Saugeiler Trailer zu einem fiesen Western mit From Dusk till Dawn-Twist. The Burrowers sieht aus wie eine Mischung aus Tremors, Ravenous, The Evil Dead, Dances with Wolves und, öh, Runs for his Life. Und The Hills have Eyes, The Descent. Horrormonsterzombiespaß garantiert! Nehme ich an.
Lustig wird’s spätestens in der Videothek, wenn Babysitter The Borrowers für die lieben Kleinen bestellen und The Burrowers bekommen. Englisch müßte man können…
Wir bekommen derzeit eine komplett neue Heizung eingebaut. Der bisherige Heizkessel war ein Viessmann duo parola-e von ca. 1973: Dank der Ölkrise gab es innovative Entwicklungen, und man konnte den Kessel mit wenigen Griffen auf Feststoff umrüsten. So ließ sich mit Kohle, Holz oder Sperrmüll heizen, und die Leichen seiner Feinde konnte man auch noch bequem entsorgen.
Eine neue Heizung ist zwar ziemlich cool, doch bedeutet dies auch, dass wir drei Tage kein warmes Wasser haben werden. Zwar kann ich endlich guten Gewissens auch Töpfe und Pfannen in die Spülmaschine geben, doch leider kann ich auch nicht warm duschen.
Heute nachmittag haben zwei nette Monteure bereits im Keller die Kaminwand aufgestemmt, morgen werden Rohre und Kabel verlegt. Die neue Heizanlage haben sie auch schon runtergeschleppt. So viel Schweiß hab ich selten gesehen. Das neue Kaminrohr (im Bild noch aufgerollt in der Verpackung) wurde schon eingezogen – übers Dach. Ich wäre weder schwindelfrei noch leicht genug, um überhaupt auf den Biberschwänzen gehen zu können – geschweige denn klettern.
Mein Nachbar hat mir mittlerweile angeboten, dass ich morgen und übermorgen bei ihm duschen kann, dann schlurfe ich also in Bademantel und Schlappen durch Neubiberg. Das wird cool. Ich sollte mir eine Duschkappe und eine Badebürste besorgen, allein schon, weil’s so blöd ausschaut. Aber immer noch besser als stinken.
Die Pressevorführung zu Krabat fand bereits in der vorletzten Juliwoche statt, doch verbat mir eine Sperrfristklausel, vor dem 1. September darüber zu schreiben. Hier also eine Review aus dem Juli, auto-veröffentlicht zum September. Vielleicht bin ich zu diesem Zeitpunkt ja schon Lotto-Millionär und auf den Seychellen, während dieser Artikel hier brav online geht. Coole Vorstellung… (Nachtrag vom 1. September: War mal wieder nix…)
Dass Krabat eine absolute Pflichtlektüre für ältere Kinder und Jugendliche ist, steht außer Frage. Ebenso sollte jeder das Buch unbedingt gelesen haben, bevor er oder sie sich dieser oder jeder anderen Verfilmung hingibt.
Die Handlung ist hinreichend bekannt: Krabat, ein bettelarmer Junge von 14 Jahren, wird als Knecht bei einer großen, düsteren Mühle angenommen. Bald stellt sich heraus, dass der Müller nebenher auch noch Schwarze Magie unterrichtet, die anderen elf Knechte sind bereits seine Schüler. Krabat ist zunächst fasziniert von den Möglichkeiten, erkennt aber bald auch die Schattenseite der schwarzen Magie. Er stellt sich gegen den Meister, was nicht nur ihm das Leben kosten kann.
Technisch halte ich Krabat für einen der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Bereits in der ersten Einstellung schweben computeranimierte schwarze Raben über einer kargen, winterlichen Landschaft. Die Raben sind perfekt animiert und verhalten sich wirklich so, wie man es von ihnen erwarten würde. Lediglich wirkten sie ein wenig ins Bild hineingesetzt, was aber auch an der Kopie für die Pressevorführung gelegen haben mag (die vielleicht noch “Work in Progress” war). Doch die Eröffnung ist schonmal perfekt. Den Rest des Eintrages lesen »