Archiv für 15. Januar 2009

Nicht wenige Freunde, Bekannte und Kollegen arbeiten ohne Netz und doppelten Boden. Will sagen: Sie haben keine ausreichende Backup-Strategie für eventuellen Datenverlust. Das Problem ist keines, solange alles gut läuft. Wenn aber mal eine (bzw. die einzige) Festplatte abraucht oder alte CD-Sicherheitskopien nicht mehr lesbar sind oder – Gott bewahre – das Appartement abbrennt, dann kommt zum Schaden auch noch die Tatsache hinzu, dass alle digitale Arbeit ebenfalls verloren ist.

Ich zum Beispiel habe eine eigene Festplatte von 1TB für das Backup meines Systems. Geht der Computer in die Knie, kann ich alle Daten inkl. Betriebssystem zum Stand von maximal 2 Stunden vor dem Ausfall verlustfrei wiederherstellen, ohne auch nur ein Programm neu installieren oder konfigurieren zu müssen. Von diesem Blog wird ebenfalls täglich ein kompletter Backup gemacht, bei (Firmenname in Umfirmierung) sogar mehrere.

Nachdem nicht jeder einen Mac mit der genialen Time Machine haben kann (bzw. will), oder seinen Backup an einem anderen Ort anlegen will (hilfreich bei Feuer, Wasser, Meteoriten und Atomschlägen), sollte man sich auch nach Alternativen umsehen. Besonders vielversprechend scheint mir hierbei Backblaze zu sein, wo man für 5 Dollar im Monat eine unbegrenzte Menge (!) von Daten offsite (!) speichern kann.

Ich denke, ich stelle das Thema jetzt mal so in den Raum, denn nicht nur nehme ich an, dass einige ohne Backup arbeiten, ich weiß es mindestens von zwei Kollegen. Einer davon hat vor einiger Zeit fast sein gesamtes Lebenswerk an Artikeln verloren, nur weil die Festplatte aufgegeben hat. So eine Platte kostet 80 Euro, aber die Arbeit, die verloren ist… unbezahlbar.

Allerdings kann es natürlich sein, dass man seine Daten nicht gern aus der Hand geben will, dann ist so ein Dienst natürlich nix.

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