Ein Antipersonenminenfilm – bis zur Zerreißspannung.

    An die Nieren gehender, durchkomponierter Stillstand unter praller Sonne in der Wüste im Afghanistankrieg auf einem Minenfeld in der berüchtigten Helmlandprovinz.

    Laut Abspann ist es dann doch nur ein Heldengedenken- und Heldenverehrungskriegsfilm und insofern ein Propagandafilm nach der schrecklichen Begebenheit im Kajaki Minenfeld in einer der gefährlichsten afghanischen Provinzen anno 2006 in der Helmland Provinz, der verlustreichsten Provinz in der Afghanistaninvasion der NATO; über einige der Original-Beteiligten ist im Abspann zu lesen „all continue to serve their Regiments, Queen and Country with pride and destinction“. Und jetzt bitte die Nationalhymne und Fahnenaufzug und strammstehen.

    Dabei wirkt der Hauptcontent dieses Filmes von Paul Katis nach dem Drehbuch von Tom Williams alles andere als ein Propagandafilm. Das ist selten im Kriegsfilmgenre: diese hohe Konzentration, der überwiegende Verzicht auf Action, die Umsetzung der unter der Lupe genommenen Situation im Minenfeld von Kajaki mit theatraler Strenge, auch was den Rhyhtmus betrifft, die hauptsächliche Reduktion auf diese enge, verminte Passage eines ausgetrockneten Flussbettes, das an den sandigen Stellen ein nicht erkennbares Minenfeld ist.

    Theatral auch insofern als der Hauptheld in einer der letzten Einstellungen wie in einem Bühnenschlussbild am Boden kniet. Auch das ist selten: ein Kriegsfilm, bei dem so viele Soldaten so lange vor allem auf den Knien sind. Denn das Gebiet ist gefährlich, jede Bewegung, ja eine geworfene Wasserflasche kann die nächste Mine zur Explosion bringen.

    Theatral beeindruckend ist auch die Dosierung von Ruhe, Zwiegespräch, in der Kadenz von letzten Worten, letzten Witzen und einem letzten Happy Birthday, und auch der Schmerzenssschreiorgien; theatralisch, jedoch verstanden als Mittel zur Verstärkung der filmischen Wirkung, auch was die Schminke der Minenverletzungen betrifft, diese aufgequollenen Lippen, diese verschiedenen Hautfärbungen, die Fleischklumpen, das wäre für jeden Horrormaskenbildner eine Herausforderung; schmerzhafte Details der Erstversorgung von Patienten mit Bein- und Armverlusten, ein quälend langsames Drama, nicht im Sinne von langweilig; harte Kriegskost, nicht für schwache Nerven.

    Zur Glaubwürdigkeit tragen auch diese teils kaum verständlichen britischen Dialekte bei und die unendliche Zeit, kaum auszuhalten, die vergeht, bis endlich die rettenden Black Hawks kommen und waghalsig die Verletzten in die Höhe ziehen. Wobei das Sujet schon öfter zu sehen war in Afghanistan-Filmen: eine Patrouille geht los von einem erhöhten, einsamen Ausguck aus, auf welchem vorher die Zeit mit Rumhängen, sportlichen Übungen, Small-Talk über Familie und Sex und Gay und Pricks und Tripper und Fucking und Ratschen zerbröselt wird, mit Zigarettenrauchen und wieder die Gegend beobachten friedlich, fast wie im Sommercamp.

    Bald tritt einer auf eine Mine. Das wars dann aber schon mit der Gemeinsamkeit zu anderen Filmen, zum Beispiel der dänische A War. Hier hat der Film sein Zentrum, seine zentrale Schaustätte gefunden, auf die die Filmemacher einen teils kaum erträglichen, schon gar nicht für zarte Gemüter, unbeirrbaren Blick werfen und kaum Details auslassen.

    Umso mehr schwebt die ganze Zeit die Frage im Raum, was machen die hier bloß in dieser Einöde? Der Film ist insofern auch aktuell, weil in England eben untersucht worden ist, wie rechtens und berechtigt die Entscheidung von Tony Blair für den Irakkriegeinsatz gewesen ist.

    Der Afghanistankrieg dagegen, der ist schon fast vergessen, vor allem: verdrängt. Dass irgendwas am Hindukusch nicht so ganz in Ordnung ist, erfährt man lediglich an den stetig steigenden Zahlen von Flüchtlingen aus Afghanistan. Schöne Inschrift anfangs auf einem Felsen zu lesen: „Please leave all Morale here“. So wirkt der Film als engagierter Kriegsverarbeitungsfilm.

    Der Titel ist ein Wortlaut aus dem Funkverkehr.

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    stefe macht Pause und lässt sich faszinieren durch drei kurze youtube-Clips über Harpyien, die sehr sehr lange und sehr sehr genau ihre Umgebung beobachten, bis sie zum ersten Jagdflug ansetzen und die hoch über dem Dschungel logieren – Abbild des Filmkritikers?

    Teil 1

    Teil 2

    Teil 3

    Zu diesen Philosophenvögeln passt durchaus der Neustart CAPTAIN FANTASTIC – EINMAL WILDNIS UND ZURÜCK, in welchem es um pädagogisch-ideologisch-emanzipatorischen Zugriff gegen die Schulweisheit geht mit einem Exkurs in die Wildnis.

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    Vom pädagogisch-militanten Idealismus und dessen Zusammenbruch.

    Ein unterhaltsamer Film zum Thema ideale Erziehung, die zu beachtlichen Problemen führt, welche mittels des Roadmovieelementes der Lösung näher gebracht werden.

    Der Film bezieht sich auf Menschen-, Erziehungs- und Gesellschaftsideale von Marx über Lenin, Stalin, Trotzky, Plato bis zu Noam Chomsky dessen Geburtstag die Familie feiert (als Geschenk gibt es für jedes Kind einen Dolch).

    Das Problem solcher Ideale liegt meist in der Umsetzung, liegt daran, dass ihnen ein Hang zur Radikalisierung innewohnt, was von außen besehen der Komik nicht entbehrt. Viggo Mortensen als Vater Ben praktiziert die freie Waldschule (nicht Waldorf-Schule) mit seinen Kindern in ländlicher Waldidylle. Eine Militärschule dürfte ein Ferienlager dagegen sein. Der Unterricht gipfelt in paramilitärischen Jagdübungen, bei denen die Kinder angemalt sind wie Aborigines. Zu Beginn des Filmes schießen sie einen kapitalen Bock; ein sprachlich wunderschön doppeldeutiges Bild.

    Wobei es zweifellos ein Traum wäre, Kinder in der freien Natur zu erziehen und aufwachsen zu lassen; im Einklang mit ihr, ein Urvater dieser Ideen dürfte Jean-Jacques Rousseau sein, der hier aber nicht zitiert wird; wir sind in Amerika.

    Doch Ideal und Realität divergieren. Mutter wird krank, muss ins Krankenhaus, heillos krank ist sie, so dass sie sich entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie kommt aus reichem, bürgerlich-christlichem Milieu, ist selbst zum Buddhismus konvertiert und möchte entsprechend verabschiedet werden.

    Bei der Beerdigung, die Bens Schwiegervater ungefragt organisiert, kommt es zum Konflikt der Lebenshaltungen, auf dem Weg dorthin im Familienbus „Steve“ zur Begegnung der Waldfamilie mit der amerikanischen Konsumgesellschaft, die dem erzieherischen Geiste des Familienvaters querläuft und zu Dingen wie einer Aktion „Befreiung von Lebensmitteln“ in einem Supermarkt führt.

    Matt Ross hat das Buch geschrieben und so unangepasst wie möglich inszeniert, nichts ist glattbegügelt, wobei selbst die Familie disharmonisch wirkt.

    Ross scheint sich von der Spontaneität der Begeisterung leiten zu lassen, nur ja nicht schulkonform werden im Kinohandwerk, es lustig erscheinen lassen, unkonventionell der Kamera Freiraum geben, nicht steif inszenieren, der Inszenierung ein Element des Launisch-Willkürlichen lassen und schon gar nicht in kinematographisches Meistergehabe verfallen und damit auftrumpfen wollen. Irgendwie kumpelhaft.

    Viggo Mortensen spielt den bärtigen Chef, den Familien- und Erziehungsideologen und hat sich wohl in den Vertrag schreiben lassen haben, dass er auch ein paar Szenen unrasiert spielen möchte von wegen Image und so; und so lässt Ross sich genügend Zeit, die Rasur als eine Szene der Läuterung einzubauen, wie er sich überhaupt, je mehr der pädagogische Horizont sich aufhellt, die Probleme sich lichten, sich ausgiebig im errungenen Glück und im Lichte der Erkenntnis suhlt, um den Zuschauer in einer heiteren Stimmung aus dem Kino zu entlassen, nicht zu sehr belastet mit erziehungsideologischem Diskurs, dazu ist das kabarettistische Element, das Farce-Element dann doch zu stark; insofern dürften Anhänger des Anthroposophen Rudolf Steiner hier fehl am Platz sein, für den sind „Endorphine wie Delphine“ eher nicht erfunden.

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    Kleine gemischte Platte aus fett und schwer Bayerischem, Reise- und Kulturlust, aus Verfolgungsjagd und Weltrettung.
    Meine Tipps wären: im Kino: El Viaje und bei den DVDs: Klänge des Verschweigens.

    EL VIAJE
    Rod Gonzalez von der Band „Die Ärzte“ lässt uns unprätentiös teilhaben an seiner persönlichen Entdeckungsreise zur Musik von Chile, seiner Heimat, die er als Bub mit den Eltern vor Pinochet verlassen musste. Der Meinung im Film, es handle sich um einen nützlichen Film, wollen wir nicht widersprechen.

    GENIUS: DIE TAUSEND SEITEN EINER FREUNDSCHAFT
    Der Kampf zwischen Dichter und Verleger um ein Meisterwerk auf Kosten von Familie und privaten Beziehungen in schönen, milden Bildern.

    SCHWEINSKOPF AL DENTE
    Hier haben sich die Filmemacher allzu gemütlich eingerichtet im Erfolgsgefühl der zwei Vorgängerfilme und in der bräsigen Wahrheit der Romane von Rita Falk, wie sich abstrampelnde Provinzis einen an sich sympathischen Dorfpolizisten vertrocknen und verdorren lassen.

    TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES 2
    Wer so mutig und tüchtig die Welt rettet wie die Turtles, der darf sich echt als New Yorker Bürger fühlen. Apart sehen sie trotzdem aus.

    JASON BOURNE
    Ex-Agent Bourne lebt nach der Devise, nur wer untertaucht, kann überleben. Regisseur Ross widerlegt ihn mit reißerisch inszenierten Verfolgungsjagden.

    Neu vorgestellte DVDs

    KLÄNGE DES VERSCHWEIGENS
    Klaus Stanjek ist dem Phänomen innerfamiliärer Sprachlosigkeit auf der Spur, das weiter verbreitet sein dürfte als vermutet; das auch hochaktuell ist zum Beispiel in Familien, aus denen jugendliche Amokläufer entspringen. Bei Stanjek geht es um die familiäre Wortlosigkeit von öffentlich breit abgehandelten Themen wie Homosexualität und KZ.

    THE BRAVE
    Mal ehrlich, würden Sie auch so handeln, wie Johnny Depp hier, der Marlon Brando das Ehrenwort gegeben hat; ein Ehrenwort mit furchtbaren Folgen?

    HANNAHS RENNEN
    Coming of Age einer hübschen Protagonistin mit Pferd und Herz und Mut und Charakter.

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    Ein Film zum Thema Überwachung, Sicherheit und Data Mining. Furchterregend, wie die Amis (NSA, ein faktisch begrabener Skandal) in ihren Spähzentralen offenbar jede Ecke der Welt detailgenau im Blick haben (und schnell zu aktivierende Kommandos in der Nähe). Selbst beim den größten Unruhen und bei Straßenchaos in Athen können sie Matt Damon als Jason Bourne (und gleichzeitig Produzent des Filmes), der seit Jahren im Untergrund lebt, mit computerisierter Gesichtserkennung orten.

    Andererseits kann Bourne, der von so brennendem Interesse zu sein scheint, im nächsten Moment ruhig und unentedeckt von Griechenland nach London fliegen. Hinter ihm her ist der Geheimdienst, weil Bourne über den Schlüssel zu einem Computerprogramm verfügt, das für den CIA höchst gefährlich werden könnte. Die Agentur befürchtet, dass geheime Spähkooperationen mit Aaron von einem Internetmulit, einem weltweiten Netzwerk mit über eineinhalb Milliarden Menschen, Facebook und Zuckerberg lassen grüssen, bekannt werden.

    Bourne hatte sich vor Jahren vom Geheimdienst abgesetzt, angeekelt durch die Korruption und dass dessen Ziel längst nicht mehr Schutz und Sicherheit der USA und seiner Brüger war. Sein Vater ist schon bei dem Verein gewesen und war der Erfinder des gefährlichen Computerprogrammes. Insofern ist die Geschichte für Jason mit der Vaterproblematik und insofern emotional belastet.

    Paul Greengrass, der mit Christopher Rouse und Robert Ludlum auch das Drehbuch geschrieben hat, nutzt diese und weitere Verwicklungen, Ängste und Interessen, um einen rasanten Actionfilm im Sinne eines Selbstzweckes zu inszenieren, Action und Verfolgungsjagd um der Action und der Verfolgungsjagd willen.

    Greengrass inszeniert pausenlos hektisches Gerenne und Gespähe und Aktionismus im CIA-Hauptquartier wie an der Front, anfangs in Athen, in hoher Bildschlagfrequenz und kürzesten Schnittfsequenzen, die durch von der Hektik infizierte Kamera noch kürzer und noch hektischer wirken, dass einem ständig Angst und Bange sein sollte um Bourne, erwischen sie ihn oder erwischen sie ihn nicht.

    Der Geheimdienst selbst ist wiederum eine hochgeheime und hochverschlungene Angelegenheit mit widersprüchlichen Zielen und Machtansprüchen und ganz frisch und unverbraucht landet hier Heather Lee an, die spröd-aparte Alicia Vikander. So eine unverbrauchte Figur braucht es im Milieu, das ist ein Gesetz des Genres, falls irgendwo auf der Welt ein aufrechter Mensch gerettet werden soll.

    Greengrass nutzt alle verfügbaren Mittel, um diesen Bilderdrive zur Übertünchung der relativen Messagelosigkeit des Filmes dominant werden zu lassen im Sinne erhöhter Gewichtung des Davonrennens, des Verfolgens, des Versuches, Informationsvorsprung zu erlangen, des Sichversteckens und des Ausspähens, der Atemlosigkeit um der Atemlosigkeit willen, denn die Tricksereien an der Spitze des CIA sind als solche weder neu noch erhellend und die deutsche Routinesynchro kann da sowieso nichts beitragen; um von all diesen Belanglosigkeiten abzulenken gibt es nebst verschiedenen Locations in den USA Szenen in Istanbul, Athen, Albanien, Rom, London und Berlin (weil hier schöne Förderungen winken und auch Audi a bissl Werbung in den Film infiltrieren kann).

    Bourne: nur wer untertaucht, kann überleben.

    In Las Vegas gibt es ein kurzes Impromptu mit Taschendiebereien, aber der Trend der Aktivitäten parallel zum schwindenden Gehalt der Story zielt auf mehr Schießerei.
    Wo aber ist die Relevanz des Filmes?

    Wir halten es mit der hübschen Nachwuchskraft, die von Bourne den Rat erhält: „Sie sind nie hier gewesen“. Wir sind nie hier gewesen.

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    Die Umgebung macht’s, die Typen in Landshut und Umgebung, in Niederkaltenkirchen, die die Preziosen dieser erneuten Rita-Falk-Verfilmung von Ed Herzog nach dem Drehbuch von Stefan Betz verständlich, zwingend, begreifbar machen: einige der Kommentare, die wie Trockenfutter wirken, von der Hauptfigur, Dorfpolizist Franz Eberhofer, Sebstian Bezzel, wenn sein Chef moniert, dass er das mit der Flucht des Gefangenen Küstner, erst jetzt erfahre, meint Franz, dass das etwas gedauert habe oder sein „super“, wenn er sich auf ein geschenktes Wellness-Wochenende auf dem Bauernhof mit seiner Susi freut, Lisa Maria Pothoff.

    Mit Susi verbindet ihn die Sehnsuchts- und Liebesgeschichte, die ihm wegen seiner Schüchternheit zu misslingen droht, denn der Chef der Pizzeria Potenza in Italien ist draufgängerischer bei dem unentschiedenen Mädel.

    Mit einer schüchternen Szene im Büro, die eine Aussprache mit Susi werden soll, fängt der Film an; vor der Tür lauert die ganze Belegschaft; das ist deutlich und bauerntheatralisch inszeniert.

    Seine Umgebung scheint Franz zu diesem unergründlichen, eingschüchterten Typen gemacht zu haben, der in seiner eigenen Welt lebt und nur deren Gesetzen zu gehorchen scheint, wobei sein Job als Dorfpolizist doch das Hüten und Durchsetzen der Gesetze der realen Welt wäre.

    Die Oma, Enzi Fuchs, lässt sich, bloß weil es ein Sonderangebot beim Frisör gibt, die Haare blau dauerwellen; das und auch die Sonderangebotsszene im Baumarkt macht sie leider zu eine Sonderangebotsoma und lässt schmerzhaft an die Oma von Ilse Neubauer aus der ersten Falkverfilmung von Ed Herzog, Dampfnudelblues, zurückdenken.

    Franz‘ Vater, der Althippie Ebershofer, Eisi Gulp, ist ein freakiger, stimmiger Charakter und erst recht eine Dauererniedrigung für den braven Franz, der nirgendwo nichts ausleben kann, da steht der Sohn blaß da.

    Auch das Opfer im Kriminalfall des Filmes muss allein durch seine Existenz auf Franz verstörend wirken. Es handelt sich um dessen Chef, Dienststellenleiter Moratschek, den der Sigi Zimmerschied gibt mit dem leicht verfetteten Überlebens- und Verzweiflungsmut eines Louis de Funès und Äuglein die von einer tiefen Angst, übersehen zu werden, erzählen. In dessen Bett findet sich der titelgebende Schweinskopf. Das führt dazu, dass Moratschek im Pyjama woanders Obdach sucht und beim Vater von Franz findet. Dass diese beiden in der Ménage des Wirtshauses Wolfinger zusammenstecken und wie Kids Fez machen, gemeinsam rauchen, saufen, Musik aus alt-68-er-Kassetten hören; das muss wie ein doppelter Hammer auf das Gemüt von Franz wirken.

    Solche Figuren, deren pure Existenz, sind eine Dauerniederlage für Franz, dessen Kommentare dadurch zusehends trockener, introvertierter und knapper ausfallen müssten, worauf die Inszenierung allerdings keinen Wert legt.

    Eine weitere Unterhaltungstype ist der gejagte Bösewicht, Gregor Bloeb als Küstner, der Moratschek bedroht, eine Farce-Figur, die dem armen, geistig-emotional dehydrierten Franz noch den letzten Tropfen Wasser entziehen dürfte.

    So weit haben allerdings weder Regie noch Darsteller ihre Beschäftigung mit dem Stoff und den Rollen getreiben. Mir scheint, sie haben sich gemütlich und ohne gedankliche Anstrengung in der Bauerntheaterschiene eingerichtet und der Rest des Teams ebenfalls. Sie scheinen auf der Erfolgsschiene das Geheimnis des ersten Filmes vergessen zu haben, jene existentielle Dimension, die das Dialekttheater so abgründig machen und dessen Wirkungskreis so ausweiten kann.

    Gegen diese Richtung arbeitet auch Einsatz und Inszenierung der Flötzinger-Figur von Daniel Christensen, die hier als Karat-schwächende Soft-Power aus dem Softpornomilieu à la Alois Brummer eingesetzt wird, so lustig wie wenig ein Gewinn.

    Ein kleines Performance-Highlight gibt gleich zu Beginn der heftig aufspielende Verkäufer im Baumarkt mit der Elektro-Sanitär-Artikel-Nummer. Auffallen um jeden Preis, was aus der Gesamtsicht von den Filmemachern allerdings nicht im Sinne von Hinterfotzigkeit und als Punch gegen die Psyche von Franz eingesetzt wird, sondern lediglich zur erhofften Unterhaltung eines anspruchslosen Publikums zu Illustrierung des Themas Sonderangebots-Oma. Sonderangebots-Bauerntheater.

    Da die Filmemacher offenbar vor allem nach dem Erfolg schielen, scheint ihnen der Drive für die Story und deren Doppelbödigkeit abhanden gekommen zu sein; sie glaubten schnell zufrieden sein zu können mit der teilweisen Charakterisierung der Figuren in Richtung „nicht ganz dicht“ oder „provinzgeschädigt“ und glauben mit dem Rekurs auf solides Bauerntheater der Rita Falk Genüge getan zu haben. Womit die Bemühung denn eher fürs TV (durchaus abwertend gemeint) geeignet erscheint denn fürs Kino; es fehlt das Verwegene; die russisch-Roulette-Nummer kommt ermüdend und spannungslos daher.

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    Spannend, informativ, unprätentiös ist dieses Roadmovie nach Chile und zu seiner Musik, seinen Städten, seiner Landschaft, seiner Geschichte von Nahuel Lopez, begleitet von der hellwachen Kamera von Florian Kirchler und unter Konzeptmitwirkung von Oliver Keidel.

    Das Konzept ist folgendes: der chilebürtige, deutsche Musiker Rod Gonzalez von der Band „Die Ärzte“ fährt in seine Heimat zurück, um dort die Musikszene kennenzulernen. Er selbst musste mit 6 Jahren mit seinen Eltern vor der Pinochetdiktatur fliehen. Die Familie ist zufälligerweise in Hamburg gelandet.

    Anknüpfungspunkt für die Reise ist ein chilenischer Musiker, Macha, den Rod in Berlin kennengelernt hat und den er nun in Chile aufsucht. Macha gibt ihm den Tipp mit Camila Morena, einer der zur Zeit bekanntesten Sängerinnen Lateinamerikas. Sie gibt ihm den nächsten Tipp.

    Die Kapitel des Filmes sind nach den Namen der Künstler dieser Begegnungen benannt, kurzer graphischer Stopp, eine graphisches Künstlerportrait und dessen Name.

    Bei den Begegnungen nimmt sich Rod Zeit für Gespräche bei einem Glas Wein, bei einem Spaziergang und von jedem Künstler und jeder Künstlerin will er ein Musik- oder Gesangsstück aufnehmen.

    Durch diese Gespräche und die Geschichte der Künstler unterschiedlichsten Alters oszilliert auch die Geschichte Chiles, die nach wie vor nur partiell aufgearbeitete Diktatur Chiles und der diskriminierende Umgang mit den Mapuche, den Nachfahren der Ureinwohner Chiles. So lernen wir den Lleu-Lleu-See kennen, dessen bewaldete Umgebung nur noch aus Kiefernplantagen bestehen, die die Lebensgrundlage der Mapuche gewaltsam zerstören oder wir erfahren von Protesten in Patagonien gegen eine rücksichtlose, heutige Neokolonialisierung oder begehen ein Fußballstadion, in welchem Pinochet die Gefangen zusammentreiben, verhören, foltern ließ.

    Gleichzeitig erhalten wir Ansichten von Santiago zu sehen, von Valparaiso, San Antonio und Patagonien. Der Film bringt Begegnungen mit Macha, Camila Morena, Claudio Araya „Pajaro“, JM, Eduardo Carasco, Gaston Avila, Eduardo Yanez, Mauricio Castillo und vielen anderen und genügend lange Musikausschnitte, teils unterlegt mit weiteren Chileimpressionen.

    Ein Statement aus demFilm: „jetzt haben wir jedenfalls einen nützlichen Film gemacht“. De acuerdo!

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    Die „wahre Geschichte“, wie im Vorspann steht, der Beziehung des amerikanischen Dichters Thomas Wolfe, expressiv unter Einsatz aller Extremitäten und Gesichtsmuskeln und gut geschulter Stimme dargestellt von Jude Law, zu seinem ersten und Entdecker-Verleger Mark Perkins, von Colin Firth mit wacher Übersicht auf die Leinwand gebracht und praktisch immer mit Hut auf dem Kopf.

    Die Geschichte beginnt zur Zeit der großen Depression, 1929. Perkins ist bereits erfolgreich, hat Hemingway und F. Scott Fitzgerald verlegt und wohnt luxuriös in einem Landhaus mit vielköpfiger Familie.

    Wolfe ist anfangs des Filmes erfolglos, hat nur Absagen kassiert. Das können die Amerikaner wunderbar, so eine Situation plausibel schildern und wie der No-Name beim berühmten Verleger sich meldet mit seinem Manuskript, einer von vielen, wie der Verleger anfängt Interesse zu zeigen und wie der Autor seine Gefühlsausbrüche zeigt, erst beim Verleger, dann bei seiner Frau, die selbst künstlerische Ambitionen hat, Nicole Kidman als Aline Bernstein.

    Der Film von Michael Grandage nach dem Buch von John Logan (Skyfall) nach dem Roman von A. Scott Berg bringt die Entwicklung der beiden im besessenen Kampf um Text und Streichungen als gut nachvollziehbare, einfache Bildergeschichte, nicht allzu weit von der Seifenoper entfernt, fast eine Art Fotoromanze, die natürlich nicht nur romantisch ist, aber die die beiden so in Anspruch nimmt, dass es im Privatleben zu gären anfängt, Kinder und Frauen fühlen sich vernachlässigt.

    Die Szenen werden in einer einfachen Theaterart gespielt, bühnenhaft nachbuchstabiert und können so auch für den Literaturfremden und nicht Topgebildeten nachvollzogen werden zum allfälligen, unangestrengten Ausfüllen einer Wissenslücke.

    Einen Eindruck vom Werk geben zum einen Zitate, die Jude Law als Voice-Over attraktiv angenehm spricht, die die Schönheit von Wolfes Literatur erahnen lassen; die Musikalität in seiner Sprach; Wolfes Rhyhtmusgefühl wird andererseits filmisch herausgestellt, mehrfach beobachtet an Akzenten, die sein Fuß auf den Boden skandiert.

    Ein berühmtes Werk, was Wolfe in diesem Film zustande bringt: „Zeit und Flug“.

    Die Inszenierung wirkt besonders von der Beleuchtung her leicht altmodisch und etwas düster oder vielleicht ist bewusst intendiert, den Film historisch erscheinen zu lassen.

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    Die Geschichte ist die von gesellschaftlichen Außenseitern, die durch heldenhaften Einsatz, der für sie ganz normal ist, sich in die New Yorker Gesellschaft integrieren und somit echte, anerkannte New Yorker werden und damit auch ebensolche Amerikaner; das wird im Schlusspathos des Filmes unter und auf der Freiheitsstatue besiegelt.

    Sie sind Außenseiter, weil sie animierte Schildkröten sind. Ihr Päckchen tragen sie auf ihrem Rücken. Sie praktizieren ein Ethos von Brüderlichkeit und Kameradschaft. Sie sehen aus wie Stadtguerillas und unterscheiden sich durch die Farbe der Stoffbänder, die sie um Stirn und Augen und den Kopf gelegt haben, was ihnen einen verwegen, jugendlichen Look verpasst, dazu der Schild auf dem Rücken, der aussieht wie ein Survival-Paket, die militärische Tarnfarbe und einer trägt darüber sogar zwei gekreuzte Schwerter, den Ninjas im Titel geschuldet. Sie sind irre beweglich, kraxeln auf Hochhäuser, durch Lüftungsschächte, auf Fassaden.

    In den ersten Szenen erwecken sie den Eindruck, sie seien Bestandtteil einer Pizzawerbung, so wichtig ist das im flachen Karton gelieferte Fastfood. Sie hängen in den Beleuchtungsgestängen einer Sportarena herum, gucken aus schwindelerregender Höhe nach unten, machen Spielchen mit dem Blasrohr und lassen dummerweise ein Stück Pizza aufs Spielfeld fallen. Mit absehbaren Ausrutschfolgen, großer Spieler wird da ganz klein.

    Für den, der nicht bewandert ist in den Comic-Vorlagen wird es bald schwieriger zu referieren, wer hier gegen wen kämpft und um was es genau geht, sind doch alle Parteien mit den modernsten Computerknacker- und Holographieinstrumenten ausgerüstet.

    Es geht banal gesagt um die Rettung der Welt, mindestens New Yorks. Die Storyelemente kommen mir allzu bekannt vor und vor dem Sieg kommt immer noch was dazwischen und gibt es noch eine Aufgabe zu lösen.

    Die Figuren, selbst wirken, erst recht durch 3D, kaum mehr wie Menschen aus Fleisch und Blut, mehr wie animierte Puppen, wie Elemente eines Videospieles, austauschabar wie die dramaturgischen Elemente. Und der rührende Wunsch der Schildkröteriche, ein „normales“ Leben zu führen, wobei gleich einschränkend und richtigerweise hinzugefügt wird, ob das denn wirklich so attraktiv wäre.

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    Symptom und nicht Einzelfall.

    Erkundung eines prekären Bewusstseins zu den Themen Nationalsozialismus, KZ und Schwule im familiären Bereich; dass es sich dabei nicht um einen privaten Einzelfall, sondern um ein nach wie vor latent gesellschaftliches Phänomen in Deutschland handelt, zeigt der Umgang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit diesem Film von Klaus Stanjek. Der WDR habe lange gezögert, bis er ihn überhaupt gesendet habe, war zu erfahren, dadurch seien dem Filmemacher die Hände lange Zeit für eine weitere TV-Verwertung gebunden gewesen, dann sei der Film um 01.45 Uhr nachts ausgestrahlt und anschließend nicht wie üblich in die Mediathek gestellt worden. Deutschland soll offenbar nichts über sich erfahren; soll nicht in den Spiegel schauen.

    Das wäre sicher eine spannende Rechercheaufgabe, zu erkunden, warum genau der WDR und andere fördernde Gremien diesen Film so stiefmütterlich behandelt bis abgewiesen haben, denn fachliche Einwände dürfte es kaum geben, handelt es sich doch um eine erstklassige Dokumentation. Dieses Verhalten bestätigt geradezu die Wichtigkeit des Filmes. Vor allem wenn man bedenkt, was uns sonst aus dem Bereich der Zwangsgebührenkunst alles an Belanglosigkeit vorgesetzt und zugemutet wird.

    Es muss sich also um ein ganz heißes Eisen handeln, was Klaus Stanjek hier behandelt. Außerdem ist die Dokumentation auch noch spannend, denn der Filmemacher schreibt nicht einfach die Biographie seines Onkels, des Musikers Willi Heckmann, der schwul und deshalb im KZ war. Stanjek geht von seiner eigenen Wahrnehmung und Neugier aus. Er begibt sich auf einer Erkundungsreise dem Gefühl nach, was denn so besonders an diesem Onkel war.

    Wie Stanjek Filmemacher geworden ist und ein paar Dinge vom Onkel erfahren hat und einen Film über dessen Leben machen wollte, lehnte dieser ab. Erst nach dessen Ableben entschied sich Stanjek für dieses Projekt, diese Spurensuche nach einer verschwiegenen, verdrängten Vergangenheit, mit welcher ihm ein schmerzhaftes Bild eben nicht nur über seine Familie, sondern generell über die Mechanismen von Verdrängung, Nicht-Wahrhaben-Wollen und von Sprachlosigkeit in einer deutschen Familie gelingt (da läuft es einem kalt den Rücken runter, wenn man erfährt, dass die Familie des Amokläufers in München auch nicht die geringste Ahnung von den Aktivitäten ihres Sohnes, der bei ihnen in der kleinen Wohnung gelebt hat, hatten).

    Stanjek kommt damit nah an eine gesellschaftliche Realität, die sich der Schilderung geschickt immer wieder entzieht. Er dokumentiert nicht primär die Biographie seines Onkels, sondern die Unfähigkeit oder Schwierigkeit seiner Umgebung, über ihn und die mit ihm verbundenen Themen zu sprechen. Wobei heute zwar sowohl Nazizeit-Aufarbeitung als auch Schwulität öffentliche und förderungswürdige Themen sind, solange sie als Themen auf der öffentlichen Bühne ausgestellt werden; aber eben nicht, wenn es um die Rezeption und Behandlung in der privaten Stube geht. Im Film von Stanjek offenbart sich eine erheblich Divergenz zwischen öffentlicher und privater Aufarbeitung.

    Indirekt wirft Stanjek somit die Frage auf, ob diese ganze Aufarbeiterei und Thematisiererei nicht viel mehr Etikett und Pseudogeplappere als ernsthafte Auseinandersetzung sei. Es ist eben ein Unterschied, ob etwas den privaten Bereich berührt oder ob es sich bloss um ein öffentliches Verhandlungsthema handelt.

    Willi Heckmann, der Onkel des Filmemachers, war ein Mann mit Geheimnis, ein unterhaltsamer, famoser Musiker und Sänger. Der kleine Bub Klaus Stanjek bewunderte ihn und spürte, dass er etwas Besonderes sei. Dieses Besondere war vielleicht dadurch noch interessanter, als nicht darüber gesprochen wurde.

    Selbst nach Artikulation der beiden Themen der Besonderheit, nämlich der Homosexualität und der durch sie begründeten 8-jährigen KZ-Haft ohne Prozess, bleibt noch das Geheimnis, wie konnte der Onkel Dachau und Mauthausen so lange aushalten? Die durchschnittliche Überlebensdauer der Gefangenen war anfänglich 6 Monate, später nur noch drei. Und der Onkel sei kein Schläger gewesen in dem brutalen Kampf ums Überleben, sagt ein Schicksalsgenosse und Zeitzeuge.

    Dieses Geheimnis kann der Filmemacher Klaus Stanjek auch nicht lüften. Die Arbeiten im Steinbruch waren mörderisch, er fragt sich, wie Willy das mit seinen zarten Musikerhänden überstanden haben kann.

    Es gibt Hinweise. Stanjek ist auf Fotos gestoßen, auf Augenzeugen im Rahmen seiner weiterführenden Recherche. Willy war als Musiker im KZ bevorzugt, konnte der SS bei speziellen Anlässen vorspielen. Die Musiker mussten auftreten beim Besuch von Göring und anderen SS-Chargen, bei Galaabenden im Speisesaal. Die Musiker sollten den Eindruck von Kultur aufrecht erhalten, von Menschlichkeit, wobei die Entmenschlichung der Gefangenen in kürzester Zeit vonstatten ging, wie ein Überlebender erzählt.

    Ein grausame Kerngeschichte dieses KZ-Lebens rankt sich um ein Bild von einem Umzug mit dem Gefangenen-Orchester, der Onkel mit der Harmonika und im Sträflingsanzug vorne mit dabei. Hinter ihnen wurde auf einem Wagen ein geflohener und wieder eingefangener Häftling stehend zur Hinrichtung gezogen. Der Weg wurde von Spottliedern begleitet.

    Stanjek spielt filmtechnisch gerne mit den Archivfotos, animiert sie, wodurch ihnen die grauenhafte Tristesse etwas genommen wird.

    Bei seinen Nachfragen in der Familie stößt Stanjek auf ein typisches und immer noch weit verbreitetes Problem, wie eine „normale“ Famillie sich auch heute noch schwer tun kann mit dem Thema Homosexualität, und dass das in der eigenen Familie vorkommen kann und wie es am liebsten als Nicht-Thema behandelt wird.

    Eine Verwandte will überhaupt erst auf der Rückfahrt von der Beerdigung des Onkels davon erfahren haben. Andere tendieren dazu, Homosexualität mit Kinderschänderei gleichzusetzen, weil Heckmann, das entnimmt Stanjek einem Archiv-Hinweis, mit einem „Hitlerjungen“ etwas gehabt habe; wobei diese just keine Kinder mehr waren.

    Auch das Geheimnis kann Stanjek nicht lüften, warum die bürgerliche Welt, wobei hier vor allem Frauen aus seiner Verwandtschaft und frühere Nachbarinnen interviewt werden, sich mit dem Thema so schwer tun.

    Eindrücklich sind die Berichte ehemaliger Häftlinge. Aus den Interviews gibt’s auf der DVD, zum Memorieren sozusagen, nochmal Kurzausschnitte als Bonusmaterial gekennzeichnet, auch aus den Besuchen in Archiven und dem Besuch im schwulen Museum in Berlin.

    Das Booklet zur DVD enthält angenehm knappe und informative Texte zur Geschichte der Homosexuellenverfolgung, ein Gespräch über das berühmte Harmonika-Bild, Infos über das Leben im KZ, Lagerorchester, Schlagerschreibstube, die Privilegien der Musiker, über den Steinbruch in Mauthausen, das Familientabu, Denunziation in Wuppertal, Wuppertal und Göbbels.

    Sprachlosigkeit in der Familie, filmisch aktuell in Pedro Almodovars Julieta, tagespolitisch höchst akut im Falle eines jungen Attentäters von München, der unaufällig im Schoß seiner Familie lebte, die von den Aktivitäten des Sohnes nichts mitbekommen haben will.

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