Archiv für 11. Oktober 2007

Ich wußte es selber nicht, aber auch ich kenne ihn nur zu gut, den Schrei des Wilhelm. Nun bin ich über Titanic auf diese Compilation von Filmausschnitten gestoßen, in denen der Wilhelm Scream (Stimme von Sheb Wooley) zu hören ist. Unglaublich! Man könnte fast meinen, das sei nachträglich nur für diese Compilation untergemischt worden, so offenbar und deutlich ist der Schrei zu hören, doch scheinbar findet sich der Schrei wirklich in all diesen Filmen.

Wieder ein Mythos hinüber, so höre ich hier, seit ich gespoilert wurde, auch jedesmal den “Here comes the Window-Cleaner!” heraus. Nun werde ich wohl nie wieder ruhig sitzen können, wenn er wieder mal im Kino zu hören sein wird, der Wilhelmsschrei…

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aufwendige Post… dann hat er was besonderes dabei. In meinem Fall brachte er einen silberglänzenden Umschlag aus einem metallisch wirkenden Kunststoff, sicherlich wasserdicht und garantiert reißfest: Mein Brieföffner hat aufgegeben, ich mußte die Klebestelle aufpopeln.

Doch was der Umschlag außerdem noch war: Ein Recycling-Horror. Denn Verbundmaterialen wie Glanzfolien (der heutige Umschlag), beschichtete Papiere (vom Kaugummipapier bis zum Tetrapack) und ähnliche Werkstoffe sind nach der Benutzung nur schwer wieder in ihre Bestandteile zu zerlegen und enden meist auf der Deponie oder in Form von Flocken in den Schallschutzwänden der Autobahnen. All das nur für das kleine *Ping!* im Kopf, wenn man seine Post sortiert?

Seit wir Weißen die Indianer mit unseren Glasperlen verarscht haben, funktioniert dieser Trick nicht mehr. Sollte man zumindest meinen. Doch die Vanity-Industrie beweist das Gegenteil: Glitter ist in wie nie (was ich partout nicht verstehen kann). Selbst aus der krudesten Statistik schließen die PR-Entscheider natürlich folgerichtig, daß jedermanns Aufmerksamkeit sich eher durch Glitzerndes als durch Ödes erwecken läßt.

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