Interessant, was die Manager der Musiker bezüglich der ganzen Copyrights Settlements zu sagen haben…
Archiv für Februar 2008Klaus, ein langjähriger Freund und Kollege, zischt in wenigen Stunden nach Taipeh ab – für drei Monate. In seinem neuen Blog Brennpunkt Taipeh wird er über seine Erlebnisse berichten. Ich denke, das wird interessant! (siehe Blogroll) Klaus, viel Spaß wünsche ich Dir! Ach, und H.M.: Viel, viel Spaß in Neuseeland! Ich beneide Dich!
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02
2008
Die Oscars in 60 SekundenGeschrieben von: Julian in Allgemein, Filmpreis, international, WebEine sehr coole interaktive Grafik hat die New York Times mit The Ebb and Flow of Movies: Box Office Receipts 1986 – 2007 vor ein paar Tagen online gestellt. In diesem auf den ersten Blick skurril anmutenden Wellengebilde kann man sehen, welcher Film wann wieviel Zuschauer angezogen hat. Steile Berge zeigen einen starken Abfall von Zuschauerzahlen, flache Hänge einen langsameren. Mit der Maus kann man eine Menge bekannter Filme finden und auf einen Blick sehen, wie der sich entwickelt hat. So sind zum Beispiel Top Gun und Crocodile Dundee ewig gelaufen und hatten dabei jedoch relativ wenige Zuschauer, wohingegen Three Men and a Little Lady nach einem guten Start praktisch sofort in der Versenkung verschwunden ist und Toys praktisch unter Ausschluß der Öffentlichkeit lief. Auch National Treasure: Book of Secrets hat einen ziemlichen Zuschauerrückgang hinnehmen müssen. Und: Das Strömungsverhalten der Zuschauer hat sich offenbar deutlich gewandelt in den letzten Jahrzehnten. Und nun zeigt mir sowas mal in einer Printpublikation!
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02
2008
Meine 2 Oscar-CentsGeschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Film, Filmpreis, international, Kino, Kultfilme, PeopleDie diesjährige 80. Oscarverleihung wirft bei mir unter anderem einige Fragen und Stirnfalten auf, hier without further ado meine Notizen in halbwegs chronologischer Reihenfolge: Roter Teppich:
Oscarverleihung:
Und zum Abschluß noch ein Satz von Scott Rudin (bzw. Sydney Pollack, den dieser zitiert), den sich alle Filmemacher (vor allem hierzulande) in besonders großen Buchstaben hinter die Ohren schreiben sollten:
Das beste Beispiel hierfür ist der verdiente Oscar für Die Fälscher sowie der für Das Leben der Anderen. Auf die zahlreichen Gegenbeispiele verzichte ich. Nicht schlecht: Die Red Carpet Gallery, doch eine viel bessere Idee ist die Thank You-Cam, finde ich.
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02
2008
And the Oscar goes to…Geschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Filmpreis, international, WebHier die Gewinner. Ich guck’s erst heute Abend bei Freunden am Beamer. Bin ja auch keine sechzehn mehr und mache durch…
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02
2008
It’s the Oscars!Geschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Filmpreis, international, WebIn wenigen Stunden werden wir sehen, ob nach dem kürzlichen Streik-Ende noch eine anständige Oscarverleihung geschrieben werden konnte. Natürlich wird an der sicherlich schon seit Monaten unter dem Tisch gefeilt, aber hey, das würde natürlich niemals einer zugeben. Egal, wer also in wenigen Stunden zu einer der vielen Oscar-Nacht-Veranstaltungen (sei diese privat oder öffentlich) pilgert, dem wird dieses PDF, das es in der Oscar-Kategorie der IMDb gibt, sicher helfen. Viel Spaß!
Die großen Abräumer sind I know who killed me und Norbit. Herzlichen Glückwunsch! Alle Preisträger hier, die Pressemitteilung zur Verleihung hier.
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02
2008
Einer für alle: Klaas AkkermannGeschrieben von: Julian in Allgemein, Marketing, People, PRIn meinen jüngeren Dienstjahren als noch unerfahrener Filmjournalist (man hat sich übrigens immer unerfahren zu fühlen, das gebietet die Moral) gab es eine “graue Eminenz” im Norden, eine Anlaufstelle für die Presse, die wirklich jeder kannte: Klaas Akkermann. Auf beinahe sämtlichen Einladungen, Presseheften, Presseinformationen prangte stets Klaas Akkermann als zuständig für “Hamburg”, “Nord” oder gleich “bundesweit”. Wer noch nicht von Klaas Akkermann gehört hatte, war im falschen Job.
Jahre später habe ich dann erfahren, daß Klaas Akkermann einen schweren Schlaganfall erlitten habe. Die eigene Vorsorge hat wohl nicht gereicht und nun sind Spenden nötig, habe ich gehört, und mir gedacht, daß das wieder mal typisch ist für unsere Branche: Die mit Herzblut machen die beste Arbeit und schauen nicht aufs Geld, alle anderen nutzen es aus. In welcher finanziellen Verfassung sich Klaas Akkermann genau befindet, weiß ich natürlich nicht, es ist nur offensichtlich, daß er nicht im Geld schwimmt. Ein Spendenaufruf wäre sonst sicher nicht nötig geworden. Wenn das schon einem so bekannten und gut gebuchten Manne passiert, dann frage ich mich, wo wir kleinen Journalisten alle in dreißig Jahren sind. Nicht auszumalen… Nun, zurück zum Thema: Gestern bin ich dann bei einer Recherche zufällig auf die Webseite von Klaas Akkermann gestoßen, und deswegen schreibe ich diesen Post: Was dieser Mensch erlebt hat, wen er alles getroffen hat in seinem langen Pressebüro-Dasein, ist einfach schier unglaublich. Ganz begeistert rief ich seine Stieftochter Eike Hahn an, und eine ganze Weile schwelgten wir in Erinnerungen (wobei es natürlich recht wenig Gemeinsamkeiten gab). Eike Hahn hat mich über ein interessantes Projekt informiert: Ein Buch über das Leben von Klaas Akkermann. Ich halte so ein Buch für einen ganz fantastischen Ansatz, Geschichten zum Schmunzeln und für Filmfans aller Art in einem speziellen Fokus (Filmmarketing in Deutschland von den 60ern bis heute, aus der Sicht von “hinter den Kulissen”) zu versammeln. Die Idee zum Buch stammt von Klaas Akkermann selbst, der laut seiner Tochter einst zu diesem Thema sagte: “Wenn ich das geschrieben habe, kann ich nach Sibirien auswandern!” – Man darf also gespannt sein, welche Geschichten da so zu Tage treten werden. Ich würde es verschlingen. Doch da Klaas Akkermann jedoch selbst aufgrund der Folgen seines Schlaganfalles nicht mehr alle Details seines Lebens wiedergeben kann, wird um Hilfe ersucht. Ich bin sicher, daß gerade die älteren Hasen unter uns einige Anekdoten zum Besten geben können (und auch dazu bereit sind), die sie mit Klaas Akkermann verbinden. Es muß in ihnen auch nicht immer eitel Sonnenschein herrschen: Erwachsene Menschen sind ja in der Lage, das allzu menschliche vom geschäftlichen zu trennen. Bitte mit Eike Hahn Kontakt aufnehmen, Adresse hier. Ich finde die Buchidee großartig und hoffe sehr, daß das Projekt zustande kommt. Zu seinem 75. Geburtstag am 17. März 2009 soll es rauskommen – hoffentlich klappt’s, hoffentlich beteiligen sich genug Freunde und Kollegen mit ihren Erinnerungen. Kein Geschichtchen ist zu klein, gekürzt werden kann immer! Ein paar biographische Eckdaten zu Klaas Akkermanns Leben habe ich auch:
Auf dem Foto ist Klaas Akkermann im grauen Jackett zu sehen, rechts Help!-Regisseur Richard Lester, und im Vordergrund sitzend John Lennon. Das Foto entstand auf der Pressekonferenz zum Film Wie ich den Krieg gewann. Ich wünsche Klaas Akkermann die bestmögliche Genesung und viel Erfolg mit dem Buchprojekt! Nachtrag: Eintrag wurde am 24.2. leicht korrigiert, ich hatte zwei Details bei meinem Telefonat mißverstanden. … nach gefühlten zwanzig Jahren heute Abend zum ersten Mal eine Runde Mensch Ärgere Dich Nicht gewonnen. Ich bin im siebten Himmel: Ich hab ge-won-nen, scha-la-la-la-laaah!!! |



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