Archiv für 18. März 2010

Ein pfiffiger, intelligenter, schneller Film mit einer ausstudierten Philosophin als temperament- und herzvoller Hauptfigur, die die Welt der Call-Center durch die Heidegger-Brille zwar nicht verändert, aber sie praktisch-pragmatisch neu interpretiert und sich zunutze macht – dürfte auch im Lande der Dichter und Denker auf vergnügte Gegenliebe stossen.

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Prima Agitprop-Streifen für die bessere Energie, der vor allem eines klar macht (was die übrigen Medien aus Gründen der Abhängigkeit nie so deutlich auszusprechen wagen), dass es in erster Linie unser innerer Schweinehund und vielleicht naive, dumpfe Gutgläubigkeit ist, wenn wir uns weiter von der milliardengewinnschweren Ölindustrie schröpfen und abhängig halten lassen wollen. Hier kann Kino politisch wichtig werden.

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