Archiv für 2. Februar 2017

In Prag gerät Erik in die Pubertät und die Eltern verziehen sich auf die Andamanen-Inseln, in Dallas verarschen die Amis einen Kriegshelden, in Langley verhelfen diskriminierte Mathematikerinnen dem amerikanischen Raumfahrtsprogramm auf die Sprünge, in Amstadt verliebt sich eine Norwegerin in einen Wehrmachtssoldaten, in der Psyche von Francisca treiben die Augen ihrer Mutter ihr Unwesen, in der Wirtschaft ist der Ausfall von Arbeitsstunden durch Burn-Out ein Problem, in Teheran treibt Arthur Miller seine Spiele, an der amerikanischen Ostküste hat ein Gangster innere Konflikte und im deutschen Subventionstümpel wird Timm Thaler in die Länge gezogen und Volt in einer Dystopie-Voliere neutralisiert.

FAMILIENFILM
Die Pubertät wirft nicht nur Erik, 15, aus einer Prager Hipster-Familie aus der Bahn, die Eltern versuchen auf Koralleninseln im Indischen Ozean ihr Glück zu überprüfen.

DIE IRRE HELDENTOUR DES BILLY LYNN
Irakkriegsveteranen als Spielbälle einer Show in einem Football-Stadion.

HIDDEN FIGURES
Vom Einfluss des Sputniks auf die Schwarzen-Emanzipation in den USA.

ERZÄHL ES NIEMANDEM
Rückblick auf eine Liebesgeschichte, die schier von den Mühlen des Zweiten Weltkrieges zermalmt worden wäre.

THE EYES OF MY MOTHER
Der Heilige Franziskus, die Augenchirurgie und die Abgründe in einer Familie.

FROM BUSINESS TO BEING
Was ist zu tun gegen den enormen Ausfall an Arbeitsstunden durch Burn-Out-Krankheiten?

THE SALESMAN
Die Vormieterin löst bei dem iranischen Schauspielerehepaar die Probleme aus, die es auf der Bühne in Arthur Millers Tode eines Handlungsreisenden behandelt.

LIVE BY NIGHT
Was haben der erste Weltkrieg, die Prohibition, eine klemmende Kupplung und Rattanmöbel miteinander zu tun? Der Gangster, der nicht grausam sein will, Joseph Coughlin weiß und erzählt es.

TIMM THALER
Berühmte Geschichte der Beschaffung von Subventionsgeldern geopfert.

VOLT
Vollgas-Dystopie-Design auf Kosten von Substanz und Story.

Comments Keine Kommentare »

Was eine Kupplung alles auslösen kann.

Voll ehrlicher Hingabe, innigen Pathos‘ und breitbeinig staatstheaterlich mit einer dezidiert Undeutlich-Sprachregie (Hommage an den Manierismus eines Marlon Brando?), so dass selbst die englische Version mit englischen Untertiteln gezeigt wird, spielt und inszeniert Ben Affleck (und das Drehbuch hat er auch noch selbst geschrieben, der Tausendsassa!, nach dem Roman von Dennis Lehane) die Geschichte des traumatisierten 1. Weltkriegsveterans Joe Coughlin, der nach dem Krieg ein nicht grausamer Gangster sein will und nach vielen Leichen im Krieg und nach dem Krieg endlich sein Rattan-Glück mit Graciela (Zoe Saldana) findet.

Die Amis müssen in einer tiefen Identitätskrise stecken, dass sie dauernd die Heldenfrage stellen; gerade letzte Woche startete bei uns Mel Gibsons mit Hacksaw Ridge, die Geschichte vom Soldaten, der nicht schießen wollte oder auch mit heutigem Kinostart Die irre Heldentour des Billy Linn von Ang Lee mit der Geschichte vom missbrauchten Irakkriegshelden. Ist wohl kein einfacher Prozess und ein weiter Weg, vom Leitbild des Revolverhelden wegzukommen, der sich unterm Strich nicht bewährt hat.

Der Film fängt ruhig und fotobuchtechnisch an mit wenigen Bild-Impressionen vom ersten Weltkrieg, an dem Joseph, so der ganze Vornamen, der schnell pathosmagnetisch wirkt, teilgenommen hat, um in Frankreich die Hunnen zu jagen, wie er anmerkt.

Dass er ein sensibler Mensch ist, beweist er dadurch, dass er so etwas nicht mehr möchte. Aber wovon leben im Boston von 1917, schon damals aufgeteilt zwischen den Iren und den Italienern (wurde mit Black Mass kürzlich in die 70er und 80er Jahre fortgeschrieben)?

Der Vater von Joe (Brendan Gleeson) ist Polizeichef in Boston. Joe macht mit einer Gang Überfälle. Er verliebt sich in die faszinierende Emma Gould (Elle Fanning). Sie ist auch die Geliebte des Gangsterbosses Albert White (Robert Glenister). Joe kann sie treffen, wenn White nicht in der Stadt ist. Sie beschäftigt seinen Geist. Lenkt ihn ab. Bei einem Überfall reagiert er als Fahrer des Fluchtfahrzeuges wegen Gedankenflausen verlangsamt, hat Probleme mit der Kupplung. Das ergibt im Film die erste Schießerei mit schönen alten Autos.

Er ist geradezu besessen von Emma Gould (Sienna Miller). Frauen und ihr verhängnisvoller Einfluss auf Männer. Denn Emma ist eine Schlampe, eine Nutte, ein Luder, eine Verräterin – später im Film wird eine andere attraktive Frau zur Erpessung eingesetzt, es ist in Florida die Tochter des dortigen Sheriffs, Loretta Figgis (Elle Fanning), was sich zu einer ganz üblen Nebengeschichte mit unerwarteter „Heilung“ und religiösem Touch und also geschäftshindernd auswachsen wird.

Boston war für Joe nach dem Versagen beim Überfall und der Geschichte mit Emma verbrannte Erde. In Ybor-City in Florida will er mit seinem Kumpel Maso (Remo Girone) die Kartelle aufmischen, um gegen White anzutreten.

In Tampa trifft er Graciela, die den bedeutungsschwangeren Satz spricht, er sei nicht grausam genug für einen Gangster und ihn damit aufweicht und gewinnt, ihn bereit macht für die spätere Rattanhäuslichkeit; ihr Initialkicksatz: we will never be lovers.

Das Geschäft in der Zeit der aufkommenden Depression ist der Alkohol, der Rum, denn es herrscht die Prohibition. Halb Tampa ist unterhöhlt und ausgestattet mit heimlichen Schnapsbrennereien.

Ein Knackpunkt im Film wird die absehbare Aufhebung der Prohibition sein, denn von dem Tag an werden die Gangs ihre lukrative Einnahmequelle verlieren. Joseph träumt von einem spektakulären Spielcasion, was ihm weiterhin Erlöse bescheren soll. Diese Idee wird sich jedoch als unerwartetes Hindernis erweisen, das nicht gewollte und nicht gewünschte Komplikationen zur Folge hat und das Motiv der Nicht-Grausamkeit von Joe auf den Prüfstand stellt.

Ben Affleck bemüht sich um Glaubwürdigkeit, versucht den Eindruck historischer Genauigkeit zu erwecken mit Kostüm, Ausstattung und informationsüberladener Geschichte. Auch gibt es Kameraeffekte, die sich breit Raum nehmen, der Schuss auf das Auge eines erschossenen Gangsters durch das Durchschussloch an der Autoscheibe oder der Aufwand um einen Blutstropfen bei Digger Pescatores Tod. Das ist ein achtbares Ansinnen, dehnt den Film allerdings auf über zwei Stunden. Bei den pausenlosen Dialogen ist man vor allem damit beschäftigt, die nicht enden wollenden Untertitel, die noch dazu sehr kurz nur aufscheinen, zu lesen.

Comments Keine Kommentare »

Die Pubertät kann einen Menschen ganz schön aus der Bahn werfen. Und die Eltern dazu. 15 Jahre lang wird dem jungen Menschen vorgemacht, er sei ein Kind – und dann ist plötzlich alles ganz anders. 15 Jahre macht sich die junge Familie vor, ein glückliche, perfekte Familie zu sein – und dann ist plötzlich alles ganz anders.

Um uns das in seiner ganzen Unfasslichkeit einerseits und großen Normalität andererseits näher zu bringen, hat sich Olmo Omerzu, der mit Nebojsa Pop Tasic auch das Drehbuch geschrieben, für eine Hipster-Familie aus Prag entschieden.

Sie heißen Kubin (in der weiblichen Variante Kubinova). Sie bewohnen eine geräumige Altbauwohnung, in der unser 15-jährige Protagonist Erik (der wunderbar spürend-versonnene Daniel Kadlec) mit dem Tretroller seine Runden drehen kann und damit die Nachbarn von unten nervt und wenn sie an die Wohnungstür poltern, so spielt er den Familienhund Otto und kläfft.

Die Familie wird uns vorgestellt in einer Fahrt in der komfortablen Familienlimousine, Vater Igor (Karel Roden), Mutter Irena (Vanda Hybnerova) und die ältere Schwester von Erik Anna (Jenovéfa Boková). Die Kinder sitzen im Fond. Erik schaut auf einem Bildschirm, der am Vordersitz angebracht ist, eine Tiersendung über Wassertiere, ihren Überlebenskampf, ihre Fortpflanzung.

Um die Erschütterungen, die die Pubertät von Erik über die ganze Familie bringen wird, zweifelsfrei auseinanderzufädeln, bedient sich Omerzu eines dramaturgischen Kniffes: er separiert die Eltern für längere Zeit von den Kindern, indem die Eltern endlich wieder allein Urlaub machen lässt in einer Yacht, um in der Gegend des östlichen Indischen Ozeans zu kreuzen, von den Adamanen-Inseln bis zur Weihnachtsinsel.

So ist teilweise Kontakt über Skype möglich, teilweise auch nicht. Die Kinder bleiben allein in der großen Wohnung mitten in Prag. Anna soll auf Erik aufpassen. Dazu gesellt sich eine Freundin von Anna, Kristyna (Eliska Krenková) und ein Freund von Erik.

Ein weiterer dramaturgisches Kniff im Sinne einer symbolischen Extrapolation, um der Erzählung Schmalz, Rührungsansatz, aber auch schalkhaften Kommentar zu verleihen, ist die Erfindung von Hund Otto. Der muss mit auf die Seereise der Eltern. Dies ermöglicht den Filmern einen kurzen Blick in den Stauraum eines Flugzeuges zu werfen, in welchem mehrere Tiere, Hunde, Katzen, in ihren Käfigen versuchen den Flug zu überstehen; nicht ganz alltägliche cineastische Flugreisenperspektive.

Die Jugend zuhause spielt ein Flaschenspiel: zu wem die gedrehte Flasche hinguckt, der muss sich nackt ausziehen und eine Fahrt mit dem Lift ins Parterre unternehmen, dort stehen bleiben bis die Tür sich öffnet und wieder schließt. Oder sie feiern Party. Anna verführt Erik, was ihn aus der Bahn wirft. Ab jetzt schwänzt er die Schule.

Onkel Martin, der unverheiratet ist und bis zu deren Tod mit der Mutter in ihrem Haus gelebt hat, soll sich ab und an um die Kids kümmern. Zu Weihnachten sollen Erik und Anna zu ihren Eltern fliegen. So weit der Plan.

So weit wird es nicht kommen. Es treten dramatische Ereignisse ein, die das Aus-der-Bahn-werfen markant illustrieren.

Schöne Zwischenimpression, Erik mit Kopfhörern im öffentlichen Verkehr, er hört Norma, rund um ihn herum schlafende Männer. Oder anderes Symbol: ein Blitz schlägt in eine Palme auf einer der Inseln im Indischen Ozean; die Palme fällt brennend auf den Strand. So viel zu Heftigkeit der Emotion dieses Lebensabschnittes. Gültig für Pubertierende ebenso wie für die Eltern.

Comments Keine Kommentare »

Better Politics for better Lifes.

Die Ausgangslage für diese anregende Dokumentation von Hanna Hengin und Julian Wildgruber mit den regieführenden Kameramännern Gregor Schönfelder und Nathan Hunt sind die enormen Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen und der daraus folgenden Produktionsausfallkosten und verlorener Bruttowertschöpfung allein in Deutschland von rund 22,5 Milliarden Euro.

Aus diesem Befund resultiert das Ziel der achtsamen Organisation. Also einer Organisation der Wirtschaft, die acht nimmt auf die Menschen, auf dass Arbeit und Stress sie nicht kaputt machen, damit die Bruttowertschöpfung nicht allzu sehr darunter leidet.

Die aktuelle globale und ökonomische Krise sei vor allem eine Führungskrise; andererseits ist Wachstum die Grundlage für Beschäftigung, um die riesige Überschuldung zu überwinden. Wie kann dem begegnet werden?

Die Filmemacher zeigen, dass sich zu diesem Thema eine ganze Wissenschaft und ein ganzer Wirtschaftszweig entwickelt hat, ohne dies explizit zu thematisieren oder zu kritisieren, sondern sie führen uns eine breite Palette von Professoren, Experten, Gurus, Institutionen und Methoden auf der Suche nach dem Ich, dem Jetzt, dem Glück, der Ausgeglichenheit, der Gesundheit und also der Fitness für den Job vor.

Hat der Mensch noch Zeit, Mensch zu sein? Wobei die Frage, die seit je auch dem Kriegssamariter galt, die ist, wozu einen Verletzten wieder herstellen, wenn er sogleich wieder aufs Kampffeld zieht? Die Frage nach einem neuen Wirtschaftsmodell kommt auf, dass der Mensch selber denke, statt für sich denken lässt oder dass er gedacht werde, dass er sich in den Lauf der Welt einordne, statt zu versuchen sie egoistisch zu beherrschen. Wobei auch die Geläuterten wiederum etwas zur Veränderung der Welt beitragen wollen.

Zwischen die Interviewaussagen von Weltverbesserern jeglicher Art und von Geschäftsleuten, Professoren, Drogeriemarktgründern, Aussteigern und Burn-Out-Menschen schneiden die Filmemacher Impressionen von großen Städten oder auch von der Natur, sie fahren durch Cities mit glänzenden Hochhausfassaden, den architektonischen Symbolen für die Macht von Geld und Profit.

In all die Bemühungen zur Ausgeglichenheit, zur Überwindung von Stress und Burn-Out wirken oft fernöstlich-buddhistische Meditationsmethoden hinein, die meist ausdrücklich aus dem religiösen Zusammenhang herausgeschält werden.

Der Film gibt Einblicke: in das Einzelcoaching mit einem Automobilmanager, der unter Stress leidet, in das Leben eines Aussteigers vom Investmentbanking bei den Lehmann-Brothers zum Gemsli-Wirt in den Schweizer Alpen; am Massachusetts Institut for Technologies fragt ein Aktionsforscher, was gegen die schwindende Begeisterung, für das was einer tut, zu unternehmen sei, er sucht den Weg vom Ego zu Öko und entwickelt soziale Technologien für Veränderungsprozesse; es gibt die Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR)-Methode, es gibt das Institut for Mindful Leadership und einen Kongress im Kloster Drepunang in Indien; die Suche nach einer neuen Wirtschaft des fürsorglichen Umgangs miteinander, es gibt die Abteilung soziale Neurowissenschaft am Max Planck-Institut, die die Wirkungen sozialen Trainings in Langzeitstudien untersucht, und ein Meditationsseminar zum Thema ethisches Leadership für Führungskräfte im Benediktenhof.

Und es gibt drei Vertreter verschiedener Führungsebenen einer deutschen Dorgeriemarktkette; hier geht die Philosophie vom Gründer aus; sie soll durch die Stufen der Hierarchie bis in den Laden vordringen; dieser Teil des Dokumentation wirkt wie ein Werbekurzfilm für diese Drogeriemarktkette, die – darüber sagt der Film nichts – im mörderischen Wettbewerb mit anderen Drogeriemarktketten steht (gerade ging ein Einkaufsstreit mit anderen Drogerien durch die News). Just dieser Wettbewerb hat kürzlich dazu geführt, dass in München ein entzückendes Kino, das Eldorado, geschlossen werden musste, weil eine Drogeriemarktkette die Räumlichkeit als Lager beansprucht. In diesem Zusammenhang wirkt das Motto des Gründers der hier präsentierten Dorgeriemarktkette etwas fragwürdig: je altruistischer ich mich verhalte, desto größer ist der Erfolg.

Comments Keine Kommentare »

Vor dem Titel killt ein vermummter Sondereinsatzkommandopolizist in einem leeren Gebäudeteil im Körperkampf einen „Bläcki“, wie diese Typen die Schwarzen nennen; der Täter schaut schuldbewusst bedröppelt. Dann kommt elektrisch geladen der Titel ‚Volt‘. Volt ist der Rufname des Polizisten und Mörders, den Benno Fürmann zu verkörpern hat.

Die restlichen etwa 75 Minuten seines Filmes gestaltet Tarek Ehlail mehr als eine nette, kleine Übung in cinematographischem Dystopie-Design denn in einer genauen Analyse des Gewissenskonfliktes des Täters: Dystopie-Kamera, Dystopie-Beleuchtung, Dystopie-Ausstattung, Dystopie-Sound, Dystopie-Cast, Dystopie-Dialoge, Dystopie-Mienen, Dystopie-Begegnungen, Dystopie-Fick, Dystopie-Liebe, Dystopie-Blicke, Dystopie-Maske, Dystopie-Kostüme. Dystopie- und Knall-Effekte beim Schnitt, dystopische Polizei, eine grobe Truppe.

Erkennbar wird ein starker Dystopie-Wille, der schnell zur Dystopie-Masche entgleitet und Water-Boarding dazu, offenbar zur Freude der fördernden Gremien und Fernsehanstalten vom Saarländischen Rundfunk, ARTE und SWR, sowie Film- und Medienstiftung NRW, Saarland Medien und DFFF von deutscher Seite. Die Dystopie-beeindruckbaren Redakteure heißen, wenig dystopisch, Christian Bauer, Barbara Häbe und Stefanie Groß.

Dystopie statt Geschichte, Dystopie statt Plot. Was hat es mit der Transitzone auf sich?

Rote Kartes des Zwangsgebührenzahlers!

Comments Keine Kommentare »

Die Gschichte vom armen Jungen (Arved Fries ist als Timm Thaler ein Besetzungsglücksgriff), der sein ansteckendes Lachen dem Globalisierungsgewinnler Baron Lefuet (Justus Dohnány bleibt weit hinter dem zurück, was so eine Rolle an Chargenfinessen bereithält) verkauft.

Timm hat kein Lachen mehr. Dafür gewinnt er jede Wette. Dabei wird er immer einsamer und unglücklicher (das ist zumindest theoretisch abzulesen an der Inszenierung von Andreas Dresen nach dem nicht allzu schlanken Drehbuch von Alexander Adolph nach dem Roman von James Krüss). Es müsste eine anrührende Befreiung sein, wenn er sein Lachen wiedergewinnt mithilfe seiner einzigen Freunde (Jule Hermann als Bäckerstochter Ida und Charly Hübner als Hotelangestellter Kreschimir, der ein schönes Vertrauensverhältnis zu Timm entwickelt).

Aber just dieser essentielle Punkt, der Beleg für die Moral, dass Geld nicht glücklich macht und dass zum Glück Geld nicht unbedingt die wichtigste Vorasussetzung ist, den versemmeln die Filmemacher mit ungenügender Heranführung und in einem Effekten- und Soundtohuwabohu. So dass spätestens hier klar wird, dass das erzählerische Herz fehlt, dass wir es mit einer drögen Subventionsabgreifarbeit im deutschen Filmsubventionsteich zu tun haben, in der Namen aufgebrezelt angeführt werden, die aber – da können die auch nichts für – von Filmkultur wenig beleckt und vom Fernsehen versaut sind: Axel Prahl mit einer jämmerlichen Knallcharge, die einzig in ihrer Heteromorphie als Ratte einen Ansatz von Lustigkeit hat, Steffi Kühnert als Lydia, wie auch Bjarne Mädel als Timms Vater, die zeigen, dass verwöhnte Subventonsschauspieler keine Prolos darstellen können (anders als in England; siehe Ich Daniel Blake). Auch das meiste Hotelpersonal hat offenbar nicht den Ehrgeiz, einen Beruf und einen Berufsstand glaubwürdig darzustellen, so wenig wie Harald Schmidt als Rennplatzsprecher es auf Brillanz anlegt, darauf zu zeigen, was die typische Eigenschaft einer solchen Figur ist. Auch Milan Peschel als Grabredner steht ziemlich verloren da mit seinem einzigen Auftritt in unentschlossener Umgebung, da hätte ihm bittschön die Regie helfen sollen,.

Während Fritzi Haberland zu 100 Prozent die Bäckereiverkäuferin Frau Bebber, die Mutter von Ida, darstellt. Auch der Lehrer Heinz Rudolf Kunze als Schuldirektor orientiert sich an den Zeiten des alten, deutschen Schwarz-Weiß-Filmes, als solche Figuren noch Pli hatten und Formen und Benimm. Auch der Steinmetz von Axel Werner ist eine überzeugende, stimmige Figur.

Die Erzählstimme von Joachim Król ist leider nicht souverän genug, nicht weisheitsaffin genug, hat nicht diese sich wundernde Distanz zu den Dingen, die so ein Erzähler bräuchte.

Insgesamt kommen Inszenierung und Schnitt zu bleifüßig daher. Auch das Casting-Department hat uninspiriert seinen Job getan mit wenigen Glückstreffern dabei.

Einmal mehr gilt: 90 Minuten wäre mehr gewesen, in 90 Minuten hätte das schlanker erzählt werden können als in fast zwei Stunden; auch die Frage, ob es nötig war, den ganzen Hintergrund von Baron Lefuet, was rückwärtsgelesen Teufel bedeutet, so palazzoprotzomäßig breit zu zeigen.

Die Regie hat es unterlassen, jede einzelne Szene auf den Zustand von Timm hin abzuklopfen. Er durfte dann halt nicht mehr lachen nach dem Deal. Die Inszenierung strahlt die Charmelosigkeit und den Bedacht einer Pflichtübung aus. Es fehlt die erzählerische Vivacité, die Bewegtheit der Filmemacher durch die Geschichte und dass sie es wert sei, erzählt zu werden. Es fehlen Pfiff und Leichtigkeit. Wobei, wo sollen die subventionsverwöhnten, deutschen Schauspieler die Souveränität für ihre Rollen herholen, wenn sie darum bitten und betteln und womöglich sich einschleimen müssen, um an die Rollen zu kommen?

Rote Karte des Zwangsgebührenzahlers!

Comments Keine Kommentare »

Wozu der Mensch in seiner elementaren Einsamkeit Vater und Mutter gegenüber doch fähig ist.

Ob der Heilige Franziskus einsam war? Jedenfalls sei er an einer Augenkrankheit, die zur Psychose führen kann, gestorben. Das erfährt unsere Protatgonistin als kleines Mädchen von ihrer Mutter, die in Portugal Augenärztin gewesen sei. Dort hätten die angehenden Ärtze an Kuhaugen geübt. Hier (wohl irgendwo in Amerika) würden sie es an Menschen tun.

Es dürfte sich bei diesem Film von Nicolas Pesce kaum um eine Apologie der Lehren des Heiligen Franziskus oder des gleichnamigen Papstes handeln. Francisca wächst mit Vater und Mutter in einem einsam gelegenen Land-Holzhaus auf, das von außen einen wohnlichen Eindruck erweckt. Einige Wiesen drum herum wirken parkähnlich. Der Vater ist ein intellektueller, bebrillter Glatzkopf. Er fährt mit dem Auto zur Arbeit.

Aus den Augen der Mutter schaut Horror. Das Kind erlebt Horror, den der Regisseur in spärlich beleuchtetem Schwarz-Weiß als schöne Fingerübung im Genre in ruhigen Einstellungen ganz untrashig wie mit der Pinzette darreicht.

Der Film ist in drei Kapitel eingeteilt: Mutter, Vater, Familie – existentieller geht es nicht.

Ab dem zweiten Kapitel ist Francisca (Kika Magalhaes) eine hübsche junge Erwachsene, dunkles Haar, klassisches Antlitz – aber der Horror und die Einsamkeit arbeiten in ihr; ab und an ist dieses Erstaunt-Leere in ihren Augen zu sehen. Sie hat die Erfahrung einer engen Beziehung zwischen Liebe und Tod gemacht. Das scheint ihr Leitmotiv auf ihrer Suche nach Freundschaft und Liebe. Sie ist geprägt von den Erlebnissen als Kind. Und kann nicht anders.

Pesce bringt das wie die Vivisektion einer durcheinandergewirbelten Psyche. Er verzichtet ganz auf den Zeigefinger mit Schockmusik, Schockeffekten. Blutlachen werden lediglich weggeputzt. Ihn scheint der Mechanismus solcher Taten zu interessieren, die offenbar aus einem unauslöschlichen Widerspruch aus der eigenen Liebeserfahrung entstehen, entstehen müssen, wie zwangsläufig. Kein erfreulicher Einblick.

Ein Schuldgefühl arbeitet in der erwachsenen Francisca; dies artikuliert sie im Monolog mit ihrer verstorbenen Mutter. Das Schuldgefühl geht einher mit der Sehnsucht nach menschlichem Umgang. Der ist allerdings wenig kultiviert. Wie denn auch, bei dieser einsamen Jugend und dem kalten Röntgenauge der Mutter.

Im Fernseher der Familie laufen meisten Kriminal- oder Horrorfilme; sie bilden jedoch vor allem Tonkulisse; es sind Horrorfilme in reiner Dialogform. Insofern entsteht der Eindruck von Surrealismus-Horror.

Und: auch wenn sie allein ist: das Haus von Francisca ist immer perfekt aufgeräumt. Dagegen die Verstümmeltheit der Psyche eines Menschen, der nicht allein sein kann – es aber brutal ist. Einmal liegt sie im Wald und die Vögel zwitschern, Kurzassoziation an den Heiligen Franziskus. Beruhigend: die Polizei wird dem Horrorunwesen ein Ende bereiten – wohl aber kaum der Einsamkeit.

Comments Keine Kommentare »

Vom Einfluss des Sputniks auf die Überwindung der Rassentrennung in den USA.

Dieser (kaum beabsichtigte) Einfluss wird sichtbar anhand von drei Frauenschicksalen, auf die Theodore Melfi, der mit Allison Schroeder auch das Drehbuch geschrieben hat, seine Aufmerksamkeit richtet.

Es ist die Zeit des Kalten Krieges und des Wettbewerbes um die Eroberung des Weltalls zwischen den USA und der Sowjetunion. Diese sind den USA mit den Sputniks und mit Juri Gagarins (der just am Tag der Pressevorführung gestorben ist) erstem bemannten Raumflug um Längen voraus.

In Langley wird mit Hochdruck an der Aufholjagd gearbeitet. Kennedy verspricht 1961 den ersten Menschen auf den Mond zu schießen. In Langley herrscht Mangel an hochkarätigen Mathematikern, an Leuten, die Ahnung von analytischer Geometrie haben und die Flugbahnen berechnen können.

Hier kommen unsere drei Protagonistinnen, die ‚hidden Figures‘ ins Spiel. Es sind dies drei hochbegate Mathematikerinnen schwarzer Hautfarbe. In Virginia herrschen noch strikte Regeln der Rassentrennung.

Es sind dies Katherine Johns (Taraji P. Henson), Dorthy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe). Sie werden an diesen Programmen mitwirken. An ihnen kann Melfi wunderbar pointiert die Situation der Rassentrennung schildern und ebenso die von heute aus gesehen steinzeitlichen Methoden der Raumflugberechnungen und des Raketenbaus.

Zur Charakterisierung dieses besonderen Momentes einerseits in der Spätzeit der Rassentrennung und andererseits in der Frühzeit des Raumfluges setzt Melfi schöne Beispiele ein, die er als Running Gag immer wieder bringt.

Für die Rasssentrennung steht das Thema Toilette. Mary, das Rechengenie, das in Paul Stafford (Jim Parsons) einen misstrauisch äugenden Mitarbeiter hat, arbeitet in einer Domäne weißer Männer. Ihr Chef Al Harrison (Kevin Costner) ist mehr an Berechnungen als an Rassen- (und Geschlechter)trennung interessiert ist. Aber die Damentoilette für Schwarze ist weit am anderen Ende des weitläufigen Raumfahrt-Campus. Das immer wiederkehrende Symbolbild für diesen Zustand ist das Gerenne von Mary mit einem Berg Akten unterm Arm und in Stöckelschuhen über das ausladende Geländer von Langley bis zu dieser einzigen und weit entfernten Damentoilette für Schwarze. Ein Bild das hängen bleibt.

Das Bild für den technischen Stand der Berechnungskunst sind riesige, wandhohe grüne Schiefertafeln, auf denen die Mathemathiker mit Kreide ihre Berechnungen anstellen, dazu müssen sie sich auf fahrbare Leitern stellen. Auch hier zeigt Mary immer mal wieder, wie es sich richtig ausgeht.

Parallell dazu werden die ersten IBM-Rechner geliefert – ha, ha, die Tür ist zu klein für den Raum – diese arbeiten noch mit Lochkarten und ihre Rechnerleistung dürfte im Vergleich zu heute urzeitlich anmuten. Auch hier konnten die Damen helfen, denn man muss ja auch umgehen können mit solchen Ungetümen. Die Herren machen anfänglich keinen guten Eindruck, da rührt sich auf den IBM-Monitoren gar nichts.

Melfi schildert diese doppelte Geschichte mit drei großartigen Hauptdarstellerinnen und straff auf eine gute nachvollziehbare Erzählung gebügelt, es heißt auch „nach wahren Begebenheiten“, hebt die Dinge, die daran bemerkenswert sind merklich hervor und die kleinen Terraingewinne der Frauen genauso wie manche Verhinderungsversuche der Männer und der Hierarchie.

Ein süffige Geschichtsnachhollektion in Farbe und inhaltlich ganz klar in Schwarz-Weiß. Es fängt wie anekdotisch mit einer Autopanne der drei Damen auf ihrem Weg zu ihrem Arbeitsort, dem Raketenzentrum der NASA, an. Auf der Landstraße bleiben sie liegen. Eine liegt auf dem Boden, schaut von unten auf das Auto. Ein Polizeiwagen nähert sich. Jetzt prallen die Vorurteile aufeinander, aber die Damen ziehen sich geschickt und diplomatisch aus der Affäre, dass sie schließlich mit Polizeieskorte am Arbeitsort abgeliefert werden; eine hübsche Einstimmgeschichte.

Vergleiche auch „Loving“, der in derselben Zeit, in demselben US-Staat spielt mit derselben Thematik der Rassentrennung und ihrer Überwindung, der später im Februar starten wird.

Comments Keine Kommentare »

Dieser Dokumentarfilm von Klaus Martens hält mehr als er verspricht.

Es ist nicht nur eine anfänglich verbotene und gefährliche Liebesgeschichte, es ist auch mit direkten Zeugnissen ein Stück deutsch-norwegischer Geschichte, beginnend mit der deutschen Okkupation von Norwegen. Die waren gar nicht begeistert (wie die Österreicher beispielsweise).

Das Drehbuch basiert auf dem Bestseller „Erzähl es niemandem“ von Randi Crott, der Tochter der Protagonistin dieses Filmes, Lillian Crott Berthung. Es sind dies jahrzehntelang verschwiegene Geschichten, die die Mutter der Tochter erst nach dem Tode des Vaters, Helmut Crott, erzählen durfte.

1942 ist Lillian eine junge Frau von 19 Jahren. Sie lebt in Arnstadt in Norwegen und verliebt sich in den deutschen Besatzungssoldaten Helmut. Heimlich treffen sie sich, denn solche Beziehungen sind nicht gern gesehen, unerwünscht und verboten. Es wird noch schwieriger für sie, wie sie auf dem Büro der Deutschen in Arnstadt arbeitet.

Die Liebesgeschichte hört trotz Kriegswirren nie auf. In der Nacherzählung schaufelt der Film verschiedenes Archivfootage hervor, vom deutschen Propagandafilm über die Besetzung Norwegens, die Niederbrennung ganzer Landstriche, den Versuch, Narvik zu erobern.

Direkte Originaldokumente aus dem Krieg schildern die Lage der Eltern von Helmut, der jüdischen Ursprungs war und versucht hat, in der Wehrmacht unterzutauchen. Die Mutter wurde spät im Krieg aus Wuppertal doch noch zum Arbeitseinsatz in den Osten beordert. Und hat von da viele Briefe geschrieben. Aus denen wird sehr gepflegt vorgelesen, wie auch die männliche Kommentarstimme angenehm ist. Solche direkten Zeugnisse machen mehr her als Aufarbeitungsfilme, die thematische Lebenssituationen versuchen nachzuerfinden.

Die Rahmenhandlung ist die, dass Lillian Crott mit der Urne ihres Mannes nach Norwegen fliegt, um sie dort verabredungsgemäß beizusetzen. So fängt der Weg der Erinnerungen dieses teils gefährlichen Lebens an und setzt sich über Besuche an Lebensorten auch von Helmut und dessen Eltern über Wuppertal, Düsseldorf und Theresienstadt fort.

Atemberaubend abenteuerlich ist Lillians Schilderung eines Besuches ihres Mannes im Kriegsgefangenenlager in Norwegen; die Stimmung gegen die Deutschen war heftig. Und später die Geschichte ihrer illegalen Einreise nach Deutschland kurz nach Kriegsende auf einer Dampflokomotive. Die Liebe muss sehr stark gewesen sein, wenn ein Mensch dafür so viel riskiert.

Die Liebe scheint sie auch ausgefüllt zu haben; sie scheint eine Frau mit einem reichen Leben zu sein. Nebenbei gibt es noch einen Blick auf die größte Kanone der Welt, die die Deutschen in Norwegen haben stehen lassen wie ein Museumsstück. Sie habe eine Reichweite von 56 Kilometern. Die Tonspur unterlegt die Geschichte ab und an diskret leicht jazzig.

Comments Keine Kommentare »

Ein patriotischer Film im Sinne der Patriotismuskritik oder eines Striptease der kranken, amerikanischen Kriegsheldenverehrung. Ang Lee (Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger) hat ein Drehbuch von Jean-Christophe Castelli nach dem Roman von Ben Fountain verfilmt.

Der Film spielt praktisch an einem Tag in Dallas, Texas, im Jahre 2004. Er begleitet eine Gruppe Irakkriegs-Soldaten, die zu einem Halbzeitaufenthalt in die USA zurückggekehrt sind, zu einer großen Festivität im Football-Stadion.

Dieser Raum wird lediglich verlassen für Rückblenden aus dem Irakkrieg und zur Heldentat oder für Bilder vom Zuhause des Protagonisten Billy (Joe Alwyn) und die zwei Tage vor der Feierlichkeit.

Speziell Billy soll als Kriegsheld gefeiert werden. Wobei er sich fragt, wieso ausgerechnet der schrecklichste Tag in seinem Leben für so etwas herhalten muss.

Ang Lee inszeniert die Jungs der Gruppe Bravo kraftvoll bis in die Artikulation der Sprache hinein, was ihnen zu beachtlicher Leinwandpräsenz verhilft.

Dime (Garrett Hedlung) ist der Seargant, der seine Gruppe zusammenhält. Billy ist an diesem Tag nicht nur den Eindrücken der Festivität, des vollen Stadions, eines Footballspieles, der Fahrt im Stretchhummer, den Cheerleaders und den Avancen eines Gschaftlers, der einen Film über die Heldentat produzieren will, ausgesetzt, er leidet zudem unter posttraumatischen Störungen vom Kriegsfeld. Und von seiner Schwester Kathryn (Kristen Stewart) wird er bearbeitet, sich krank schreiben zu lassen, um nicht mehr in den sinnlosen Krieg zurückkehren zu müssen.

Für so ein Fest fahren die Amis allerlei Geschütz auf, das Feuerwerk kann es mit den Kriegseindrücken aufnehmen.

Ang Lee inszeniert hochkonzentriert und schafft es, den Eindruck eines prallvollen Stadions zu erwecken und auch die Macht der Zeremonie zum Ausdruck zu bringen, eine geradezu gespenstische Show wird es.

Aber es ist doch eine inneramerikanische Angelegenheit, die hier abgehandelt wird, eine patriotische ohne jeden Schleim des Patriotismus, im Gegenteil, die diesen ausgezeichnet seziert, die zeigt, wie an der innenpolitischen Front Helden produziert und instrumentalisiert werden.

Auch das Football-Spiel im Film hat es in Europa eher schwer.

Joe Alwyn ist ein junger Schauspieler, dem man gerne zuschaut, der die Traumrolle wunderbar ausfüllt; diese Unsicherheit, welchen Wünschen er nachgeben soll, dem Ratschlag, etwas zu finden, was größer als er selbst sei, dem Liebeswerben des Majorettenmädchens Faison (Makenzie Leigh), dem Anspruch seines Sergeants, die Truppe nicht zu verlassen, Freiheit als Verantwortung zu verstehen, dem Werben des Filmproduzenten oder dem Drängen seiner Schwester, die schon einen Termin mit dem Arzt ausgemacht hat.

Nach Sully von Clint Eastwood und Deep Water Horizon, die sich dem Thema des zivilien, amerikanischen Helden widmen, ist das ein weiteres Heldenmovie, diesmal aus dem Kriegsbereich. Wobei für uns der Irakkrieg nie so nahe war, wegen Nichtbeteiligung im Sinne stiller Duldung, und uns jetzt die Entwicklung in Syrien und auch in der Türkei bedeutend näher auf die Pelle rückt.

Comments Keine Kommentare »