.: Jérôme Salle).
HOTEL DESIRE ist ein Spielfilm, der durch sogenanntes Crowdfunding, also durch die Zuwendung vieler einzelner Förderer, finanziert werden soll. Für die Produktion benötigen die Filmemacher 170.000 Euro.
Am 6. Juni 2011 startet die Online-Finanzierungsplattform mit Interviews der Macher, Darsteller, FAQs, ersten aussagekräftigen Fotos und der bereits produzierten Titelsequenz des Films. Mit einem erotischen Drehbuch und einem erstklassigen Schauspielensemble wenden sie sich nun gezielt an alle Filmliebhaber, Kulturinteressierten und Mäzene:
Jede Person, die das Projekt unterstützt, wird – falls gewünscht – namentlich auf der Startseite der Homepage erwähnt und erhält – je nach Spendenhöhe- ein exklusives Dankeschön der Filmemacher. Mit steigendem Spendenstand erhalten die Förderer des Projekts einen immer tieferen Einblick in das Drehbuch von HOTEL DESIRE. Ist das Experiment erfolgreich, beginnen im August die Dreharbeiten zum Projekt. Sollte das ambitionierte Vorhaben aber nicht gelingen, kommt das bis dahin gespendete Geld im Rahmen des First Steps Award 2011 anderen aufstrebenden Filmemachern und ihren Projekten zugute.
HOTEL DESIRE ist eine Produktion der Von Fiessbach Film und teamWorx. Produzenten sind Julia Lischinski und Christopher Zwickler (Von Fiessbach Film) sowie Sascha Schwingel (teamWorx).
Nun, grundsätzlich bin ich kreativen Finanzierungsmethoden und exotischen Filmprojekten gegenüber sehr aufgeschlossen. Gerade kürzlich habe ich sogar zu genau diesem Thema gebloggt.
Aber in diesem Fall bin ich skeptisch. Denn “Sexualität als Ausdruck der Lebensfreude” und ein “Film, in dem dramaturgisch sensibel und filmisch direkt das erregende Zusammenspiel von Sehnsucht, Lust, Begehren, Inimität, Sexualität, Sinnlichkeit und Spontanität erzählt werden soll” lassen bei mir die Alarmglocken schrillen.
Wo liegt hier bitte die Grenze zum Porno? Was ist am besagten “erregenden Zusammenspiel” von diversen Faktoren noch Schauspielkunst? Was wurde im “normalen” Kino noch nicht gezeigt, das Erotik, aber kein Porno ist? Ist The Dreamers noch Erotik oder schon Pornografie? Wie sieht es mit 9 Songs aus? Ist nicht Black Swan schon schwerst erotisch, streckenweise? Was gibt es hier bitte noch an Grenze auszuloten?
Besonders stark irritiert mich die Bezeichnung “porneographisch”, die sich ganz offenbar zusammensetzt aus “pornographisch” und “neu”. Es gibt kein Filmgenre, das mengenmäßig einen größeren Output hat als die Pornographie. Dabei ist das Handlungsprinzip des Pornos noch deutlich kruder als die paar “basic plots“, auf die man Literatur, Film und Dramaturgie nach verschiedenen Modellen eindampfen kann: Das Harte wird in das Weiche gesteckt und fertig. Ich frage mich ganz ehrlich, was es da noch zu entdecken oder zu zeigen gibt.
Ich fürchte, es gibt bei solchen Projekten im Grunde nur neue Körper zu sehen, sämtliche restlichen Reize dürften schonmal verfilmt worden sein (und das besser). Trifft diese Annahme zu, dann wird dieser Film nur eine aufwendige Show werden, in der die Förderer mit ihrem Geld die Kopulation zwischen Saralisa Volm und Clemens Schick auf die Leinwand bringen werden. Und das wahrscheinlich mit vollem Einblick in einfahrende Geschlechtsteile, das ist dann total porneografisch, erotisch und so gesellschaftsfähig.
Sicher, Sex ist eine feine Sache (wenn man ihn denn mal hat), Lebensfreude pur und so weiter, und das Argument, dass man ihn deswegen auch in allen Details auf der Leinwand zeigen kann, haben schon andere benutzt.
Andererseits gibt es auch ganz andere Gefühle, die ähnlich große Erleichterung und Freude erzeugen, die man aber gewöhnlich nicht auf der Leinwand zeigt. Dazu gehört der zünftige Morgenschiss, das Entleeren der übervollen Blase nach einer langen Autofahrt oder auch nur die erste Maß des Jahres im Biergarten, wenn die Sonne erstmals nach einem kalten Winter so richtig knallt. Diese wundervollen Momente, deren befreiende Glückseligkeit man sogar alleine erleben kann, werden im Kino natürlich nicht thematisiert, denn sie sind bisweilen nicht gesellschaftsfähig und meist auch nicht dramatisch genug. Das gute Essen nach langem Hunger ist dahingegen schon öfter gezeigt worden; das Ausdrücken eines nervigen Mitessers, landläufig ebenfalls als höchst befriedigend anerkannt, habe ich persönlich nur bei Osmosis Jones mitbekommen, und dort war das auch eine eher satirische Szene. Rauchen oder andere Drogen sind auch so eine Sache, doch hier nimmt die gesundheitsfürsorgliche wie politisch korrekte Umschiffung des Themas mittlerweile einen stärkeren Einfluss denn je; das Thema ist derzeit verpönt und kommt eher selten vor.
Was ich zu sagen versuche: Ich halte die gesamte “Sex als gesellschaftliches Lebenselixier”-Argumentation für eine faule Ausrede, einfach nur mal wieder offen Sex auf der Leinwand zu zeigen und das Ganze als Kunst zu verkaufen. Eine Schauspielerin wird sich gegen Geld vor der Kamera schlicht und einfach ficken lassen und so das größte Vertrauen, das eine Frau einem Mann schenken kann, damit geradezu inflationär ausverkaufen; und mit ihm ihre Integrität für alle Zeiten. Wahrscheinlich wird sie souverän weit über diesen Argumenten stehen, denn sie wird sich die Angelegenheit gut überlegt haben; und Leute, die jemandes Integrität durch Sex vor der Kamera gefährdet sehen, sind verhältnismäßig dünn gesät. Ich frage mich jedoch, ob sich die Schauspielerin wirklich darüber im Klaren ist, dass es ab dem Erscheinen des Films kein Zurück mehr geben wird, und dass jeder Mensch des Planeten ab diesem Moment bis in alle Ewigkeit in der Lage sein wird, bis zu ihrem Geschlechtsteil in Aktion vorzuspulen. Selbst ihre eigenen Kinder, Enkel und Urenkel werden diese porneografische Makro-Szene zu Gesicht bekommen; wer will und nicht ganz unfähig ist, kann sie sich sogar als animated gif abspeichern und zum Beispiel als Profilbild bei Facebook nutzen oder einfach nur als Standbild, womöglich als Bildschirmhintergrund.
Also, ich würde das nicht wollen. Egal, wie beneidenswert schön mein Körper wäre und wie solide mein Selbstbewusstsein. Genausowenig, wie ich die anderen oben genannten erleichternden Erlebnisse auf der Leinwand wiedersehen möchte, möchte ich auch die Details des menschlichen Liebeslebens nicht auf der Leinwand sehen. Zum einen, weil es bei “echten” Dingen nichts mehr zu schauspielern gibt, zumindest nichts für den Zuschauer in diesem Moment relevantes, es also keine eigentliche Leistung mehr darstellt; zum anderen, weil es einfach Grenzen gibt, was man öffentlich zeigen sollte und was nicht. Können, sicher. Aber sollen? Und diese Grenzen haben sich nicht so stark verändert, wie die von Jahr zu Jahr immer kürzer und enger geschnittene Sommermode der Frauen oft vermuten lässt.
Nun besteht immer noch die Möglichkeit, dass Sergej Moya es schafft, filmische Wege zu gehen, die tatsächlich noch niemand vor ihm gegangen ist und die Kritiker wie ich sich vorab nicht einmal vorstellen können. Diese Chance besteht, und daher kann ich auch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit orakeln, dass das Projekt danebengehen wird. Ich werde also einfach abwarten, ob das Crowdfunding zustande kommt (ich persönlich werde nichts geben), und in einigen Monaten die Pressevorführung besuchen und mir selbst ein Bild machen. Ich werde dann auf diesen Artikel zurückverlinken und entweder schreiben, dass ich leider Recht hatte, oder ich werde klein beigeben müssen und Herrn Moya den dann verdienten Respekt zollen. Wir werden sehen.
Der Navi-Hersteller TomTom nutzt anonymisierte Bewegungsprofile von Handies, um automatisiert minutengenau Staus erfassen und an seine Kundschaft weitergeben zu können (Funktionsweise). Dieses Produkt heißt HD Traffic und ist laut TÜV Süd das beste am Markt. Den Dienst können nur Hauseigene “live” Navis mit SIM-Karte nutzen, also Geräte, die selbständig das Mobilfunknetz nutzen können, um die aktuellen Verkehrsdaten herunterzuladen. Die Auflösung der Beeinträchtigungen ist sehr hoch, die Datenmenge könnte in einer normalen Verkehrsdurchsage im Radio nicht mehr durchgesagt werden können.
Nun rührt TomTom die Werbetrommel für diesen zusätzlichen Dienst, der eben auch zusätzliche Kosten hervorruft. (Wer die TomTom-App auf dem iPhone nutzt, hat es übrigens leichter, denn damit ist man sowieso im Mobilfunknetz.) Unter dem Motto “Break Free”, also “brich aus” / “brich heraus” vermittelt der Hersteller, dass man mit Hilfe genauerer Verkehrsinformationen aus dem Stau ausbrechen kann. Musikalisch untermalt wird die Kampagne natürlich von dem Queen-Megahit. Wer in Erinnerungen schwelgen will, hier die Version von Wembley.
Für die Kampagne ließ sich auch John Cleese gewinnen. Der Monty Python-Veteran mit dem markanten Äußeren spielt hier ein generisches Stauopfer, das sich in verschiedenen Stausituationen auf typisch englische Weise verhält und durch eigene Interpretation des Klassikers gekonnt wie gewohnt in die Nesseln setzt:
Doch TomTom will mehr als nur Abonnenten mit Hilfe eines lustigen Videos werben. Ganz vorn dabei im Web2.0 gibt es nicht nur den TomTom Twitter-Account (DE, intl), sondern natürlich auch die Facebook-Seite. Zur Break-Free-Kampagne gibt’s nicht nur eine eigene Facebook-Seite (technisch eine Unterseite), sondern auch eine App.
Mit dieser kann man sein eigenes Musikvideo zu “Break Free” aufzeichnen und zu TomTom hochladen. Die Videos werden dann veröffentlicht (YouTube und Facebook), und die Videos mit den meisten Belobigungen (Daumen-hoch-Knöpfe gibt’s ja mittlerweile in irgendeiner Form überall), der gewinnt einen Preis, zum Beispiel ein Auto. Natürlich kann man Videos auch ohne die App drehen und hochladen, und man muss auch nicht selber vor der Kamera stehen.
Ich finde die Kampagne sehr gelungen, denn wo sonst kriegt man mal den Queen-Klassiker im mongolischen Kehlgesang zu hören?
Oder in einer Version, als Queen noch richtig klein war?
Es gibt noch jede Menge weiterer Versionen, von aufgedrehten Freundinnen Mitte Zwanzig bis zur Loop-Art eines jungen Mannes, der in mehrfacher Version seines Selbst den Song allein bestreitet. Die Jodelversion ist in meinen Augen allerdings ein wenig grenzwertig…
Auch John Cleese mal wieder zu sehen, freut das Cineastenherz, doch das Beste kommt noch: Zur Vorstellung der Kampagne verteilte TomTom noch kleine Knautschmikros, die man sich ins Auto legen kann.
Zuerst fand ich das ein wenig kindisch, doch als ich auf der Rückfahrt von dem Presse-Event im Auto “Jump” von Van Halen auf voller Lautstärke hörte, musste ich einfach in das kleine Mikro röhren. Auf der Playlist folgte “Thunderstruck” von AC/DC gleich im Anschluss, es war um mich geschehen. Wenn die Leute an der Ampel nicht so gelacht hätten, hätte ich womöglich noch selber ein Video gemacht.
Ich kann also schließen mit der Feststellung, dass es auch im Web2.0 möglich ist, gute Kampagnen zu machen. Und dass man nicht immer nur auf TV-Spots warten sollte, um die großen Stars wiederzusehen. Und dass man, wenn man ein Gummi-Knautsch-Mikro in die Hand gedrückt bekommt, rocken sollte, was das Zeug hält.
Da Roland Rebers Filme gewaltig polarisieren, kann ich das Interview jedem Cineasten nur empfehlen, auch denen, die seine Arbeit ablehnen. Wer Bayern 2 nicht empfangen kann, kann auch den Livestream hören oder die Sendung später als Podcast herunterladen.
Ein jeder hat doch so seine kleinen Schwächen, auch im Filmgeschmack. Anstatt nur Filme wie Metropolis, Citizen Kane und On the Waterfront ernstzunehmen, wie es sich für ordentliche Cineasten gehört, hat man auch seine Leichen im Keller. Ich zum Beispiel stehe voll auf die National Lampoon’s Vacation-Reihe mit Chevy Chase und Beverly D’Angelo, und auch auf einige Schauspieler der C-Riege, wie eben Chase, aber auch Judge Reinhold oder Jeffrey Jones. Nicht nur unter den ausgesprochen doofen Filmen gibt es immer wieder einzelne, die bei mir einen Nerv treffen, wahrscheinlich, weil sie unausgelebte Wünsche thematisieren. Während meiner gesamten Gymnasialzeit war ich überaus aktiv in der Schultheatergruppe, und daher gefallen mir Filme, die mehr oder weniger unfreiwillig zusammengewürftelte (Schauspiel)truppen beinhalten, von Moulin Rouge über Ugly Coyote und diversen Cheerleaderfilmen bis zu diesen ganzen Knast-Sportmannschafts-Filmen.
Und dann gibt es auch immer wieder Filme, die wirklich beinahe jedem ein Guilty Pleasure sind. So genial sie sind, There’s something about Mary oder The Pineapple Express kann man ja nur schwerlich als “Must See” bewerten, solange wichtigere Filme noch ungesehen bleiben. So ging es mir zuletzt mit Hangover.
Das tolle an Hangover ist, dass beinahe jeder Mann sich in die völlig skurrile Situation der vier Hauptpersonen hineinversetzen kann. Wer hatte nicht wenigstens einmal im Leben einen alkoholinduzierten Filmriss? Wer hatte nicht auch schonmal so eine Nacht, in der die bei Tageslicht blödsinnigsten Entscheidungen auf wundervolle Weise irgendeinen Sinn gemacht haben? Wer wünscht sich nicht, ebenfalls wieder so eine verrückte Sache zu erleben, so eine Art Lausbubendasein für Erwachsene? Das gemeine daran ist: Man kann diese Situationen nicht heraufbeschwören, nicht konstruieren, sie müssen zufällig passieren. Sonst gilt es nicht. Und das ist das Erfolgsrezept von Hangover. Der Film verkauft (vorwiegend) dem männlichen Publikum eine Situation, in der sich die meisten auf die eine oder andere Art selbst schon einmal wiedergefunden haben. Vielleicht hat das auch mancher nie jemandem erzählt, erlebt aber durch den Film und die anderen Zuschauer, dass es anderen auch so geht. Eine gigantisch gute Idee war Hangover, meines Erachtens eine der besten, wie man männliches Publikum heute noch mit etwas Neuem ansprechen kann.
Auch ich war schonmal in Las Vegas (1995), zu arm, um selbst groß an den Glücksspielen teilnehmen zu können. Aber ich würde rasend gern nochmal hin. Heute geht das zwar auch alles bequem im Online Casino, wo es den großen Klassiker Roulette ebenso gibt wie Black-Jack und eine Menge anderer Casinospiele, aber auch das beste Online-Casino ersetzt nicht den Besuch einer echten Spielbank. Eines kann es jedoch sehr wohl: Einem Übung geben. Ich sollte mich wohl auch mal wieder hinsetzen und ein wenig zocken, bevor ich in Las Vegas (oder auch nur Bad Wiessee) aufschlage und einen total irren Abend verlebe. Oder ich lass das mit den Spielen und konzentriere mich sofort direkt aufs Nachtleben (geht aber nicht, ohne vorher den Jackpot geknackt zu haben).
Das Wolf Pack kommt übrigens wieder, und zwar genau heute in einem Monat. Am 2. Juni läuft Hangover 2 an. Diesmal finden sich die vier Freunde in Thailand wieder, diesmal verlieren sie nicht den Bräutigam, sondern den kleinen Bruder der Braut, und zudem die Orientierung in dieser fremden Welt. Das tolle an der Fortsetzung: So, wie man(n) selbst auch einen unvergesslichen Abend (trotz Filmriss) wiedererleben will, will man auch weitere katastrophale Abenteuer des Wolf Pack sehen. Das Konzept funktioniert, die Fortsetzung ist berechrtigt und nicht wie so oft an den Haaren herbeigezogen und die Trailer sehen fantastisch aus. Ganz ehrlich, ich kann es kaum erwarten.
Hinweis: Nur anschauen, wenn man Spoiler aushält. Wer sich lieber im Kino überraschen lassen möchte, bitte jetzt wegklicken.
Nicht überall ist es so (verhältnismäßig) einfach wie in Deutschland, seinen Film finanziert zu bekommen. Ich spreche natürlich mit einer gewissen Häme von der Filmförderung, die mir als gescheiterten Filmemacher (ehemals angehend) ein Dorn im Auge ist. Gegen Kunstförderung oder Förderung für die ersten größeren Projekte junger Filmemacher habe ich nichts einzuwenden, aber wieso sollten kommerzielle Filme gefördert werden? Wieso muss Doris Dörrie 26 Jahre nach Männer immer noch gefördert werden? Das halte ich für völlig unnötig. Wenn einer einen Film machen will, mit dem er an der Kasse Kohle machen will, soll er sich auch selber um die Produktionskosten kümmern, so meine Meinung. Wie jeder andere Unternehmer ja auch. Das Risiko, ob der Film denn nun einschlägt oder nicht, über die Filmförderung zu großen Teilen auf den Steuerzahler abzuwälzen, hat einen mehr als faden Beigeschmack, finde ich. Jedes andere Start-Up, das so lange nicht ohne Anschub(teil)finanzierung auskommt, wäre doch schon vor langer Zeit gnadenlos eingestampft worden. So gesehen könnte ich für mein Leben ja auch eine Förderung beantragen, wenn ich mal erfolgreich bin, zahle ich diese zurück, wenn nicht, hat der Steuerzahler halt Pech gehabt. (Hey, keine schlechte Idee eigentlich, nur muss das dann halt jeder bekommen.)
Aber zum Thema. Mir sind derzeit drei interessante Projekte bekannt, die auf unkonventionellem Wege finanziert werden bzw. wurden. Zusätzlich dazu kann ich nur immer wieder auf wtp Film hinweisen, die ihre sämtlichen Projekte aus eigener Kasse stemmen, und in Form von anstrengenden Kinotouren mit Fragerunden bekannt machen.
Die drei Projekte sind:
Our Nixon, von Penny Lane und Brian Frye, ein Filmemacherpärchen (mit anderen Hauptberufen) aus Brooklyn. Sie machen einen Film über Richard “Watergate” Nixon, den sie über Internet-Spenden finanzieren und aus bisher unveröffentlichten Super 8-Filmmaterial zusammenschneiden (204 Rollen, gefilmt u.a. von Nixons Beratern). Die Frist zur Finanzierung des Films läuft in 14 Tagen ab, und die beiden sind schon jetzt bei 125% ihres Budgetbedarfs angelangt. Je nachdem, wieviel man spendet, bekommt man von einer Postkarte mit dem Hinweis auf den Filmstart über eine DVD des Films bis zum Associate-Producer-Titel samt pritavem Screening, allerdings in New York. Keine schlechte Idee, doch, zugegeben, nicht so leicht durchzuführen für Projekte, deren Kosten in den zig Millionen statt in den Zehntausenden liegen. Wer noch mitmachen will, hier die Spendenseite, hier die Projektwebseite. Geniale Sache, finde ich!
Das zweite Projekt ist POM Wonderful Presents: The Greatest Movie Ever Sold von Morgan Spurlock. Ihr wisst schon, der Supersize-Me-Selbstversuch-Filmer. Nun, Spurlock hat einen weiteren Selbstversuch gedreht, und zwar diesmal – Achtung – einen Film über den Versuch der Finanzierung eines Films allein durch Product Placement, finanziert allein durch tatsächliches Product Placement (Münchhausen-Methode). Daher auch der Titel, der den Namen eines Granatapfelsaft-Herstellers beinhaltet. Wie man an den Fotos der Premiere (Gawker) sehen kann, lassen sich auch die anderen Sponsoren auf dem Jackett des Regisseurs bewerben, Morgan Spurlock sieht aus wie ein Formel1-Pilot oder ein Weltklasse-Skifahrer, schrecklich. Doch die Kohle kam zusammen, und der Film ist finanziert, abgedreht und auf der Leinwand. Er ist nun zwar eher ein abschreckendes Beispiel, doch ein lehrreiches allemal. Hier ein Interview beim Gawker und die Kritik von Roger Ebert.
Das dritte Projekt ist Reality XL, ein Streifen von Straight Shooter-Regisseur Tom Bohn, mit Heiner Lauterbach, Max Tidof, Godehard Giese und Annika Blendl. Tom Bohn hatte eines Tages keine Lust mehr auf das ganze Bauchpinseln von Förderern, Produzenten und anderen “Anzügen”, die üblicherweise mit an Bord so eines Projektes sind und den ganzen Tag nur Ansprüche stellen; und so drehte er dieses Projekt einfach mit dem Geld, das seine Lebensversicherung zum damaligen Zeitpunkt abzuwerfen bereit war. Mutig, aber auch tapfer. Bei Kevin Smith hat eine ganz ähnliche Finanzierungsweise ja damals auch geklappt (Clerks), und Robert Rodriguez ebenso (El Mariachi). Nur dass Bohn im Filmemachen deutlich erfahrener ist als diese beiden es zum Zeitpunkt ihres Alleingangs waren. Zu Reality XL wird es später noch eine längere Geschichte geben, aber da ich mittlerweile im Produktionsblog aufgetaucht bin, brauche ich das nun auch nicht mehr geheimzuhalten. Hier die Webseite von Reality XL, mit Teaser, Facebook-Seite, Blog und allem, was man im Web 2.0 heute so braucht.
Nicht nur diese drei Beispiele zeigen, dass es nie falsch sein kann, neue Wege zu gehen, und das alte System stets zu hinterfragen. Ich sehe hier drei gewaltig interessante Projekte, die jeweils in einen Film gipfeln, der automatisch auf meiner Must-See-Liste ist. Ich kann nur jedem Filmemacher von morgen, der noch wackelig auf den Beinen ist und sich vielleicht seines Projektes nicht sicher, nur sagen: Lasst Euch nicht entmutigen! Es gibt immer ein Publikum! Und ohne einen aufgeblasenen Distributionsmechanismus (Verleih, Filmrollen) kann es schon heute auch für Euch die Möglichkeit geben, Euren Film zu machen und unter das Volk zu bringen. Man muss bisweilen nur abseits der ausgetretenen Pfade gehen. Viel Erfolg!
Über Twitter wurde ich darauf aufmerksam, dass ein seltsamer Zufall sich gerade beim ZDF abgespielt hatte: Die Ausstrahlung der Heute Show [18.3.2011, 22:30, ZDF] wurde jäh unterbrochen, kurz nachdem sich der prominente Gast, der allseits bekannte Komödiant Michael Mittermeier, mit deutlichen Worten über die “Atomfetischisten” ausgelassen hatte. Zum Beispiel antwortete Mittermeier auf die Frage “Was sind denn eigentlich Atomfetischisten? Das klingt krank!“:
“Atomfetischisten kannte ich vorher auch nicht, also, ich weiß es nicht. Sind des Menschen, die nur wichsen können, wenn sie vorm Kernkraftwerk stehen? Ja, nur am Meiler abspritzen, solche Dinge, keine Ahnung. Frauen, die nur mit plutonium(s)getriebenen Dildos arbeiten können, hä? Na, Herr Söder, wie schaut des aus, so ‘Ich zeig’ Dir meinen Brennstab’ [lacht]?“
und
“Wenn’s die wirklich gibt, die Atomfetischisten, dann kommen die bald wieder. Na garantiert! Die mobilisieren sich doch jetzt schon, man merkt schon, wie sie jetzt schon wieder rum-… [wilde Gesten und Gemurmel, das verdeutlichen soll, wie die Atomfetischisten sich hinter den Kulissen neu formieren]. Also, ich glaube ja– [in die Kamera] Liebe Atomfetischisten, was ist los? Jetzt könnt’s Ihr demonstrieren, macht’s a Pro-Atomkraft-Demo, jetzt ist die Zeit, ha! Und singt Eure Lieder– [zum Moderator] Mann, die werden wahrscheinlich geil, das sind ja so geile, versaute Lieder– ‘Uran, Uran, das macht mich ja so an’ (oder) [sich mit einer Hand die Brust kreisförmig reibend] ‘Ich hab keine Angst vor’m Supergau, komm’ her, Du kleine verstrahlte Sau!‘
und
Moderator Oliver Welke: “Da waren jetzt fünf bis sieben Vokabeln dabei, die im ZDF viel zu selten fallen, wenn Sie mich fragen, meine Damen und Herren–“
Mittermeier: “Einmal ‘Wichsen’ müssen wir abziehen–“
Moderator Oliver Welke: “– da hätte man gesagt ‘Einmal Wichsen müss’ mer obzieh’n, des is–“
An dieser Stelle bricht die Sendung jäh ab, es folgt schwarz. Nach 14 Sekunden folgt ein Teaser für “Aspekte”, dann Werbung für “Terra X”.
Auf Twitter gingen sogleich die Alarmglocken an [Die Suchfunktion auf Twitter ist derart langsam und unbequem, dass es de facto unmöglich ist, alleTweets mit "heuteshow" der letzten zwei Stunden auf einmal darzustellen, daher kann ich leider kein PDF zum Thema liefern], die Spekulationen überschlugen sich, und auf YouTube steht die entsprechende Stelle der Sendung (siehe unten).
Das ZDF twitterte bald eine Begründung für den Abbruch (menschliches Versagen) und kündigte die Wiederholung der Sendung an. Zu diesem Zeitpunkt ist in der Mediathek des ZDF jedoch nur die abgebrochene Sendung abrufbar [stimmt nicht mehr, nun ist die Sendung komplett online]. Was nun wirklich passiert ist und wieso die Sendung ausgerechnet bei einer derart deftigen Sprachwahl des Gastes abbrach, werden wir wohl nie erfahren.
[Dieser Blogeintrag wäre bestimmt eine Stunde früher online gegangen, wenn die Technik mitgespielt hätte. Jetzt ist er schon nicht mehr aktuell.]
Nachtrag: Die Sichtung der entsprechenden Stelle in der Mediathek ergibt, dass Oliver Welke nach der Stelle, an der zuvor abgebrochen wurde, nach nur einem (nicht weiter bewegenden) Satz direkt zur Verabschiedung übergeht. Es darf also davon ausgegangen werden, dass es sich nur um einen unglücklichen Zufall und somit um Netzpanik handelte.
Und dann passiert wieder etwas, das jeden aus seinem kleinen Alltagstrott reißt. Plötzlich scheint das eigene Nest nicht mehr sicher, die mühsam aufgebaute Sicherheit im eigenen Leben wie weggeblasen. Ein kleiner Ruck von Mutter Erde, ein Arschrunzeln sozusagen, und schon fliegen uns unsere technischen Meisterleistungen um die Ohren.
Und wir können nichts tun. Japan braucht kein Geld, Japan fehlt es auch nicht an Fachwissen, Rettungsdienste für Erdbeben reisen bereits an. Und jetzt?
Jetzt gilt es, die Lehre zu ziehen, die wir schonmal gezogen hatten, aber seit Tschernobyl dann doch irgendwie nicht dazugekommen sind, sie auch umzusetzen. Die Wirtschaftslage ist angespannter geworden, der Markt härter und so weiter. Dann durchbrach Saturn mit dem Slogan “Geiz ist geil” die Untergrenze der moralischen Ansprüche, und nun kauft scheinbar jeder scham- und ausnahmslos das billigste, koste es, was es wolle. Zum Beispiel günstigen Pangasius.
Es ist mal wieder so weit, die Oscars werden vergeben. Wie jedes Jahr finden Montag regulär Pressevorführungen statt, die, wie jedes Jahr, sehr schlecht besucht sein werden. Denn wer was auf sich hält, guckt die Oscars live, von ein Uhr früh bis kurz vor sechs.
Ich habe, ebenfalls wie jedes Jahr, nicht alle Filme gesehen, die zur Auswahl stehen, daher kann ich keine wirklich gute Einschätzung der Chancen vornehmen. In früheren, privaten, Oscar-Tippspielen lag ich meistens sehr falsch, weil zu oft Wunsch Vater des Gedanken war. Ergo versuche ich es dieses Jahr gar nicht mit einer Prognose.
Für die vielen Grüppchen von Cineasten, die sich landauf, landab tief in der Nacht erwartungsfreudig um die Flimmerkisten sammeln werden, gibt es jedoch eine Menge Möglichkeiten, sich die Nacht zu versüßen. Hier einige davon:
Der Westen aus Essen hat die Oscar-Kandidaten auf einen schönen, 2-seitiges Sofa-Stimmzettel eingedampft, mit dem man das klassische Oscar-Lotto veranstalten kann. (an besten beidseitig ausdrucken, so hat jeder nur ein Blatt)
Die Academy höchstselbst bietet ein Oscar Party Kit mit Koch- und Cocktailrezepten. Die Amerikaner haben’s natürlich leichter, bei denen kommt die Verleihung ja zur Prime Time. Natürlich gibt es auch hier einen Stimmzettel, und außerdem ein Oscar-Bingo für 9 Teilnehmer. (Bingo-Spielregeln hier! Ich nehme an, beim Oscar-Bingo gewinnt, wer als erster eine Reihe oder Spalte markieren kann. Jeder Mitspieler bekommt eine Karte.)
Diese Designerin hat ein eigenes Oscar-Bingo für 12 Teilnehmer kreiert. Da es nicht “offiziell” ist, ist es sicher wesentlich lustiger.
Auch im iTunes Store gibt es eine Menge Apps zum Thema Oscar, manche ermöglichen auch ein Oscar-Lotto. Ich hab das nicht näher getestet.
Bei Kritikerpapst Roger Ebert gibt es satte 100.000 Dollar zu gewinnen, und zwar für den- oder diejenigen, der sämtliche 24 Oscars richtig tippt. Outguess Ebert heißt dieses Tippspiel.Hier geht’s zur Teilnahme, beim Überfliegen der Regelnhabe ich nichts gefunden, was darauf hindeutet, dass man aus Deutschland nicht teilnehmen dürfe. Nimmt jemand teil, weil er es hier gelesen hat und gewinnt, wäre ich für eine kleine Spende sehr dankbar!
Weitere Tippspiele gibt es natürlich massenhaft, hier zum Beispiel Prinz, Moviereporter und Filmstarts.de. Bei MovieMaze.de organisieren sogar die Fans ihr eigenes Tippspiel! Auf englisch sucht man übrigens am besten nach “Oscar Pool” oder “Oscar Bet”. Und man schreibt es immer noch “Oscar”, nicht “Oskar”…
Und nun: Viel Spaß, eine gute Nacht und möge der beste Film gewinnen!
Dank der Quantensprünge der letzten Jahre im Bereich der Elektronik und Computertechnik ist es für jedermann mittlerweile selbstverständlich, ohne größeren Aufwand selbst Filme drehen zu können. Einen PC hat nun wirklich fast jeder, und ein Handy mit Kamera reicht bereits aus, um Bewegtbild einfangen zu können. Es ist keine Ausrede mehr, nicht das nötige Equipment beisammen zu haben, um drehen zu können. Park Chan-Wook dreht ja auch mit dem iPhone 4 fürs Kino.
Kein Wunder, dass YouTube als Plattform zum Veröffentlichen von Bewegtbild aller Art so einen durchschlagenden Erfolg hatte. Wirklich jedermann kann nun ohne zusätzliche Kosten dem gobalen Publikum seine Filme vorstellen. Es gibt zwischen Filmemacher und Publikum keinen teuren Vertriebsweg mehr.
Logisch also, dass die Spielbergs von morgen ihre Fähigkeiten in Form von Kurzfilmen unter Beweis stellen. Ebenso logisch, dass immer mehr Festivals entstehen, die diesen Kurzfilmen eine Plattform geben. Film sollte natürlich stets im dunklen Kino genossen werden, wo das Publikum dem Filmemacher und seiner Botschaft die volle Aufmerksamkeit widmen kann, daher der große Erfolg von gerade Kurzfilmfesten.
Ich selbst berichtete ja im vergangenen Sommer vom Odense Internationale Film Festival (OFF) aus Dänemark, einem der älteren Kurzfilmfestivals. Doch es gibt noch viele mehr. Wer selbst Filme dreht (traut Euch!), der sollte sich unter anderem diese Festivals und ihre Einreichbestimmungen für Filme genauer ansehen:
Das Odense Internationale Film Festival (OFF) geht dieses Jahr vom 22. bis 27 August. Es findet im dänischen Odense statt, der malerischen Geburtsstadt von Hans Christian Andersen. Das Festival bietet die Möglichkeit, den Film per Upload einzureichen, Frist ist der 1. April 2011, die maximale Filmlänge beträgt 30 Minuten.
Ebenfalls per Upload und bis Ende März kann man seinen maximal 30 Minuten langen Film einreichen beim Filmfest ContraVision, das vom 9.-10. und vom 16.-18.9 2011 in Berlin stattfindet.
Die Kurzfilmtage Winterthur finden statt vom 9.-13.11 2011, Filme bis 30 Minuten können bis spätestens 31. Juli eingereicht werden.
Der On3-Kurzfilmwettbewerb 2011 findet unter dem Dach des Landshuter Kurzfilmfestivals (23.-27.3.2011) statt, die 10 besten Filme werden am 26.3. gezeigt. Wer mitmachen will, muss einen maximal 3 Minuten langen Film drehen, in dem Wasser, ein Post-It und ein Automat vorkommen müssen. Zudem darf der erste Satz aus nur 3 Worten bestehen. Einsendeschluss ist der 1. März 2011.
Ebenfalls nur 3 Minuten lang sein dürfen die Filme, die zum Wettbewerb “Flotter Dreier” des KurzFilmFestivals Hamburg (7.-13.6.2011) eingereicht werden, das Thema lautet “Deutsch”. Einsendeschluss ist der 1. April 2011.
“Done in 60 Seconds” heißt der eher wenig ernstzunehmende Filmwettbewerb von Jameson Whiskey (mehr auf der offiziellen Webseite), bei dem man einen Film von maximal 60 Sekunden Länge abgeben darf, der jedoch ein Remake eines bekannten Spielfilms sein muss. Dies mag ein wenig lächerlich wirken, doch sind es oft gerade Spaßprojekte wie diese, die jungen, unbedarften Filmemachern die ersten Gehversuche leicht machen. Die Einreichfrist für 2011 ist schon vorbei, zum Landesentscheid nach Berlin kann man aber noch Tickets gewinnen (siehe oben). Dass diese Filme ein Heidenspaß sein können, zeigt zum Beispiel der Gewinner von 2010: Top Gun in 60 Sekunden.