Archiv für Juni 2007
… zumindest im Sinne der aufgeblasenen Vorstellungen der Medien-, Musik- und Softwareindustrie. In seinem Blog “Wortvogel – 100% Torsten Dewi” legt der Autor unter der auch hier verwendeten Überschrift drei Beispiele aus seinem Leben offen, die strenggenommen Brüche mit dem Copyright darstellen – soweit ich das beurteilen kann, denn wer versteht denn heute schon das Copyright?
Sehr mutig, wie ich meine, denn dieses schriftliche Bekenntnis kann natürlich juristische Folgen haben. Ebenfalls mutig, wie ich meine, denn es braucht Mut, um laut gegen Gängeleien wie genannte zu protestieren. Den Rest des Eintrages lesen »
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Ein besonderes Schmankerl: Trotz seiner bald 65 Lenze sieht Harrison Ford tatsächlich immer noch aus wie Dr. Henry “Indiana” Jones Jr.:

Das Bild kann auch hier, hier oder hier begutachtet werden.
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Geschrieben von: Julian in Allgemein, Blogging
Mich regt schon seit langem auf, daß beim bisherigen WordPress-Thema (ein Thema ist die Designvorlage eines Blogs) das Umfließen von Bildern mit Text fehlerhaft war. Als nun der Eintrag unter dem Legomännchen sich um das Legomännchen gequetscht hat, obwohl er das als anderer Eintrag in keinem Fall soll, hab ich nun das Thema vorerst auf das WordPress-Standardthema “Kubrick” umgestellt und mach mich nun ernsthaft auf die Suche nach einem besseren.
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Der MTV Movies Blog läßt uns einen ersten Blick auf Indy als Legomanschgerl erhaschen. Ich frag mich nur, was man hinten auf die Peitsche noch aufstecken soll, da ist offenbar so ein typischer Lego-Steckknopf dran:

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Geschrieben von: Julian in Allgemein, Musik
Vorhin gab es einen überaus interessanten Beitrag im Zündfunk, bei Bayern 2 Radio. Für die Radiohörer wurde das (schon lange existierende) Prinzip des Guerilla-Marketings anhand der sogenannten “Street Teams” manch großer Musiklabels beleuchtet. Den Rest des Eintrages lesen »
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Die Bundesregierung möchte alle Online-Veröffentlicher per Gesetz dazu verpflichten, alle (!) Veröffentlichungen bei der Deutschen Nationalbibliothek zu hinterlegen – möglicherweise.
Für sinnvoll halte ich es ja, ausgewählte Beiträge oder ganze Webseiten, soweit sie öffentlich einsehbar sind, für die Nachwelt zu speichern – aber jeden Pfurz von jeder Webseite?
Abgesehen davon, daß die Abgabeverpflichtung per Gesetz für uns Veröffentlicher extrem nervig wäre und nur Arbeit machen wird (laut Spiegel Online kostet das schätzungsweise 115 Mio. Euro im Jahr), denke ich, daß die Regierung zu weit geht. Wenn man bisher seine Meinung auf andere Weise öffentlich kundgetan hat, dann mußte man davon bisher ja auch keine Abschrift einschicken.
Wenn die Nationalbibliothek meine Bloginhalte haben will, dann kann sie sich diese gerne runterladen. Aber mich oder andere Publizierende per Gesetz zu potentiell massiven Geldstrafen zu verdonnern, bloß weil die nicht gescheit zu Programmieren bereit sind, das geht dann doch zu weit.
Hoffen wir, daß die Nationalbibliothek dann auch entsprechend würdig mit den Daten umzugehen weiß.
(Heise, nochmal Heise)
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Unsere südlichen Nachbarn verfügen nicht nur über eine märchenhafte Landschaft, sondern auch über ein überzeugendes Angebot an Filmlocations. Einem Newsletter, den ich heute erhalten habe, läßt sich z.B. entnehmen, daß nicht nur der Bulle von Tölz in Tirol dreht (am großen Ahornboden, ist immer einen Ausflug wert), sondern auch bereits über 60 Bollywoodproduktionen angelockt werden konnten. In Thiersee gibt es ein Filmmuseum, und der Filmverband Cine Tirol, wohl eine Unterabteilung der Tirol Werbung, hat auch ein Showreel online:
Alles in allem finde ich, daß der Verband einen sehr schönen Online-Auftritt hingelegt hat, und auch Kompetenz vermittelt. Das einzige, was mich stört, ist, daß der Newsletter erst heute einging, am Tag der Tatort-Premiere am Achensee. Ein wenig spät für die Berichterstattung, zumindest bei allen Offline-Medien.
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Das Schweizer Filmportal cineman.ch hat soeben seine deutsche Filiale eröffnet: Unter cineman.de findet man nun neben den Reviews, Interviews, Star-News, Trailern und Making Ofs auch die deutschen Spielzeiten, sowie einen Video-Podcast (iTunes), allerdings nur auf Schwyzerdütsch (Pirates of the Caribbean: “Am Endi vo dr Welt“, sehr schrill)! Nett finde ich auch die Rollover-Fotoshow bei den Stills. Betreiber von cineman.de ist die Schweizer Cinergy AG, offizieller Start wird der 21. Juni sein.
Ich freue mich sehr über diesen neuen “Player” in der “Szene”, die Spielregeln sind einfach: Jeder darf mitmachen, doch Qualität setzt sich durch. Ich werde gern immer mal wieder reingucken, doch für meine Trailer gehe ich auch weiterhin zu MovieMaze, denn mehr Auswahl gibt’s kaum.
Hier noch die Pressemeldung, (oder als PDF): Den Rest des Eintrages lesen »
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Geschrieben von: Julian in Allgemein, Event, Web
Nichts geringeres als ein Debakel ist die Verleihung des Grimme Online Awards 2007: Die Preisträger wurden a) über zwei Tage zu früh bekanntgegeben (und das auch noch kühn im Präteritum formuliert) und, was noch schlimmer ist, b) zu einem Zeitpunkt, zu dem man angeblich noch abstimmen konnte – zumindest, wenn man Kalendertage von 0 Uhr bis 24 Uhr rechnet. Stefan Niggemeier, einer der Preisträger, ist (zu Recht) sauer, Rechtsanwalt Udo Vetter hält sich zwar vornehm zurück, spricht durch die Blume aber Bände.
Nachtrag: Mittlerweile ist die oben verlinkte, den Skandal auslösende Webseite wieder offline, und von außen ist es, als wäre nichts gewesen. Lediglich Screenshots auf einigen der hier verlinkten anderen Blogs zeugen noch von dem Erlebten.
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Laut heise online (nun auch Spiegel online) stört es Michael Moore offenbar nicht weiter, daß sein neuester, “Sicko“, illegalerweise online verfügbar ist (wie berichtet). Offen bleibt natürlich weiterhin, ob Moore das wirklich so sieht oder nur seinem eigenen Image gegenüber Linientreue zeigt.
Für beide Fällen ist sein Verhalten jedoch löblich, denn verhindern läßt sich das Internet und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Änderungen ohnehin nicht mehr (genaugenommen wurde es ja ursprünglich für genau diesen Zweck entwickelt). Es werden dennoch sicherlich genug Leute in die Kinos strömen, um die Produktion aus den roten Zahlen zu heben. Es gibt jedoch auch weit innovativere und mutigere Modelle für die Online-Vermarktung, zum Beispiel dieser kleine Spielfilm.
Hier der Beweis für Mister Moores Einstellung:

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