Eine schöne Infografik über die (US-)Filmindustrie habe ich da gefunden! Nach dem Sprung! (via)
Author ArchivMorgen geht’s nach Nürnberg, ich bin schon ganz gespannt. Wie ich ja schon schrieb, bin ich in der Filmkritiker-Jury beim Filmfestival Türkei-Deutschland. Ich hab keine Ahnung, wie stark ich eingespannt sein werde, wieviele Filme ich gucken werde, ob ich dazukomme, zu bloggen oder zu twittern. Laptop, iPhone und Fotoapparat hab ich dabei, ich bin also gerüstet. Im Blog gibt’s ein paar vorprogrammierte Beiträge (Reviews am Donnerstag zum Beispiel), und am Sonntag bin ich ja eh schon wieder da. Über Twitter habe ich von diesem Blogeintrag erfahren. Offenbar gibt es doch nicht wenige Tools, die rückverfolgen, ob einem Texte geklaut wurden. Lese mich mal ein dieser Tage nächste Woche. Hier meine Prognose für die Oscars 2010. Wie immer so neutral eingeschätzt wie möglich und nicht das pure Wunschdenken: Nachtrag: Tja, da lag ich mal wieder gewaltig daneben. Hier die Gewinner, diesen Eintrag editiere ich später noch um.
Zur Info: Leider habe ich auch dieses Jahr nicht jeden Film sehen können, der nun im Oscar-Rennen ist. Daher musste ich einen Teil meiner Entscheidungen aus den Aussagen von Kollegen über die anderen Filme ableiten. In manchen Fällen konnte ich nur raten. Dieser Eintrag wird wahrscheinlich nach der Oscarverleihung um die Gewinner erweitert. Ich bin gespannt, ob ich den Amazon-Gutschein von gutschein-codes.de gewinne! Nachbemerkung: Hätte ich doch The Hurt Locker gesehen…
Diese spaßige Sammlung von typischen Kinosituationen habe ich hier gefunden. Weitere dieser Vereinfachungen bitte gern per Kommentar anfügen! Viel Spaß: Kollege Wortvogel hat wenig schöne Erfahrungen rund um den Beruf des Journalismus (und dessen Image) gemacht. Nachdem ich mich hier ja bisweilen auch kritisch zu äußern wage, wollte ich nur auf seinen Blogpost hinweisen.
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02
2010
It happens to the best of us…Geschrieben von: Julian in Allgemein, Film, Journalismus, internationalNicht zu fassen, sogar die Variety, das Filmblatt unter den Filmblättern, hat sich möglicherweise kaufen lassen. Zumindest wird das gemutmaßt, nachdem eine mittelprächtige Filmkritik nach Buchung einer $400.000-Kampagne durch das Studio sang- und klanglos aus dem Netz verschwand. Hier mehr, bildet Eure eigene Meinung! Plastic Planet von Werner Boote ist ein wirklich interessanter Dokumentarfilm über Plastik, und wie wir damit den Planeten vollmüllen. Ein wichtiger Film, ein interessanter Film und ein absolut empfehlenswerter Film. Doch man darf nicht alles blind akzeptieren, was man im Kino vorgesetzt bekommt. Ich will Boote und seinen Film nicht schlechtmachen, doch als ich diesen Artikel über den Abbau von Bisphenol A im menschlichen Körper gelesen habe, ist mir wieder einmal vor Augen geführt worden, dass manche Themen so komplex sind, dass sie wohl nicht auf Spielfilmlänge gekürzt werden können. Natürlich darf es dennoch nicht so weitergehen mit all dem Plastik (an dem zum Beispiel massenhaft Meerestiere verrecken, weil sie es für Plankton halten und sich damit die Mägen vollschlagen). Doch wird auch nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Film: Zu empfehlen. Weiterbildung: Ebenfalls zu empfehlen!
26
02
2010
Die deutsche Filmpresse, immer ganz vorn dabeiGeschrieben von: Julian in Allgemein, Coming Attractions, Film, PRJournalisten müssen die Nase vorn haben, wenn es um die Berichterstattung geht. Der Vorsprung vor der Konkurrenz ist nicht nur bei politischen Themen täglich entscheidend, die Exklusivität ist sogar die ureigenste Triebfeder des Journalismus. Schauspielerisch sehr schön, wenn auch ein wenig überspitzt, wird diese Notwendigkeit, stets der erste mit einer Nachricht zu sein, und die dazugehörige Anspannung in der Redaktion übrigens in den Spider-Man-Filmen von J.K. Simmons als Chefredakteur des fiktionalen Daily Bugle auf den Punkt gebracht. Nun ist das Feuilleton zugegebenermaßen eher der zahnlose kleine Bruder des (gemeinhin als “echten Journalismus” empfundenen) Enthüllungsjournalismus und muss, zumindest auch im Filmjournalismus, mittlerweile als Produktberichterstattung bezeichnet werden. Firmen stellen der Presse weitgehend freiwillig ihre Produkte vor, in der Hoffnung, dass die Presse euphorisch über das neue Meisterwerk berichtet. Nun sind leider nicht alle Filme gut, und natürlich sind negative Kritiken selbstverständlich erlaubt. |


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