Photokina: Die zweite stille Consumer-Revolution
Geschrieben von: Julian in Allgemein, digitales Kino, Event, Köln, KinoAls Apple Computer heute vor 9 Jahren (!) den iMac DV einführte, ahnte wohl niemand (außer vielleicht Mr. Jobs selbst), welche Veränderungen die erste Verwendung eines Firewire-Ports in einem Heimcomputer für rund $1200 in den Medien hervorrufen würde. Plötzlich waren nämlich Hinz und Kunz in der Lage, digitale Videobearbeitung am heimischen PC vorzunehmen. Plötzlich schrumpfte der Preis für ein professionelles Schnittstudio von fünf- bis sechsstelligen Summen auf einen bezahlbaren vierstelligen DM-Betrag. Der Erfolg von YouTube und allen anderen privat gedrehten und geschnittenen Filmen wäre ohne diesen kleine Schritt der PC-Entwicklung nie möglich gewesen:
Auf der diesjährigen Photokina zeichnete sich eine ähnliche Revolution ab: Die Digitalen Spiegelreflexkameras haben das Filmen gelernt. Normale Consumer-Fotokameras können zwar schon eine ganze Weile filmen, doch hält sich die Bildqualität in Grenzen, was nicht zuletzt an den eher schwachen Objektiven dieser Kameras liegt. Nun entschlossen sich die beiden Branchenriesen Nikon und Canon, je eines ihrer Flagschiffmodelle mit einer Videofunktion auszustatten.

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