Archiv für 4. Juni 2008

Ist schon lustig, wenn man sich auch nur kurz mit der Materie befasst, findet man allerorten filmbezogene Webseiten und Projekte verschiedenster Art. Auch weisen Mails auf manche Webseite hin, die man sonst wahrscheinlich nicht so schnell gefunden hätte.

So finden die Filmbefreier, dass Filme nur fürs Kino gemacht werden, was ja auch stimmt. Auch wenn ich so ein BluRay-Heimkino mit Beamer und Sofa wie das meines Nachbarn (oder schon zweier meiner alten Freunde) auch echt geschmeidig finde. Man kann zwischendurch mal verschwinden und dafür den Film anhalten, die Pizza kommt bis an den Platz, die Sitznachbarn sind handverlesen, und das Bier ist angenehm kühl.

Natürlich möchte ich das Kino nicht missen, aber solange es da zugeht wie in der Hühnerhaltung Fischfabrik Sardinenbüchse U-Bahn, hat das Heimkino beste Chancen. Der Düsseldorfer Webseitenbetreiber ist natürlich hauptberuflich mit der Industrie verbandelt, aber das ist ja auch kein Geheimnis. Hey, will mich wer sponsern? Hier bin ich!

Eine Idee hätte ich schon, um das Kino wieder attraktiver zu machen: Wenn ich eine DVD kaufe, dann geht es ja um den Film und nicht den Datenträger. Also könnte der Verleih ja z.B. zerkratzte Original-DVDs kostenlos (oder gegen eine geringe Servicegebühr) ersetzen. Ich möchte mit meinem Geld das lebenslange Abspielrecht für einen Film haben, wie bei mp3s ja auch. Also könnte man z.B. ein Original-Kinoticket auf den Kauf der DVD anrechnen, oder nicht? Wäre logisch und sicherlich ein Anreiz, ins Kino zu gehen.

Mit einem bestechend einfachen Konzept wartet der Blog Film- und Fernsehkritik aus Weimar auf: Hier wird das ganz normale TV-Programm unter die Lupe genommen. Zitate aus bestehenden Filmkritiken bringen die Qualität des jeweiligen Streifens auf den Punkt. Optisch einfach, aber ebenso auf den Punkt ist die Gestaltung des Blogs, Übersicht ist also garantiert.

Ein Hinweis an dieser Stelle: Ich bin nicht sicher, ob die IMDb-Wertung ein guter Gradmesser für die Qualität eines Filmes ist. Um Filme in der IMDb bewerten zu können, muss man a) die IMDb kennen (daran scheitert es bereits für die meisten), b) Fan genug sein, um sich dort auch noch zu registrieren und c) dann noch genug Energie haben, die Filme auf einer Skala von 1-10 zu bepunkten. Der Geek-Anteil jeder Bewertung dürfte also ziemlich hoch sein, auch wenn die US-Öffentlichkeit die IMDb sicher besser kennt als die hiesige. Ich persönlich empfehle Rotten Tomatoes, wo nur Kritiken ausgewertet werden. Dort kommt The Getaway auf 82%, während die IMDb-Wertung laut diesem Blogeintrag bei 7,5 Punkten (ergo 75%) liegt. Es gibt sicher deutlichere Beispiele, so zum Beispiel Driven: 4,2 Punkte vs. 13%, was der Sache schon näher kommt.

Michaels Blog ist noch recht jung, aber ich denke, er hat mit den TV-Tipps zum Tage eine ganz gute Nische für sich entdeckt.

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Zum Til-Schweiger-Ritterfilm gab es eine Pressekonferenz. Diese ist dank der neuen Medien online zu haben. Nachdem ich nicht dort war (hab auch keine Einladung gehabt, das war aber möglicherweise die Schuld eines unzuverlässigen Mailservers war), und sie gern selber sehen möchte, binde ich sie hier ein.

Nachtrag: Noch ist sie nicht live, heißt es, hoffentlich funktioniert es bald.

Noch ein Nachtrag: Wie ich erfahren habe, konnte die Pressekonferez nicht gestreamt werden, weil es weder UMTS noch ein zuverlässiges Handynetz gab. Daher ist sie auch nicht bei Zaplive online zu finden.

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Ich freu mich schon ziemlich:

Kevin Smith ist halt nunmal ein Könner. Hier die Webseite zum Film, hier die von Quick Stop Entertainment (wo der Name wohl herkommt?)

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