Trotz aller 3D-Animation und sonstiger Computertricks kann die althergebrachte Stop Motion-Animation immer noch Bäume ausreißen (Wallace und Gromit lassen grüßen)! Und von Wes Anderson ist er auch noch! Empfehlung: Auf YT in HD gucken!
Bereits im 57. Jahr laufen ab heute wieder die Filmkunstwochen München. Ins Leben gerufen, um das Sommerloch mit Filmklassikern zu füllen, hat sich die Reihe weiterentwickelt und zeigt nun sogar Wunschfilme (was der Betreiber vom Aeroport FJS Schwabing und ich übrigens schon vor ein paar Jahren einmal für einige Aufführungen aufgezogen haben).
Im Gegensatz zu einem Filmfest muss man sich aber nicht eine ganze Woche oder mehr freinehmen, um die Filme genießen zu können. Nein, die Filme laufen in lockerem Verbund über mehrere Wochen, dieses Jahr bis zum 26. August. Das Programm ist bunt gemischt, zwischen No Country for Old Men und dem umwerfenden Manche mögen’s heiß ist viel geboten. Die teilnehmenden Kinos liegen, bis auf das Kino Gräfelfing (wo man mit der S-Bahn aber bequem hinkommt), schön zentral. Statt einer Videosession kann man sich also die Klassiker in richtiger Kinoatmosphäre anschauen. Also: Viel Spaß!
Tobey Maguire klöppelt an einer Oscar-Nominierung. Diesem Eindruck kann man leicht erliegen, wenn man sich den Trailer zu Jim Sheridans neuem Film Brothers anschaut. Neben Maguire spielen Jake Gyllenhaal und Nathalie Portman die Hauptrollen in dem Drama um eine tragische Dreiecksbeziehung. Aber bevor ich lange plappere, seht selbst:
Nachdem Maguire seine Auszeichnungshistorie im 2008er Cameo-Auftritt in “Tropic Thunder” köstlich selbst auf die Schippe nahm, sieht es aus, als habe er diesmal die Ärmel hochgekrempelt um dem “MTV Movie Award for Best Kiss in a Motion Picture” vielleicht in naher Zukunft eine der beliebten Goldstatuetten folgen zu lassen. Wer weiß. Wenn es so kommt, erinnert euch, wo ihr es als Erstes gelesen habt. Wenn nicht, vergesst diesen Post…
Ja, das gibt’s noch. Auf dem morgendlichen Rundflug durch meine subversiven Informationsquellen fiel mir vor ein paar Minuten die Kinnlade auf den Schreibtisch. Erster Grund: Familienministerin und enfant terriblé der Internetzensur Ursula von der Leyen soll in einem Interview mit dem MDR-Jugendsender Sputnik vom 9. Juli 2009 behauptet haben, Indien ahnde Kinderpornographie nicht. Und das war nicht das erste Mal. Oha. Doch damit nicht genug.
Die Freude, dass Futuramafortgesetzt werden soll, war groß. Leider läuft offenbar nicht alles so, wie es sollte, denn es werden neue Stimmen gesucht. Dabei ist Futurama nur durch die Stimmtalente der ursprünglichen Besetzung so charmant. Keine Chance, einen Professor Farnsworth mit völlig neu intoniertem “Good news, everyone!” kann ich mir einfach nicht vorstellen. Hoffentlich ist das nur eine Taktik der Produzenten, die Gagenforderungen der ursprünglichen Besetzung zu drücken. Die Nachricht geistert nun ja schon einige Tage durchs Netz. Hoffen wir!
Leider hab ich den Blogpost mit der offiziellen Ankündigung und der Adresse des Verantwortlichen (Petition?) verschmissen. Wenn die einer findet, nur immer her damit.Und hier ist er schon. Danke an mich selbst und ein bißchen Google!
Nachtrag vom 2.8.: Problem gelöst, die alten Sprecher bleiben uns erhalten! Puh!
Die Redaktion der Titanic hat sich mit Moses Wolff zusammengetan und veröffentlicht nun regelmäßig dessen geniale Videos vom Wildbach-Toni. Der Wildbach-Toni ist ein bayerisches Original, zuhause in den Bergen auf eisigen Höhen. Oft trifft man ihn allerdings auch beim Schlemmerwirt an, und so zieht es den Toni bisweilen auch vor die Kamera, wo der eiserne Kerl mit dem weichen Kern von seinem harten Leben in den Bergen berichtet.
In der aktuellen Ausgabe wettert der Toni gegen den geplanten Bau einer Berg-Disco auf der Moosröserl-Alm. Dieses Video fand ich dermaßen treffsicher in Sachen Gesellschaftskritik, dass ich es Euch nicht vorenthalten möchte. Auf jeden Fall lohnt es sich auch, die restlichen Videos vom Wildbach-Toni im Channel der Titanic anzugucken. Auch Nicht-Bayern sollten keine Verständnisprobleme haben, denke ich.
Zu Ehren der Berge (wo ich heute war) und als kleinen Beitrag gegen die scheinbar unersättliche Habgier der Banker und Investoren also hier, ganz in meinem Sinne, Wildbach-Tonis Ansichten zum Thema Großinvestition und Bauvorhaben:
Ich schreibe nicht so oft hier, wie ich gerne würde. Doch in den letzten Monaten hat sich mein Online-Leben stark verändernt: Mit Twitter kann man alle möglichen Kleinigkeiten ohne großes Aufhebens sofort bloggen, microblogging heißt das. Ich nutze Twitter mittlerweile sehr intensiv.
Außerdem habe ich seit rund zwei Wochen ein iPhone. Es ist unglaublich, wie sehr das kleine Gerät mein Leben beeinflusst hat. Allein die Tatsache, dass man in der Früh nicht mehr seinen Computer einschalten muss, um vor Verlassen des Hauses noch schnell die Mails zu kontrollieren! Praktisch überall ist man so gut vernetzt wie zuhause vor dem “Zentralrechner”, und das, wenn gewünscht, den ganzen Tag. Solange man sich bewusst ist, dass man nicht kommunizieren muss, sondern nur kann, wenn man eben möchte, ist das absolut genial. Und mit dem iPhone kann man natürlich auch twittern. Ich kenne kein anderes Gerät, dass die Bezeichnung “Handy” überhaupt noch verdient.
Nichtsdestotrotz werde ich hier natürlich auch weiterhin bloggen. So wie meine vier derzeit stummen Coblogger (hint, hint). Ich muss mich allerdings erst in mein neues Online-Dasein eingewöhnen. Bis dahin könnt Ihr Euch mit mir wundern, wieso In the Loop hier noch keinen Verleih zu haben scheint.
Anlässlich einiger aggressiver Kommentare zu dessen Transformers 2-Kritik hat Roger Ebert ein paar grundsätzliche und besonders wohl gewählte Worte zum Thema Filmkritik im Allgemeinen geäußert. Ich finde den Artikel gerade wegen der oft so zwiegespaltenen Meinung zu Transformers 2 sehr gelungen. Das schöne am Text ist jedoch, dass Ebert mit einfachen Argumenten erklärt, was die Aufgabe der Journalisten ist. Und nichts anderes.