Hier wärmt der BR lauwarme Semmeln vom vorigen Jahr auf siehe Review.
Die hierin festgestellten Peinlichkeiten von falscher Godfather-Übersetzung wie die Bezeichnung von New York als der „Hauptstadt der Bewegung“ sind dringeblieben.

Dass der BR diese Sendung wieder ins Programm nimmt, dürfte mit der Zuschauerresonanz zusammenhängen, die wohl zufriedenstellend war letztes Jahr. Das bestärkt die Vermutung zur Zuschauerstruktur des Senders: Leute die 1976 jung waren, also heute Rentnerjahrgänge, die abends um 22.45 Uhr schon im Bett liegen, aber noch nicht schlafen können.

Uns würde an dieser Wiederholung einzig interessieren, wie das finanziell aussieht, wer daran wieviel an Wiederholungshonorar und GEMA verdient, was uns diese laue Suppe als Zwangsgebührenzahler kostet.

Rote Karte des Zwangsgebührenzahlers.

13 Antworten zu “Now & Then – Folge 1: Disco-Sound (BR, Freitag, 30. September 2016, 22.45 Uhr)”
  1. Na da ist aber jemand Dank seiner eigenen Bedeutungslosigkeit arg missgünstig. Verdienen Sie so wenig Geld als selbsternannter (und wodurch qualifizierter???) Onlinetipper (da darf ja jeder, gell), da Sie sich so auf Honorare versteifen müssen? Ein Tipp, etwas machen, dass man kann, dann klappts auch mit der Kohle, und mann muss nicht soooo neidig sein.

  2. Hallo Ben, vielen Dank für Ihr Feedback.
    Mit Neid hat das nichts zu tun. Das, was die Leute da machen, ist nicht mein Metier. Ich hege auch keinerlei Ambition, solches zu tun. Insofern ist Neid kein Thema.

    Allerdings ärgert mich, dass ich von Staates wegen gezwungen werde, so eine Sendung mittels Zwangsgebühr mitzufinanzieren. Das ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Und wenn ich schon Zwangsfinanzierer bin, möchte ich wissen, wieviel Geld wofür ausgegeben wird; das ist mein gefühlt gutes Recht.

    Was die Bedeutungslosigkeit betrifft, da wäre ich vorsichtig; ohne die Gebührenzahler dürfte der öffentlich-rechtliche Rundfunk Mühe haben so eine Sendung auf einem freien Markt selbsttragend, geschweige denn gewinnbringend loszuschlagen. Und ohne diese Sendung würde die Demokratie im Lande garantiert keinen Schaden nehmen; sie bietet sich geradezu als Einsparpotential an (darauf bin ich in meiner Review von vor einem Jahr eingegangen).

    Übrigens steht es Ihnen frei, mit Argumenten die Sendung gegen meine Reviews zu verteidigen (das kann, ich weiß es, nicht jeder); vorerst haben Sie sich nur in wohlfeilen Spekulationen über den Schreiberling ergangen (das kann jeder).

  3. Nun ich denke das Sie auch nicht so gerne ihr Einkommen und ihre Steuererkärung veröffentlichen würden, vor allem wenn man frei am Markt agiert, wie es auch der BR in Konkurrenz zu anderen Sendern tut. Diese Sendung ist für Musikfans, Sie scheinen keiner zu sein, aber gleich das Nichtproduzieren aller ihnen nicht genehmen Sendungen zu fordern ist doch etwas egomansich. Kabel1 hat ähnliches produziert, da hies es Number one, es gab schon einige Themenabende mit Musickschwerpunkt auf Vox, ServusTv hat auch solche Formate, aber als Musikverächter achten Sie natürlich da nicht so drauf.

    Der Begriff Zwangsgebühr lässt eh schon den Vater des Gedanken erkennen, Sie haben nicht verstanden, das gerade die Gebühr Programme abseits des Dschungelcamp ermöglichen soll, also sollte ihre Kritik eher lauten, warum solche Sendungen nicht öfter gemacht werden. Bei Steuern oder Gebühren haben Sie nun mal auch kein Mitsprache Recht, es würde ja die Programmplanung auch unmöglich machen, wenn jeder selbsternannte Experte (sie sind ja nicht aus dem Metier) da mitreden will. Sehen Sie sleber ein, das das nicht geht, oder?
    Das Sie auch meinen, das ein Dreh eigentlich einer Vergnügingsreise gleich kommt, zeigt wirklich das ihnen das Metier fremd ist, sonst würden Sie 16 Stunden Tage kennen, bei denen dann nur unter Schlafentzug Zeit fürs Sightseeing ist. Wer allerdings sich zu solchen Urteilen wie Sie es tun aufschwingt, sollte sich vorher über die normalen Drehumstände informieren. Sonst klingt es eben so neidig, ala Boah die fahren von meinen 17.50 nach New York, das ist sooo gemein, dabei könnte ich doch fahren, wenn ich 20 Jahre lang die Gebühr sparen würde……

  4. Sehr zu ihrem Verdruss habe ich gesehen, das noch 5 Folgen kommen, das scheint ein erfolgreiches Programm zu sein. Daher wird dann wohl die lauwarme Semmel als Vorspeise serviert, leckere Knödel werden ja auch aus altem Brot gemacht ……

  5. Zu Ihrem Beitrag vom 15. Oktober, 15.32 Uhr:
    Ach, der arme Herr Moderator, schuftet 16 Stunden am Tag, verbittet sich jeden Genuss an der Reise, da es sich um eine Arbeitsreise handelt, und darf uns nicht mal sagen, ob er mehr als den Mindestlohn verdient dabei. Schön, dass Sie versuchen, Mitleid für die geschundene Kreatur mit diesem schweren Job zu erregen. Warum mutet er sich in seinem Alter diese Strapazen noch zu? Muss er doch gar nicht. Abgesehen davon, dass ich schon letztes Jahr vorgeschlagen habe, angesichts der dünnflüssigen Substanz der Interviewausbeute die Gespräche per Skype zu führen, um die sicher enormen Reisekosten zu sparen. Meinen weiteren Vorschlag, auf solche Sendungen ganz zu verzichten, unterstützen Sie sogar mit der Info, dass es ähnliche Formate bei privaten Sendern auch gebe. So können die Öffentlich-Rechtlichen gut und gerne davon Abstand nehmen. Als Zwangsgebührenfinanzierer bestehe ich allerdings darauf, zu erfahren, was mit meinem Geld passiert und ein Finanzier muss weder Fachmann noch Fan sein, um dieses Recht für sich in Anspruch zu nehmen. Von Ihrer Seite vermisse ich im Moment allerdings noch Argumente, die die Sendung gegen meine Reviews verteidigen; denn seien Sie nicht naiv: in solchen Sendungen geht es nur um Labels und ums Geschäft – zumindest bei dieser Art Präsentation!

    Und zu Ihrem Beitrag vom 15. Oktober um 18.16 Uhr:
    Schön für die Produzenten, dass sie vom Gebührenkuchen noch etwas mehr abschneiden können. Ob es mich verdrießt? Es ändert jedenfalls nichts an meiner Haltung.

  6. Sie hören sich ein wenig wie die Montagsspaziergänger an. Alle sind korrupt, alle wollen sich nur bereichern, und natürlich wie Sie besser als die Profis wie es zu machen ist. Na schon beim DFB angerufen, Sie wissen sicher besser was ein Bundestrainer zu tun hat, als all diese sicher eh nur bereichernden Nullen.
    Die Labels zahlen also alles, dann wird Champagner geköpft und speziell Sie, der fast pleite geht an 17.50 wird ausgelacht?
    Ist das ihr Weltbild?
    Das Gespräche bei Skype optisch schrecklich sind, das man für effektive Interviews sich sehen muss, und ein Gang durch die Stadt, ins Studio usw. dann auch nicht geht, das haben sie wohl übersehen. Ist ja Fernsehen, da wird nach interessanten bildern gesucht, sonst wäre es Radio. Und interessant sind die Bilder, optisch macht es was her. Was dürfen denn ihrer Meinung nach die ÖR produzieren? Sicher nur was auch keinen Spass bei drehen, macht, es darf nicht interessant sein, nein leiden sollen Sie, denn sie müssen es bezahlen? Was das für eine neidige (Eindruck verfestigt sich) Grundhaltung.
    Was soll man da verteidigen, wenn runtergebrochen ihr Argument ein ….. ich finde es muss billiger sein, es muss langweiliger sein, es darf kein Spass beim drehen machen ….. ist.
    Übers Filmische steht ja nix drin, ausser es soll billiger sein, ohne zu wissen was es gekostet hat …. ich verstehs nicht, ehrlich.

  7. Sie flunkern hier dauernd etwas über den Schreiberling zusammen statt sich mit den Texten zu beschäftigen; und wenn Sie die nicht verstehen, dann können Sie ja nachfragen; den Skype-Vorschlag habe ich gemacht, weil ich die Interviews für unergiebig hielt; Sie aber behaupten, für effektive Interviews müssen die Gesprächspartner physisch präsent sein; und wenn Sie Gespräche per Skype für optisch schrecklich finden, nie was von Postproduction gehört und was sich damit heutzutage alles anstellen lässt? Sie scheinen sich einzig und allein auf das Neidargument fixiert zu haben. Schade. Wobei mir nach wie vor unklar ist, was Sinn und Zweck dieser Sendung sind, vielleicht können Sie mir da helfen und erklären, was diese Sendung mit dem Grundauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun haben soll?

  8. Sie sind leider völlig ahnungslos was die Produktionsabläufe einer Sendung angeht, erdreisten sich aber ein Urteil, unglaublich. Sie waren noch nie an einer Sendung beteiligt, und behaupten Dinge die einfach falsch, falscher als falsch sind. Skype Intervies haben kein venünftiges Licht, keinen passenden Kontrastumfang, sind blockig, ruckeln, die Tonqualität schwankt, schon als Teilnehmer ein grauen, zum Ansehen schrecklich. Wo keine Bildinformationen sind, kann die magische Postpro auch nicht machen. Also hören Sie mal auf immer falsches zu behaupten und machen mal nen Kurs, Grundlagen des Filmemachens, danach erwarte ich eine Entschuldigung, ala nur der Ahungslose kann so naiv daherplappern.
    Dann führn Sie mal ein paar Intervies, über skype und wir schauen was da so herauskommt, und dann lachen wir, weil es nur Schrott ist. Ja für ein Interview ist präsent sein wichtig, dann kommt mehr raus, sonst würden das alle Medien anders machen, kann natürlich sein, da Sie als einziger den stein der Weisen gefunden haben, und alle andere Idioten sind.
    Was der Sinn und Zweck der Sendung ist? Als Chronist unser Welt, auch eine Aufagbe des Dokfilm, also ich habe viele interessante Erkenntnisse über eine von mir fälschlicherweise als Schlager abgetane Musickrichtung erfahren, da haben wir also Bildung, Unterhaltung war auch geboten, und eine Minderheit, Interessenten an Musikgeschichte wurden auch beliefert, was zum Teufel soll also daran nicht ÖR sein? Bildung, Unterhaltung, Minderheiten ALLES drin. MAcht die BBC, das andere gute ÖR in europa auch ständig, nur Sie haben ein Problem damit. Und Sie eiern ja immer um die Antwort herum, was Sie den für angemessen halten? Würde das ihre grundsätzlich dagegen! Haltung offenlegen? Na was darf der ÖR, und was vom Rest machen die Privaten besser?

    Und noch ein Link als Startkapital https://fstoppers.com/business/why-well-fix-it-post-doesnt-work-and-dangerous-your-photography-58005, damit sie den skype Fehler einfach mal nicht mehr machen ……

  9. Es gäbe durchaus auch andere Möglichkeiten als Skype, die Reisekosten sparen und das bisschen dürftige Info was hierbei rüberkam, spielend erbringen (bei Nachrichtensendungen werden doch auch Leute von woanders zugeschaltet); aber da kenn ich mich tatsächlich nicht besonders aus; insofern ist Skype als landläufiges Beispiel zu verstehen. Aber ich würde vorschlagen, wir beenden die Diskussion, da Sie von Ihrem voreingenommenen Duktus nicht abweichen wollen und mir prinzipielle Antihaltung und Neid unterstellen.

  10. Wie Sie meinen, Rückzug ist immer besser wenn man merkt, das die Argumente wiederlegt werden. Bei Schalten sind übrigens eine Satelitenleitung, 1 Tonmann und 1 Kameramann in der Regel zugegen. Equipment ist dasselbe wie in einem normale Dreh + die Übertragungstechnik (Üwagen), Ersparnis ist dann ein Minusgeschäft, da können sie für die Kosten 10 Autoren rüber fliegen.
    Sie merken schon, dazulernen tut Not. Macht daher niemand, es sei denn die Aktualität rechtfertigt die Kosten.

    Sie weichen auch der Frage aus, was der ÖR denn ihrer Meinung darf, und warum gerade dieses Programm, wo doch wie oben alle Punkte die im Idealfall erfüllt sein sollten, erfüllt sind.
    Aber Sie haben Recht, besser schweigen, bevor man ständig etwas erzählt, das näherer Betrachtung nicht stand hält.
    Gruss

  11. Lieber Ben,

    Ich verstehe Ihre Haltung nicht ganz. Konsequenterweise müssten sie sich über Fernsehen als Ganzes aufregen. Denn das Privatfernsehen finanzieren Sie ja auch unfreiwillig über den Kauf von Zahnpasta, Tiefkühlpizza oder ihren Computer. Denn die Werbeclips müssen ja auch finanziert werden. Aber um konkret auf Ihre Kritik zurückzukommen: Ich persönlich bin froh, wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender noch Geld in Nachrichten und Dokumentationen steckt, ein bereich der von den Privaten im Großen und Ganzen sehr stiefmütterlich behandelt wird (die Geissens sind in meinen Augen auf Dauer nicht wirklich Newsworthy geschweige denn, dass sie unseren Horizont bereichern würden). Von dem her gönne ich der Moderatorin und dem Team den Trip in die USA (oder sollen sie nur von vor ihrer Haustür berichten?!). War ja offensichtlich auch ein Economy-Flug, wo Moderatoren früher First geflogen sind. Was ich an ihrer Kritik einfach nicht verstehen kann: Es gibt so viele andere Sendungen wo das Geld so richtig verschleudert wird, warum regt es sie gerade hier auf, wo ich das wirklich nicht sehe. Und dann sollten Sie sich doch freuen, wenn die Sendung noch x-mal wiederholt wird! Das spart doch Gebührengelder die dann für Fussballrechte verballert werden können! Also ich kann ihrer Argumentation echt nicht folgen, ausser dass sie jeden Vorwand suchen die „Zwangsgebühren“ zu kritisieren. Was ihnen ja zusteht. Ich selbst – um das abszuschließen – fand die Sendung höchst informativ und unterhaltsam und bin froh, dass der BR die Reihe fortsetzt.
    Liebe Grüße, Der Peter

  12. Oh Sorry: Stefe sollte angesprochen werden, nicht Ben.

  13. Hallo Peter, vielen Dank für Ihr Feedback.

    Sicher wäre es ein Leichtes, sich über das Fernsehen als Ganzes aufzuregen. Das ist aber nicht die Absicht in diesem Blog. Hier geht es primär ums Kino und ab und an um einzelne Fernsehsendungen von ARD oder dem BR, die ich vorher sichten kann. Da spielt dann immer die Erkenntnis mit, dass ich diese Sendungen seit dem neuen Finanzierungsmodell der öffentlich-rechtlichen Sender gezwungen bin mitzufinanzieren. Das hat durchaus Einfluss auf die Haltung. Da ich momentan keinen solchen Sichtungszugang zu Programmen der Privatsender habe noch mich darum bewerbe, bleiben die insofern außen vor.

    Es ist Ihr gutes Recht, Gefallen an der Sendung zu finden. Ich bin in meiner Review auch davon ausgegangen, dass es dafür ein Publikum gibt.

    Doch die Zwangsgebühr ist mir tatsächlich ein Dorn im Auge, weil sie das gigantische Gemeinschaftswerk öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu Lasten der Schwächeren undemokratisch finanziert: der Wohlhabende zahlt proportional deutlich weniger als der prekäre Haushalt. Das ist so nicht tragbar.

    Das gilt speziell für eine Sendung, die eher ein Publikum ansprechen dürfte, das sich, so meine Vermutung, Plattensammlungen und Stereoanlagen in angenehmen Wohnzimmern leisten kann, die potentiellen Kunden dieser Musik, da sehe ich nicht ein, wieso die auch von den einkommensschwachen Schichten mitfinanziert werden soll, die sich derlei nicht leisten können. So eine Sendung könnte also wunderbar als Pay-per-View angeboten und das ganze Redaktionssegment aus der Finanzierung durch den öffentlich-rechtlichen Zwangsfunk outgesourcet werden.

    Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist trotz eines über 8-Milliarden-Etats in der Klemme: er muss locker aus dem Ärmel geschüttelte Pensionsversprechungen von vor Jahrzehnten erfüllen und wird dadurch in seiner Aufgabe massiv behindert, steht also unter extremem Sparzwang. Vor diesem Hintergrund sehe ich keine Nötigkeit, eine solche Sendung zwangsgebührenfinanziert zu produzieren.

    Zur Klarstellung: ich bin kein prinzipieller Gegner eines öffentlich-rechtlichen Rundfunkes, ich befürworte ihn sogar (just deswegen kritisiere ich ihn auch), aber das jetzige Finanzierungsmodell halte ich in einer Demokratie, wo jeder nach seinen Kräften und seinem Vermögen beitragen soll, als für nicht zu verantworten. Wie Sie richtig sagen, gibt es sicher einiges auszumisten bei den Öffentlich-Rechtlichen. Allerdings beschränke ich mich, wie eingangs erwähnt, lediglich auf einzelne Sendugen. Die Ausgabenpolitik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks insgesamt zu durchleuchten und zu kritisieren, das würde den von uns hier gestellten Rahmen deutlich sprengen.

    Ich hoffe, Ihnen damit den Hintergrund meiner Haltung verdeutlicht zu haben.

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