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	<title>Kommentare zu: Über Umfragen</title>
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	<description>Go ahead, make my day.</description>
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		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/09/17/uber-umfragen/comment-page-1/#comment-5470</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 19:35:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.filmjournalisten.de/?p=2777#comment-5470</guid>
		<description>@ Ulf J. Froitzheim:

Ich verstehe die Aufforderung zum ehrenamtlichen Einbringen im Verband natürlich vollkommen. Niemand erwartet von einem Berufsverband Dienstleistungen in einer Größenordnung, wie man sie z.B. von einer Steuerkanzlei erwarten würde. Und es ist absolut sinnvoll, sich zu engagieren, wenn man denn möchte. Dass aber ein berechtigter Kritikpunkt wie der meine ausgesprochen (dürfen) werden sollte, versteht sich ebenso wie von selbst. Und wenn ein Verband eben eine Umfrage derart unsicher durchführen möchte, wo die Gründe dafür auch immer liegen mögen, so muss der Verband sich die Kritik an der Umfrage auch anhören. Denn auch wenn ich nicht ehrenamtlich aktiv bin, ist es immer noch mein Berufsverband.

Zur Ehrenrettung: Meinetwegen hätte der Verband die Daten ja auch verlagsbezogen oder sogar nicht-anonym erheben können, doch sollte man dies deutlich klarstellen und eben dafür Sorge tragen, dass Überraschungen mit dem eigenen Arbeitgeber aufgrund der IT-Fitness einer oder beider Parteien minimiert werden.

Zur Technik: Mag sein, dass es ein speziell geeignetes Protokoll oder eine sonstige Technologie für die Erhebung von Umfragedaten gibt, dies ist mir nicht geläufig. Ich spiele  IT-fitnessmäßig im oberen Mittelfeld, aber wenn man gegen (befürchtete) Abhörmaßnahmen und gezielt nach solchen Kündigungsgründen suchenden Vorgesetzten anstinken muss, sollte man schon auf Profis setzen.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich mich durchaus von dem Fragebogen angesprochen fühle. Denn seit nicht wenigen Jahren stellen die Verlage immer weniger ein, und setzen verstärkt auf Freie. Die wollen ja auch bezahlt werden und stehen im Konkurrenzdruck zu PR-Texten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ulf J. Froitzheim:</p>
<p>Ich verstehe die Aufforderung zum ehrenamtlichen Einbringen im Verband natürlich vollkommen. Niemand erwartet von einem Berufsverband Dienstleistungen in einer Größenordnung, wie man sie z.B. von einer Steuerkanzlei erwarten würde. Und es ist absolut sinnvoll, sich zu engagieren, wenn man denn möchte. Dass aber ein berechtigter Kritikpunkt wie der meine ausgesprochen (dürfen) werden sollte, versteht sich ebenso wie von selbst. Und wenn ein Verband eben eine Umfrage derart unsicher durchführen möchte, wo die Gründe dafür auch immer liegen mögen, so muss der Verband sich die Kritik an der Umfrage auch anhören. Denn auch wenn ich nicht ehrenamtlich aktiv bin, ist es immer noch mein Berufsverband.</p>
<p>Zur Ehrenrettung: Meinetwegen hätte der Verband die Daten ja auch verlagsbezogen oder sogar nicht-anonym erheben können, doch sollte man dies deutlich klarstellen und eben dafür Sorge tragen, dass Überraschungen mit dem eigenen Arbeitgeber aufgrund der IT-Fitness einer oder beider Parteien minimiert werden.</p>
<p>Zur Technik: Mag sein, dass es ein speziell geeignetes Protokoll oder eine sonstige Technologie für die Erhebung von Umfragedaten gibt, dies ist mir nicht geläufig. Ich spiele  IT-fitnessmäßig im oberen Mittelfeld, aber wenn man gegen (befürchtete) Abhörmaßnahmen und gezielt nach solchen Kündigungsgründen suchenden Vorgesetzten anstinken muss, sollte man schon auf Profis setzen.</p>
<p>Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich mich durchaus von dem Fragebogen angesprochen fühle. Denn seit nicht wenigen Jahren stellen die Verlage immer weniger ein, und setzen verstärkt auf Freie. Die wollen ja auch bezahlt werden und stehen im Konkurrenzdruck zu PR-Texten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ulf J. Froitzheim</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/09/17/uber-umfragen/comment-page-1/#comment-5406</link>
		<dc:creator>Ulf J. Froitzheim</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 22:10:55 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Kollege,

ich verstehe ja ganz gut, worauf Sie hinauswollen. Allerdings finde ich ein Pauschalurteil über &quot;den Verband&quot; und seine IT-mäßige Rückständigkeit etwas schief, denn wenn man will, dass der eigene Berufsverband zeitgemäßer und IT-fitter wird, kann man sich und sein Know-how ja auch mal selbst ehrenamtlich einbringen. Im BJV, in dem wir beide Mitglied sind, kommen zu den Versammlungen aber immer viel mehr angestellte (oder gewesene) Redakteure mit extrem langer Beruuuuuuuufserfaaaaaahhhhrrrrrunggggggg als Freie und Junge. Recht selten kandidieren Junge und Freie für Ehrenämter, und darum werden die gewählt, die nun mal gewählt werden.

Böse Zungen sagen: Jedes Mitglied bekommt den Verband, den es verdient. Das ist natürlich falsch, aber die Sottise hat einen wahren Kern. In Wahrheit bekommen alle Mitglieder den Verband, den die Karteileichen verdienen. Dagegen hilft nur: Zusammentun und zusammen tun. Besser machen, nicht meckern. Bloggen ändert nix. 

Übrigens möchte ich zu Ehrenrettung der BJV-Geschäftsstelle anmerken, dass zumindest einer Ihrer Kritikpunkte überzeichnet ist. Seit der Vorstand vor einigen Jahren begonnen hat, die E-Mail-Kommunikation zu forcieren, sammelt die Geschäftsstelle gezielt Adressen, die sich für die vertrauliche Korrespondenz zwischen dem Arbeitnehmer und seiner Gewerkschaft eignen. Daher ging auch die heutige Mail an die Adressen, die die Mitglieder für solche Zwecke mitgeteilt haben. Normalerweise legen die Kollegen selbst Wert darauf, dass das nicht über Wege läuft, die der Chef kontrollieren könnte. Wenn aber jemand so dumm oder IT-analphabetisch ist, alles über den Server des Arbeitgebers laufen zu lassen und auch noch die Antwort via Dienstaccount zu verschicken, kann man diese Blödheit (die gewiss nicht ausgeschlossen ist) nicht einseitig dem Verband anlasten. Ich finde es sogar sympathisch, dass mein Verband seine Mitglieder nicht für kommunikationstechnische Vollpfosten hält.

Und dass eine Gewerkschaft wissen will, in welchen Häusern die Zustände wie sind, kann man ihr auch nicht vorwerfen. Wenn alles komplett anonymisiert erhoben würde, wäre das Ergebnis von rein statistischem Wert und würde keine Ansatzpunkte zum Gegensteuern liefern. Dann könnte der BJV eine jammervolle Pressemitteilung mit Daten herausgeben, über deren statistische Validität gestritten würde, aber er wüsste nicht wirklich, was wo Sache ist. Ein bisschen Vertrauen in die eigene Gewerkschaft, dass sie den Daten- bzw. Informantenschutz beachtet, darf schon sein. 

Was die Technik betrifft: SSL ist nicht das Thema, sondern z.B. GNUPG. SSL wäre EIN Thema bei einem Web-Fragebogen, doch da wäre bei anonymer Erfassung erst einmal sicherzustellen, dass nicht irgendwer (Arbeitgeber?) geschönte Fake-Daten eingibt. Streng genommen dürfte man im Zeitalter der IP-Vorratsdatenspeicherung ja eh keine Online-Befragungen machen. 

So bleibt am Ende nur das Rätsel, warum auch Freie wie Sie und ich diesen Fragebogen erhalten haben, dessen Adressaten eindeutig die Redakteure in den Tageszeitungsverlagen sind. Vielleicht damit es auch die Pauschalisten lesen, die die Fragen perfekt beantworten können, ohne Angestellte des Verlags zu sein? Am Montag zur Bürozeit dürfte sich auch dieses Rätsel lösen lassen. Fragen Sie einfach den Absender der Umfrage, Herrn A.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kollege,</p>
<p>ich verstehe ja ganz gut, worauf Sie hinauswollen. Allerdings finde ich ein Pauschalurteil über &#8220;den Verband&#8221; und seine IT-mäßige Rückständigkeit etwas schief, denn wenn man will, dass der eigene Berufsverband zeitgemäßer und IT-fitter wird, kann man sich und sein Know-how ja auch mal selbst ehrenamtlich einbringen. Im BJV, in dem wir beide Mitglied sind, kommen zu den Versammlungen aber immer viel mehr angestellte (oder gewesene) Redakteure mit extrem langer Beruuuuuuuufserfaaaaaahhhhrrrrrunggggggg als Freie und Junge. Recht selten kandidieren Junge und Freie für Ehrenämter, und darum werden die gewählt, die nun mal gewählt werden.</p>
<p>Böse Zungen sagen: Jedes Mitglied bekommt den Verband, den es verdient. Das ist natürlich falsch, aber die Sottise hat einen wahren Kern. In Wahrheit bekommen alle Mitglieder den Verband, den die Karteileichen verdienen. Dagegen hilft nur: Zusammentun und zusammen tun. Besser machen, nicht meckern. Bloggen ändert nix. </p>
<p>Übrigens möchte ich zu Ehrenrettung der BJV-Geschäftsstelle anmerken, dass zumindest einer Ihrer Kritikpunkte überzeichnet ist. Seit der Vorstand vor einigen Jahren begonnen hat, die E-Mail-Kommunikation zu forcieren, sammelt die Geschäftsstelle gezielt Adressen, die sich für die vertrauliche Korrespondenz zwischen dem Arbeitnehmer und seiner Gewerkschaft eignen. Daher ging auch die heutige Mail an die Adressen, die die Mitglieder für solche Zwecke mitgeteilt haben. Normalerweise legen die Kollegen selbst Wert darauf, dass das nicht über Wege läuft, die der Chef kontrollieren könnte. Wenn aber jemand so dumm oder IT-analphabetisch ist, alles über den Server des Arbeitgebers laufen zu lassen und auch noch die Antwort via Dienstaccount zu verschicken, kann man diese Blödheit (die gewiss nicht ausgeschlossen ist) nicht einseitig dem Verband anlasten. Ich finde es sogar sympathisch, dass mein Verband seine Mitglieder nicht für kommunikationstechnische Vollpfosten hält.</p>
<p>Und dass eine Gewerkschaft wissen will, in welchen Häusern die Zustände wie sind, kann man ihr auch nicht vorwerfen. Wenn alles komplett anonymisiert erhoben würde, wäre das Ergebnis von rein statistischem Wert und würde keine Ansatzpunkte zum Gegensteuern liefern. Dann könnte der BJV eine jammervolle Pressemitteilung mit Daten herausgeben, über deren statistische Validität gestritten würde, aber er wüsste nicht wirklich, was wo Sache ist. Ein bisschen Vertrauen in die eigene Gewerkschaft, dass sie den Daten- bzw. Informantenschutz beachtet, darf schon sein. </p>
<p>Was die Technik betrifft: SSL ist nicht das Thema, sondern z.B. GNUPG. SSL wäre EIN Thema bei einem Web-Fragebogen, doch da wäre bei anonymer Erfassung erst einmal sicherzustellen, dass nicht irgendwer (Arbeitgeber?) geschönte Fake-Daten eingibt. Streng genommen dürfte man im Zeitalter der IP-Vorratsdatenspeicherung ja eh keine Online-Befragungen machen. </p>
<p>So bleibt am Ende nur das Rätsel, warum auch Freie wie Sie und ich diesen Fragebogen erhalten haben, dessen Adressaten eindeutig die Redakteure in den Tageszeitungsverlagen sind. Vielleicht damit es auch die Pauschalisten lesen, die die Fragen perfekt beantworten können, ohne Angestellte des Verlags zu sein? Am Montag zur Bürozeit dürfte sich auch dieses Rätsel lösen lassen. Fragen Sie einfach den Absender der Umfrage, Herrn A.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DJ Doena</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/09/17/uber-umfragen/comment-page-1/#comment-5389</link>
		<dc:creator>DJ Doena</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 15:08:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.filmjournalisten.de/?p=2777#comment-5389</guid>
		<description>Ich habe keine Nähe zum Filgeschäft an sich, außer Fan zu sein, aber dass Pressevorführungen immer näher an den Premierentermin geschoben oder ganz gestrichen werden, davon habe ich in den letzten Jahren aber schon öfter gehört.

Manchmal bekommt man da den Eindruck, dass der Film nicht schon am Startwochenende floppen soll (sondern erst wenn die Mundpropaganda einsetzt?) und man deshalb keine Berichterstattung wünscht - weil man weiß, dass der Film im Prinzip Murks ist.

Mir ist natürlich bewusst, dass ich in den kostenlosen Kinoheftchen keine wirkliche Kritik lesen werde - das erwarte ich auch gar nicht. Aber gerade in den kleineren Zeitungen lesen sich die Besprechungen manchmal genauso - und das meinte ich mit ins eigene Knie schießen.

Wenn ich in den üblichen Fanforen aber lese, dass der Film keine Pressevorführung bekam (das spricht sich rum im Web), dann werde ich schnell hellhörig.


Auf der anderen Seite gibt es aber auch Reviews wie die eines Rüdiger Suchsland (Telepolis, Spiegel Online), die dann mal eben im Nebensatz die größten Spoiler auspacken oder gar das Ende verraten - solche Journalisten gehören dann aber auch gevierteilt (virtuell versteht sich).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keine Nähe zum Filgeschäft an sich, außer Fan zu sein, aber dass Pressevorführungen immer näher an den Premierentermin geschoben oder ganz gestrichen werden, davon habe ich in den letzten Jahren aber schon öfter gehört.</p>
<p>Manchmal bekommt man da den Eindruck, dass der Film nicht schon am Startwochenende floppen soll (sondern erst wenn die Mundpropaganda einsetzt?) und man deshalb keine Berichterstattung wünscht &#8211; weil man weiß, dass der Film im Prinzip Murks ist.</p>
<p>Mir ist natürlich bewusst, dass ich in den kostenlosen Kinoheftchen keine wirkliche Kritik lesen werde &#8211; das erwarte ich auch gar nicht. Aber gerade in den kleineren Zeitungen lesen sich die Besprechungen manchmal genauso &#8211; und das meinte ich mit ins eigene Knie schießen.</p>
<p>Wenn ich in den üblichen Fanforen aber lese, dass der Film keine Pressevorführung bekam (das spricht sich rum im Web), dann werde ich schnell hellhörig.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es aber auch Reviews wie die eines Rüdiger Suchsland (Telepolis, Spiegel Online), die dann mal eben im Nebensatz die größten Spoiler auspacken oder gar das Ende verraten &#8211; solche Journalisten gehören dann aber auch gevierteilt (virtuell versteht sich).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/09/17/uber-umfragen/comment-page-1/#comment-5388</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 14:20:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.filmjournalisten.de/?p=2777#comment-5388</guid>
		<description>@ DJ Doena: Naja, es ist ja nicht so, dass alle Publikationen alle Artikel irgendwo abschreiben. Das Kerngeschäft ist immer noch der &quot;richtige&quot; Journalismus. Und die Werbeblättchen, die meist irgendwo ausliegen, unterscheiden sich dann doch noch deutlich von den Zeitungen. Ein gutes Zeichen ist stets, wenn bei einem Artikel ein Autorencredit zu finden ist.

Was ich in meinem Post, der sich erst beim Schreiben in diese Richtung entwickelt hat, diesbezüglich kritisiere, ist, dass viele Publikationen gerade im Filmjournalismus vorsichtig dorthin bugsiert werden (sollen), gar nicht oder positiv zu berichten. So gab es zum Beispiel keine mir bekannte Pressevorführung von &lt;i&gt;Isch kandidiere!&lt;/i&gt;, ein Kollege sagte gar, dass er noch nie von einer PV eines Kerkeling-Films gehört habe. Der Grund ist unbekannt, aber der Filmverleih hat das volle Recht, sich so zu verhalten.

Ein Film ist ein Produkt, und der Hersteller allein darf entscheiden, ob, wann und wie das Produkt der Presse vorgestellt wird. Er darf auch die Werbetrommel rühren und sein Produkt selbst über den grünen Klee loben, den Säbelrasseln gehört dazu (&lt;a href=&quot;http://www.istammtisch.de/?p=1547&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Beispiel Apple&lt;/a&gt;). Doch er sollte die Presse nicht zu beeinflussen versuchen, das mögen wir ganz und gar nicht. (Und doch gibt es in meiner Vergangenheit einige Auftraggeber, die klargestellt haben, dass sämtliche Besprechungen positiv zu sein haben.) Die Grenzen zwischen Journalismus und PR sind nur grob abgesteckt, mit einer Menge Scharmützeln versuchen nun beide Seiten, möglichst viel Land zu nehmen. Das ist zwar nicht Thema dieses Blogeintrages, aber dafür zum Beispiel sehr wohl &lt;a href=&quot;http://www.filmjournalisten.de/2009/02/08/das-presserecht-ein-anspruch-auf-auskunft-geht-das-auch-fur-den-filmjournalismus/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dieses Eintrags&lt;/a&gt;.

@jw: Danke, das (vor dem Ausrufezeichen) hört man gern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ DJ Doena: Naja, es ist ja nicht so, dass alle Publikationen alle Artikel irgendwo abschreiben. Das Kerngeschäft ist immer noch der &#8220;richtige&#8221; Journalismus. Und die Werbeblättchen, die meist irgendwo ausliegen, unterscheiden sich dann doch noch deutlich von den Zeitungen. Ein gutes Zeichen ist stets, wenn bei einem Artikel ein Autorencredit zu finden ist.</p>
<p>Was ich in meinem Post, der sich erst beim Schreiben in diese Richtung entwickelt hat, diesbezüglich kritisiere, ist, dass viele Publikationen gerade im Filmjournalismus vorsichtig dorthin bugsiert werden (sollen), gar nicht oder positiv zu berichten. So gab es zum Beispiel keine mir bekannte Pressevorführung von <i>Isch kandidiere!</i>, ein Kollege sagte gar, dass er noch nie von einer PV eines Kerkeling-Films gehört habe. Der Grund ist unbekannt, aber der Filmverleih hat das volle Recht, sich so zu verhalten.</p>
<p>Ein Film ist ein Produkt, und der Hersteller allein darf entscheiden, ob, wann und wie das Produkt der Presse vorgestellt wird. Er darf auch die Werbetrommel rühren und sein Produkt selbst über den grünen Klee loben, den Säbelrasseln gehört dazu (<a href="http://www.istammtisch.de/?p=1547" rel="nofollow">Beispiel Apple</a>). Doch er sollte die Presse nicht zu beeinflussen versuchen, das mögen wir ganz und gar nicht. (Und doch gibt es in meiner Vergangenheit einige Auftraggeber, die klargestellt haben, dass sämtliche Besprechungen positiv zu sein haben.) Die Grenzen zwischen Journalismus und PR sind nur grob abgesteckt, mit einer Menge Scharmützeln versuchen nun beide Seiten, möglichst viel Land zu nehmen. Das ist zwar nicht Thema dieses Blogeintrages, aber dafür zum Beispiel sehr wohl <a href="http://www.filmjournalisten.de/2009/02/08/das-presserecht-ein-anspruch-auf-auskunft-geht-das-auch-fur-den-filmjournalismus/" rel="nofollow">dieses Eintrags</a>.</p>
<p>@jw: Danke, das (vor dem Ausrufezeichen) hört man gern!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jw</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/09/17/uber-umfragen/comment-page-1/#comment-5387</link>
		<dc:creator>jw</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 13:35:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.filmjournalisten.de/?p=2777#comment-5387</guid>
		<description>Klasse! Und so traurig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klasse! Und so traurig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DJ Doena</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/09/17/uber-umfragen/comment-page-1/#comment-5382</link>
		<dc:creator>DJ Doena</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 08:53:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.filmjournalisten.de/?p=2777#comment-5382</guid>
		<description>Bezüglich Punkt 3)

Wenn ich solche Formulierungen wie das aus dem Presseheft vor mir habe, dann ist mir eigentlich sofort klar, dass dies derselbe Autor geschrieben hat, der auch für die kostenlosen Werbeblättchen im Kino schreibt, in dem es noch nie einem mittelmäßigen Film gegeben hat, von schlechten gar nicht zu reden.

Wenn sowas dann 1:1 in eine Tageszeitung kommt, weil die Redakteure keine Zeit haben, wozu soll ich mir dann besagte Zeitung noch kaufen? Ich muss ja davon ausgehen, dass viele andere Beiträge dann auch nur gecopyundpastet sind.

Damit schießen die sich letztendlich nur selbst ins Knie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bezüglich Punkt 3)</p>
<p>Wenn ich solche Formulierungen wie das aus dem Presseheft vor mir habe, dann ist mir eigentlich sofort klar, dass dies derselbe Autor geschrieben hat, der auch für die kostenlosen Werbeblättchen im Kino schreibt, in dem es noch nie einem mittelmäßigen Film gegeben hat, von schlechten gar nicht zu reden.</p>
<p>Wenn sowas dann 1:1 in eine Tageszeitung kommt, weil die Redakteure keine Zeit haben, wozu soll ich mir dann besagte Zeitung noch kaufen? Ich muss ja davon ausgehen, dass viele andere Beiträge dann auch nur gecopyundpastet sind.</p>
<p>Damit schießen die sich letztendlich nur selbst ins Knie.</p>
]]></content:encoded>
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