Archiv für Januar 2008

Normalerweise hätte ich Michael Moores jüngsten Rundbrief hier nicht gepostet, doch ich halte ihn für interessant genug: Zum einen erfährt man ein ganz klein bißchen über die Hintergründe einer Oscarwahl (nicht, daß wir das nicht schon wüßten), zum anderen über den Writer’s Strike (auch hier ist man schon informiert), doch erwähnenswert finde ich noch, daß Mr. Moore die Termine der doch sicherlich höchst geheimen Screenings von Nominees, die nur für Academy-Mitglieder gedacht sind, mal eben so ins Internet stellt (LA, SF und London, New York). Mir kommt das irgendwie bekannt vor, doch scheint sich niemand aufzuregen. Was ich auch völlig okay so finde.

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… dann liegt das nicht am Rauchverbot, sondern am neuen Duftkonzept der Fox, die zum Trailer von 27 Dresses das Publikum betören will. (Pressemeldung) Die Idee ist nicht neu, aber gut, fraglich ist nur, ob sie sich durchsetzen wird. So manche Szene möchte ich lieber nicht riechen können:

  • Die Müllpresse auf dem Todesstern
  • Die Insektenverseuchten Keller des Palasts bei Indy 2 (übrigens ebenso das dortige Abendessen)
  • Die erste halbe Stunde von Saving Private Ryan
  • Diverse Keller diverser perverser Massenmörder diverser Horrorfilme
  • Das Schlafzimmer von Norman Bates’ Mutter
  • Bad Taste, Meet the Feebles und Braindead komplett
  • jede einzelne Folge CSI, Dr. House, Crossing Jordan oder sonstige, wo gesiecht, gestorben und gefault (und erst dann gefunden und lecker obduziert) wird.
  • … weitere Vorschläge willkommen!

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… scheinen zumindest manche Zuschauer zu finden, denn das Cloverfield Barf Syndrome geht um. Ich selbst hab bei Dancer in the Dark, wo ich in der dritten Reihe saß, auch rausgehen müssen, so schwindlig war mir. Und da gab’s keine panische Monsterstory. Man darf also gespannt sein. Ich sitze jedenfalls, wie immer, ganz hinten.

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Ein Zahlendreher sei verantwortlich für die Panik zum Thema Filmpiraterie, zumindest, was die angeblichen Downloads bei College-Studenten der USA angeht. Wenn diese eine Zahl falsch ist, alle anderen aber richtig, dann fließen die illegalen Downloads halt woanders hin, das macht unterm Strich keinen Unterschied. Doch wer sagt, daß nicht auch die anderen Zahlen überprüft werden sollten? Kein Kommentar, echt.

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CNN vermeldete soeben: “Actor Heath Ledger has been found dead in a Manhattan apartment, New York police tell CNN.”

Noch gibt es nicht eine News bei Google News, hier für eine Suche klicken. Sofortiger Update: CNN hat vor 56 Sekunden diese Meldung online gestellt.

Noch ein Update: People, People Timeline, PerezHilton.com 1 und 2.

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Die Nominierungen für die 80. Oscarverleihung wurden bekanntgegeben. Nicht lang lesen, hier klicken!

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Razzie LogoDie Nominierungen für die Razzie Awards sind bekanntgegeben worden. Auf der Razzie-Websbeite sind die Nominierungen links im Balken nach Kategorie geordnet, bei Beyond Hollywood gibt es eine gute Übersicht. Am Samstag, den 23. Februar um 10 Uhr morgens Kalifornischer Zeit (also minus 9 Stunden) findet die Verleihung statt. Mehr Infos auf der Webseite (zur Zeit immer wieder down), oder hier.

Der Razzie, zu deutsch “goldene Himbeere“, ist ein Filmpreis, der für schlechte Leistungen im Filmgeschäft vergeben wird. Der Name Razzie, von Raspberry = Himbeere abgeleitet, kommt vom englischsprachigen Ausdruck “to blow a raspberry“, das ungefähr für “pfffrp!” steht. (Dafür gibt es sogar ein Online-Museum und nicht zuletzt ein Zeitlupen-Video.) Mehr über die Razzies in diesem Artikel der BBC vom letzten Jahr.

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Suzanne Pleshette, die Lehrerin aus Die Vögel, ist im Alter von 70 Jahren verstorben. IMDb News.

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Es ist natürlich keine neue Erkenntnis, daß öffentlich (so auch im Internet) preisgegebene Informationen nur schwer wieder zu annullieren sind: Wie schnell ist ein peinliches Foto kopiert worden und verschickt. Die persönlichen “Privacy Preferences” variieren außerdem von Mensch zu Mensch, und nicht selten, natürlich auch schon vor den Zeiten des Internet, gelangten ursprünglich als “selbstverständlich privat” geltende Fotos, Videos und ähnliches in die Öffentlichkeit, mit den schlimmsten Folgen.

Etwas anderes ist es, wenn man selbst diese Informationen der Öffentlichkeit preisgibt. Wer Webmiles oder Payback-Punkte sammelt, lädt Unternehmen gerade dazu ein, das eigene Verhalten als Kunde und Werbeziel zu analysieren. Etwas anders verhält es sich beim Einsatz bargeldloser Zahlungsmittel, denn hier hat man ja sein Einverständnis zur Weiterverwertung der gesammelten Informationen jenseits des Zahlungsverkehrs nicht gegeben – meint man zumindest.

Nochmal etwas anderes ist Facebook, eine Social-Networking-Seite wie so manche andere, sei dies OpenBC Xing oder auch die Lokalisten. Im Guardian findet sich ein mehrseitiger Artikel (mir wurde er in Printform zugesandt, die Version ist wesentlich angenehmer zu lesen) zum Datenschutzverhalten von Facebook. Ich kann nur raten: Lest ihn.

Denn wer schon auf der Networking-Seite selbst nicht mehr Herr seiner preisgegeben Informationen ist, sollte besser die Finger davon lassen.

Nachtrag: Andererseits gibt es dank der neuen Medien doch Momente, die man nicht missen möchte, so zum Beispiel diese kleine Überraschung am Set von Scrubs.

YouTube Preview Image

Noch ein Nachtrag: Während die Chefs von Facebook Milliarden machen, soll unsereins für die kostenlos übersetzen.

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Vor wenigen Stunden ist in den USA nun endlich Cloverfield angelaufen (hier und hier mehr). Die wenigen bis jetzt erhältlichen Kritiken jubeln, auch wenn der Film wohl kein absolutes Meisterwerk ist. “8 von 10” und “70%” ist so ungefähr der Tenor. In anderen Beiträgen (Foren, Blogs) wird teilweise derart hemmungslos gespoilert, daß ich nicht verlinke. Und hoffe, daß es bald eine PV gibt. Auf englisch. Bis dahin: Follow the red tomato!

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