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	<title>Kommentare zu: Golden Globes 2010</title>
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		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2010/01/18/golden-globes-2010/comment-page-1/#comment-6225</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:58:30 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Man kann Kritiken nicht vorher schreiben und anbieten, das ist dermaßen unnütze Arbeit...&quot;

ja ok, aber ich meinte das ja so:

&quot;Und manchmal, wenn mich ein Film wirklich positiv oder extrem negativ berührt hat, schreibe ich eben hier. Völlig kostenlos und sinsehbar für alle Zeiten.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man kann Kritiken nicht vorher schreiben und anbieten, das ist dermaßen unnütze Arbeit&#8230;&#8221;</p>
<p>ja ok, aber ich meinte das ja so:</p>
<p>&#8220;Und manchmal, wenn mich ein Film wirklich positiv oder extrem negativ berührt hat, schreibe ich eben hier. Völlig kostenlos und sinsehbar für alle Zeiten.&#8221;</p>
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		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2010/01/18/golden-globes-2010/comment-page-1/#comment-6195</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 22:30:12 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann Kritiken nicht vorher schreiben und anbieten, das ist dermaßen unnütze Arbeit, dass man sich das ganz schnell wieder abgewöhnt. Sowas macht man sicher am Anfang, aber wenn man schon auf andere veröffentlichte Kritiken hinweisen kann und somit seinen Stil erkennbar macht, braucht man nicht mehr vorher schreiben.

Ich bin mir dessen bewusst, dass es dieses Ausprobieren-Prinzip für viele Industrien und Geschäfte gibt, vom Verkostungsstand im Supermarkt bis zur Nicht-zufrieden-Geld-zurück-Garantie überall sonst, aber im Feuilleton ist das fehl am Platze. Denn was man schreibt, soll ja nicht dem Chefredakteur gefallen oder dem Leser, sondern ein fundiertes Urteil über einen Film abgeben. Wenn ich einen Vergleich an den Haaren herbeiziehen müsste, würde ich den Arzt nehmen: Man wählt ja einen Arzt nicht danach aus, wie positiv seine Diagnose ausfällt, sondern aufgrund der Qualität seiner Arbeit. Die schlechte Diagnose ist ja nicht Problem des Arztes, der sie herausgearbeitet hat.

Ich habe vor fünf oder sechs Jahren einmal ein ganzes Jahr lang versucht, jede Pressevorführung, zu der ich eingeladen war, zu besuchen und Texte zu jedem Film zu verkaufen. Wenn man fünfmal gehört hast &quot;Wir schicken unsere eigenen Leute, und die Freien wie Dich nur bei Bedarf&quot;, lässt man es sein mit dem Anbieten. Ist auch nicht böse gemeint von den Kunden, nur kann man sich die Schreibarbeit sparen, wenn klar ist, das der Text sowieso nicht gekauft werden wird. (Man hat die entsprechenden Kollegen nämlich schon bei der Pressevorführung angetroffen...)

Und manchmal, wenn mich ein Film wirklich positiv oder extrem negativ berührt hat, schreibe ich eben hier. Völlig kostenlos und sinsehbar für alle Zeiten. Google findet die Kritken, die online stehen, und ein Portfolio baue ich mir auf, wenn ich einen Einzugscanner &lt;a href=&quot;http://www.fujitsu.com/us/services/computing/peripherals/scanners/scansnap/scansnap-s1500m.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;wie diesen hier&lt;/a&gt; habe. (Bin ich wahnsinnig und scanne ganze Hefte mit dem Flachbettscanner?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann Kritiken nicht vorher schreiben und anbieten, das ist dermaßen unnütze Arbeit, dass man sich das ganz schnell wieder abgewöhnt. Sowas macht man sicher am Anfang, aber wenn man schon auf andere veröffentlichte Kritiken hinweisen kann und somit seinen Stil erkennbar macht, braucht man nicht mehr vorher schreiben.</p>
<p>Ich bin mir dessen bewusst, dass es dieses Ausprobieren-Prinzip für viele Industrien und Geschäfte gibt, vom Verkostungsstand im Supermarkt bis zur Nicht-zufrieden-Geld-zurück-Garantie überall sonst, aber im Feuilleton ist das fehl am Platze. Denn was man schreibt, soll ja nicht dem Chefredakteur gefallen oder dem Leser, sondern ein fundiertes Urteil über einen Film abgeben. Wenn ich einen Vergleich an den Haaren herbeiziehen müsste, würde ich den Arzt nehmen: Man wählt ja einen Arzt nicht danach aus, wie positiv seine Diagnose ausfällt, sondern aufgrund der Qualität seiner Arbeit. Die schlechte Diagnose ist ja nicht Problem des Arztes, der sie herausgearbeitet hat.</p>
<p>Ich habe vor fünf oder sechs Jahren einmal ein ganzes Jahr lang versucht, jede Pressevorführung, zu der ich eingeladen war, zu besuchen und Texte zu jedem Film zu verkaufen. Wenn man fünfmal gehört hast &#8220;Wir schicken unsere eigenen Leute, und die Freien wie Dich nur bei Bedarf&#8221;, lässt man es sein mit dem Anbieten. Ist auch nicht böse gemeint von den Kunden, nur kann man sich die Schreibarbeit sparen, wenn klar ist, das der Text sowieso nicht gekauft werden wird. (Man hat die entsprechenden Kollegen nämlich schon bei der Pressevorführung angetroffen&#8230;)</p>
<p>Und manchmal, wenn mich ein Film wirklich positiv oder extrem negativ berührt hat, schreibe ich eben hier. Völlig kostenlos und sinsehbar für alle Zeiten. Google findet die Kritken, die online stehen, und ein Portfolio baue ich mir auf, wenn ich einen Einzugscanner <a href="http://www.fujitsu.com/us/services/computing/peripherals/scanners/scansnap/scansnap-s1500m.html" rel="nofollow">wie diesen hier</a> habe. (Bin ich wahnsinnig und scanne ganze Hefte mit dem Flachbettscanner?)</p>
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		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2010/01/18/golden-globes-2010/comment-page-1/#comment-6193</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:01:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab sogar noch gar keinen der Filme gesehen ;) Zum Glück wird der Golden Globe auch im Bereich Fernsehen vergeben, so dass ich gestern Nacht trotzdem interessiert zuschauen und drüber bloggen konnte:

http://tvundso.com/2010/01/17/golden-globes-2010/

Und Bens Kommentar kann ich noch ergänzen: Was spricht dagegen einfach mal so eine Kritik zu schreiben, dann trägst Du auch kostenlos was zur Kultur bei. Und in Deinem Potfolio steht es ja dann auch. Vielleicht überzeugst Du genau damit ja die Abnehmer ja beim nächsten Haneke-Film.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab sogar noch gar keinen der Filme gesehen <img src='http://www.filmjournalisten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Zum Glück wird der Golden Globe auch im Bereich Fernsehen vergeben, so dass ich gestern Nacht trotzdem interessiert zuschauen und drüber bloggen konnte:</p>
<p><a href="http://tvundso.com/2010/01/17/golden-globes-2010/" rel="nofollow">http://tvundso.com/2010/01/17/golden-globes-2010/</a></p>
<p>Und Bens Kommentar kann ich noch ergänzen: Was spricht dagegen einfach mal so eine Kritik zu schreiben, dann trägst Du auch kostenlos was zur Kultur bei. Und in Deinem Potfolio steht es ja dann auch. Vielleicht überzeugst Du genau damit ja die Abnehmer ja beim nächsten Haneke-Film.</p>
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		<title>Von: Ben</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2010/01/18/golden-globes-2010/comment-page-1/#comment-6192</link>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:48:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.filmjournalisten.de/?p=3300#comment-6192</guid>
		<description>&gt; Schön, dass Das weiße Band ebenfalls gewonnen hat – ich hab ihn leider immer noch nicht gesehen. Jaja
&gt;  Bildungslücke, aber ich will Texte auch verkaufen können und in diesem Fall hatte ich halt keinen Abnehmer.

Ist die falsche Denkweise, biete sie an, dann schlägt vielleicht auch jemand zu. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Schön, dass Das weiße Band ebenfalls gewonnen hat – ich hab ihn leider immer noch nicht gesehen. Jaja<br />
&gt;  Bildungslücke, aber ich will Texte auch verkaufen können und in diesem Fall hatte ich halt keinen Abnehmer.</p>
<p>Ist die falsche Denkweise, biete sie an, dann schlägt vielleicht auch jemand zu. <img src='http://www.filmjournalisten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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