Archiv für Januar 2008

Manche Filme lassen sich auf recht einfache Weise vermarkten, da ist es leicht, gute Gimmicks zu erfinden. Beim letzten Batman-Film zum Beispiel verteilte man LED-Taschenlämpchen mit Batman-Schattenriss auf der Linse. Natürlich kann man mit so einem windigen Lämpchen keinen ernsthaften Batman-Hilferuf auf die Wolken projizieren, aber das ist ja auch völlig egal, der Wille zählt. Das nenne ich einen gelungenen Marketing-Gag, nichts allzu extravagantes, aber effektiv.

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Nach der massiv gigantischen viralen Marketingkampagne zu Cloverfield, die mich insbesondere dadurch irritierte, daß die Elemente der Kampagne im Film überhaupt nicht (oder zumindest nicht merklich) vorkommen, steht nun die nächste erwähnenswerte Kampagne an:

Zu Be Kind Rewind, einem Film, in dem zwei Freunde aus Versehen die Kassetten einer Videothek löschen und daraufhin einfach selbst die Filme nachdrehen, gibt es natürlich auch einen Trailer und eine offizielle Webseite.

Und die ist, höchst konsequent, ebenfalls “nachgedreht”. Dem nicht genug, selbst der Trailer zum Film wurde nun nachgedreht (ob offiziell oder nicht, weiß ich nicht), siehe unten. Coole Sache! Und echt sympathisch! (via Werbeblogger)

Hier der Originaltrailer:

Und hier die nachgedrehte Version für den Direktvergleich:

YouTube Preview Image

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Nun hab ich schon die dritte Mail bekommen, die mich zum Kauf von FilmConfect-Aktien (WKN A0M7XJ) bewegen soll:

Aktienspam FilmConfect

Nun ist der Kurs zwar gerade wirklich günstig, 1,19 Cent (!) kostet eine Aktie derzeit, aber lasse ich mich von Spam überzeugen, Anteile zu kaufen? Das muß nun jeder wirklich selber wissen…

Aktienkurs der FilmConfect

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Im Schatten der Upcoming Events (hint, hint…) habe ich die strukturelle Organisation des Blogs ein wenig angepaßt. Manche Seiten sind nun Unterseiten und tauchen somit nicht mehr oben im Balken auf. Mehr erklärt die Wahnsinns-Grafik, die ich gemacht habe:Neue Anordnung der Seiten im Blog

(Außerdem macht Skitch unheimlich Spaß!)

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Entschuldigung, aber ich habe selten einen so genialen Film gesehen. Heute war die Münchner PV von Cloverfield, leider auf deutsch, aber das tut dem Film nur einen geringen Abbruch.

Beware: Here be Spoilers!

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Interessant: Die Website Government Attic bietet Zugriff auf eine Menge von Dokumenten, die veröffentlicht werden dürfen, aber deren Veröffentlichung sonst keiner vornimmt. BoingBoing hat ein paar Beschwerden an die FCC (Federal Communications Commission) veröffentlicht, was sicher nicht im Sinne der Beschwerdeführer war. Doch Namen und Orte sind zensiert, also gibt’s kein Problem.

Witzig zum Beispiel, wie ein offenbar linientreuer Amerikaner eine klassische “Anal Probe”-Untersuchung durch Außerirdische als homosexuellen Akt hinstellt. Leider ist Government Attic nicht besonders übersichtlich. Und es gibt dort jede Menge Dokumente aller Art, nicht bloß Fernsehzeug, findige Aufdecker können dort sicher den einen oder anderen Skandal raustauchen.

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Im Wunsch, der werten Leserschaft zu gefallen, haben die Kollegen von KinoLive im heutigen Newsletter am Niveau geschraubt. “Superluder Paris Hilton” wird da getitelt, und “Paris Hilton versucht sich mal wieder als Schauspielerin” ist gleich der Einleitungssatz zum Newsletter.

Nun, Frau Hilton trägt in Luderfragen sicherlich keine weiße Weste mehr, und ihre Schauspielkünste sind sicherlich diskutabel, aber der Ton dieser Meldung läßt meines Erachtens dann doch zu wünschen übrig. Solche Formulierungen sind doch eher was für Blogger oder die Zeitung mit den großen Buchstaben (die sich ja sowieso eher als meinungsbildend denn als journalistisch neutral empfindet), und weniger etwas für ein respektables Unternehmen wie Entertainment Media.

Wahrscheinlich will KinoLive bewußt ein junges Publikum ansprechen, das sich sowohl mit Paris Hilton als auch dem Ludertum (als Tugend) identifiziert, und unter der Maske des Bashings lieber über die arme Millionärin herzieht, weil das in der Öffentlichkeit besser ankommt als Fanverhalten, ohne das Frau Hilton sicherlich nicht so populär wäre.

Auch ich kann mit Frau Hilton nichts weiter anfangen, doch mir ist sie wenigstens egal, ich muß mich nicht durch Bashing produzieren. Bei KinoLive aber gerät die kompetente Medienberichterstattung durch diese oberflächliche Meinungsmache meines Erachtens ein wenig ins Hintertreffen. Schade. Aber hoffentlich nur ein Ausrutscher.

Es ist übrigens offenabr Mode, “Leave Paris Alone“-Aufrufe zu machen, sicherlich nach dem herrlichen Vorbild des hochironischen “Leave Britney Alone“-Klassikers, der im TV natürlich zensiert wurde. Chris Crocker ist meiner Meinung nach übrigens die Idealbesetzung für eine Michael Jackson-Biographie.

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Stefan Niggemeier hat ein wirklich geniales Prachtstück der leider immer seltener werdenden Live-Patzer gefunden, von Radio Bayern 5 aktuell: Ein Interview mit Günter Thiel, dem Chef der insolventen PIN-Group.

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Wie schon einmal gepostet, sucht Antonio Gragnaniello aus Italien nach Reviews deutscher Fantasyfilme. Er arbeitet an der Herausgabe eines umfassenden Kompendiums des fantastischen Films auf italienisch. Die gesuchten Reviews brauchen nicht auf italienisch zu sein, englische Übersetzungen vorhandener Reviews oder eigene Reviews auf englisch reichen vollauf.

Die Arbeit wird mit Gottes Lohn bezahlt (also gar nicht, um das klarzustellen). Was genau Antonio möchte und braucht, bitte mit ihm selber ausmachen. Mir hat er als Beispiel eine Liste von Filmen geschickt, für die er aktuell Reviews sucht, diese findet Ihr unten, nebst einigen Ausschnitten der Infos, die er mir gegeben hat.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, ihm bitte eine e-Mail schicken (arrabal70@hotmail.com), mehr als hier steht, weiß ich auch nicht.

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As I already posted before, Antonio Gragnaniello from Italy is looking for reviews of certain german fantasy movies. He’s working on a compendium of fantastic cinema, which is going to be released in Italy. The reviews don’t have to be in Italian, english suffices completely.The work is not paid, if you’re interested in helping out, send him an e-Mail (arrabal70@hotmail.com).

I don’t know any more than said here. Below, you’ll find a list of some of the movies, Antonio is looking for reviews of, as well as some excerpts of what he told me about the project.

  • we are writing this book for 10 years about fantastic-horror-mystery cinema, the most complete ever. It already includes 4000 reviews. From Germany we have several titles included but we would like to find others. The book will be published in a few months. That’s why we need someone disposed to write some reviews for us of obscure German films.

  • i’m writing a book on fantastic-mystery cinema and that i need someone disposed to write some reviews of obscure German films like DIE NACHT DES SCHIKSALS, TRAUMA (Gabi Kubach), JACKPOT (Renate Sami), ABSCHIDSDISKO (Losansky), HOLGI (Knarr), JULIE DARLING, DIE SCHWARZE KATZE (Kramberg), DER SANDMANN (Damek) and other similar titles from 1980 to 2007.

  • DIE NACHT DES SCHIKSALS (Germany 1982) Helmer von Lützelburg
    DER SANDMANN (both Schmidt & Damek versions)
    Trauma (Germania 1983) Gabi Kubach
    Abschiedsdisko (1990) Rolf Losansky
    Die Schwarze Katze (1980) Karl-Heinz Kramberg
    and many more……..

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Spiegel Online hat aufgestellt, welcher Verlust auf Hollywood zukäme, wenn die Oscars (wie schon die Golden Globes) wegen des Autorenstreiks ausfallen würden. Der Artikel bezieht sich auf diesen Artikel beim Guardian, selbst beim Überfliegen nicht uninteressant: 411 Millionen Tacken. Wow…

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