Oscars 2008, hosted by Jon Stewart
Geschrieben von: Julian in Allgemein, international, Kino, PressemeldungJon Stewart wird wieder durch die nächste (die 80ste!) Oscarverleihung führen, schreibt die NY Times, beim Defamer hab ich’s gelesen.
Archiv für September 2007
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2007
Oscars 2008, hosted by Jon StewartGeschrieben von: Julian in Allgemein, international, Kino, PressemeldungJon Stewart wird wieder durch die nächste (die 80ste!) Oscarverleihung führen, schreibt die NY Times, beim Defamer hab ich’s gelesen.
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2007
Hollywoods KopfgeburtenGeschrieben von: Julian in Allgemein, Blogging, Film, international, Kultfilme, WebEine schon immer problematische Angelegenheit ist, wenn Filmemacher Themen anpacken, von denen sie nichts verstehen. Hier bieten sich drei Auswege an:
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09
2007
Raubkopierer sind Verbrecher, ja nee, is klar!Geschrieben von: Julian in Allgemein, Filmpiraterie, Meinungsfreiheit, WebSoeben bin ich beim Defamer über den Spoof eines Anti-Piracy-Spots gestolpert, der wohl aus der Serie The IT Crowd stammt. Während der Redakteur des Defamer noch spekuliert:
… bin ich schon schlauer. Der genannte Spot ist eine Parodie auf den uns altbekannten deutschen Anti-Piraterie-Spot, der so schlecht ist, daß bisher niemand ihn für wert erachtet zu haben scheint, ihn auf YouTube zu stellen. Wobei, die US-Spots hauen mich auch nicht um.
Jane Wyman, auch ein Urgestein der Filmgeschichte, ist verstorben. 1949 erhielt sie den Oscar für Johnny Belinda. Danke für den Hinweis, TD.
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09
2007
Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal SkullGeschrieben von: Julian in Allgemein, international, Kino, KultfilmeSoeben durch Shia LaBeouf angekündigt (mit Video): Der Name des vierten Indy-Abenteuers lautet Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull. Quelle: MTV Movies Blog. Ich finde den Titel, wie auch schon der MTV Movies Blog schreibt, sehr Temple-of-Doom-y. Hoffen wir, daß der Film keine pralle in den 1940ern angesiedelte Fantasyklamotte wird, sondern ein anständiger Indiana-Jones-Streifen. Doch Moment – was genau macht ihn denn aus, unseren Indy? Ich fürchte, ich werde mal wieder entdecken, daß ich aus einer weiteren Kultfilmreihe herausgewachsen bin. Nachtrag vom 12.9.2007: @ RW: Natürlich weiß ich, was unseren Indy ausmacht, doch es fällt schwer, das kurz & knapp in Worte zu fassen. Das ist ja die Kunst beim Filmemachen. Nun sind außerdem erste Informationen zu einer potentiellen Handlung ans Licht gekommen, zumindest wurde von MTV in die Richtung von Kristallschädeln recherchiert.
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2007
Happy Birthday, Peter!Geschrieben von: Julian in Allgemein, Kultfilme, People, Verstorbene
Bei ihm können sich sämtliche noch so fantastischen Akteure noch heute einiges lernen, sein Talent und seine Wandlungsfähigkeit sind unerreicht. In meinen Augen ist Peter Sellers, der im Privatleben eher schwierig und cholerisch gewesen sein soll, das Ideal, dem heutige Schauspieler nacheifern sollten, wissend, daß sie sein Genie ohnehin nie erreichen können werden. Sein unzeitiges Ableben im Jahre 1980 erschütterte die Welt, sein Werk ist unvergessen, sein Name gehört zu den Fundamenten der Filmkunst und ist Schwergewichten wie Jack Lemmon, Walter Matthau, aber auch Billy Wilder, Carl Laemmle oder Samuel Goldwyn ebenbürtig, gleichauf mit den Unvergeßlichen, zu denen ich Charlie Chaplin oder Stan Laurel zähle. Wer über den Tellerrand der von ihm nicht einmal so sehr geliebten Pink Panther-Reihe hinwegblickt, entdeckt zuerst einmal natürlich Dr. Seltsam, dann aber auch das Komödien-Bonbon Die Maus, die brüllte mit Peter Sellers in einer Dreifachbesetzung, und den wirklich genialen Ladykillers. Ich persönlich fand seinen großen Knaller Der Party-Schreck übrigens gar nicht so gewaltig, wenn auch streckenweise urkomisch. Auch ich als großer Fan habe bis heute nur die Minderzahl seiner Filme gesehen, doch ich setze große Stücke auf (legales) Video on Demand über das Internet. Das Urnengrab von Peter Sellers befindet sich bei London, genauergenommen exakt hier. Ich habe es besucht, als ich vor einigen Jahren in London war. Zur bequemen Auseinandersetzung mit Peter Sellers habe ich Euch, wie könnte es auch anders sein, ein paar Links und Videos zusammengetragen. Allen voran zum herzlichen Lachen dieser Ausschnitt aus The Return of the Pink Panther, mit dem Burt Kwouk als Clouseaus Butler Cato. Ganz kurz ist auch Herbert Lom als Chief Inspector Dreyfus zu sehen. Zum einen ein gutes Beispiel für eine gute deutsche Synchro (der Originalton wurde nämlich weitgehend erhalten), und aus meiner Sicht allein den Oscar für Sounddesign und Tonschnitt wert. Ein tolles Spiel von Zeitraffer und Zeitlupe, von objektiver und (naja, fast) subjektiver Kamera. Ganz nebenbei so ziemlich die einzige Filmszene, bei der ich mir regelmäßig und zuverlässig fast in die Hose mache vor Lachen, während mir die Lachtränen die Wangen runterlaufen.
Peter Sellers in der IMDb, bei Wikipedia, seine offizielle Webseite, eine große Fanwebseite. Ein WDR-Artikel, von dem ich das Bild stibitzt habe, zu seinem 80sten vor zwei Jahren hier. Als Videos finden sich ein großartiges Interview mit Michael Parkinson hier, Teil 1, 2, 3 und 4. Ein Making of zu “The Life and Death of Peter Sellers” (für den Sacha Baron Cohen besser gecastet gewesen wäre als Geoffrey Rush, wie ich meine), Teil 1 und 2. Zu Dr. Strangelove dieser Interviewausschnitt, in dem Peter Sellers verschiedene englische Akzente vorführt, und sein Auftritt bei der Muppet Show darf natürlich auch nicht fehlen. Eine aufwendige BBC-Doku, hier der erste Teil, der Rest über die Related Search-Funktion dorten. Ein Ausschnitt mit Peter Sellers als seekranker, durch die Umstände geradezu hypnotisierter Soldaten aus Die Maus, die brüllte hier. Sein letztes Engagement in einer Serie von Werbespots für Barclays, die Ausgezehrtheit durch seine Herzkrankheit ist Peter Sellers hier, kurz vor seinem Tode, deutlich anzusehen. Ein persönlicher Traum ist für mich in Erfüllung gegangen, als ich nach einem Gruppeninterview Julie Andrews persönlich meine Aufwartung machte und ihr mit wohlformulierten Worten meine Ehrerbietung für das Werk ihres Mannes darbrachte, welche ich sie ihm auszurichten bat, was sie, erfreut meine Hand schüttelnd, versprach. An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, daß die Neuverfilmung des Pink Panther einfach nur stinkt. Steve Martin kann, so genial er sein mag, Peter Sellers definitiv nicht das Wasser reichen, nicht in diesem Fall. Ich hab ja nicht schlecht gestaunt, als ich meine Termine für die kommende Woche zusammengestellt habe: Am Dienstag gibt es eine Pressevorführung Lasse ich meinen Blick im Kalender der kommenden Woche weiter nach unten wandern, hebt sich jedoch meine linke Augenbraue. Faszinierend! Am Montag, am Dienstag, am Mittwoch und auch am Donnerstag Abend finden ebenfalls Pressevorführungen statt, natürlich zusätzlich zu den normalen PV-Terminen tagsüber. Damit meine ich nicht die 16-Uhr-Schiene, sondern die schon ganz deutlich im Freizeitbereich liegenden 18.30-Uhr-Termine.
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09
2007
Farmer John kommt!Geschrieben von: Julian in Allgemein, Berlin, Dresden, Event, Film, Frankfurt, Hamburg, Kino, München, People, Pressemeldung, StuttgartNeulich gab es die PV eines sympathischen kleinen Dokumentarfilms: The Real Dirt on Farmer John, hierzulande wohl nur Farmer John. (offizielle Webseite)
Alles in allem ein interessanter, sehenswerter Film. Wäre da nicht die kleine Tatsache, daß der Autor des Films niemand anderes ist als Farmer John selbst. Hier steckt also irgendwie mehr dahinter als eine simple Doku, die ein Filmemacher über ein würdiges Subjekt gemacht hat. Wer macht schon Filme über sich selber? Doch wenn man das erstmal geschluckt hat, kann man den Film umso mehr genießen. Denn die Lebensgeschichte des Farmer John ist wirklich weder uninteressant, noch ereignislos, zumal sie die Modeströmungen der durchlebten Zeiten widerspiegelt – daher auch die Tagline “Mit Mistgabel und Federboa”, und gehört tatsächlich verfilmt. Ich kann den Film nur empfehlen. Wer nun Farmer John Peterson persönlich kennenlernen will, kann dies tun: Auf einer “KulTour” wird der Film in Deutschland von ihm persönlich vorgestellt. Livemusik gibt’s von Lesley Littlefield, mehr erfahrt Ihr weiter unten bei der Pressemeldung, die unter dem Trailer kommt.
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09
2007
MMOvieGeschrieben von: Julian in Allgemein, Blogging, Fan Fiction, Film, international, WebApropos digitales Filmfest: Vorhin bin ich bei BoingBoing über einen Begriff gestolpert, den ich schonmal wußte, wieder vergessen habe und nun schon eine Weile gesucht habe: Machinima heißen die Filme, in denen Figuren und Szenarien aus Computerspielen Verwendung finden. Der Grund ist klar: Jedermann kann fast beliebiges drehen, und das praktisch zum Nulltarif. Natürlich hab ich gleich mal zu YouTube rübergecheckt und herumgesucht, und dabei ist mir der Trailer für MMOvie, also scheinbar der Trailer für den ersten “offiziellen” World of Warcraft-Film in die Hände gefallen (was man heute halt so “offiziell” nennt). Wer den anschaut, hat sofort kapiert, was genau Machinimas (Machinimen? Machinime?) sind – und daß sie auch ganz witzig und ironisch sein können:
Interessant an dieser Stelle: In meinem ersten Interview mit John Lasseter (A Bug’s Life? Toy Story 2? Ich weiß es nicht mehr) fragte ich den Großmeister der animierten Spielfilme (des westlichen Kulturkreises zumindest), ob und wann es denn seiner Meinung nach möglich sein werde, auch Stimmen und Geräusche volldigital zu erschaffen, anstatt sie, wie auch in Computerfilmen noch immer üblich üblich, von realen Quellen aufzunehmen. Er hat mich nicht verstanden, glaube ich, denn er hat nichts geantwortet, was ich mir gemerkt hätte. Dabei halte ich meine Frage, mit deren Beantwortung sich die analoge von der digitalen Welt restlos getrennt haben wird, für noch immer brandaktuell. Vielleicht find ich ja irgendwann die MD wieder, dann kann ich mal gucken, was er so gesagt hat. Mehr zu MMOvie hier und hier. Und wie WoW Anwendung in unserer Welt findet, parodieren die Simpsons immer noch am besten. (schnell angucken, bevor’s wieder offline ist!)
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09
2007
Bitfilm: Online-FilmfestivalGeschrieben von: Julian in Allgemein, Blogging, digitales Kino, Filmfest, Web, Wettbewerb
Derzeit findet das Bitfilm-Festival statt, bei dem jeder, der sich auf der Webseite anmeldet (huch! Es gibt neue iPods!), mit abstimmen kann. Mehr Infos über Bitfilm gibt es auf deren Webseite. Das Logo mit der Roboterdame finde ich übrigens ein wenig provokativ, und die Wettbewerbsbeiträge kann man auch anderswo begutachten. Besonders bemerkenswert ist hierbei das Pro-Datenschützer-Contra-Schäuble-Video “Big Brother State” der FH Augsburg, das sowieso schon eine Weile durchs Netz geistert. Ich selbst sitze diesbezüglich zwischen den Stühlen, einerseits bin ich sehr wohl für einen umfassenden, uneingeschränkten Datenschutz für jedermann (hier geht es nur um Kameraüberwachung im öffentlichen Raum), doch persönliche Erfahrungen mit dem Thema Internetkriminalität lassen mich sehr wohl auch die Pro-Argumente nachvollziehen. Mehr dazu zu gegebener Zeit. Auch bei Spiegel Online findet sich eines der Videos, ebenfalls von der FH Augsburg, übrigens Stadt der Herkunft meiner Familie. |