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	<title>Kommentare zu: Warum ich erstmals einen Blogpost gesperrt habe</title>
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	<description>Go ahead, make my day.</description>
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		<title>Von: Kino-Kritik: Sonderedition &#124; Wortvogel - 100 % Torsten Dewi</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1703</link>
		<dc:creator>Kino-Kritik: Sonderedition &#124; Wortvogel - 100 % Torsten Dewi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 12:38:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  [...]</p>
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		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1657</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 10:25:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Torsten,

ich will auch gar kein Held werden. Ich sehe die Ereignisse, über die ich mitunter berichte, auch nicht als &quot;Problem zwischen Verleiher und Journalisten&quot;, sondern erzähle einfach aus meinem Alltag, weil ich denke, dass dieser (Beruf) Kollegen, Freunde und andere interessieren. Wenn mal was gegen meinen Strich geht, dann kann ich das doch aussprechen, ich denke nicht, dass das einen Veranstalter wirklich ernsthaft stören wird. Es ist nicht in meinem Interesse, mir ins eigene Fleisch zu schneiden, aber ich sehe auch keinen Grund, nicht &quot;aus meiner Arbeit&quot; erzählen zu können. Wenn ich doch mal übers Ziel hinausschieße - ich bin ja auch nur ein Mensch – stehe ich gern zur Diskussion bereit oder sperre den Beitrag, wie in diesem Fall. Egal, wir reden die Tage einfach mal bei einem Kaffee, das ist besser als per Kommentar - wenn man sich schon persönlich kennt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten,</p>
<p>ich will auch gar kein Held werden. Ich sehe die Ereignisse, über die ich mitunter berichte, auch nicht als &#8220;Problem zwischen Verleiher und Journalisten&#8221;, sondern erzähle einfach aus meinem Alltag, weil ich denke, dass dieser (Beruf) Kollegen, Freunde und andere interessieren. Wenn mal was gegen meinen Strich geht, dann kann ich das doch aussprechen, ich denke nicht, dass das einen Veranstalter wirklich ernsthaft stören wird. Es ist nicht in meinem Interesse, mir ins eigene Fleisch zu schneiden, aber ich sehe auch keinen Grund, nicht &#8220;aus meiner Arbeit&#8221; erzählen zu können. Wenn ich doch mal übers Ziel hinausschieße &#8211; ich bin ja auch nur ein Mensch – stehe ich gern zur Diskussion bereit oder sperre den Beitrag, wie in diesem Fall. Egal, wir reden die Tage einfach mal bei einem Kaffee, das ist besser als per Kommentar &#8211; wenn man sich schon persönlich kennt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Torsten Dewi</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1654</link>
		<dc:creator>Torsten Dewi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:57:36 +0000</pubDate>
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		<description>Julian, ich glaube, du gehst das Problem von der falschen Seite an. NATÜRLICH herrscht Meinungsfreiheit, und NATÜRLICH hast du das Recht, dich mit den Verleihern anzulegen. Und dank der Meinungsfreiheit haben die dann auch das Recht, dich von den Verteilern zu nehmen, wenn sie dich für entbehrlich halten. 

Anders läge die Sache, wenn dich Verleiher wegen unliebsamer Kritiken dissen würden - DAS wäre sicherlich ein Präzedenzfall, den es anzuprangern gälte.

Die Frage ist aber eine andere: Was haben die internen Probleme zwischen Verleihern und Journalisten in der Öffentlichkeit zu suchen? Wo liegt das öffentliche Interesse, welchen Nutzen soll das haben? Als Verleiher würde ich mich da an den Pranger gestellt fühlen. Und das kann der Lösung des Konflikts nicht dienlich sein. 

Und stell dir mal die Frage, WARUM deine schulterklopfenden Kollegen, denen du ach so tief aus dem Herzen sprichst, bisher in der Öffentlichkeit schweigen. Kann es sein, dass die sich freuen, dass sich jemand für sie, aber nicht in ihrem Namen eine Zielscheibe auf die Brust malt?

Du wirst kein Held, Julian. Und wenn die Verleiher dich für dein Verhalten dissen, ist das auch kein Märtyrertum. Du trägst eine interne Diskussion nach außen, weil du wütend und frustriert bist. Damit wirst du dir mittelfristig keinen Gefallen tun. Besser wäre es gewesen, eine GRUPPE von Kollegen hätte sich gefunden, gemeinsam einen Brief an die Verleiher formuliert, und so die Diskussion &quot;hinter den Kulissen&quot; gesucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Julian, ich glaube, du gehst das Problem von der falschen Seite an. NATÜRLICH herrscht Meinungsfreiheit, und NATÜRLICH hast du das Recht, dich mit den Verleihern anzulegen. Und dank der Meinungsfreiheit haben die dann auch das Recht, dich von den Verteilern zu nehmen, wenn sie dich für entbehrlich halten. </p>
<p>Anders läge die Sache, wenn dich Verleiher wegen unliebsamer Kritiken dissen würden &#8211; DAS wäre sicherlich ein Präzedenzfall, den es anzuprangern gälte.</p>
<p>Die Frage ist aber eine andere: Was haben die internen Probleme zwischen Verleihern und Journalisten in der Öffentlichkeit zu suchen? Wo liegt das öffentliche Interesse, welchen Nutzen soll das haben? Als Verleiher würde ich mich da an den Pranger gestellt fühlen. Und das kann der Lösung des Konflikts nicht dienlich sein. </p>
<p>Und stell dir mal die Frage, WARUM deine schulterklopfenden Kollegen, denen du ach so tief aus dem Herzen sprichst, bisher in der Öffentlichkeit schweigen. Kann es sein, dass die sich freuen, dass sich jemand für sie, aber nicht in ihrem Namen eine Zielscheibe auf die Brust malt?</p>
<p>Du wirst kein Held, Julian. Und wenn die Verleiher dich für dein Verhalten dissen, ist das auch kein Märtyrertum. Du trägst eine interne Diskussion nach außen, weil du wütend und frustriert bist. Damit wirst du dir mittelfristig keinen Gefallen tun. Besser wäre es gewesen, eine GRUPPE von Kollegen hätte sich gefunden, gemeinsam einen Brief an die Verleiher formuliert, und so die Diskussion &#8220;hinter den Kulissen&#8221; gesucht.</p>
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		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1652</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 10:00:55 +0000</pubDate>
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		<description>@ Ben: Nein, wirklich, es lag wirklich nur am e-Mail-Versand, der nicht zuverlässig geklappt hatte. Als ich Press Pool eröffnet habe, habe ich auch eine Pressemeldung herumgeschickt, Du würdest nicht glauben, wieviele davon nicht durchkamen. Da gab es z.B. Autoresponder, die verkündeten, dass Mails im HTML-Format oder mit Anhang nicht durchgelassen würden, nur Textmails sind erlaubt. Und das bei einer Redaktion!

&quot;Man riet mir&quot;... ist ja die Aussage von um mein Wohlergehen besorgter Kollegen, ist also wirklich nur ein guter Rat, keine Drohung. Die Branche ist wirklich und ehrlich total sympathisch und ich arbeite für mein Leben gern in diesem Beruf. Ich habe wirklich umwerfend nette Kollegen, und wenn ich mich mal mit einem weniger vertrage, dann suche ich halt nicht unbedingt seine oder ihre Nähe. Auch die Menschen, die bei den Filmverleihern und Presseagenturen arbeiten, sind total nett und freundlich. Es ist halt nur so, dass jeder in Bezug auf seine Arbeit seine Stellung am Markt hat, seine Aufgabe hat, sein Geld verdienen muss und irgendwann gezwungen ist, sein Territorium zu verteidigen. Wenn ich heute als freier Filmjournalist zur Publikation eines Kollegen gehe und sage: Hier bin ich, ich mach dieselbe Arbeit besser, schneller und billiger als Kollege X, dann wird der sich natürlich schön bedanken bei mir. Deswegen mach ich das nicht, was natürlich meine Einkommenschancen schmälert und habe einen neuen Weg gesucht, Geld zu verdienen, sozusagen minimalinvasiv. Diese Branche ist, wie eigentlich alle anderen in der freien Wirtschaft auch, einfach den Gesetzen der Marktwirktschaft unterworfen. Solange es keinen Grund gibt, sich anzugreifen, wird das normalerweise auch nicht getan, und die Stimmung ist gut. Aber wenn einer (wie ich zum Beispiel) versucht, neue Wege zu gehen oder manche der bestehenden Strukturen hinterfragt, dann kann das halt auch mißverstanden werden, das ist ganz normal.

Ich bin sicher, dass es in anderen Branchen wesentlich härter zugeht als bei uns. Man erzählte mir, dass z.B. manche Jura-Studenten Passagen aus den Büchereibüchern herausreißen, um dadurch einen Vorteil gegenüber den anderen Studenten zu erlangen. Im Lebensmittelhandel herrscht Preiskrieg um die Kundengunst. Schau doch mal die Milchpreise an und die Bauerproteste dazu. In der Kleidungsindustrie wird aus Geldgier (teilweise sogar Kinder)arbeit in der Dritten Welt erledigt, statt lokal und teurer zu produzieren. Die Meere werden sprichwörtlich leergefischt, damit der Kunde wie jeden Mittwoch seine Fischstäbchen kaufen kann. Da ist das bißchen Imagereibung im Filmjournalismus nicht einmal nennenswert, im globalen Vergleich. Finde ich zumindest. Anderswo wird gemordet!

@ Peroy: Hoffentlich nicht... Außer es ist wie bei den Simpsons, wo Homer Lisa das Pony...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ben: Nein, wirklich, es lag wirklich nur am e-Mail-Versand, der nicht zuverlässig geklappt hatte. Als ich Press Pool eröffnet habe, habe ich auch eine Pressemeldung herumgeschickt, Du würdest nicht glauben, wieviele davon nicht durchkamen. Da gab es z.B. Autoresponder, die verkündeten, dass Mails im HTML-Format oder mit Anhang nicht durchgelassen würden, nur Textmails sind erlaubt. Und das bei einer Redaktion!</p>
<p>&#8220;Man riet mir&#8221;&#8230; ist ja die Aussage von um mein Wohlergehen besorgter Kollegen, ist also wirklich nur ein guter Rat, keine Drohung. Die Branche ist wirklich und ehrlich total sympathisch und ich arbeite für mein Leben gern in diesem Beruf. Ich habe wirklich umwerfend nette Kollegen, und wenn ich mich mal mit einem weniger vertrage, dann suche ich halt nicht unbedingt seine oder ihre Nähe. Auch die Menschen, die bei den Filmverleihern und Presseagenturen arbeiten, sind total nett und freundlich. Es ist halt nur so, dass jeder in Bezug auf seine Arbeit seine Stellung am Markt hat, seine Aufgabe hat, sein Geld verdienen muss und irgendwann gezwungen ist, sein Territorium zu verteidigen. Wenn ich heute als freier Filmjournalist zur Publikation eines Kollegen gehe und sage: Hier bin ich, ich mach dieselbe Arbeit besser, schneller und billiger als Kollege X, dann wird der sich natürlich schön bedanken bei mir. Deswegen mach ich das nicht, was natürlich meine Einkommenschancen schmälert und habe einen neuen Weg gesucht, Geld zu verdienen, sozusagen minimalinvasiv. Diese Branche ist, wie eigentlich alle anderen in der freien Wirtschaft auch, einfach den Gesetzen der Marktwirktschaft unterworfen. Solange es keinen Grund gibt, sich anzugreifen, wird das normalerweise auch nicht getan, und die Stimmung ist gut. Aber wenn einer (wie ich zum Beispiel) versucht, neue Wege zu gehen oder manche der bestehenden Strukturen hinterfragt, dann kann das halt auch mißverstanden werden, das ist ganz normal.</p>
<p>Ich bin sicher, dass es in anderen Branchen wesentlich härter zugeht als bei uns. Man erzählte mir, dass z.B. manche Jura-Studenten Passagen aus den Büchereibüchern herausreißen, um dadurch einen Vorteil gegenüber den anderen Studenten zu erlangen. Im Lebensmittelhandel herrscht Preiskrieg um die Kundengunst. Schau doch mal die Milchpreise an und die Bauerproteste dazu. In der Kleidungsindustrie wird aus Geldgier (teilweise sogar Kinder)arbeit in der Dritten Welt erledigt, statt lokal und teurer zu produzieren. Die Meere werden sprichwörtlich leergefischt, damit der Kunde wie jeden Mittwoch seine Fischstäbchen kaufen kann. Da ist das bißchen Imagereibung im Filmjournalismus nicht einmal nennenswert, im globalen Vergleich. Finde ich zumindest. Anderswo wird gemordet!</p>
<p>@ Peroy: Hoffentlich nicht&#8230; Außer es ist wie bei den Simpsons, wo Homer Lisa das Pony&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Peroy</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1651</link>
		<dc:creator>Peroy</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 06:58:28 +0000</pubDate>
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		<description>Irgendwann wacht der noch neben einem Pferdekopf auf...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann wacht der noch neben einem Pferdekopf auf&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Ben</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1650</link>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 06:01:55 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Was ich jedoch beim Bloggen nicht wusste, war, dass lediglich ein kleiner Mailfehler 
&gt; dazu geführt hat, dass die meisten Kollegen nicht eingeladen waren, und nicht eine 
&gt; perfide Auswahl der Journalisten durch den Verleih. Im Grunde wären so ziemlich alle 
&gt; willkommen gewesen, es gab eben nur einen kleinen Schuckauf im System.

Natürlich, was denn sonst? ;)

&gt; Man riet mir, sowas nie wieder zu machen, weil ich sonst bei den Verleihern absolut 
&gt; untendurch wäre und mir eine andere Branche zum Arbeiten suchen müsse. Man ließ mich 
&gt; wissen, dass ich mir sowas leisten könnte, wenn ich Filmchef bei (eine der größten 
&gt; Redaktionen des Landes) sei, aber nicht als kleiner, unwichtiger Freier. Man sagte mir,
&gt; ich solle nicht anderer Leute Schlachten schlagen, das sei nicht mal mehr edelmütig 
&gt; oder mutig, sondern schlichtweg dumm.

Eine symphatische Branche in der du da Arbeitest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Was ich jedoch beim Bloggen nicht wusste, war, dass lediglich ein kleiner Mailfehler<br />
&gt; dazu geführt hat, dass die meisten Kollegen nicht eingeladen waren, und nicht eine<br />
&gt; perfide Auswahl der Journalisten durch den Verleih. Im Grunde wären so ziemlich alle<br />
&gt; willkommen gewesen, es gab eben nur einen kleinen Schuckauf im System.</p>
<p>Natürlich, was denn sonst? <img src='http://www.filmjournalisten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&gt; Man riet mir, sowas nie wieder zu machen, weil ich sonst bei den Verleihern absolut<br />
&gt; untendurch wäre und mir eine andere Branche zum Arbeiten suchen müsse. Man ließ mich<br />
&gt; wissen, dass ich mir sowas leisten könnte, wenn ich Filmchef bei (eine der größten<br />
&gt; Redaktionen des Landes) sei, aber nicht als kleiner, unwichtiger Freier. Man sagte mir,<br />
&gt; ich solle nicht anderer Leute Schlachten schlagen, das sei nicht mal mehr edelmütig<br />
&gt; oder mutig, sondern schlichtweg dumm.</p>
<p>Eine symphatische Branche in der du da Arbeitest.</p>
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	<item>
		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1648</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 23:17:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/?p=938#comment-1648</guid>
		<description>Hi André,

ich weiß nicht sicher, wie das technisch funktioniert, aber ich denke mal, dass sich das binnen der nächsten Stunden automatisch fortsetzen wird und der Beitrag dann nicht mehr zu lesen ist.

Mir selber tut es sehr weh, einen Beitrag zu sperren, weil ich an die ehrliche, offene Auseinandersetzung auf friedlichem Wege glaube und daran, dass man am besten zu einer Lösung kommt, wenn jeder die Fakten auf den Tisch legt und dann gemeinsam aufgeräumt wird.

Doch leider musste ich auch schon oft die Erfahrung machen, dass die Emotionen bisweilen schneller hochkochen als die Logik hinterherkommt, was dann zu Streit und Mißgunst führen kann und in meinem Fall dann dazu, dass ich, der ich ja am kürzeren Hebel sitze, einfach das Nachsehen habe. Passende Sprichwörter dazu gibt es schon seit Jahrtausenden: &quot;Quod licet Jovi, non licet bovi&quot;, zum Beispiel, oder auch &quot;Schuster, bleib bei Deinen Leisten&quot;. Ich mach&#039;s einfach wie der Rest der Welt: Wenn ich mal alt und grau bin und man mir meine Rente nicht mehr nehmen kann (was auch noch kommen wird, fürchte ich), dann werde ich von früh bis spät vom Leder ziehen, wie&#039;s mir passt. :-)

Ich denke auch, dass ich (m)einen Platz im Arbeitsmarkt der Zukunft finden werde, aber ich fürchte, dass das noch schwierig wird. Ich weiß, dass ich recht talentiert bin (nur wo?), aber auch, dass ich auch etwas Platz zum Entfalten brauche. Das sind in den rigiden Strukturen der &quot;klassischen&quot; Arbeitsmarktsituation eher contra-Argumente. Hoffentlich ändert sich der Markt in einer Form, die es möglich macht, Talente zu nutzen.

Und ich bin sowieso ein Anhänger des Modell des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bedingungslosen Grundeinkommens&lt;/a&gt;, um den Menschen die tägliche Angst und den Druck im Job zu nehmen. Das Mittelalter ist vorbei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi André,</p>
<p>ich weiß nicht sicher, wie das technisch funktioniert, aber ich denke mal, dass sich das binnen der nächsten Stunden automatisch fortsetzen wird und der Beitrag dann nicht mehr zu lesen ist.</p>
<p>Mir selber tut es sehr weh, einen Beitrag zu sperren, weil ich an die ehrliche, offene Auseinandersetzung auf friedlichem Wege glaube und daran, dass man am besten zu einer Lösung kommt, wenn jeder die Fakten auf den Tisch legt und dann gemeinsam aufgeräumt wird.</p>
<p>Doch leider musste ich auch schon oft die Erfahrung machen, dass die Emotionen bisweilen schneller hochkochen als die Logik hinterherkommt, was dann zu Streit und Mißgunst führen kann und in meinem Fall dann dazu, dass ich, der ich ja am kürzeren Hebel sitze, einfach das Nachsehen habe. Passende Sprichwörter dazu gibt es schon seit Jahrtausenden: &#8220;Quod licet Jovi, non licet bovi&#8221;, zum Beispiel, oder auch &#8220;Schuster, bleib bei Deinen Leisten&#8221;. Ich mach&#8217;s einfach wie der Rest der Welt: Wenn ich mal alt und grau bin und man mir meine Rente nicht mehr nehmen kann (was auch noch kommen wird, fürchte ich), dann werde ich von früh bis spät vom Leder ziehen, wie&#8217;s mir passt. <img src='http://www.filmjournalisten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich denke auch, dass ich (m)einen Platz im Arbeitsmarkt der Zukunft finden werde, aber ich fürchte, dass das noch schwierig wird. Ich weiß, dass ich recht talentiert bin (nur wo?), aber auch, dass ich auch etwas Platz zum Entfalten brauche. Das sind in den rigiden Strukturen der &#8220;klassischen&#8221; Arbeitsmarktsituation eher contra-Argumente. Hoffentlich ändert sich der Markt in einer Form, die es möglich macht, Talente zu nutzen.</p>
<p>Und ich bin sowieso ein Anhänger des Modell des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen" rel="nofollow">bedingungslosen Grundeinkommens</a>, um den Menschen die tägliche Angst und den Druck im Job zu nehmen. Das Mittelalter ist vorbei.</p>
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	<item>
		<title>Von: André (PN Admin)</title>
		<link>http://www.filmjournalisten.de/2008/07/02/warum-ich-erstmals-einen-blogpost-gesperrt-habe/comment-page-1/#comment-1647</link>
		<dc:creator>André (PN Admin)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 23:03:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/?p=938#comment-1647</guid>
		<description>hmm, interessant, in meinem Feedreader ist der Beitrag noch komplett vorhanden. Ich dachte immer, dass der google Reader dies stetig aktualisiert.
Ich kann daher deine entscheidung gut nachvollziehen - und bin mindestens genauso gespannt wie du, wo sich das Internet und vor allem der Journalismus hin entwickelt. Ich denke aber, dass jeder seinen Platz finden wird, auch wenn es zukünftig keine Printmedien mehr geben wird, Geld wird trotzdem noch verdient werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hmm, interessant, in meinem Feedreader ist der Beitrag noch komplett vorhanden. Ich dachte immer, dass der google Reader dies stetig aktualisiert.<br />
Ich kann daher deine entscheidung gut nachvollziehen &#8211; und bin mindestens genauso gespannt wie du, wo sich das Internet und vor allem der Journalismus hin entwickelt. Ich denke aber, dass jeder seinen Platz finden wird, auch wenn es zukünftig keine Printmedien mehr geben wird, Geld wird trotzdem noch verdient werden&#8230;</p>
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