<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Watchmen</title>
	<atom:link href="http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/</link>
	<description>Go ahead, make my day.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 09:25:07 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Some_Guy</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2528</link>
		<dc:creator>Some_Guy</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 15:14:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2528</guid>
		<description>Danke für diesen Beitrag, Julian. Ich hab mit Superheldencomics auch nichts am Hut und hab den Film genau wie du mit eher negativen Gefühlen verlassen. Und Danke an andy77 für seine Erklärungen, dank derer ich den Film jetzt auch besser verstehe.

Meine Hauptkritik am Film ist aber eine andere: Mir gefallen die Figuren nicht. Ok, das mag ja sogar beabsichtigt sein, denn man will ja mit aller Gewalt den Superheldenmythos demontieren. Aber wieso eigentlich? Mir gehen Superhelden am Allerwertesten vorbei und dass das Konsumieren von Superman-Comics oder Spiderman-Filmen irgendeine wichtige kulturelle Rolle spielt, halte ich sogar für die USA für ausgeschlossen.
Und wenn man schon unbedingt einen &quot;Abgesang&quot; auf den Superheldenmythos schaffen will, wieso erdenkt man dann all die lächerlichen und psychologisch unglaubwürdigen Karikaturen? Dr. Manhattan z.B. soll ja angeblich in höheren Sphären weilen und ist zwischenzeitlich so genervt von den Menschen, dass er auf den Mars flüchtet. Wieso macht der dann in Vietnam die Drecksarbeit für die US-Regierung? Das ist in sich widersprüchlich. 
Ebenso die Figur des Comedian. Erst ist er der beinharte und grausame Zyniker, dann erschüttert ihn ein Traum vom nahen Weltende dermassen, dass er anfängt zu weinen wie ein Baby. Muss man das verstehen? Ich versteh es nicht und der Film war mir da leider auch keine Hilfe.
Und so Figuren wie Nite Owl und Silk Spectre Nr. 2 bleiben geradezu lächerlich blass und uninteressant. Wie bitteschön soll denn durch solche Witzfiguren der Superheldenmythos, der von so coolen Helden wie Batman oder dem unglaublichen Hulk lebt, durch die Auseinandersetzung mit so einer Truppe wie der in diesem Film gezeigten demontiert werden? Ich sehe da leider keine Chance dafür.

Überhaupt ist die Erklärung für die albernen Kostüme der Helden ein schlechter Witz, der wohl die Leser/Zuschauer für dumm verkaufen soll. Erst haben sich die Verbrecher maskiert, später die Polizisten? Und zwar, weil sie der Verbrechen nicht mehr Herr wurden und somit nach Dienstschluss zur Selbstjustiz übergingen? LOL!
Das ist albern! Und zwar einfach deshalb, weil kein Verbrecher alberne Kostüme trägt (bis auf evtl. Clownsmasken bei Banküberfällen usw.) und auch Selbstjustiz übende Polizisten das NIEMALS täten. Wenn, dann würden die einfache schwarze Masken tragen wie heute schon die Mitglieder der GSG9, die ja auch nicht erkannt werden wollen.
Da sass ich also im Kino und hab nicht ansatzweise verstanden, wieso diese Knallchargen sich unbedingt wie Knallchargen kostümieren wollen.
Und dieses Unverständnis in Verbindung mit den imo in sich selbst nicht konsistenten Charakteren, die wie es scheint nur mit Gewalt auf Lächerlichkeit bzw. Nichtsnutzigkeit getrimmt sind (und das offenbar schon im Comic, wenn ich die Besprechungen dazu richtig interpretiere), macht es mir leider unmöglich zu erkennen, wie dieses Machwerk jetzt genau dazu geeignet sein soll, den Superheldenmythos zu zerstören. Denn im Vergleich zu den Witzfiguren in diesem Film wirkt selbst Spiderman seriös und das will was heissen!
Dieser Film erreicht also genau das Gegenteil, er schafft eine unrealistisch verkommene und zynische Welt, dazu unsympathische und unglaubwürdige Superhelden mit ebenso unglaubwürdiger Erklärung für die Kostüme und demontiert diese &quot;Helden&quot; dann. Aber da sie so albern wirken und die Welt von Watchmen so trist und unrettbar verloren, strahlen im Vergleich dazu all die eigentlich lächerlichen und kindischen anderen Superheldenfilme/-comics in ganz neuem Glanz. ich würd mal sagen, der Schuss ging nach hinten los. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Beitrag, Julian. Ich hab mit Superheldencomics auch nichts am Hut und hab den Film genau wie du mit eher negativen Gefühlen verlassen. Und Danke an andy77 für seine Erklärungen, dank derer ich den Film jetzt auch besser verstehe.</p>
<p>Meine Hauptkritik am Film ist aber eine andere: Mir gefallen die Figuren nicht. Ok, das mag ja sogar beabsichtigt sein, denn man will ja mit aller Gewalt den Superheldenmythos demontieren. Aber wieso eigentlich? Mir gehen Superhelden am Allerwertesten vorbei und dass das Konsumieren von Superman-Comics oder Spiderman-Filmen irgendeine wichtige kulturelle Rolle spielt, halte ich sogar für die USA für ausgeschlossen.<br />
Und wenn man schon unbedingt einen &#8220;Abgesang&#8221; auf den Superheldenmythos schaffen will, wieso erdenkt man dann all die lächerlichen und psychologisch unglaubwürdigen Karikaturen? Dr. Manhattan z.B. soll ja angeblich in höheren Sphären weilen und ist zwischenzeitlich so genervt von den Menschen, dass er auf den Mars flüchtet. Wieso macht der dann in Vietnam die Drecksarbeit für die US-Regierung? Das ist in sich widersprüchlich.<br />
Ebenso die Figur des Comedian. Erst ist er der beinharte und grausame Zyniker, dann erschüttert ihn ein Traum vom nahen Weltende dermassen, dass er anfängt zu weinen wie ein Baby. Muss man das verstehen? Ich versteh es nicht und der Film war mir da leider auch keine Hilfe.<br />
Und so Figuren wie Nite Owl und Silk Spectre Nr. 2 bleiben geradezu lächerlich blass und uninteressant. Wie bitteschön soll denn durch solche Witzfiguren der Superheldenmythos, der von so coolen Helden wie Batman oder dem unglaublichen Hulk lebt, durch die Auseinandersetzung mit so einer Truppe wie der in diesem Film gezeigten demontiert werden? Ich sehe da leider keine Chance dafür.</p>
<p>Überhaupt ist die Erklärung für die albernen Kostüme der Helden ein schlechter Witz, der wohl die Leser/Zuschauer für dumm verkaufen soll. Erst haben sich die Verbrecher maskiert, später die Polizisten? Und zwar, weil sie der Verbrechen nicht mehr Herr wurden und somit nach Dienstschluss zur Selbstjustiz übergingen? LOL!<br />
Das ist albern! Und zwar einfach deshalb, weil kein Verbrecher alberne Kostüme trägt (bis auf evtl. Clownsmasken bei Banküberfällen usw.) und auch Selbstjustiz übende Polizisten das NIEMALS täten. Wenn, dann würden die einfache schwarze Masken tragen wie heute schon die Mitglieder der GSG9, die ja auch nicht erkannt werden wollen.<br />
Da sass ich also im Kino und hab nicht ansatzweise verstanden, wieso diese Knallchargen sich unbedingt wie Knallchargen kostümieren wollen.<br />
Und dieses Unverständnis in Verbindung mit den imo in sich selbst nicht konsistenten Charakteren, die wie es scheint nur mit Gewalt auf Lächerlichkeit bzw. Nichtsnutzigkeit getrimmt sind (und das offenbar schon im Comic, wenn ich die Besprechungen dazu richtig interpretiere), macht es mir leider unmöglich zu erkennen, wie dieses Machwerk jetzt genau dazu geeignet sein soll, den Superheldenmythos zu zerstören. Denn im Vergleich zu den Witzfiguren in diesem Film wirkt selbst Spiderman seriös und das will was heissen!<br />
Dieser Film erreicht also genau das Gegenteil, er schafft eine unrealistisch verkommene und zynische Welt, dazu unsympathische und unglaubwürdige Superhelden mit ebenso unglaubwürdiger Erklärung für die Kostüme und demontiert diese &#8220;Helden&#8221; dann. Aber da sie so albern wirken und die Welt von Watchmen so trist und unrettbar verloren, strahlen im Vergleich dazu all die eigentlich lächerlichen und kindischen anderen Superheldenfilme/-comics in ganz neuem Glanz. ich würd mal sagen, der Schuss ging nach hinten los. <img src='http://www.filmjournalisten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2388</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 21:19:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2388</guid>
		<description>Aiaiai, da sind mir ein paar Tipp- und Satzbaufehler aufgrund von Selbstkorrekturen unterlaufen. Sorry dafür.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aiaiai, da sind mir ein paar Tipp- und Satzbaufehler aufgrund von Selbstkorrekturen unterlaufen. Sorry dafür.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2387</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 21:19:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2387</guid>
		<description>Ich habe die Graphic Novel nie gelesen, aber mir hat sich (nun gut, habe bisher leider nur die synchronisierte Fassung gesehen) sofort erschlossen, worum es geht. Dass im Prinzip jeder Handlungsstrang, jeder Charakter ad absurdum geführt wird, das ist doch offensichtlich.

Glorifiziert wird niemand. Der Pimmelschlumpf säuselt irgendeinen Mistkack von Raum und Zeit vor sich hin, kümmert sich einen Scheiß um die Menshheit, weil seine Alte sagt, sie sei unbefriedigt.
Der Comedian ist ein rücksichtsloses Arschloch, dessen mit seiner Aussage, dass der American Dream wahr geworden wäre, nachdem er ein paar offensichtlich linksgerichtete Demonstranten niedergemetzelt hat, keine Fragen offen lässt.
Das Wischi-Waschi-Liberal-Filmpärchen aus Silk Spectre II und Night Owl, das zwar in Kampfszenen so vor Coolness strotzt, aber im realen Leben dann doch zu sehr auf die gutbürgerliche Schiene aufspringen.
Der homoerotisch angehauchte Superintelektuelle, der mit seinem uuuunglaublich ausgefuchsten Plan erstmal der Öllobby ins Gesicht scheißt, was man noch genüsslich mit ansieht, aber dann seinen dämonischen Plan offenbart - der aber alles andere als gutgeheißen wird.
Und schließlich Rorschach, der fiese Psychopath, die, wenn man so will, Identifikationsfigur des Films, der über Leichen geht, der aber am Ende gar Märtyrer für seine Ideale ist.

Bis auf Rorschach strotzt die Combo nur so vor unausgeprägten Moralvorstellungen und vielen Seitenhieben auf etablierte Solche, ob sie nun liberalen, konservativen oder linksgerichteten Tenor haben. Keiner von ihnen soll sympathisch sein. Allein, dass sich die Welt nur aufgrund der Existenz eines Feindbildes (Dr. Manhattan) miteinander versöhnt...

Ich will dem Film und mithin der Comicvorlage nicht unterstellen, dass er eine definitive Aussage vermitteln will. Aber er wirft Fragen auf und unterhält gleichzeitig, ist handwerklich (mal abgesehen von der CGI) sehr gut gemacht und ist mir in keiner Sekunde langweilig geworden.

Er ist mit Sicherheit kein typischer Superheldenfilm, mehr ein Abgesang auf Superhelden, selbsternannte wie &quot;echte&quot;.

Somit sollte er dem Autor der Nichtkritik vielleicht besser gefallen als jegliche andere Superhelden-Comicverfilmung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Graphic Novel nie gelesen, aber mir hat sich (nun gut, habe bisher leider nur die synchronisierte Fassung gesehen) sofort erschlossen, worum es geht. Dass im Prinzip jeder Handlungsstrang, jeder Charakter ad absurdum geführt wird, das ist doch offensichtlich.</p>
<p>Glorifiziert wird niemand. Der Pimmelschlumpf säuselt irgendeinen Mistkack von Raum und Zeit vor sich hin, kümmert sich einen Scheiß um die Menshheit, weil seine Alte sagt, sie sei unbefriedigt.<br />
Der Comedian ist ein rücksichtsloses Arschloch, dessen mit seiner Aussage, dass der American Dream wahr geworden wäre, nachdem er ein paar offensichtlich linksgerichtete Demonstranten niedergemetzelt hat, keine Fragen offen lässt.<br />
Das Wischi-Waschi-Liberal-Filmpärchen aus Silk Spectre II und Night Owl, das zwar in Kampfszenen so vor Coolness strotzt, aber im realen Leben dann doch zu sehr auf die gutbürgerliche Schiene aufspringen.<br />
Der homoerotisch angehauchte Superintelektuelle, der mit seinem uuuunglaublich ausgefuchsten Plan erstmal der Öllobby ins Gesicht scheißt, was man noch genüsslich mit ansieht, aber dann seinen dämonischen Plan offenbart &#8211; der aber alles andere als gutgeheißen wird.<br />
Und schließlich Rorschach, der fiese Psychopath, die, wenn man so will, Identifikationsfigur des Films, der über Leichen geht, der aber am Ende gar Märtyrer für seine Ideale ist.</p>
<p>Bis auf Rorschach strotzt die Combo nur so vor unausgeprägten Moralvorstellungen und vielen Seitenhieben auf etablierte Solche, ob sie nun liberalen, konservativen oder linksgerichteten Tenor haben. Keiner von ihnen soll sympathisch sein. Allein, dass sich die Welt nur aufgrund der Existenz eines Feindbildes (Dr. Manhattan) miteinander versöhnt&#8230;</p>
<p>Ich will dem Film und mithin der Comicvorlage nicht unterstellen, dass er eine definitive Aussage vermitteln will. Aber er wirft Fragen auf und unterhält gleichzeitig, ist handwerklich (mal abgesehen von der CGI) sehr gut gemacht und ist mir in keiner Sekunde langweilig geworden.</p>
<p>Er ist mit Sicherheit kein typischer Superheldenfilm, mehr ein Abgesang auf Superhelden, selbsternannte wie &#8220;echte&#8221;.</p>
<p>Somit sollte er dem Autor der Nichtkritik vielleicht besser gefallen als jegliche andere Superhelden-Comicverfilmung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: meistermochi</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2380</link>
		<dc:creator>meistermochi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 10:40:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2380</guid>
		<description>also da scheitert der film meiner meinung nach: rorschach viel zu sympathisch, selbst der comedian! und die kostüme (siehe rorschach) viel zu cool.

unterhaltung ohne haltung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also da scheitert der film meiner meinung nach: rorschach viel zu sympathisch, selbst der comedian! und die kostüme (siehe rorschach) viel zu cool.</p>
<p>unterhaltung ohne haltung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dunkeltron</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2379</link>
		<dc:creator>Dunkeltron</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 10:34:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2379</guid>
		<description>Bin in etwa in Deinem Alter und lese auch keine Graphic Novels. Von daher habe ich ähnliche Voraussetzungen für den Film mitgebracht.

Dass Du die Kritik und die Dekonstruktion des Superheldentums nicht erkennst, wundert mich. Die Superhelden sind allesamt peinlich oder unangenehm dargestellt, ihr Äußeres sieht albern aus. Mir scheint der Comic eine Antwort auf die Superhelden-Comics zu sein.

Nach allem, was ich vom Comic selbst gehört habe, ist jetzt zwar die Umsetzung (also konkret die Regie) sehr schwach geraten; aber die Story und die Charaktere finde ich interessant. Und es ist wirklich kein Charakter in dem Film (und wohl auch im Comic), der einem wirklich sympatisch werden könnte.

Aus dem Film hätte was werden können, wenn er nicht eine Kopie des Comics wäre, sondern vielmehr eine Antwort auf Superhelden-Filme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin in etwa in Deinem Alter und lese auch keine Graphic Novels. Von daher habe ich ähnliche Voraussetzungen für den Film mitgebracht.</p>
<p>Dass Du die Kritik und die Dekonstruktion des Superheldentums nicht erkennst, wundert mich. Die Superhelden sind allesamt peinlich oder unangenehm dargestellt, ihr Äußeres sieht albern aus. Mir scheint der Comic eine Antwort auf die Superhelden-Comics zu sein.</p>
<p>Nach allem, was ich vom Comic selbst gehört habe, ist jetzt zwar die Umsetzung (also konkret die Regie) sehr schwach geraten; aber die Story und die Charaktere finde ich interessant. Und es ist wirklich kein Charakter in dem Film (und wohl auch im Comic), der einem wirklich sympatisch werden könnte.</p>
<p>Aus dem Film hätte was werden können, wenn er nicht eine Kopie des Comics wäre, sondern vielmehr eine Antwort auf Superhelden-Filme.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2375</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 21:18:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2375</guid>
		<description>Würde ich so nicht pauschal sagen. MIr ist jedenfalls klar geworden, dass ich jedoch definitiv nicht zur Zielgruppe gehöre, was mich bei meinem Alter von 35 doch ein wenig wundert. Bin gespannt, was die anderen sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Würde ich so nicht pauschal sagen. MIr ist jedenfalls klar geworden, dass ich jedoch definitiv nicht zur Zielgruppe gehöre, was mich bei meinem Alter von 35 doch ein wenig wundert. Bin gespannt, was die anderen sagen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: meistermochi</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2374</link>
		<dc:creator>meistermochi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 21:03:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2374</guid>
		<description>also ist der film de facto misslungen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also ist der film de facto misslungen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Abspannsitzenbleiber</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2370</link>
		<dc:creator>Abspannsitzenbleiber</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 11:02:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2370</guid>
		<description>Manniac hat recht, die Moral der Helden wird in &quot;Watchmen&quot; eher verurteilt als begrüßt. Ich kann aber verstehen, dass das bei Julian anders angekommen ist. Denn Snyder kann sich nicht entscheiden, ob er die Watchmen-Figuren jetzt als verkommene Arschlöcher darstellen soll (wie es im Comic auch ganz klar der Fall ist) oder ob er sie nicht doch durch coole Posen, stylishe Schnitte und über-ästhetisierte Action zu &quot;guten&quot; Helden machen soll. Eine ganz große Schwäche der Verfilmung. Der Comic ist pure Superhelden-Dekonstruktion, der Film geht den Weg der Dekonstruktion nur halbherzig.

Viel schlimmer fand ich persönlich die Moral einer anderen Comicverfilmung, nämllich &quot;Wanted&quot;. Hier heißt es auch &quot;Töte einen, rette tausende&quot;, aber das wird überhaupt nicht hinterfragt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manniac hat recht, die Moral der Helden wird in &#8220;Watchmen&#8221; eher verurteilt als begrüßt. Ich kann aber verstehen, dass das bei Julian anders angekommen ist. Denn Snyder kann sich nicht entscheiden, ob er die Watchmen-Figuren jetzt als verkommene Arschlöcher darstellen soll (wie es im Comic auch ganz klar der Fall ist) oder ob er sie nicht doch durch coole Posen, stylishe Schnitte und über-ästhetisierte Action zu &#8220;guten&#8221; Helden machen soll. Eine ganz große Schwäche der Verfilmung. Der Comic ist pure Superhelden-Dekonstruktion, der Film geht den Weg der Dekonstruktion nur halbherzig.</p>
<p>Viel schlimmer fand ich persönlich die Moral einer anderen Comicverfilmung, nämllich &#8220;Wanted&#8221;. Hier heißt es auch &#8220;Töte einen, rette tausende&#8221;, aber das wird überhaupt nicht hinterfragt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manniac</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2368</link>
		<dc:creator>Manniac</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 21:45:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2368</guid>
		<description>Ich glaube, dass Du die Aussage des Films etwas missverstanden hast. Er sagt ja nicht, dass die &quot;Superhelden&quot;-Moral, Millionen zu Töten, um Milliarden zu retten, so richtig ist, sondern vielmehr, dass wir Menschen ohne Superhelden besser dran wären. In Deiner Besprechung verwechselst Du also die Moral der Helden mit der Moral des Films.
Die Helden selbst sind allesamt korrupt, widerliche Arschlöcher, alle inklusive Dr. Riesenschniedel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass Du die Aussage des Films etwas missverstanden hast. Er sagt ja nicht, dass die &#8220;Superhelden&#8221;-Moral, Millionen zu Töten, um Milliarden zu retten, so richtig ist, sondern vielmehr, dass wir Menschen ohne Superhelden besser dran wären. In Deiner Besprechung verwechselst Du also die Moral der Helden mit der Moral des Films.<br />
Die Helden selbst sind allesamt korrupt, widerliche Arschlöcher, alle inklusive Dr. Riesenschniedel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Filmhass</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2009/03/01/watchmen/comment-page-1/#comment-2364</link>
		<dc:creator>Filmhass</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 18:11:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://filmjournalisten.de:9017/?p=2129#comment-2364</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Who watches the Watchmen...&lt;/strong&gt;

  Es heißt es sei schwer aus einem schlechten Drehbuch einen guten Film zu machen, aber einfach aus einem guten Drehbuch einen schlechten Film. Die gute Nachricht ist, dass es Regisseur Zack Snyder nicht geschafft hat aus der intelligenten Comicvorlag...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Who watches the Watchmen&#8230;</strong></p>
<p>  Es heißt es sei schwer aus einem schlechten Drehbuch einen guten Film zu machen, aber einfach aus einem guten Drehbuch einen schlechten Film. Die gute Nachricht ist, dass es Regisseur Zack Snyder nicht geschafft hat aus der intelligenten Comicvorlag&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

