Nur noch am heutigen 17. Februar kann die Petition zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens auf der Webseite des Bundestages gezeichnet werden. Mit derzeit über 47.000 Stimmen ist sie die mit großem Abstand am stärksten unterstützte Petition seit Einführung der Registrierungspflicht. (hier eine Grafik, ohne Garantie)
Wer sich näher informieren möchte, hier bitte – jetzt aber pronto!
Die Simpsons haben ein neues Intro (und einen neuen Fernseher) spendiert bekommen, da die Folgen nun in HD gezeichnet werden. Hier das gute Stück (nicht in HD):
Wieder einmal leite ich einen Beitrag mit den Worten ein, dass es sich eigentlich nicht um geeigneten Content für dieses Blog handelt, doch der Werbefilm der Firma Fleggaard ist dermaßen süß, dass ich nicht anders kann. Auf der Webseite des dänischen Elektrodiscounters gibt es übrigens noch einige andere, nicht unbedingt jugendfreie Werbefilme. Die sind zwar tendenziell ein wenig frauenfeindlich, aber wer am Valentinstag Single ist und den Abend (Samstag noch dazu) vor dem Computer zu verbringen gezwungen ist, der darf sowas. Nennen wir es also ein gutes Lehrstück für destillierte Dramaturgie und Method Acting am Beispiel von Werbefilmen.
PS: Ich plane einen Fun-Blog, denn ich stoße auf dermaßen viel Interessantes, Spaßiges und Nettes im Netz, dass ich das für eine gute Sammelidee halte. Er sollte nicht komplett anspruchslos sein und braucht noch einen Namen. Ideen?
PPS: Am besten finde ich diesen Blick der dämmernden Erkenntnis des Golfers, der die Fahne hält. Auf diesen Moment hat er sicherlich sein Leben lang gewartet…
Da hat sich die Presse nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert: Jemand von BILDblog hat den wirklich ungewöhnlich langen Namen des neuen Wirtschaftsministers leicht verändert. Der neue – verfälschte – Name wurde von ungeprüft von einigen großen Medien übernommen. Deren verfälschte Berichterstattung wiederum führte dazu, dass der verfälschte Eintrag bei Wikipedia nicht sofort wieder berichtigt werden konnte – denn es gab ja eine vertrauenswürdige journalistische Quelle, auf der dieser – falsche – Name genannt war.
Im Filmjournalismus sind solche Fehler natürlich nicht so schlimm (wer hat in seiner Jugend nicht mal Steve Martin mit Leslie Nielsen verwechselt?), doch bei politischen Themen ist das schon etwas anderes. Auf jeden Fall: Coole Aktion!
Als Mitglied des Journalisten(dach)verbandes DJV erhalte ich auch die Fachzeitschrift Journalist. In der Ausgabe 2/2009 beschreibt Timo Rieg in seinem Artikel Bilder nach Art des Hauses das Dilemma der Journalisten, die nur gegenüber Behörden Auskunftsrechte haben, nicht aber gegenüber Unternehmen.
Als roten Faden für seinen Artikel wählte Rieg die Arbeit der Fotografen: Meist dürfen diese nur nach dem Akzeptieren journalistisch stark einengender Verträge auf Konzerten u.ä. Veranstaltungen fotografieren, müssen sich einzelne Motive vor Veröffentlichung von den Veranstaltern schriftlich absegnen lassen und haben nicht die Möglichkeit, das Material an zusätzliche, vorab nicht genannte Kunden weiterzuverkaufen.
Dies ähnelt meines Erachtens stark der Situation von Filmkritikern: Wir müssen zwar keine Verträge unterschreiben, um Kritiken zu veröffentlichen (zumindest in denallermeistenFällen), auch dürfen wir unsere Texte völlig frei formulieren. Doch welcher Journalist zu welchem Film geladen wird, um überhaupt darüber schreiben zu können, wird allein von Seiten des Veranstalters bestimmt.
Wenn er nur noch 12 GB auf der 500 GB-Festplatte frei hat, fängt auch ein Mac an zu stottern. Also habe ich mal eben großreinegemacht. Ich schulde meiner Cousine und einem Freund noch je ein Hochzeitsvideo, diese beiden unfertigen Projekte sind die größten einzelnen Speicherplatzfresser bei mir. Drumherum gab es noch jede Menge anderer riesiger Files, die ich gerade en gros weggeschmissen habe. Und nun sind die Mails dran.
Kennt Ihr das Inbox Zero-Prinzip? Im Grunde bedeutet das, dass man die Zahl der Mails in seiner Inbox durch Erledigung ständig auf Null hält. Tja, hat nicht so ganz geklappt: Eine einzige Mail von Anfagn 2008 erforderte eine ausführlichere Antwort, was ich aufgeschoben habe. Und an dieser Mail haben sich dann in Folge, wie bei Treibgut, über 1300 weitere Mails aufgestaut. Tja, nun lösche ich gerade rigoros alles, was ansatzweise wegkann, und dabei bin ich wieder auf Torsten Dewis nettes Foto gestoßen, das er mir am 14. April geschickt hat. Der Text: “Falls aus (Firmenname in Umfirmierung) nichts wird … anbei ein Bild der möglichen Alternative aus Stellenbosch in Südafrika.”
Keine schlechte Idee! Aber noch ist aus (Firmenname in Umfirmierung) nicht “nichts” geworden, auch wenn ich bei meiner einzigen Gründung bisher ungefähr alles suboptimal angepackt habe (inklusive dieses öffentlichen Eingeständnisses). Man lernt eben nie aus. Dennoch hier schonmal ein Vorgeschmack afu das Café, das ich aufmachen werde, wenn (Firmenname in Umfirmierung) genug Geld für ein zweites Projekt abwirft… Wenn auch wohl nicht in Stellenbosch. Torsten, danke!
Es ist mal ein erfrischender Unterschied, wenn man merkt, dass auch in Hollywood nur Menschen arbeiten.
In Interviews erzählen allen Befragten praktisch immer nur, dass das gesamte Team ein Herz und eine Seele war, alles himmlisch, der beste Dreh überhaupt und bla bla bla. Das ist natürlich nur Promogesabber, aber fällt dennoch noch unter Journalismus: Denn der Befragte kann ja auf die Fragen antworten, was er will. Und Probleme werden ja erst durch die reißerische Presse zu Skandalen gemacht, daher ist es nur gut, dass die Stars und Sternchen sich zu gewissen Themen nicht äußern.
Nun gibt es (schon eine Weile) diesen Ausrutscher von Christian Bale, dem beim Dreh von Terminator Salvation wohl der Kamerachef (DoP) / Kameramann ins Bild gelatscht ist. Das kann passieren, die Szene ist natürlich dahin, also muss neu gedreht werden. Und wenn man eh schon einen stressigen Tag hat, regt man sich halt auf.
Hier das Tondokument. Ich bin froh, dass Bale sich so aufregt, denn das zeigt, wie schon eingangs bemerkt, dass beim Film auch nur Menschen arbeiten. Und es ist definitiv weder ein Skandal, noch eine Nachricht, sondern einfach nur ein paar Minuten aus dem Leben meherer Kollegen in einer besonders stressigen Situation. Kein Problem.
PS: Die Bilder, die dem Sound unterlegt wurden, zeigen Bilder von Christian Bale, der wohl als verrückt hingestellt werden soll. Keine gute Assoziation, denke ich.
PPS: Natürlich gibt es bereits eine Menge Fan Fiction zum Thema, vom Shootout mit Bill O’Reilly einen echt hörbaren Techno-Remix bis zu anderen netten G’schichtln, die man über die genannten Blogposts finden kann.
Wer’s noch nicht gelesen hat, sollte vor dem Kino-Event unbedingt nochmal ins Regal greifen. Bei Amazon gibt’s die verschiedensten Ausgaben. Regisseur Alex Proyas hat unter anderem I, Robot, Garage Days und The Crow gemacht. Ich erwarte nicht nur einen guten Film, sondern eine gute Trilogie, doch das Leseerlebnis ist natürlich sicher wesentlich intensiver.
Nach einem überaus erholsamen Wochenende in Berchtesgaden frage ich mich einmal mehr, wieso es überhaupt Menschen gibt, die freiwillig in der Stadt wohnen. Auf dem Foto (draufklicken, ist aber ein echt breites Bild) sieht man die Aussicht, die sich mir nur 300 Meter von meinem Gästezimmer entfernt bot. Der deutlich gespaltene Berg rechts unter der Sonne ist natürlich der Watzmann, der vierte Gipfel von links der Jenner. Zwischen den beiden liegt der Königssee.
Ganz ehrlich: Wenn ich diese Aussicht jeden Tag haben könnte, müsste es schon gewaltig gute Argumente dafür geben, in einer Straßenschlucht zu wohnen. Aber ich bin ja auch eher ein Landmensch, ich brauch zwar nicht unbedingt eigene Kühe, aber wenn ich vor die Tür gehe, will ich nicht von Kommerz umgeben sein. Doch ich respektiere andere Geschmäcker. Und je mehr Leute die Stadt bevorzugen, desto mehr Platz ist auf dem Land.
Ach ja, und einen tierischen Muskelkater habe ich vom Rodeln. War aber mal wieder einfach geil. Zumal Rodeln die einzige Sportart ist, bei der sich Gewicht positiv auswirkt…