Archiv für 26. Oktober 2007

Über eine Verbandsmitgliedschaft wurde ich heute darüber informiert, daß Anne von der Gönne, Studentin der Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Uni Leipzig, im Zuge ihrer Magisterarbeit eine Umfrage über das Selbstverständnis der Filmkritik in Deutschland durchführt.

Zur Umfrage

(Die Umfrage läuft noch bis 26. November)

Ich habe die Umfrage gerade abgeschlossen. Meine Eindrücke:

Auch wenn scheinbar nur gezielte Teilaspekte des Berufsbild des Filmjournalisten abgefragt werden, hat man den Eindruck, sich und seine persönliche Einschätzung des Berufsbildes sehr gut positionieren zu können. Einige Textfelder lassen die Möglichkeit, detaillierter auf manche Themen einzugehen. Am Ende hat man die Möglichkeit, seinen Namen einzugeben und so mit seinen Kommentaren (sollten diese Verwendung finden) in der Magisterarbeit von Frau Gönne namentlich zitiert zu werden. Gibt man den Namen nicht ein, wird man ggf. anonym zitiert.

Leider fehlt ein Textfeld für allgemeine Kommentare am Ende der Umfrage, und eine Möglichkeit, sich per Mail über den Ausgang informieren zu lassen. Frag von der Gönne hinterläßt aber ihre Kotaktdaten, so daß der interessierte Leser sie bei Bedarf erreichen kann. Des weiteren findet sich bei den Fragen kein “zurück”-Knopf, so daß man sich seiner Antwort schon sehr sicher sein muß, bevor man klickt. In meinem Browser (Safari 3.0.3 auf OS X 10.4.10) wurde man übrigens automatisch zur nächsten Frage weitergeschossen, kaum daß man seine Auswahl beendet hatte – ein Ändern der Antworten oder ein Überdenken vor dem “weiter”-Klick ist somit unmöglich.

Desweiteren noch eine allgemeine Anmerkung, die natürlich nicht nur für diese Umfrage gilt:

Den Rest des Eintrages lesen »

Comments Keine Kommentare »

He had been kicked in the head by a mule when young, and believed everything he read in the papers.

- George Ade

Comments Keine Kommentare »

Asia Filmfest 2007 LogoSoeben bin ich von der Eröffnungsparty des Asia Filmfest 2007 heimgekommen, zuvor habe ich der Premiere von Vexille beigewohnt.

Ganz kurz: Der Film ist ein klassischer Mainstream-Anime, der den Eindruck erweckt, man hat ihn nur deshalb animiert, weil er unmöglich real zu drehen gewesen wäre. Die Handlung (fanatischer Forscher mit Gott-Komplex gegen aufrichtige Mitglieder einer Spezialeinheit, die auch noch Liebeswirren über die Kontinente hinweg ausgesetzt Vexille Bild Asia Filmfestsind, in einer Materialschlacht oberster Kajüte mit nichts weniger auf dem Spiel als der Rettung unserer Welt) reißt einen nicht weiter vom Hocker, denn so liefen die tagträumerischen Weltrettungsepen der 80er auch ab.

Die Animation ist dahingegen faszinierend, denn sie unterscheidet sich gewaltig von der Perfektion, die wir durch Pixar-Werke mittlerweile gewohnt sind:

Die Leute, die die 3D-Landschaften erschaffen haben, müssen während der Gestaltung sicherlich einige Mäuse (und Sehnenscheiden) aufgearbeitet haben, so beeindruckend ist das, was man sehen kann (ich gehe hier nicht auf Details ein, da man sofort zu spoilern gezwungen ist).

Den Rest des Eintrages lesen »

Comments Keine Kommentare »