Zwischenmenschliches Missvergnügen durchzieht die heute besprochenen Filme. Isabelle Huppert wandelt auf dünnem Grat zwischen Lust, Schmerz, Unterwerfung, Student Marcus zwischen Reinheit der Studien und zwischenmenschlichen Verrenkungen, in Edinburgh ist man nicht amused über das Altern, den Kindern im Waisenhaus fehlt es an intaktem, familiärem Hintergrund, mit Zaunbau wird eine amerikanische Familie dem Filmtitel gerecht und in einer deutschen Komödie möchten die Eltern abstoßend auf die Kinder wirken.

ELLE
Isabelle Huppert schreckt vor nichts zurück.

EMPÖRUNG
Die Angst eines Jungintellektuellen vor Ablenkung durch Beziehung und Liebe.

T2 TRAINSPOTTING
Der Nostalgie-Trip in die rauschhafte Jugend offenbart mehr über das Altern als den Filmemachern lieb sein dürfte.

MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI
Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen mit ernsthaften Problemen erkunden die Solidarität.

FENCES
Familiäre Konflikte im Amerika der 50er und 60er Jahre erstklassig nach einem Theaterstück und schauspielerfreundlich inszeniert von Denzel Washington.

SCHATZ, NIMM DU SIE!
Grobmotorische „Wer macht sich unbeliebter bei den Kindern“-Komödie.

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