Amat Escalante, der mit Gabriel Reyes auch das Buch geschrieben hat, beschreibt einen Ausschnitt aus der Geschichte des Lebens von Heli im Spannungsfeld des mexikanischen Dorgenkrieges. Ein heftiges, grandioses Stück Kino vom Buch über die Besetzung, die Inszenierung, die Fotorafie, den Schnitt und den Sound.

Heli ist ein junger Mann. Er wohnt mit seiner Frau, die er vor einem Jahr geheiratet hat, und einem Baby und auch noch mit seinem Vater in einem einfachen Haus in einer steppenhaften Gegend in Mexiko, filmergiebigen Gegend, in der Nähe einer Autofabrik.

Über eine Volkszählerin, die an seine Tür kommt, erfahren wir einiges über seine Lebensumstände. Er arbeitet wie sein Vater in der Autofabrik, ein ganzes Stück Weges zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Es ist eine hochmoderene Fabrik mit viel Roboterarbeit, aber die Menschen müssen immer noch einige Handgriffe machen, wenn zum Beispiel die Autodächer angepasst werden.

Auch die kleinere Schwester Estela wohnt bei Heli. Sie büffelt für die Schule, Sozial- oder Kommunikationswissenschaft, etwas ganz Neues auf jeden Fall.

In der Gegend ist auch Militär zugange. Der Drogenhandel spielt eine Rolle. Die Verbindung von der Familie zum Militär ist gegeben durch den Freund von Estela. Sie ist 15, er 17. Er wird dort gedrillt. Es wird vom Militär eine große Menge Rauschgift entdeckt und in einer steifen Zeremonie verbrannt.

Selbstverständlich haben einige Soldaten einige Päckchen Kokain abgezweigt. Der Freund von Estela versteckt sie im Wasserbehälter über dem Haus ihrer Familie. Heli kommt dahinter und vernichtet das Pulver in einer malerischen Senke, in der sich trübes Wasser und eine Kuh befinden. Somit hat er die Drogenmenschen auf sich aufmerksam gemacht, die schnell dahinter kommen. Ihre Rache wird furchtbar sein.

Escalante erzählt die Geschichte spannend mit subtil grandioser Schauspielerführung und in einem überraschenden Bogen.

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